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Kardinal Sarah warnt vor diabolischen Angriffen auf die Eucharistie

27. Februar 2018 in Weltkirche, 97 Lesermeinungen
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Ziel sei die Zerstörung des Glaubens an die Gegenwart Gottes in der konsekrierten Hostie. Die Handkommunion berge große Gefahren in sich, schreibt der Kurienkardinal.


Rom (kath.net/LSN/jg)
Der heimtückischste Angriff des Teufels ziele auf die Zerstörung des Glaubens an die Eucharistie, schreibt Robert Kardinal Sarah, der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, in einem Vorwort für ein Buch über den Kommunionempfang.

Die Angriffe würden das Opfer der heiligen Messe und die Realpräsenz Jesu in der konsekrierten Hostie betreffen. Satan verbreite Irrtümer und fördere eine ungeeignete Weise des Kommunionempfangs, schreibt der Kardinal in den einführenden Worten für das Buch „La distributione della communione sulla mano. Profili storici, giuridici e pastorali“ (dt. Die Spendung der Kommunion auf die Hand. Historische, rechtliche und pastorale Profile).


Eine Entweihung der Eucharistie geschehe in erster Linie durch unwürdigen Empfang der Kommunion. Damit seien nicht nur bewusste Sakrilegien gemeint, sondern auch der Empfang der Eucharistie durch Personen, die nicht im Stand der Gnade seien oder von Personen, die nicht den katholischen Glauben teilen, also in bestimmten Formen der sogenannten „Interkommunion“, schreibt Kardinal Sarah.

Jesus leide nicht nur an der Profanierung der Eucharistie, sondern auch, wenn er in den Seelen der Gläubigen nicht wirksam werden könne. Dies geschehe, wenn der Glaube an seine reale Gegenwart verloren gehe. Viele Theologen würden heute die Vorstellung von der Realpräsenz lächerlich oder verächtlich machen, obwohl die Dokumente des Lehramtes voll davon seien.

Hier bringt Kardinal Sarah die Frage nach der Handkommunion ins Spiel. Ein Weg um die Einmaligkeit und Heiligkeit der Eucharistie zu verlieren sei, sie wie eine normale Speise zu empfangen. Die Liturgie bestehe aus vielen kleinen Riten und Gesten, welche die Liebe, Ehrfurcht und Anbetung Gottes zum Ausdruck bringen würden. Deshalb sei es angebracht, die Kommunion in der Weise zu empfangen, wie dies in der langen lebendigen Tradition der Kirche immer geschehen sei, nämlich in Form der knienden Mundkommunion. „Die Größe und die Würde des Menschen kommen ebenso wie seine Liebe zu seinem Schöpfer am besten dadurch zum Ausdruck, wenn er vor Gott kniet“, schreibt Kardinal Sarah.



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Lesermeinungen

 Fatima 1713 5. März 2018 
 

"Recht" auf Kommunion?

Ich fürchte, solche Dinge, wie sie auf diesem Video zu sehen sind, entstehen auch dadurch, dass man heute vielleicht meint, man hätte ein "Recht" darauf, bei jeder hl. Messe zur Kommunion zu gehen und bei einer Papstmesse sei dies dann vielleicht noch einmal was ganz besonderes. Dann ist sozusagen jeder darauf bedacht, unbedingt eine Hostie zu "erwischen" und man glaubt, dem Nächsten etwas besonders Gutes getan zu haben, wenn man ihm in egal welcher Form auch dazu verhilft, kommunizieren zu können. In Bezug auf den Kommunionempfang sind Massenveranstaltungen auf jeden Fall heikel, aber es ist ganz sicher möglich, das anders zu organisieren. Für mich sind die Szenen auf diesem Video erschreckend.


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  5. März 2018 
 

@ Monsignore Schlegl

Es mag ja sein, das Ihrem Erwarten nach diese Szenen nicht dramatisch genug sind. Meinem Empfinden und auch meinem Verstand nach sind diese sehr dramatisch. Wie viele Partikel werden wohl bei dieser Hand zu Hand Weitergabe, von denen jedes Partikel unser HERR und GOTT ist, zu Boden gefallen sein? Wie viele Menschen werden anschließend auf unserem HERRN und GOTT rumgetreten sein? Wie viele Partikel sind an wie vielen Fingern hängen geblieben? Wie viele ähnliche Szenen bei vermutlich hundertausenden Kommunionempfängern, von denen diese Szenen auf dem Video nur ein kleiner Ausschnitt sind, hat es bei dieser Heiligen Messe gegeben? Wer trägt die Verantwortung? Meiner Überzeugung nach nicht an erster Stelle die Verantwortlichen, sondern diejenigen die den HERRN in die Hand empfangen haben und ihren HERRN und GOTT von Hand zu Hand weiter gegeben haben! Denn sobald etwas in meinen Machtbereich gelangt ist, z.B. die Hand, trage ganz alleine ich die weitere Verantwortung was ich damit mache


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 Fatima 1713 5. März 2018 
 

@Msgr. Schlegl

Vielen Dank für die Informationen und den Link!
Die Stelle in Jakobus habe ich jetzt noch nicht nachgelesen, aber ich stimme zu, der Mund ist sicher nicht würdiger oder reiner als die Hand. Für mich sind bei der Handkommmunion eher die hängen bleibenden Partikel das Problem. Ich finde es auch immer sehr schön, wenn ein Priester die Purifikation sehr genau und andächtig durchführt. Ich bin auch sehr dafür, dass wir uns bei der hl. Kommunion füttern lassen wie ein kleines Kind, das ganz auf die Mutter angewiesen und in bedingungslosem Vertrauen mit ihr verbunden ist, anstatt durch die "Zwischenstation Hand" selber zu zu greifen. Ich unterstelle aber niemandem, der die Handkommmunion praktiziert, grundsätzlich mangelnde Ehrfurcht.


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 SCHLEGL 5. März 2018 
 

@Hans Josef

Also nach ihrer dramatischen Einleitung habe ich auf der von Ihnen angegebenen Website eine schwere Schändung der Eucharistie, etwa durch eine schwarze Messe, oder ein anderes Sakrileg erwartet. Was man zu sehen bekommt ist sicher liturgisch unmöglich,aber keine geplante Verunehrung des Allerheiligsten Sakramentes.
Die Menschen auf den Philippinen sind SEHR FROMM. Leider auch bei dieser Messe desorganisiert,weshalb es zu der unerlaubten Weitergabe des Sakramentes gekommen ist.
Schuld haben die Organisatoren!
Zur geistlichen Betrachtung über die Mund-beziehungsweise Handkommunion, lesen Sie bitte Jak 3,4-10, aber bitte ganz genau! Da heißt es im Jakobusbrief doch so schön: "Mit ihr (der Zunge) preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die als Abbild Gottes erschaffen sind. Aus ein und demselben Mund kommen Segen und Fluch." Die Sätze vorher sind noch stärker! Ist der Mund wirklich würdiger, als die Hand? Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 5. März 2018 
 

@ Fatima 1713

Der ehemalige gr.kath. Bischof von Ostungarn,Szillard Keresztes ist schon im Ruhestand.Vor vielen Jahren war er mein Gast zum Mittagessen,er spricht sehr gut Deutsch,ich kann nur ein paar Worte Ungarisch.
Es gibt einen neuen jungen Erzbischof und einen jungen Weihbischof.Beide habe ich zum Altar des Stephansdomes begleitet,der eine Bischof spricht ausgezeichnet Deutsch, und der andere perfekt Englisch.Der neue Erzbischof orientiert sich streng an der orthodoxen liturgischen Tradition und hat alle Anklänge an den lat.Ritus,die sich unter dem Druck der Lateiner in Ostungarn eingeschlichen hatten,radikal eliminiert.
Auch die Regeln bezüglich der Kleidung des Bischofs,der Priester und des Tragens eines Bartes,werden genau nach byzantinischer Tradition eingehalten.
https://www.youtube.com/watch?v=P9li0YIKONY
Ich habe Ihnen die Website mit der gesamten Bischofsweihe des neuen Erzbischofs Fülüp durch Erzbischof Keresztes angefügt.Msgr. Franz Schlegl


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 Fatima 1713 5. März 2018 
 

@Hans Josef

Ich wollte nur ein schönes Erlebnis teilen. Ich denke, auch dafür ist hier Platz. Ich finde es auch immer wieder interessant, wenn Msgr. Schlegl den Blickwinkel der Ostkirchen einbringt. Wie Sie in meinen vorigen Kommentaren vielleicht schon gelesen haben, bin ich auch für die kniende Mundkommunion und praktiziere sie auch.


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  5. März 2018 
 

@ Fatima

"http://www.kath.net/news/49222" In Bezug auf den Kommunionempfang bei mit Rom unierten oder nicht unierten Kirchen kenne ich mich sehr wenig aus. Darum geht es auch nicht in dem Artikel!Zu welchen grausamen, schrecklichen Auswüchsen die stehende Handkommunion geführt hat verdeutlicht das in obigem Artikel verlinkte Video!!!!!


