Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  13. Verklärung des Herrn auf dem Berg Tabor
  14. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Nur die wenigsten Flüchtlinge werden in Afghanistan verfolgt

4. Jänner 2018 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Reinhard Erös, Gründer der Organisation Kinderhilfe Afghanistan, kritisiert Umgang der Deutschen mit kriminellen Flüchtlingen: Da bringe ein verhätschelter, junger Afghane ein Mädchen um und werde jetzt auf mögliche „psychische Störungen“ untersucht


Berlin (kath.net)
„Was glauben Sie, wie man sich in Afghanistan wundert über den Umgang der Deutschen mit kriminellen Flüchtlingen: Da vergewaltigt ein verhätschelter, junger Afghane ein Mädchen, bringt es auf brutale Weise um und wird jetzt auf mögliche „psychische Störungen“ untersucht, um dann vielleicht in einem deutschen „Kuschelknast“ zu landen.“ Mit klaren Worten hat sich zu Neujahr Reinhard Erös, Gründer der Organisation Kinderhilfe Afghanistan, und einer der profundesten Kenner des Landes, in einem Interview in der „Welt“ zu Wort gemeldet.


Erös erinnert daran, dass nur die wenigsten der mehr als 250.000 Flüchtlinge aus Afghanistan, die nach Deutschland gekommen sind, dort verfolgt wurden. „Die meisten fliehen, weil sie aus ihrer Sicht und der ihrer Familie keine soziale Zukunftsperspektive haben: keinen Arbeitsplatz, ergo kein Geld, ergo keine Chance, eine Familie zu gründen, das Lebensziel eines jeden Afghanen.“

Die Flüchtlinge aus Afghanistan seien zu 90 Prozent junge Männer. Diese gelten laut Erös in Afghanistan als „privilegierte Feiglinge“. „Viele sagen mir auch, dass es sich häufig um Kriminelle handelt, die entweder vor dem Staat oder der drohenden Rache innerhalb des Dorfes fliehen müssen. Die Vorstellung, dass zu uns vorwiegend „arme Hascherl“ kommen, die in ihrem Land völlig unschuldig verfolgt werden, wird in Afghanistan von vielen nicht geteilt.“

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Flüchtlinge

  1. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  2. Christlicher Konvertit Chia Rabiei darf in Deutschland bleiben
  3. Abschiebung: Erzbischof Lackner mahnt zu Menschlichkeit und Dialog
  4. Hat Kardinal Marx für EKD-Flüchtlingsschiff einen "namhaften Betrag" zur Verfügung gestellt?
  5. Zahl der Migranten übers Mittelmeer erheblich gestiegen
  6. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  7. "Fehler von 2015 dürfen nicht wiederholt werden"
  8. Wegen Kritik an Flüchtlingspolitik wurden Krippenfiguren gestohlen
  9. So retten, „dass Rettung nicht automatisch Einwanderung bedeutet“
  10. Theologe: "Die Kirche kann barmherzig sein, der Staat darf das nicht"






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  5. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  9. Mullah-Gegnerin Masih Alinejad warnt vor Islamismus: „Allahu Akbar klingt für mich nach Hinrichtung“
  10. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  11. Verklärung des Herrn auf dem Berg Tabor
  12. Grösse
  13. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt
  14. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  15. Franziskus-Jubiläum prägt Mladifest in Medjugorje

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz