SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
- Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
- Der Tod der Theologie in Deutschland
- Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
- Kirche im Verfall
- Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
- Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
- Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
- Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
- 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
- THESE: Warum die UNO weg muss!
- „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
- „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
| 
Deutsche Bischöfe gegen Änderung des Vaterunsers16. Dezember 2017 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
DBK-Vorsitzender Marx: Ich sehe keine Notwendigkeit, das zu verändern, er habe den Eindruck, dass die meisten Bischöfe das so sehen wie ich und keinen Handlungsbedarf sehen Jeden Tag ein Vaterunser ist das Minimalprogramm eines Christen
München (kath.net) Nachdem Papst Franziskus Kritik an der Übersetzung der sechsten Vaterunser-Bitte geäußert hatte, sagte der DBK-Vorsitzende Reinhard Kardinal Marx: Ich sehe keine Notwendigkeit, das zu verändern, er habe den Eindruck, dass die meisten Bischöfe das so sehen wie ich und keinen Handlungsbedarf sehen. Das berichtete der Nachrichtensender N-TV. Einerseits habe Papst Franziskus zwar zu Recht darauf hingewiesen, dass die sechste Vaterunser-Bitte von manchen missverstanden werde. Doch gemeint sei, dass Gott uns in die Bewährung führe, erläuterte der Münchner Erzbischof. Marx sah in der breiten Diskussion über das Vaterunser auch etwas Gutes, sie könne dazu führen, dass viele das wichtigste Gebet des Christentums neu entdecken. Auch betonte er: Jeden Tag ein Vaterunser ist das Minimalprogramm eines Christen. 
Stephan Ackermann, Bischof von Trier und Vorsitzender der DBK-Liturgiekommission, sagte dazu am Freitag nach Angaben von N.TV, dass man die deutsche Übersetzung so lassen sollte, sie sei die getreue Übersetzung des griechischen Originals. Das Moment der Erprobung soll nach Ackermann dazu dienen, die Verbindung zu Gott zu vertiefen und den Glauben reifen zu lassen. Der Trierer Bischof erwartet in dieser Frage keinen Druck aus Rom: Ich gehe nicht davon aus, dass der Papst sagen wird: Das kann so in Deutschland nicht bleiben. Foto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Hadrianus Antonius 18. Dezember 2017 | | | | Nicht unklug Kard. Marx ist sehr gut als progressiv bekannt und durch robusten Umgang mit Traditionsfreundlichen ( und/oder als traditionsfreundlich Vermuteten) gekennzeichnet.
Es istein guter Bekannte von P. Franziskus und, sehr (ge)wichtig, Mitglied in den v. P. Franziskus eingesetzten Rat der 9 Kardinälen.
Wenn nun gerade ein solch hochrangiger Kirchenvertreter hier eine rückziehende Äusserung über einer knackigen Aussage von P. Franziskus macht, und zugleich die nichtvergessende Empfindlichkeit v. P. Franziskus einbezogen wird, merkt man, daß Feuer im Dachstuhl sitzt.
Gewaltig viel und tief fundierte Kritik, das Bloßlegen von theologisch äusserst dubiosen und nicht selten häretischen Stellen, Undeutlichkeiten und Inaktivität bei drängenden Problemen (z. B. Euthanasie): ein großes Minenfeld und ein Solosturmlauf mit schwachen Unterstützern.
Kard. Marx ist klug: man schlägt nur Schlachte, die man gewinnen kann. |  1
| | | | | Federico R. 18. Dezember 2017 | | | | Gut so Ob die Mehrzahl der deutschen Bischöfe und insbesondere ihr Wortführer Kardinal Marx auch für die Beibehaltung der sechsten Vater-unser-Bitte in ihrer bisherigen Übesetzung plädiert hätten, wenn von protestantischer Seite Zustimmung zur Papstempfehlung signalisiert worden wäre? Ich hätte da so meine Zweifel. Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx lassen sich doch „wegen so einer Lappalie“ nicht einfach auseinanderdividieren. In diesem Falle: gut so! |  3
| | | | | Stefan Fleischer 17. Dezember 2017 | |  | Zwei Dinge sind wohl entscheidend 1. Dass wir Christen alle möglichst mit einer Stimme sprechen. Dazu ist es unerlässlich, dass wir nicht jeden Tag unsere Formulierungen ändern. Erklärungsbedürftig sind doch die meisten von Ihnen.