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 Fatima 1713 3. März 2018 
 

@Hans Josef @Msgr. Schlegl

Ich verfüge bei weitem nicht über Ihre theologischen und liturgischen Kenntnisse, möchte nur über eine für mich sehr schöne Erfahrung berichten.
Vor vielen Jahren durfte ich mit einem unserer Familie sehr nahe stehenden ungarischen (röm.-kath.) Priester, der mit dem damaligen (oder auch noch jetzigen?) griech.-kath. Bischof in Ostungarn (Szilárd Keresztes) gut befreundet war, im wunderschönen Wallfahrtsort Maria Pócs an der byzantinischen Liturgie mit Bischof Keresztes teilnehmen und auch kommunizieren. Wie Msgr. Schlegl schon gesagt hat, war es dort rein praktisch nicht möglich knieend zu kommunizieren. Laienhaft gesagt: ein "Brotwürfelchen" wurde mit einem Löffel in den Kelch getaucht und dann in den Mund empfangen. Unser begleitender Priester hat uns das vorher gut erklärt, damit wir nichts falsch machen und nichts passiert. Die Erhabenheit der ganzen Liturgie hat mich tief beeindruckt. In der röm.-kath. Liturgie finde ich die knieende Mundkommunion allerdings würdiger.


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  3. März 2018 
 

@ Monsignore Schlegel, Fortsetzung

" Seien Sie mir nicht böse. Ich kenne mich in meinem eigenen Glauben nicht zur Genüge aus. Und ich habe mein Leben lang damit zu tun ihn mehr und mehr kennenzulernen. " Ich brauche mich auch nicht bis in die tiefsten theologischen und philosphischen Auseinandersetzungen zu begeben in denen ich mich nicht auskenne. Dafür gibt es das Lehramt der Katholischen Kirche unter der Führung des HEIGEN GEISTES. So beschäftigt mich auch an erster Stelle, wie mit unserem HERRN und GOTT beim Empfang umgegangen wird. Aus meinen schrecklichen , grausamen Erfahrungen wären wohl die meisten zu verhindern gewesen, wenn die knieende Mundkommunion ohne wenn und aber praktiziert würde. Diese Erfahrungen und auch die Ablehnung der Mundkommunion, Aufdrängung der Handkommunion, haben mich veranlasst nicht nur bei Priestern vorstellig zu werden, an den Bischof zu schreiben und letztendlich auch nach Rom. Aus diesen Erfahrungen kann ich nur sagen das die Handkommunion SOFORT verboten werden müsste!" ER ist GOTT!


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  3. März 2018 
 

@ Monsignore Schlegel

Wie gehabt äüßern Sie sich weder zu diesem Artikel von Kardinal Sarah, noch zu dem Folgeartikel. Da ich Katholik bin ist für mich die Lehre der Katholischen Kirche verbindlich und nicht wie das andere sehen. Sowohl der emeritierte Papst Benedikt XVI., Kardinal Sarah, Kardinal Müller und andere dem Lehramt der Katholischen Kirche unter dem jeweiligen Primat des jeweiligen Papstes Angehörige und was diese für Gefahren für die Heiligste Eucharistie sehen und sahen, interessiert mich brennend. Und was ich von Kardinal Sarah lese über diese Gefahren der Ehrfurchtslosigkeit ist meiner Überzeugung nach, sehr, sehr, sehr vernünftig um diesen Gefahren zu begegnen. Ich bin davon überzeugt das diese zumindest über Ihr Wissen verfügen. So kann ich Ihnen als einfacher, gläubiger, dem Lehramt gegenüber gläubiger Katholik aufgrund meines geringen Wissens und Bildung das sagen, was ich seinerzeit zwei Zeugen Jehovas sinngemäß sagte:


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  2. März 2018 
 

@ Monsignore Schlegel Fortsetzung

"Insofern liturgisches Beten Antizipation des Verheißenen ist, ist ihm das Stehen eigen; insofern es aber in jenem >>Zwischen


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 Hadrianus Antonius 2. März 2018 
 

@Schlegl: Pokorny

Msgr. @Schlegl, Sie brauchen mir nicht zu "glauben" ;-) :
ich verweise nur nach dem etymologischen Wörterbuch v. Pokorny ( schon de große niederländische Gräzist F.J. Muller wies schon vor 95 Jahren auf die unterschiedliche Würzel hin).
Hv


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 christine.klara.mm 1. März 2018 
 

Wie hätt's der HERR denn gerne das über alles und mit ganzem Herzen geliebt werden.

Wenn der Ausdruck von Lieben sich bereits einem Doktoratsstudium mit summa cum laude nähern soll wird der bis jetzt nie Befragte meinen,"MICH FRIERT".....


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 SCHLEGL 1. März 2018 
 

Als Priester,der auch im byzantinischen Ritus zelebriert,war ich nie ein Verfechter der Handkommunion!
Sie können aber im Internet sehen,dass auch der heilige Papst Johannes Paul II den Leuten die Handkommunion gespendet hat!
Unten habe ich Ihnen 3 Websites mit der Liturgie der Assyrer angegeben(früher irrtümlich Nestorianer genannt), die bereits seit 431 von Konstantinopel und damit auch von Rom getrennt waren. Sie sehen auf diesen drei Videos den assyrischen Patriarchen Mar Dinkha IV. bei der Spendung der Handkommunion(Weißbrot!)an alle Gläubigen,die dann auch aus dem Kelch,den ein Diakon hält,trinken. Offenbar hat auch die Handkommunion eine uralte Tradition, welche schon Kyrill von Jerusalem in seinen Katechesen erwähnt.(Die Zeiten der Kommunionspendung sind darunter angegeben!)
https://www.youtube.com/watch?v=XlgMQbdjLi8
ab 1h 48min
https://www.youtube.com/watch?v=CuFQgMlK_qohttps:
nur Kommunion
//www.youtube.com/watch?v=Iqdl2Mgy_Gc
ab 1h 08 min
Msgr.Franz Schlegl


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  1. März 2018 
 

Was ist vernünftiges Denken?

@ Monsignore Schlegel Sie schrieben unter anderem. "Ich finde es aber nicht richtig, sowohl den katholischen Orientalen, als auch Lateinern das "vernünftige Denken" abzusprechen, wenn sie es anders machen." Vielleicht richten Sie diesen Satz an das authentische Lehramt der Katholischen Kirche unter dem Primat des jeweiligen Papstes. Dieses hat entschieden das die Handkommunion unter Bedingungen erlaubt wird. Das bedeutet auch, das wenn diese Bedingungen nicht erfüllt werden, die Handkommunion nicht statthaft ist. Wie zuletzt in der Instruktion Redemptionis Sacramentum veröffentlicht. In dieser steht klipp und klar, das dort wo die Gefahr der Profanierung besteht, die HEILIGSTE EUCHARISTIE nicht auf die Hand gegeben werden darf. Ich halte diese Anweisung für ein sehr vernünftiges Denken unseres Lehramtes das dieses damit zum Ausdruck bringt und dieses Verbot erlassen hat. Ich finde es als Katholik nicht richtig unserem Lehramt vernünftiges Denken abzusprechen, egal von wem.


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 SCHLEGL 1. März 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Also, sehr logisch ist das zwar nicht, aber ich glaube es Ihnen.
Unser Professor für Altes Testament, Prälat Dr. Walter Kornfeld war ein ausgezeichneter Orientalist und hat uns die Proskynese jedenfalls von "kyon" erklärt, darum habe ich mir das so gut gemerkt, weil ich in meiner Jugend gerne Tiere beobachtet habe. Mit Hirtenhunden habe ich aufgrund meiner Tätigkeit in der Stadt tatsächlich wenig zu tun, obwohl ich einen Berner Sennenhund "persönlich" kennengelernt habe.Msgr. Franz Schlegl


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 Hadrianus Antonius 1. März 2018 
 

@Schlegl

(Altgr.) Das Stammverb kuneoo v.Proskunesis/proskuneoo hat nichts mit mit "kuoon"(Hund) zu tun.
Die indogermanische Wurzel von "kuoon"(Hund) ist "kun";
die indogermanische Wurzel von "kuneoo" ist ku-(s)-en:
früheste Form übrigens im Hittitischen "kuwassanzi" (sie küssen).
Ihre Beschreibung eines zutiefst untertänigen Hundes ist sehr plastisch und sicher auch häufig zutreffend; Sie scheinen mir jedoch nicht viel Ahnung von arbeitenden Hirtenhunden zu haben ;-)
Richtig ist,daß die Orthodoxen stehend die Kommunion empfangen; die armenisch-apostoliker früher übrigens knieend, im Westen später adaptiert a.d. Mainstream.
Die chinesisch-patriotische Kirche kniet übrigens noch immer.
Joseph Card. Ratzinger (wie dankenswert v. Hans Joseph zitiert"Vom Geist der Liturgie") referiert übrigens mit "bei den klassischen Griechen" nach der von mir beschrieben Haltung.


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 SCHLEGL 1. März 2018 
 

@Hans Josef/ @Dalmata

Also, ich weiß nicht, ob es Ihnen beiden bekannt ist, dass in den meisten katholischen Ostkirchen die heilige Kommunion unter beiden Gestalten, entweder mit dem Löffel, oder durch Eintauchen gespendet wird. Damit ist das knieen völlig ausgeschlossen, weil die Gefahr besteht, dass der Priester den Kelch ausschüttet, wenn er sich niederbückt.
Im ersten Jahrtausend haben sogar 2 Konzile ausdrücklich in der Liturgie das STEHEN (= Haltung des Auferstandenen) vorgeschrieben.
Selbstverständlich bin ich dafür, dass Gläubige des lateinischen Ritus bei der Kommunion knieen können, besonders wenn ein Kommuniongitter vorhanden ist.
Ich finde es aber nicht richtig, sowohl den katholischen Orientalen, als auch Lateinern das "vernünftige Denken" abzusprechen, wenn sie es anders machen.
Auch zu Papst Johannes Paul II kamen die Gläubigen im "Gänsemarsch" (so ist es auch im byzantinischen Ritus üblich) um stehend die Kommunion von ihm zu empfangen.Msgr.Franz Schlegl


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  1. März 2018 
 

Aus der Geist der Liturgie

": der Ausdruck mit dem Lukas das Knien der Christen beschreibt( theis da gonata) ist dem klassischen Griechisch unbekannt. Es handelt sich um ein spezifisch christliches Wort. Mit dieser Bemerkung schließt sich der Kreis zum Anfang unserer Überlegungen hin. Es mag wohl sein, daß moderner Kultur das Knien fremd ist-insofern sie nämlich eine Kultur ist,die sich vom Glaubenentfernt hat und den nicht mehr kennt, vor dem zu knien die rechte, ja, von innenher nötige Gebärde ist. wer Glauben lernt, lernt auch knien, und ein Glaube oder eine Liturgie, die das knien nicht mehr kennte, wäre an zentraler Stelle krank. Wo es verloren gegangen ist, müssen wir das Knien wieder erlernen, damit wir betend in der Gemeinschaft der Apostel und Märtyrer, in der Gemeinschaft des ganzen Kosmos, in der Einheit mit Jesus Christus selbst verbleiben." So erwähnt er auch eine Erzählung der Wüstenväter nach der der Teufel keine Knie hatte und das die Unfähigkeit zu knien als das Wesen des Diabolischen erscheint.


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 Dalmata 1. März 2018 
 

@Staefan Fleischer: Sie haben da etwas vergessen

Der Mitforist @Hans Josef spricht von einem "(...) Menschen, der nicht seinen Eigenwillen zum Maß aller Dinge macht."

Mit vielen Gastbeiträgen und Postings haben Sie uns immer wieder über die schleichende oder manchmal ganz offensichtliche Protestantisierung und Säkularisierung unserer geliebten Kirche hingewiesen. Deshalb glaube ich, dass Sie in der Frage des Kommunionempfangs die Größe und Heiligkeit der Situation vielleicht noch einmal in ihrer ganzen Tiefe durchdenken und besonders durchbeten sollten.


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 Stefan Fleischer 1. März 2018 

@ Hans Josef

Sie würden also sagen, das jeder, die die Kommunion stehend auf die Hand empfängt, kein vernünftig denkender Mensch ist?


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 Hadrianus Antonius 1. März 2018 
 

Proskunesis (2)

Die Proskunesis kommt sehr schön und treffend am Anfang des Matt.evangeliums vor: die Magoi (Weise) aus dem Osten vollführen die Prosk. f.d. Jesuskind.
Die orthodoxe Gemeinde v. Böblingen sieht es richtig:
schon Cyrill v. Jerusalem(Johannes v. Jerusalem) schreibt in seiner 5. mystagogische Catechese am Ende betr. den Empfang der Kommunion diese in proskuneseoos zu empfangen- ein direktes Erbe der origenistische Sichtweise.
cfr. "Soli Dei gloria".
so viel später auch bei Lubac, wobei aus mir unklaren Gründen Daniélou hier eine 180°-kehre vollzogen hat und der Freimaurer Bugnini hier, wie so oft, die neuere Patristik nicht mehr beachtete und schlimmer noch, ganz konträr dazu handelte.
Das ist dann wohl die jetzige "Erweiterung"...
Cyrill wurde übrigens als (echter) Pelagianer angesehen ;-)
Die Mundkommunion im Knien ist theologisch und patristisch sehr gut fundiert- und nach meinem Empfinden vom Hl.Geist inspiriert.


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 Hadrianus Antonius 1. März 2018 
 

Proskunesis (1)

Die Proskunesis war in der vorchristlichen Antike die huldigungende ehrfurchtvolle Begrüßung des Herrschers/Gott, wobei man sich nach vorne auf den Boden wierf, die Füße/Randsaum des Kleides mit den Lippen berührend, den Stirn auf die Erde legend.
(kuneoo schon bei den alten Dramatikern für die Hände und bei Umarmung)
Die Proskunesis war bei den freiheitsliebenden und personalistischen dorischen und attischen Griechen extrem verhaßt(@Schlegl: "wenig sportlich"-nun ja ;-) ) und als trennend zu den Kleinasiaten ("Tyrannen") empfunden.
Alexander der Große führt die Prosk. nach der Schlacht von Issos für die Truppen verpflichten ein- und bekommt eine Rebellion seiner Makedonen, worauf er für die westliche Griechen verzichtet.
Seit Kaiser Domitian übrnahme für den Kaiser im römischen Reich- hier auch gekuppelt an den Hüldigungsruf "Kyrie eleison".
Die Prosk. f. Christus insoweit auch ein fundament. Bekenntnis zum Herrn.


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  1. März 2018 
 

Hand-oder Mundkommunion?

Bei dieser Frage sollte es wohl doch an erster Stelle für jeden gläubigen Katholiken objektiv um die Frage gehen, welche Kommunionempfangsart am ehesten gewährleistet das GOTT vor jeder Art von Ehrfurchtslosigkeit und Profanisierung geschützt ist? ER der sich so klein und hilflos macht in SEINER Allmacht! Darum sollte es gehen. Bei der Beantwortung dieser Frage kann dies bei einem objektiv denkenden Menschen, der nicht seinen Eigenwillen zum Maß aller Dinge macht, meiner Überzeugung nach nur eines bedeuten: kniende Mundkommunion.


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  1. März 2018 
 

Eucharistische Partikel

Schon das Nichtbeachten der Notwendigkeit der Kontrolle der Handflächen bei der Handkommunion, wie zu deren Ausübung vorgeschrieben, auf eventuelle EUCHARISTISCHE Partikel, ist Grund genug diese sofort zu untersagen! Welcher Handkommunikant kontrolliert seine Handflächen auf eventuelle vorhandene EUCHARISTISCHE Partikel auf dieser??? JEDES Partikel IST der HERR!!!!! Wer hat irgendwann einmal eine diesbezügliche Anmerkung eines Priesters vor der Kommunionspendung dazu vernommen, das die Handflächen darauf hin zu überprüfen sind und der auf dieser unser vorhandene GOTT dann zum Munde zu führen ist???Wie oft fällt unsere HERR und GOTT wohl auf den Boden und es wird von anderen mit Füssen auf IHN getreten?


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 Fatima 1713 28. Februar 2018 
 

Sich beschenken lassen

Eine Pfarrgemeinderätin meiner ehemaligen Pfarre eröffnete mir einen sehr schönen Aspekt der Mundkommunion. (Die Möglichkeit zu knien gab es bei uns immer, da am Beginn jeder hl. Messe eine Kniebank aufgestellt wurde und nun wollten wir auch ein bisschen "Werbung" für die Mundkommunion machen.)
Bei der Mundkommunion nehmen wir uns die Nahrung nicht selbst, sondern lassen uns füttern wie ein kleines Kind, das alleine überhaupt nichts vermag. Es ist auf seine Eltern angewiesen und empfängt die Nahrung als reines Geschenk, voll Vertrauen. Von einem Erwachsenen erfordert es große Demut, sich füttern zu lassen!


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 theophila 28. Februar 2018 

Ehrfurcht und Nächstenliebe 2

Um Missverständnisse zu vermeiden: ich spreche nicht (!!) von Kardinal Sarah. In seinem Burch Gott oder nichts beschreibt er sehr schön, wie er von den Patres in seinem Dorf eine wurderbar ausgewogene Glaubenspraxis lernte, die sowohl die Verehrung des Herrn in den Sakramenten aber auch den Einsatz für den Nächsten umfasste. In Anbetracht, daß wir uns in der Fatsenzeit befinden, die Frage ob die Glaubenspraxis in unseren Pfarreien ebenso ausgewogen ist.


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 theophila 28. Februar 2018 

Ehrfurcht und Nächstenliebe

Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten zu haben und zu erweisen ist etwas sehr Schönes und Notwendiges. Allerdings geben mir die Bemerkungen von guten Freunden zu denken. Sie fragen, ob der Einsatz für die Liebe zu den Sakramenten nicht einen gleichstarken Einsatz in der Nächstenliebe erfordere. Gottesliebe und(!) Nächstenliebe. Gibt zu denken.


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 Ehrmann 28. Februar 2018 

@Zeitzeuge und @Schlegl :ja, diese kleinen Beiwörter, deren Fehlen Verwirrung stiftet!

Prof.Suttner hat es mir einmal so erklärt: Die vielen orthodoxen Kirchen, die es in der alten Monarchie gab, und die fast alle ihre Repräsentanz auch in der Hauptstadt Wien hatten, unterschieden sich nach ihrer Herkunft und nannten sich auch so: "Rumänisch-orthodox, ukrainisch-orthodox" u.s.w. Natürlich waren auch die Riten unterschiedlich. Maria Theresia entschied,um einen gemeinsamen Nenner zu schaffen, alle als "griechisch" zu subsummieren,auch wenn nur wenige Griechisch als liturguische Sprache benutzten.Dazu kamen noch die mit der katholischen Kirche Unierten-so kannte man nur neben "Lateinern" die "unierten und die orthodoxen Griechen". Wenn der byzantinische (griechisch-orthodoxe) Ritus zitiert wird, ist dieser mit dem Ritus der unierten Byzantiner, nicht aber unbedingt mit dem anderer unierter Kirchen ident.Das Eigenschaftswort, das hier wichtig wäre, fehlt aber in der Diskussion. Eine schöne byzantinische Liturgie (uniert) konnte ich zu Pfingsten in Niederalteich erleben.


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 Fatima 1713 28. Februar 2018 
 

Eine schöne Begebenheit in Medjugorje

Vor einigen Jahren zu Ostern. Außerhalb der Kirche wurde die Kommunion gespendet. Wegen der vielen Leute und des regnerischen Wetters war die Kommunion nur im Stehen möglich. Es wurde keine Patene verwendet, aber ich entschied mich trotzdem für die Mundkommunion. Eine Schrecksekunde, dem Priester fiel die Hostie aus der Hand. Aber sie fiel nicht auf den Boden. Ich deutete dem Priester: der Herr hatte sich in den schützenden Ärmel des Messgewandes geflüchtet! Wir mussten beide schmunzeln.


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 christine.klara.mm 28. Februar 2018 
 

Ehrfurcht Anbetung

Ich habe mein ganzes gläubiges Leben lang die Mundkommunion beibehalten. Ohne Kommuniongitter oder Betstuhl mache ich eine tiefe Verbeugung und ein großes Kreuzzeichen.Beim Kommen und beim Gehen.Der Empfang des HERRN ist mir Gebet oder Stille.
Daß sich mein HERR direkt auf meine Zunge legen läßt ist eine größere Liebe und Hingabe an mich,da meine Hände noch nie getötet haben.Aber die Giftigkeiten meiner Zunge ......Eine spitze Bemerkung hier und eine weitere dort unter zustimmendem Gegrinse derer die Doppeldeutigkeiten erfühlen konnten. Lustiges,das ganz leicht in Kränkung und Abschätzigkeit abgleiten konnte,besonders über Abwesende...
Gekränktes oder viel schlimmer überheblich und lustvoll Wieder- und Wiederaufwärmen angeblicher Unvollkommenheiten anderer....
Unsere Zunge ist Gnade,Liebe,Verzeihung oder Unnachgiebigkeit,sogar Haß und Abweisung : Posaune unseres Herzens und unseres Willens.
Streitet niemals über den allein richtigen Empfang des HERRN. IN LIEBE: das allein ist gut.


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 myschkin 28. Februar 2018 
 

@Stefan Fleischer

"Was meines Erachtens so oder so fehlt, ist heute der bedingungslose Glaube an die reale Gegenwart Christi im Sakrament", schreiben Sie, und damit treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Genau hierum geht es, egal ob Mund- oder Handkommunion. Diesen Glauben können wir nur ausüben, indem wir an der Heiligen Messe teilnehmen und dadurch unseren Glauben stärken.


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 lesa 28. Februar 2018 

Ehrfurcht als Antwort

@Fatima: DANKE! Sie schreiben: "Ich verstehe die Worte von Stephan Fleischer so: Christus hat sich uns ausgeliefert ..." Benedikt XVI. sagte beim eucharist. Kongress in Bari: "Wir brauchen einen nahen Gott, der sich in unsere Hände begibt und uns liebt." Angesichts dieses unbegreiflichen Geheimnisses kann die Ehrfurcht nicht groß genug sein ... Mir ging es lange Zeit wie Stephan Fleischer. Aber Bischof Athanasius Schneider legte einmal im Detail dar, dass die Handkommunion früherer Zeiten nicht so ablief,wie jetzt bei uns. Und weil es gilt, ein Zeichen zu setzen für eine Praxis die meisten größere Würde gewährleistet: Wechsel zur Mundkommunion. Das muss jeder selber entscheiden. @Hans Josef: Danke für die schönen Zitate aus "Der Geist der Liturgie"! Gerade in Zeiten der Beliebigkeit, der Flüchtigkeit und Wirklichkeitseinebnung ist diese Kultur konkreter Zeichen und Gesten DAS Heilmittel. Positiv: Es fällt mir auf, dass in letzter Zeit Priester darauf achten, wie kommuniziert wird.


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  28. Februar 2018 
 

Aus " der Geist der Liturgie "

" Ich habe mich mit diesen Texten so lange aufgehalten, weil dabei etwas Wichtiges zum Vorschein kommt. In den zwei hier näher untersuchten Stellen ist die geistige von der körperlichen Bedeutung des Wortes proskynein überhaupt nicht zu trennen." In meinen Einstellungen von " Der Geist der Liturgie" folgt meine erste Einstellung zu diesem Buch im direkten Anschluß . Die zweite Einstellung von mir ist unmittelbar vor dieser Einstellung zu lesen, die ich aber wegen deren Länge nicht zur Gänze eingestellt habe. Welcher Zeitpunkt des Aktes der Anbetung, wenn nicht der Zeitpunkt des Empfangs des Allerheiligsten Altarsakramentes, dem Zeitpunkt in dem sich unser HERR und ERLÖSER mit uns vereinigt, ist als Anbetungsakt dann wohl noch geeigneter??? Wenn ER also in der Monstranz auf dem Altar steht und ich nach der Vereinigung mit IHM schmachte? Oder dann, wenn mein Schmachten endlich in Erfüllung geht?


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  28. Februar 2018 
 

Aus "Der Geist der Liturgie"

" Die Jünger im Boot aber >> fielen vor Jesus nieder > beteten Jesus an> anbeten


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 Stefan Fleischer 28. Februar 2018 

Im Übrigen glaube ich

Kardinal Sarah schreibt aus einem tiefen Bewusstsein der ganzen, unermesslichen Grösse, Macht und Herrlichkeit Gottes heraus, wie wir es in unseren Breitengraden schon bald einmal mit der Lupe suchen müssen. Dieses Bewusstsein wieder aufzubauen scheint mir eine der dringendsten Aufgaben der Neuevangelisation zu sein. Leider passiert aber das Gegenteil. Die Überbetonung der Liebe und Barmherzigkeit Gottes verleitet zu einem Gottesverständnis, in welchem dieser – um es einmal brutal auszudrücken – vermutlich meist mehr oder weniger unbewusst einfach ein netter, lieber, gütiger, hilfsbereiter Kamerad und Kumpel ist, mit dem man Pferde stehlen kann, den man aber nicht ganz ernst zu nehmen braucht, wenn er etwas von uns will. Nur soweit es uns gelingt, dass Gott in den Köpfen der Gläubigen wieder wahrhaft Gott wird, werden wir wieder zu würdigeren Gottesdiensten etc. kommen.


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 Fatima 1713 28. Februar 2018 
 

@Stefan Fleischer Ich verstehe Ihre Worte so,

dass Christus sich uns ausgeliefert hat, so wie Er es getan hat, als Er sich kreuzigen ließ. In der Gestalt des Brotes ist Er ja wirklich völlig wehrlos und Er setzt sich dem Risiko aus, dass die schrecklichsten Dinge mit Ihm getan werden. Ich verurteile die Handkommunion auch nicht, aber die Mundkommunion finde ich doch würdiger. Die Gefahr, den Heiland zu "verletzen" ist geringer (z.B. Partikel, die an den Händen zurück bleiben können). Die Patene gibt es ja leider so gut wie nirgendwo mehr und wenn ich sehe, dass z.B. ein älterer Priester schon etwas zittrige Hände hat, möchte ich nichts riskieren und lasse mir die Hostie lieber in die Hände geben. Für mich ist auch ein wesentlicher Punkt, dass ich sie mir nicht selber nehmen möchte, auch wenn der Priester sie mir zuerst in die Hände gelegt hat. Dass es schwierig werden könnte, die jetzige Praxis rückgängig zu machen ist, ist für mich noch kein Argument, die Mundkommunion nicht zumindest wieder zu fördern.


