16 Dezember 2017, 11:30
"Wenn Sie das mit Mohammed gemacht hätten...“
 
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„...hätten wir heute einen Nelkenstrauß hier oder Sie säßen auf der Todesliste. Warum mit Jesus?“ – Peter Hahne übt scharfe Kritik an der Werbekampagne mit Sophia Thomalla – Deutscher Werberat leitet ein Beschwerdeverfahren ein

Berlin (kath.net)
„Wenn Sie das mit Mohammed gemacht hätten, hätten wir heute einen Nelkenstrauß hier oder Sie säßen auf der Todesliste. Warum mit Jesus?“ Mit diesen klaren Worten hat ZDF-Journalist Peter Hahne diese Woche bei Sandra Maischberger die umstrittene Werbeaktion von Sophia Thomalla beurteilt. Thomalla hat sich für eine Lottofirma als Gekreuzigte ablichten lassen. Thomalla, die seit einiger Zeit Wahlkampf für Angela Merkel macht, verteidigte sich in der Sendung und meint, die Lottofirma wollten mit einer Frau am Kreuz eine Konvention aufbrechen. Was Lotto mit Jesus zu hat, konnte das deutsche It-Girl aber nicht beantworten, die dann mit folgender Aussage auffällt: „Ich finde es bizarr, dass gerade die Kirche aufgrund der vielen Kreuzigungen, Hexenverbrennungen aus alter Grauzeit und mit pädophilen Eskapaden aus der Neuzeit gerade mir etwas vorwerfen will.“ Kontra für diese Werbung gibt es sogar vom bekannten Journalisten Günther Wallraff: „Es ist kein Tabubruch mehr. Es ist läppisch.“

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Der Deutsche Werberat (Berlin) wird ein Beschwerdeverfahren einleiten wegen einer möglichen Verletzung religiöser Gefühle. Dies teilte Sprecherin Anne Grote gegenüber idea mit. „Wir setzen ein Fragezeichen hinter diese Werbung.“ Der Werberat werde jetzt den Lottoanbieter zu einer Stellungnahme auffordern. Falls der Werberat die Beschwerde für begründet hält, muss die Werbung eingestellt werden. Falls dies abgelehnt wird, kann es eine öffentliche Rüge geben. Normalerweise kommen die Firmen aber der Aufforderung nach.

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