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Vatikan-Richter wegen Kinderpornografie verurteilt - UPDATE

20. Februar 2018 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Italienisches Gericht setzt 14-monatige Haftstrafe zur Bewährung aus - Der Geistliche hatte in Rom einen 18-Jährigen verfolgt und belästigt - Ermittelnde Beamte fanden auf Computer des Geistlichen 80 pornografische Bilder von Minderjährigen


Rom (kath.net/KAP) Wegen der Belästigung eines 18-Jährigen und des Besitzes kinderpornografischer Bilder ist ein Richter eines hohen vatikanischen Gerichts zu 14 Monaten Haft verurteilt worden. Wie italienische Medien am Montag berichteten, wurde die Strafe eines italienischen Gerichts zur Bewährung ausgesetzt. Der Angeklagte ist Priester aus Süditalien und Richter am Appellationsgericht der Römischen Rota.

Den Berichten zufolge hatte der Mann Anfang März 2017 in Rom einen 18-jährigen Rumänen verfolgt und belästigt, der sich daraufhin an eine Polizeistreife wandte. Bei den weiteren Ermittlungen fanden Beamte auf dem Computer des Geistlichen 80 pornografische Bilder von Minderjährigen.


Die römische Rota (Rota Romana) ist eines der drei höchsten kirchlichen Gerichte und als letzte Instanz vor allem für die meisten Fälle von Eheannullierungen zuständig.

Der vatikanische Staatsanwalt Gian Piero Milano hatte vor zwei Wochen in seiner Ansprache zur Eröffnung des vatikanischen Gerichtsjahres unter anderem zwei Fälle erwähnt, in denen wegen Vergehen gegen Minderjährige ermittelt werde. Ob dazu auch der aktuelle Fall gehört, ist offen, da Milano keine Namen nannte. Laut Medienberichten ermittelt der Vatikan zudem in einem Missbrauchsverdachtsfall gegen einen Priester aus Neapel. Vatikansprecher Greg Burke bestätigte auf Anfrage, dass der Fall der Glaubenskongregation vorliegt.

Darüber hinaus befasst sich die vatikanische Justiz mit dem Fall eines Priesters, der Mitarbeiter an der Botschaft des Heiligen Stuhls in Washington war. Ihm wird ebenfalls der Besitz kinderpornografischen Materials vorgeworfen.

UPDATE
Der Priester und Richter an der Rota des Vatikans legte jetzt sein Richteramt nieder.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



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Lesermeinungen

 Rosenzweig 21. Februar 2018 

Nochmals Dank – werte(r) @ nazareth..

-
Ihre ergänzende Erklärung zur Erlösungsbedürftigkeit aller– ist im Betrachten auch für mich die Antwort: –

Weniger erstaunen u. diskutieren über das schmerzliche Fallen Anderer - sondern mehr bete- immer im Bewusstsein meines: "Mea culpa"-
und mit Blick auf GOTT – von IHM allein kommt die Vergebung u. Kraft zur Umkehr für mich und folgerichtig AUCH für „meinen Bruder“!

Die Macht des Gebetes– der eigenen Umkehr zu einem „geheiligtem“ Leben-
ist meine Verantwortung und muss mein Beitrag sein!

In diesem immer neu Bemühen und Gott Vertrauen - dankb. verbunden..!


3
 
 Fischlein 21. Februar 2018 
 

UPDATE: Der Priester legte sein Richteramt nieder

Erst jetzt? Wussten seine Vorgesetzten nichts davon?
Das verstehe ich nicht! So geht der Vatikan mit "gutem" Beispiel voran.


2
 
 nazareth 20. Februar 2018 
 

Antwort Rosenzweig

Danke Rosenzweig! Ich sehe es als Auftrag und Verantwortung den man als Gläubiger hat. Immerhin bin ich versucht zu behaupten, dass man als Gläubiger immer eine Form von abgeklärter Distanz bei den Dingen dieser Welt behält.... Wir wissen, dass Gott in der Geschichte gegenwärtig ist, dass Er wiederkommt, dass Medien letztlich "weltlich Gepränge" sind, dass Gott unseren Weg bestimmt und seine Kirche GARANTIERT leitet und beschützt. Deshalb stellt sich eine gewisse Gelassenheit ein. Wenn auch oft gemischt mit Schrecken und Trauer bei schlechten Nachrichten. Doch letztlich sind wohl wir in der Pflicht den Blick immer wieder zu den Bergen zu erheben und sagen: Von Gott kommt uns das Heil und die Lösung und die Vergebung und die Kraft zur Umkehr...und die AUFERSTEHUNG! Und Sünder sind wir alle. Wer diese Wirklichkeit der Erlösungsbedürftigkeit aller erahnt, der erstaunt sich über den Fall des Bruders weniger und betet mehr...und ist umso dankbarer für OSTERN!


3
 
 Rosenzweig 20. Februar 2018 

"Aufbruch Geschwister! Jesus lebt!! " -

-
DANKE– werte(r) @nazareth-
für Ihren wertvollen Weckruf zu Beginn der Fastenzeit u. unseren Blick wieder auf das Wesen-KIRCHE wenden:
“Kehrt um u. glaubt an das Evangelium” (Aschermittwoch!)-

Unsern Blick (im eigenen Herzen) wieder fester auf JESUS richten
und nicht (mit Gewöhnungs-Efekt) auf die uns fast tägl. umschleichenden Botschaften – Sünde + Verfall!

Ja gerade DARUM - UMKEHR – NEU Anfang+ JETZT!
“Komm Hl.Geist fang bei mir/ uns an-
und DU wirst das Angesicht der Erde + Kirche erneuern..!”
In diesem Bemühen u. Beten verbunden...


3
 
 nazareth 20. Februar 2018 
 

Probleme det Kirche heute...

Man könnte annehmen, dass es in der Kirche Gottes um Umkehr geht. Oder Evangelisation und Freude, oder um Berichte über Gottes große Taten, oder vielleicht Gebetstreffen und Berufungen, Gemeinschaften und Heilige...Wachsen im Glauben..erstaunlich was die Medien über uns dominiert...und...nehmen wir die Fastenzeit zum Anlass, dass wir uns das alle vor Augen führen was Kirche ist, nicht!an solche Nachrichten gewöhnen!!! Aufbruch Geschwister! Jesus lebt!!


4
 
 SpatzInDerHand 20. Februar 2018 

Sooo... ich sage jetzt besser nicht, was ich denke...


4
 
 Stephaninus 20. Februar 2018 
 

Traurig und peinlich

mehr braucht es hier nicht.


7
 

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