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 SCHLEGL 28. Februar 2018 
 

@Zeitzeuge

Sie haben richtig vermutet! Der Ausdruck "Proskynesis", slaw. "Poklon" ist die "Reverentia profunda", also die TIEFE VERNEIGUNG, wobei die Fingerspitzen beim Kreuzzeichen kurz den Boden berühren, sofern das der betreffende Person anatomisch möglich ist.
Eine so tiefe Verneigung findet man aber nur in der russischen Tradition, die Griechen sind da etwas weniger "sportlich".
Also mit Kniefall hat das nichts zu tun, womit die Sache geklärt ist. Msgr. Franz Schlegl


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 Zeitzeuge 28. Februar 2018 
 

Werter Msgr. Schlegl!

Dann informiert die orthodoxe Kirchengemeinde Balingen-Albstadt

f a l s c h auf ihrer Internetseite!

Wörtlich steht dort:

"Man macht einen Kniefall (Proskynesis), legt die Hände kreuzförmig über die Brust, die rechte über die linke und tritt der Reihe nach zu den Heiligen Gaben heran. Dabei nennt man deutlich seinen christlichen Vornamen und öffnet den Mund für den Empfang der Heiligen Gaben."

Die Internet-Adresse lautet:

www.orthodoxe-kirche-albstadt.de

Das ich diese Info übernommen habe, weil man wohl davon ausgehen darf, daß
die Orthodoxen über ihre Praxis Bescheid wissen, wird mir jetzt wohl hoffentlich nicht wieder als "Unfähigkeit im Lesen von Texten" o.ä.
ausgelegt, vielleicht hat ja der orthodoxe Autor den Begriff der Proskynesis falsch übersetzt.

Das ist aber dann wirklich nicht meine Schuld, da sind wir uns aber doch wohl einig!

Ich denke aber nicht, daß Sie mir eine bewußte Falschinfo unterstellen, denn auch orthpedia.de informiert wörtlich genauso!


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 Stefan Fleischer 28. Februar 2018 

@ siebenschlaefer

Der Gedanke, dass Christus der Herr sich aus freiem Willen für uns und um unseres ewigen Heiles willen uns Menschen in die Hand gegeben hat stammt nicht von mir. Ich habe ihn einmal - wenn mich richtig erinnere - in einer Kreuzwegandacht gefunden. Als Gott hätte er die Macht gehabt, jeden zu vernichten, der ihn auch nur berührte. Aus liebendem Gehorsam zum Vater und aus Erbarmen mit uns Sünder nahm er das Kreuz auf sich, liess er sich gefallen was menschlicher Undank für ihn ausgedacht hatte. In diesem Sinn kann man vielleicht von Manipulation sprechen. Er liess sich unsere „Manipulation“ gefallen, um nicht uns „manipulieren“ zu müssen, um unsere Freiheit nicht antasten zu müssen. In diesem Sinn gibt er sich auch heute noch in unsere Hand, selbst das Risiko hin, dass wir ihm dies wiederum mit Undank vergelten. Hier zeigt sich die Grösse und Macht seiner Liebe, der selbst die „Ohnmacht“ des Kreuzes nichts anzuhaben vermag.


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 kreuz 28. Februar 2018 

es wäre interessant, Zeitzeugen-Berichte

der kath.net-Leserschaft zu sammeln, über dieses Thema.

ich fang mal an: mit 7 Jahren ging ich zu den Ministranten "hoch", so sagte man. der Sinn des Wortes "hochgehen" fiel mir knapp 50 Jahre später ein, als ich -von der Kirchenbank aus- zur Lesung ging, "hoch-ging", denn es ging 2 Stufen zum Altaraum hoch.
1968 jedenfalls sprach der Pfarrer noch lateinisch, die Ministranten "murmelten", viele konnten es nicht. es war schon eine Erleichterung, als die deutsch-sprachige Messe kam.
nur: es wurde alles anders: Kommunionbank weg, Predigt nicht mehr von der Kanzel, und 1969, als ich die Hl. Erstkommunion hatte, wurde bereits die stehende Hand-Kommunion gelernt.
vor 5 Jahren wollte ich -aus einem inneren Drang heraus- die Mundkommunion.
ich möchte sie nicht mehr missen - ohne daß ich die Handkommunion verurteile.
1969-das war in Donauwörth, Bistum Augsburg.


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 Fatima 1713 28. Februar 2018 
 

@jaspis71

Alles kann zur Arbeitshaltung verkommen, auch das Gebet. Entscheidend ist immer die innere Haltung, aber das ist noch kein Grund, deshalb äußere Zeichen der Demut für unnötig zu erklären oder abzuschaffen.
Laut obigem Artikel hat Kardinal Sarah gesagt, dass die knieende Mundkommunion in der Tradition der Kirche "immer wieder", nicht "immer" und nicht "ursprünglich", praktiziert wurde. Auch wenn dies nicht die ursprüngliche Form gewesen sein sollte - solange eine Entwicklung hin zu noch mehr Demut und Ehrfurcht führt, habe ich nichts gegen Fortschritt.


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  28. Februar 2018 
 

Der Geist der Liturgie

In dem Buch" Der Geist der Liturgie" schreibt Kardinal Ratzinger, der jetzige emeritierte Papst Benedikt XVI.: " Die körperliche Geste ist als solche Trägerin eines geistigen Sinnes- eben der Anbetung, ohne die sie sinnlos wäre, und der geistige Akt wiederum muß sich von seinem wesen her, aufgrund der leib-seelischen Einheit des Menschen, notwendig in der körperlichen Gebärde ausdrücken. Die beiden Aspekte sind in dem einen Wort so verschmolzen, weil sie von innen her zueinander gehören. Wo das Knien bloße Äußerlichkeit, bloß körperlicher Akt wird, wird es unsinnig; aber auch versucht, Anbetung ins bloß Geistige zurückzunehmen, ohne sie zu verleiblichen, erlischt der Akt der Anbetung, weil nun einmal das bloß Geistige dem Wesen des Menschen nicht entspricht. Anbetung ist einer jener grundakte, die den ganzen Menwschen betreffen. Daher ist das Beugen der Knie vor der Gegenwart des lebendigen Gottes unverzichtbar." Da kann ich nur sagen, auf die Knie mit uns beim Kommunionempfang!


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  28. Februar 2018 
 

Einzelfälle 2

Das man als Einzelfall in der heutigen Zeit auch in der Verantwortung steht, Zeugnis für die Gegenwart des HERRN abzulegen, geschieht am ehesten dadurch das man sich beim Empfang niederkniet und den Herrn in den Mund empfängt, als sich in die Reihe derer einzugliedern, wo es oft den Anschein hat das man in der Kantine zum Essen geht. Somit liegt es in der Verantwortung von uns allen, die das Erkennen, das jeder Einzelfall der Ehrfurchtslosigkeit und Profanierung dem ALLERHEILIGSTEN ALTARSAKRAMENT, ein Einzelfall Zuviel ist! So steht in der Instruktion Redemptionis Sacramentum, das wenn die Gefahr der Profanierung besteht, die HEILIGSTE EUCHARISTIE nicht in die Hand gegeben werden darf. Da ich noch nie erlebt habe, das dies geschehen ist mit dieser Begründung, frage ich mich ob man in deutschen Lande bei der Kommunionspendung Blinde einsetzt?


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  28. Februar 2018 
 

Einzelfälle 1

Einzelfälle waren es die im Ungehorsam die Handkommunion letzendlich ertrotzten. Das hat dazu geführt das nach Jahrzehnten der HERR wie ein gesegnetes Stück von vielen empfangen wird. Also ist es heute vermutlich die Minderheit von Einzelfällen die im Bewusstsein der Realpräsenz den HERRN empfängt. Auch zwangen diese Einzelfälle andere dazu den HERRN per Handkommunion zu empfangen. Denn wo wurde der HERR nach den Vorgaben aus Rom in die Hand empfangen? Und wo wird er dies nach diesen verbindlichen Vorgaben? Wo wurde den Gläubigen bei mder Einführung der Handkommunion die Wahlfreiheit gelassen, wie von Rom gefordert? Wo konnte oder kann man sich beim Empfang des HERRN vor diesem niederknien? Wo gibt es Kommunionbänke die diese Wahlfreiheit sicher stellen? Wo sind die mutigen Einzelfälle die Angesichts der Ehrfurchtslosigkeit beim Kommunionempfang bei der Handkommunion, obwohl sie diese selbst praktizieren, sich eines besseren besinnen und den Herrn kniend in den Mund empfangen?