2. Noch wichtiger dabei scheint mit Mk 14,38 "Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach." Der Kampf gegen und in der Versuchung entscheidet sich nicht an den Worten, die wir gebrauchen, sondern in der Wachsamkeit und im inständigen Gebet. Gott hört nicht so sehr auf unsere Worte. Er hört auf die Sprache unseres Herzen. Kindliches aber ehrliches Stammeln ist ihm lieber als „gewandte und kluge Worte“. (vgl. 1 Kor 1,17) |  2
| | | | | introibo 16. Dezember 2017 | | | | Sehr gut von Kardial Marx! Eine wirklich gute Nachricht!!!
Andererseits ist es aber auch interessant feststellen zu können, dass die Opposition gegen so manche Äusserungen und Vorhaben des Pontifex größer zu werden scheint, sonst könnte sich Kardinal Marx als Mitglied des päpstlichen Kardinalrats bestimmt nicht so weit aus dem Fenster lehnen... |  10
| | | | | SCHLEGL 16. Dezember 2017 | | | | Einfaches Argument Jetzt haben sich viele Religionslehrer und wohl auch gläubige Eltern bemüht ihren Kindern das Vaterunser beizubringen. Und die können das jetzt auswendig. Eine Änderung wäre für das gemeinsame Beten ziemlich fatal, wir erleben es, wenn beim Gotteslob entweder die Melodie, oder einige Worte im Text geändert worden sind. Viele Leute steigen aus und ziehen sich, anstatt zu singen, in stille Andacht zurück.
Warum man allerdings unlogischerweise das unverständliche "gebenedeit" bei der Umsetzung in die deutsche Sprache stehen gelassen hat,ist mir rätselhaft.Msgr.Franz Schlegl |  11
| | | | | 16. Dezember 2017 | | | | Stimmt nicht. Es stimmt nicht, das der Heilige Vater will, das das Vaterunser geändert wird. Dies ist einmal mehr eine Beweis dafür , wie Falschmeldungen das Volk Gottes manipulieren können.
Schleierhaft ist mir allerdings das man das durch die deutschen Bischöfe nicht klarstellt und sich scheinbar nicht seriöser medien bedient.www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Wenn-Satan-verfuehrt-gibt-Gott-seine-Hand;art312,183931 |  6
| | | | | 16. Dezember 2017 | | | | Deutsch Hat der Papst seine Worte denn überhaupt direkt auf die deutsche Fassung des Vaterunsers bezogen? Im Italienischen heißt es doch genauso, im Lateinischen sowieso. |  1
| | | | | ottokar 16. Dezember 2017 | | | | Langsam kommt auch bei Eminenz die Weisheit des Alters |  4
| | | | | lesa 16. Dezember 2017 | |  |
Eine froh machende, wohltuende Nachricht zum Sonntag Gaudete! Danke! "Dafür" bekommen sie mitsamt Ihren Mitbischöfen einen Rosenkranz! |  10
| | | | | kreuz 16. Dezember 2017 | |  | das ist mal eine gute Meldung danke, Kard. Marx! |  13
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuDeutsche Bischofskon- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt
- „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
- Bischof Voderholzer schließt sich Bischof Oster bei Ablehnung des DBK-Papiers an!
- "Der Dialog war erneut von einer ehrlichen, offenen und konstruktiven Atmosphäre geprägt"
- Bätzing spaltet politisch! Ein absoluter Tiefpunkt in der deutschen Kirchengeschichte!
- Bischof Oster: Das DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt „spricht nicht in meinem Namen“
| 






Top-15meist-gelesen- Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
- Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
- Der Tod der Theologie in Deutschland
- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
- Kirche im Verfall
- Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
- Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
- „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
- Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
- 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
- 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
- „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
|