Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  6. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  11. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. 'Glaube ist kein PR-Problem': US-Burger-Kette verweigert Entfernung von Bibelversen

Studie zeigt Zusammenhang Verhütungsmittel – Selbstmordrisiko

30. November 2017 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Frauen unter zwanzig Jahren seien besonders von einem zunehmenden Selbstmordrisiko betroffen, wenn sie hormonelle Verhütungsmittel einnehmen, zeigt eine dänische Studie.


Kopenhagen (kath.net/LSN/jg)
Eine dänische Studie hat einen Zusammenhang zwischen der Verwendung hormoneller Verhütungsmittel und einem erhöhten Selbstmordrisiko festgestellt. Jugendliche seien für den Einfluss hormoneller Kontrazeptiva empfindlicher als erwachsene Frauen, heißt es in der Studie, die im November im Fachjournal American Journal of Psychiatry veröffentlicht worden ist.


Hormonelle Verhütungsmittel würden den Einfluss anderer Faktoren, die Gemütsstörungen auslösen, wahrscheinlich verstärken, schreiben die Autoren.

Die Adoleszenz sei eine Phase, die einerseits durch Veränderungen des endogenen Hormonhaushaltes und andererseits durch neue kulturelle und soziale Interessen charakterisiert sei. Frauen unter zwanzig Jahren seien daher von den angesprochenen Nebenwirkungen besonders betroffen, heißt es in der Studie weiter.

Hormonelle Kontrazeptiva könnten einen direkten Einfluss auf die Neurotransmitter und das Zusammenwirken von Hypthalamus, Hypophyse und Nebenniere haben. Diese sind für die Stressregulierung und die neurobiologische Seite suizidalen Verhaltens verantwortlich. Die Daten der Studie würden auf ein deutliches Ansteigen erster Selbstmordversuche unter jungen Frauen nach dem Beginn der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel hinweisen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Thomasss 1. Dezember 2017 
 

Es ist doch schon seit jahrzehneten bekannt, dass Die Pille die schlimmsten Nebenwirkungen hat

aber geändert hat sich doch überhaupt nichts............


3
 
 j@cobus 30. November 2017 
 

Dann sagen irgendwas die Todesanzeigen aus

@petrafel
Mir als aussenstehender Mann wird es mulmig, wenn ich manche Todesanzeigen von jungen Mädchen kur vor dem Volljährigkeitsalter lese. Der Selbstmord wird in den Todesanzeigen klar kaschiert.

Zeitungsanzeigen zeigen Berichte über Selbstmord auf eine Brücke: ein junges Mädchen liess ihre Schultasche auf dem Bürgersteig zurück, das Brückengeländer war von Strassenbahnbauarbeiter demontiert. das jungen Mädchen kam heran und sprang einfach ab. Passagiere erschracken im vorbeifahrenden Bus. Dann kam die Todesanzeige. Jetzt der oben genannte Bericht und Ihre Beschreibung vom Druck, die mich nachdenklich macht


1
 
 mirjamvonabelin 30. November 2017 
 

Schade das solche Studien

nicht in den Tageszeitungen stehen.

Man kann nicht genug über die Nebenwirkungen der Pille schreiben.

Ich habe gehört alle Nebenwirkungen würden im Beipackzettel stehen aber die Frauen lesen es einfach nicht.
Vermutlich denken sie, wenn ich es nicht weis, dann hat es keine Nebenwirkungen.


2
 
 petrafel 30. November 2017 
 

Warum nehmen Frauen die Pille

"Die Daten der Studie würden auf ein deutliches Ansteigen erster Selbstmordversuche unter jungen Frauen nach dem Beginn der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel hinweisen."

Dass Hormonveränderungen, wie die Einnahme der Pille, das Gefühlsleben einer Frau verändern, ist ein bekanntes Problem (das den Frauen jedoch i.d.R. nicht vermittelt wird).
Wäre aber noch zu klären, WARUM die jungen Frauen begannen, die Pille zu nehmen. Der Entscheidung zur Pille geht IMMER eine Stresssituation voraus: "ich darf jetzt auf keinen Fall schwanger werden!!!" - z.B. verbunden mit dem Gefühl echter(n) oder eingebildetet(n) Liebe/Begehrens; mit dem Druck, im Freundeskreis ENDLICH nicht mehr die einzige Jungfrau zu sein, mit der Angst der Freund MÜSSE ja nun endlich mal zum Zuge kommen, bevor er sich eine andere sucht; oder auch verbunden mit der Angst/ dem Wissen vor Überforderung oder gesundheitlichen Problemen.
Vielleicht verstärkt die Pille ja auch die ohnehin vorhandenen seelischen Probleme?


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Verhütung

  1. Melinda Gates: Priester bestätigte, ich kann als Katholikin mit Verhütungsmitteln einverstanden sein
  2. Papst Franziskus bestätigt Nein zu Verhütungsmitteln
  3. Elon Musk: Abtreibung und Geburtenkontrolle dezimieren weltweit die Bevölkerung
  4. Nach Abtreibungsurteil ‚Dobbs v. Jackson’ deutlich mehr Vasektomien in den USA
  5. Kommt eine neue Enzyklika über Verhütung?
  6. Influencerin setzt Anti-Baby-Pille ab, wendet Natürliche Familienplanung an
  7. Sind Verhütung und künstliche Befruchtung doch moralisch akzeptabel?
  8. Frankreich: Verhütungsmittel für 14jährige anonym und gratis
  9. Weltverhütungstag – Selbst der „Spiegel“ hat Anfragen
  10. Nur noch 34 Prozent der gebärfähigen Frauen greifen zur Pille







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  7. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  11. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  12. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  13. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  14. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  15. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz