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Vatikan geht gegen illegale Papst-Souvenirs vor

18. Februar 2018 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Finanzpolizei führt Razzien in Souvenirgeschäften Roms durch - Erster Ladenbesitzer zu Haft und Geldstrafe verurteilt.


Rom (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus auf T-Shirts, Kaffeebechern und Magneten gibt es in Rom, so weit das Auge reicht. Oft jedoch fehlt es den Verkäufern an den nötigen Bildrechten. Um dem Einhalt zu gebieten, hat der Vatikan einen Rechtsanwalt beauftragt, der nun von ersten Erfolgen berichten konnte: Laut italienischen Medien wurden die Inhaber eines Souvenirgeschäftes am römischen Hauptbahnhof Termini zu vier Monaten Haft und einer Geldstrafe verurteilt, weil sie ohne Genehmigung Vatikan-Souvenirs verkauften.

Die Finanzpolizei in Rom hat demnach im Auftrag der Anwaltskanzlei in dem Geschäft rund 15.000 illegale Franziskus-Andenken beschlagnahmt. Darunter waren etwa Kühlschrankmagneten mit dem Konterfei des Papstes, dem vatikanischen Wappen oder dem Wappen von Benedikt XVI. sowie Aufkleber, Zierteller, Bilderrahmen, Bleistifte und Rosenkranzschachteln. Die Preise pro Stück reichten von wenigen Cent bis zu mehr als zehn Euro. Über die Höhe des geschätzten Gesamt-Verkaufswerts der Artikel chinesischer Herkunft gab es keine Angaben. Den Berichten nach hat der Vatikan Anspruch auf Schadenersatz; in welcher Höhe, sei aber noch offen.

Um die Markenrechte des Heiligen Stuhls zu schützen, hatte die Finanzpolizei bereits in den Vormonaten immer wieder Razzien in Souvenirgeschäften Roms durchgeführt. Viele der beschlagnahmten Gegenstände seien jedoch schon kurz danach wieder im Verkauf gewesen.

Zwei Personen mit chinesischer Staatsangehörigkeit wurden den Berichten nach festgenommen, zudem werde auch gegen einen Italiener wegen Fälschung, Hehlerei und Verletzung des Urheberrechts ermittelt.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 anjali 19. Februar 2018 
 

@Dottrina

Ja,das war gleich nach dem Ruecktritt von Papst Benedikt so,dass alle Souvenirs mit seinem Bildnis weg waren.Ueberall ploetzlich nur noch Papst Franziskus.Gluecklicherweise habe ich ,wie Sie auch,die die von Papst Benedikt vorher viel eingekauft. Bei den Audienzen hat Papst Benedikt auch immer unsere Devotionalien gesegnet!


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 Dottrina 19. Februar 2018 
 

Habe ich auch eingekauft.

Um den Vatikan herum, gerade im Borgo Pio, wimmelt es doch nur so von Geschäften, die Vatikan-Artikel verkaufen. Habe mich selbst zu Zeiten von Benedikts Pontifikat eimerweise mit Bildern oder Kühlschrank-Magneten eingedeckt. Wenn ich heute nach Rom fahre, kaufe ich praktisch nichts mehr, da unser Benedetto fast nirgends mehr auftaucht. Es gibt noch genügend Andenken mit Johannes Paul II, natürlich massenweise jetzt mit Franziskus, aber nichts mehr mit Benedikt. Es ist, als hätte es sein wunderschönes Pontifikat nie gegeben. Das ist einfach nur traurig und heute bin ich froh, mich damals gut eingedeckt zu haben. Und außerdem: Diese Menschen leben vom Verkauf der Dinge.


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 anjali 19. Februar 2018 
 

Souvenirs

Ich kaufe diese Sachen immer gerne.Und die sind doch auch Werbung fuer den Vatikan.Weshalb sollen Haendler dafuer ins Gefaengnis?


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 freya 19. Februar 2018 
 

...als ob man nichts Besseres im Vatikan zu tun hätte!

Wie wäre es, wenn man genauso scharf gegen alle Arten von Liturgiemissbrauch und Häretiker im geistlichen Amt vorgehen würde?!
Damit wäre der Kirche jedenfalls besser gedient!


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