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 siebenschlaefer 28. Februar 2018 
 

Tut mir leid, lieber Herr Fleischer, aber Ihren weiterführenden

Gedanken im hinterlegten link kann ich so gar nicht folgen.
Dass Gott sich uns in die Hand gibt, steht nirgendwo und ist für mich befremdlich.
Der wesentliche Begriff, der mir zum "in die Hand geben und nehmen(!)" einfällt, ist "Manipulation".
Und so ist doch auch der Zustand unseres Glaubens, unserer Kirche und unserer gesamten Gesellschaft aufs vortrefflichste beschrieben: als eine gigantische Manipulation.
Fast alles, was nach dem II. Vat. den Gläubigen und weniger Gläubigen suggeriert wurde, ist Manipulation. So auch die Handkommunion, die offiziell immer noch die Ausnahme von der Regel der Mundkommunion ist, aber sich zu 100% durchgesetzt hat und dem beispiellosen Glaubensverfall in Sachen Eucharistie den Weg bereitete.
Für meine Person kann ich nur sagen, dass meine Ehrfurcht vor Jesus Christus es mir unmöglich gemacht hat, den HERRN selbst in die Hand zu nehmen. Ich empfange - und das demütig kniend.


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 MarinaH 28. Februar 2018 
 

@Priska @Frajo

wenn ein Priester auf der Stufe stehen bleibt finde ich das sogar gut. Dann trete ich noch einen Schritt vor und kniee mich seitlich neben ihn auf die Stufe. Er muss sich dann nicht so tief beugen, sondern sich nur leicht drehen und ich kann leichter aufstehen.


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 mirjamvonabelin 28. Februar 2018 
 

Kardinal Sarah

ermutigt, stärkt mich weiterhin das Gute zu erhoffen. Sicher viele andere auch.

Schließe mich an @Ginsterbusch
Deo gratias und ein herzliches „vergelt's Gott“!!!
Bleiben Sie behütet!


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 Thomas-Karl 28. Februar 2018 

Warum der Streit?

Angesichts der geltenden Regeln verstehe ich den Streit um die Form des Kommunionempfangs nicht. Persönlich ziehe ich die Handkommunion vor - und bin jedes Mal ergriffen, wenn der Priester mir die konsekrierte Hostie in die Hand legt. Sonst richte ich mich danach, wie es in der jeweiligen Kirche praktiziert wird. Knien alle, knie auch ich. Gibt es nur Mundkommunion - o.k.


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  28. Februar 2018 
 

Kardinal Sarah findet klare Worte zur Glaubenskrise der Hierarchie der Kirche

kardinal Sarah, sprach in Belgien bei der Vorstellung seines Buches `Gott oder Nichts` über die Glaubenskrise seitens der Kirchenhierarchie und zögerte nicht den Verrat, der durch den Klerus durch ihren Glaubensmangel begangen wird zu brandmarken.

“Some high-ranking prelates, above all those coming from opulent nations, are working to cause modifications to Christian morality with regard to the absolute respect for life from conception until natural death, the question of the divorced and civilly remarried, and other problematic family situations. These ‘guardians of the faith’ however ought not to lose sight of the fact that the problem posed by the fragmentation of the ends of marriage is a problem of natural morality.” ... Now, from the moment that Catholics abandon the teaching of Jesus and the Magisterium of the Churchthey contribute to the destruction of the natural institution of marriage as well as the Family...by this new betrayal on the part of priests.”


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 Zeitzeuge 28. Februar 2018 
 

St. Augustinus zum Empfang der hl. Kommunion:

"Niemand isst dieses Fleisch, wenn er nicht zuvor angebetet hat."

Zitiert bei Prof.Dr. Michael Fiedrowicz:

Die überlieferte Messe, S. 114, neu erhältlich!

Vgl. auch Philipper 2, 9-10!

Bzgl. der eucharistischen Frömmigkeit beschämen uns die Orthodoxen, vgl. z.B.
den Text
Die Kommunion-Eucharistie-Orthodoxe Kirchengemeinden Balingen u. Albstadt

Kl. Auszug:

Vor dem Empfang der hl. Kommunion:

Fasten über mehrere Tage, verstärktes Gebet, milde Gaben, gute Taten, Enthaltsamkeit von sündigen Werken u. Gedanken, Verzicht auf versch. Arten von Unterhaltung u. Vergnügen.
Man sollte am Abendgottesdienst vorher teilnehmen, danach wenig essen bis Mitternacht, danach darf man weder essen noch trinken noch rauchen.

Vor dem Empfang macht man einen Kniefall, legt die Hände kreuzförmig über die Brust und tritt der Reihe nach zu den Hl. Gaben heran. Man nennt deutlich seinen Vornamen u. öffnet den Mund zum Empfang der Hl. Gaben.

Wie armselig ist dagegen unsere Praxis
im Regelfall, leider!


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 lesa 28. Februar 2018 

@lakari: Man fragt sich, was solche Priester hindert, sich normal bzw. gemäß der liturgischen Ordnung aufzuführen, dass Gläubige ohne Bauchweh die Hl. Messe mitfeiern können, wie es ihr Recht wäre.


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 gebsy 28. Februar 2018 

Verantwortung

abzugeben, indem ich dem (irrenden) Priester Gehorsam leiste, wirft die Frage auf, ob es erlaubt ist, mit ihm Mitleid zu haben; aus der Gewissheit, dass er dem persönlichen Gericht nicht entgehen kann und für jede unwürdige Kommunion die Konsequenzen in der Ewigkeit zu tragen hat.
Damit ist kein Schaden zu befürchten:
http://www.gebsy.at/433675811


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 Chris2 28. Februar 2018 
 

Bitte, lieber Gott,

lass den nächsten Papst aus Afrika kommen. Und bitte, lass ihn "Robertus" heißen und genau so aussehen...


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 Chris2 28. Februar 2018 
 

@jaspis71

Meines Wissens haben Sie offenbar zwar im Prinzip recht, was die Handkommunion angeht, aber sie wurde m.W. schon ser früh auf ein spezielles Tuch 'empfangen' und mit dem Mund aufgenommen. Dass man das irgendwann als zu kritisch bezüglich kleiner Partikel sah, ist nachvollziehbar, was zur Mundkommunion führte. Ihre Aussage zum Knien als "reine Arbeitshaltung" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich falle "automatisch" auf die Knie, wenn der Segen erteilt wird oder das Allerheiligste ausgesetzt. Dass der Stolze und zur Rebellion gegen überkommenes erzogene moderne Mensch das kaum noch versteht, ist ein Problem, das man durch gute Verkündigung beheben sollte. Nur, woher soll die kommen?


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 frajo 28. Februar 2018 

@Lakari

ich hätte keine Bedenken, eine solche Messe als "gültig" anzusehen, bzw. zu erwarten, daß trotz der Mängel beim Priester die Wandlung in den Leib und das Blut Christi geschehen ist. Für solche Dinge bin ich ja nicht verantwortlich. Würde der Priester Latein oder eine mir nicht verständliche Sprache (im Ausland) gesprochen haben würde ich es überhaupt nicht bemerkt haben, daß fehlerhafte Worte gesprochen wurden.
Ich würde meinen, daß Sie bei einem gültig für diese Hl. Messe zugelassenen Priester gewesen sind - der Rest liegt im Verantwortungsbereich seines Bischofs, bzw. seiner Vertreter. lg


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 jaspis71 28. Februar 2018 
 

Augustinus

Es ist bedenklich, dass hier völlig ignoriert wird, dass der Empfang der Kommunion in die Hand der ursprüngliche Form war, die für den großen Kirchenlehrer Augustinus scheinbar selbstverständlich war - siehe den geflissentlich ignorierten Kommentar von Savanorola!
Auch wenn es bedauerlich ist, dass äußerliche Zeichen der Demut und Ehrfurcht immer mehr verschwinden, muss man auch sagen, dass knien kein praktiziertes Zeichen von Demut mehr ist. Früher war es eine Würdigung eines Höhergestellten, heutzutage ist es bestenfalls eine Arbeitshaltung.
Und die ursprüngliche Form ist die Handkommunion. Da hat Kardinal Sarah eine kirchenhistorische Bildungslücke, auch wenn ich sein Anliegen grundsätzlich nachvollziehen kann.


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 frajo 28. Februar 2018 

@phillip

mir ist der Gedanke unerträglich, jemand anderen zu etwas zu zwingen zu wollen. So will ich auch den Priester nicht zwingen, entgegen seiner Aufforderung zum Aufstehen sich zu mir herabzubeugen. Jesus sagt, Gehorsam ist besser als Opfer.
Ich will auch nicht wie ein Tourist mir den Kommunionspender unbedingt selber auszusuchen. Wenn es geht, dann suche ich mir den Priester aus um von ihm die Kommunion zu empfangen. Wenn ich z.B. vor der Kommunionbank im Stephansdom knie, und der Priester ändert vor mir die Richtung ohne mir die Kommunion gegeben zu haben, und ich würde sie dann von einem Laienspender erhalten, dann stehe ich nicht auf und stelle mich noch einmal an. Ich habe dann aus meiner Sicht meine Schuldigkeit getan. Jesus sagt "Gott sieht auf das Herz, und nicht auf das, was vor den Augen ist". Der Rest liegt in der Verantwortlichkeit der Kirche. Und ich bewahre mir meine Freiheit, zu tun, was ich für richtig halte. lg


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 lesa 28. Februar 2018 

Maria vermittelt die Gnade auch heute

Kardinal Sarah sieht, was vor sich geht und stellt sich schützend vor die Kirche. @Thomas R.: Zu Ihrem Einwand, dass Fatima kein theologisches Argument liefere: "Maria vereinigt die größten Glaubensgeheimnisse in sich und strahlt sie wider." (Vat II.) Nicht etwa auch in ihren Erscheinugen? Dazu L. K. Scheffczyk in seinen "theologischen Betrachtungen zur Botschaft von Fatima": Die Theologie wäre angesichts der Wirkungen der Marienerscheinungen in der Kirche aufgerufen, ihnen ein "Heimatrecht" einzuräumen. Begreiflich allerdings, dass Maria nicht Theologen erscheint, sondern Kindern und "unverkopften" Menschen. Um so erfreulicher, dass es brillante Theologen gibt wie Kardinal Sarah Theologen mit wachem Sinn für die brennende Aktualität prophetischer, himmlischer Weckrufe wie desjenigen von Fatima. Die wichtigsten Glaubenswahrheiten strahlen darin auf zusammen mit der blitzartigen Erhellung der Zeitsituation. Maria war keine "Privatperson". Ihr Auftrag ist nicht zeitlich begrenzt.


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 Stefan Fleischer 28. Februar 2018 

Entschuldigung

Bei der Eingabe des Links ist ein Fehler passiert. Hoffentlich klappe es diesmal.

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/Hand.html


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 Stefan Fleischer 28. Februar 2018 

Mir persönlich

hat vor Jahren die Handkommunion zu einem ganz neuen Eucharistieverständnis verholfen. Deshalb schätze ich sie auch heute noch sehr. Was meines Erachtens so oder so fehlt, ist heute der bedingungslose Glaube an die reale Gegenwart Christi im Sakrament. Das aber ist zuerst ein Problem der Neuevangelisation. Wenn dieser Glaube wieder genügend stark vorhanden ist, wird sich die hier diskutierte Frage meines Erachtens sozusagen automatisch lösen.

D:\Daten\Benutzer\User\Documents\000 HOMEPAGE\html\PAPI\EINZELTEXTE\Hand.html


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 la gioia 27. Februar 2018 
 

Werter @kreuz,
Ihren Worten möchte ich aus einer tieferen inneren Ahnung heraus zustimmen.
Vielen Dank auch für den weiterführenden Link - wirklich erhellend!


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 Thomas-Karl 27. Februar 2018 

Beide Formen sind erlaubt

Gemäß den liturgischen Bestimmungen entacheidet der/die Kommunikant/in über die Form des Empfangs; in Gebieten, wo die Handkommunion erlaubt ist, auch über Hand- und Mundkommunion. Wenn Kard. Sarah das ändern will, soll er dies offiziell betreiben, etwa durch Änderung der Rubriken. Wichtig bleibt in jedem Fall die Ehrfurcht. - Was ich an Em. Sarahs Vorwort nicht verstehe, ist, dass er sich auf Fatima beruft. Eine Vision gibt kein theologisches Argument her.


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 ivanka 27. Februar 2018 
 

Die Spuren der Hl. Hostie auf der Hand

Wer die Handkommunion praktiziert,
dem soll es bewusst sein, das auf seiner Handfläche bzw. den Fingern, kleine Teile der Heiligen Hostie bleiben werden.

Was fasst man nach der Hl. Kommunion alles mit diesen Händen?
Türklinken, Bänke, manchmal muss man auch auf die Toilette...

Ich habe früher nie darüber nachgedacht, bis man mich einmal zu dem Thema angesprochen hat.

Der Priester wäscht sich die Hände, macht den Kelch sauber... und wir?

Was machen wir mit den Händen in denen wir kurz davor den Leib Christi gehalten haben?


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 christine.klara.mm 27. Februar 2018 
 

Verehrung des Herrn

Ist das Knieen nicht möglich macht bitte eine TIEFE VERBEUGUNG.Vor und nach dem Empfang des Herrn. Das ist sehr deutlich.


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 st.michael 27. Februar 2018 
 

Genauso ist es !

Leider liegt die Wurzel des Übels in dem NOM nach der Liturgiereform.
Kardinal Sarah ist nich umsonst ein grosser Förderer der überlieferten Messe, wofür ihm grosser Dank und Respekt gebührt.
Deo gratias.


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 Lakari 27. Februar 2018 
 

Gültige Messe?

Ich habe eine dringende Frage zu einer -durch einen Aushilfepriester- erlebten Überraschung. Es steht zu befürchten, dass er Mittwoch wieder die Messe lesen wird.

*Ist die Heilige Messe gültig, wenn der Priester Traubensaft statt Wein nimmt; *bei den Worten:" nahm er das Brot,brach es..." schon die Hostie bricht;
*wenn er statt "Tut dies zu meinem Gedächtnis" "Tut dies zu meiner Erinnerung" sagt;
*im weiteren Hochgebet vieles weglässt und eigenes hinzufügt;
*die Gemeinde auffordert "Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm" gemeinsam zu sprechen;
*den Embolismus beim Vaterunser weglässt?
Kann mir, bitte, jemand sagen ob ich da überhaupt kommunizieren darf.


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 rosenkranzbeter 27. Februar 2018 
 

Handkommunion: Glaubensabfall durch Verunehrung der Eucharistie

@martin fohl u. alle
Lesen Sie das kleine Büchlein von Weihbischof Athanasius Schneider:
"Corpus Christi"
Ich praktiziere schon lange wieder knieend die Mundkommunion, obwohl ich - mea culpa - als junger Mann auch für die Einführung der Handkommunion war.
Nach der Lektüre der Broschüre von WB Schneider bin ich mehr als bestätigt, wie wichtig die Umkehr hin zur Mundkommunion ist.


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 phillip 27. Februar 2018 
 

"Bitte stehen Sie auf". Auch gut; das Aufstehen geschah auf seine Verantwortung hin!"

@frajo, wenn Sie Papst Franziskus auffordern würde, einen hohen Berg zu besteigen und dann mit den Worten, Gott wird Sie auffangen und behütet und unbeschadet zur Erde zu bringen runterzuspringen, würden Sie ihm folgen? Ich würde es ebenso wenig tun, wie etwa einer Aufforderung eines Priesters Folge zu leisten, vom Kniestand aufzustehen und den Leib des Herrn per Handkommunion zu empfangen! Übrigens, Jesus ist - wie Ihnen bekannt sein müsste - auch nicht gesprungen.


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 Smaragdos 27. Februar 2018 
 

Link zur Instruktion Memoriale Domini

http://www.kathpedia.com/index.php/Memoriale_domini_(Wortlaut)


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 Savanorola 27. Februar 2018 

Augustinus Sermo 300 Qualiter excipiendum Dei verbum, 2-3 (MPL 39, 2319f)

Ein Zeugnis über die Handkommunion, findet sich auch in einem überraschenden Kontext bei Augustinus:„Sagt mir, Brüder, was mehr wert ist: Das Wort Gottes oder der Leib Christi? Wenn ihr die Wahrheit sprechen wollt, müsst ihr zustimmen, dass das Wort nicht geringer ist als der Leib Christi. Wenn wir alle Aufmerksamkeit aufwenden, damit nichts aus unseren Händen auf die Erde fällt, wenn uns der Leib Christi gereicht wird, so müssen wir gleicherweise darauf achten, dass das Wort Gottes, das uns mitgeteilt wird, nicht aus unseren Herzen schwindet, weil wir in Gedanken und Worten mit anderem beschäftigt sind. Wer nachlässig das Wort Gottes aufnimmt, macht sich nicht weniger schuldig, als wer durch Nachlässigkeit den Leib Christi auf die Erde fallen lässt.“


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 Smaragdos 27. Februar 2018 
 

Instruktion Memoriale Domini

Kardinal Sarah hat dankenswerter Weise in seinem Vorwort zum Buch „La distribuzione della comunione sulla mano" die Instruktion Memoriale Domini vom 29. Mai 1969 in Erinnerung gerufen. Dort hat sich eine Mehrheit der Bischöfe eindeutig gegen (!) die Einführung der Handkommunion entschieden, und nur dort, wo sie - unerlaubterweise!- schon eingeführt war (ich denke, das dürfte z.B. in Holland der Fall gewesen sein), durfte diese Praxis beibehalten werden.

Ich hoffe, diese Instruktion wird dank Kardinal Sarah jetzt wieder neu entdeckt und gelesen, auch von Papst Franziskus. Anstatt die Entstehungsgeschichte von Humanae Vitae wieder aufzurollen, sollte er lieber jene von Memoriale Domini wieder auffrischen und vor allem deren Schlussfolgerungen umsetzen! D.h. zurück zur Mundkommunion.


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 Thomas-Karl 27. Februar 2018 

Originaltext

http://lanuovabq.it/it/bisogna-ripensare-il-modo-di-distribuire-la-comunione


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 Ehrmann 27. Februar 2018 

@herbstlicht : Ihr Mut ist sehr schön-aber wir müssen mehr zusammenstehen!

Vielleicht ist das der Sinn der heutigen Entwicklung: Ehrfurcht vor dem hl.Sakrament UND WAHRE GEMEINSCHFT! Denn die übliche Ausspeisung im Gänsemarsch, bei dem man nur den Rücken des Vordermannes sieht und sich bemüht, diesem nicht auf die Fersen zu steigen, statt sich auf eienr Kommunionbank ruhig auf den Empfang des Herrn vorzubereiten steht einem Versuch gegenüber, eine allgemeine Umkehr zu initiieren, indem der knieende Empfang -ja, sogar schon- erzwungen wird. Dazu ist gegenseitige Hilfe nötig, denn Viele-und nicht nur Junge- müssen fürchten, nicht mehr aufstehen zu können, gegenseitige Stütze ist da nicht nur moralisch nötig. Finden wir einen Weg,uns als Stütze anzubieten oder sie zu erbitten? Sollte das nicht ein Weg zu echter christlicher Gemeinschaft am Tisch des Herrn werden können? Ein Fastenvorsatz - vielleicht zunächst einmal im Kleinen, mit dem einen oder anderen Bekannten? Auch das ist schon schwer und verdient Lob, wenn es gelingt. WERDEN wir Brüder,beten wir darum!


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 Zeitzeuge 27. Februar 2018 
 

Bei uns ist in einem weiten Umkreis nur noch eine Kommunionbank

in Benutzung (für beide Formen).

Bei fast allen Kirchen hier ist die Kommunionbank ganz entfernt worden!

Könnte man nicht wenigstens einen Betschemel aufstellen, für die Gläubigen, welche die klassische Form
bevorzugen?

Im übrigen informiert der Artikel "Handkommunion" in der kathpedia vorzüglich über dieses Thema!

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste hl. Messe im a.o. Ritus, dort stellt sich das Problem überhaupt nicht
und niemand stört sich daran!


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 priska 27. Februar 2018 
 

Vor wem sollten wir sonnst knien,außer vor Jesus Christus der in der Hostie zugegen ist ,als wahrer Gott..


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 hortensius 27. Februar 2018 
 

Hortensius

Im Religionsunterricht und in der Predigt sollte mehr getan werden für die Hochschätzung der Eucharistie.
Glücklich die Gemeinden, in denen es noch Anbetung gibt.


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 katholisch-gern 27. Februar 2018 
 

Bitte um Hinweis

Wo kann man denn nachlesen, dass die Kommunion "in der langen lebendigen Tradition der Kirche immer ... in Form der knienden Mundkommunion" empfangen wurde? Ich werde immer wieder gefragt und kann leider keine richtige Antwort geben.


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 ottokar 27. Februar 2018 
 

Verwirrung allenthalben

Natürlich ist ein wesentliches Zeichen der Ehrfurcht, die Heilige Kommunion über den Mund im Knien zu empfangen. Die Würde der Speisung mit dem Leib Christi geht allerdings dadurch bereits verloren, dass die Hostie aus männlichen oder weiblichen Laienhänden ausgeteilt wird,dass heute auf eine Patene zum Auffangen von herunterfallenden Krümeln des Leibes Christi verzichtet wird und dass nach Beendigung der Kommunionausteilung die in den Gefässen verbliebenen Hostien andachtslos in einen gemeinsamen Kelch "gegossen" werden, der von einem Laien ohne erfurchtsvolle Kniebeuge in den Tabernakel zurückgebracht wird.Eigentlich ist alles bereits äusserlicher Ausdruck dafür, dass -wie bei den Protestanten- die Hostie nur noch Symbolcharakter hat.Hier hat der Satan volle Arbeit geleistet.


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 Herbstlicht 27. Februar 2018 
 

In unserer Kirche am Ort oder anderswo halte ich es so, dass ich vor der Kommunion (meistens Mund, seltener Hand) stets eine Kniebeuge mache.
Sie kann die Kommunionbank nicht ersetzen, kann evtl. aber als Zeichen verstanden werden, zumindest ist dies meine Intention.
Früher hätte ich mich nicht getraut, so etwas zu tun. Aber an einem Ehepaar und an einer Frau habe ich mir ein Beispiel genommen und sie für ihren Mut bewundert. Ich versuchte, es ihnen gleichzutun.
Allerdings hatte es lange gedauert, bis ich die Courage dazu hatte. Heute ist mir die Kniebeuge zur Selbstverständlichkeit geworden, da sie meine Ehrerbietung zum Ausdruck bringen soll.


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 gebsy 27. Februar 2018 

Damit werde ich an

meine Zeit als PGR vor 30 Jahren erinnert, als ich bei einer Visitation darum gebeten habe, die (noch vorhandene) Kommunionbank zu nützen, um der Ehrfurcht einen Dienst zu erweisen ...


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 freya 27. Februar 2018 
 

Wenn alle Hirten die Sorge von Kardinal Sarah teilen würden,

hätte unsere Kirche wieder eine Anziehungskraft von der man nicht zu träumen wagt. Aber der Herr wird seine Kirche reinigen und seine Braut wieder rein und makellos erstrahlen lassen.


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 Herbstlicht 27. Februar 2018 
 

Dank an Robert Kardinal Sarah

Wie schön, dass es neben Bischöfen und Kardinälen, von denen man sich eher im Stich gelassen fühlt, auch solche gibt, die uns stärken und aufbauen.
Kardinal Sarah ist einer der kirchlichen Würdenträger, die sich einbringen und keine Angst vor der Welt zeigen und den Mut haben, auch gegen den Zeitstrom zu schwimmen.

Zur Mundkommunion:
Sie ist mir sehr wichtig.
Dennoch glaube ich, dass mit der richtigen inneren Einstellung auch eine Handkommunion ihre Wirkung in der Seele eines wirklich Christus Liebenden entfalten kann.


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 priska 27. Februar 2018 
 

@farjo

Leider bin ich nicht mehr die Jüngste ..wenn ein Kommunionbank vorhanden ist gehe ich ja auch ,aber leider stellt sich der Priester nicht hinter der Kommunionbank dann ist es auch Kompliziert,aber trotz dem gehe ich ,falle ein bisschen auf ,aber macht ja nichts ..ich denke mir wenn der Priester sich hinter der Kommunionbank stellen würde hätten es viele einfacher,und es würden mehr knien bei der Kommunion ,und jeder wäre freigestellt ob er knien würde oder nicht. Lg.


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 kreuz 27. Februar 2018 

ja, @ la gioia

vielleicht ist K. Sarah der große Unsichtbare in der Heilsgeschichte.
ich jedenfalls glaube, daß in unseren Tagen erneut Heilsgeschichte geschrieben wird.
und daß die Dinge hinter der großen Verwirrung bald sichtbar werden.

www.kathtube.com/player.php?id=43028


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 novara 27. Februar 2018 
 

Gott sei Lob und Dank......!

...die Pfarre St. Rochus in Wien 3 hat die "alte" Kommunionbank über die vor dem Kommunionempfang noch ein weißes Tuch gebreitet wird.


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 Lucy Jordan 27. Februar 2018 

Warum haben wir nicht solche Bischöfe?

Gibt es eigentlich einen einzigen deutschen Bischof, der schon einmal ähnliche Bedenken geäußert hat? Man hat den Eindruck, das Thema wird unter den Tisch gekehrt, wie vieles andere, das unbequem ist, und wenn ausländische Bischöfe - zumal aus Dritte-Welt-Ländern - sich lehramtsgemäß dazu äußern, werden sie nicht ernst genommen. All die Probleme, die Kardinal Sarah oben aufzählt, sind in Deutschland gang und gäbe, sehen unsere Hirten das nicht? Stehen sie nicht in der Verantwortung, die - oftmals wirklich Unwissenden und Ahnungslosen - durch klare Worte vor einem falschen Kommunionempfang zu bewahren? Immer und immer wieder dieses Schweigen, um bloß nicht anzuecken, aber dafür In-Kauf-Nehmen, dass Seelen verloren gehen.....Warum läuft hier soviel falsch und es ist keine Änderung in Sicht....


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 zeitundewigkeit 27. Februar 2018 
 

Betschemel aufstellen

Bitten Sie Ihren Pfarrer, Betschemel aufzustellen, wenn eine Kommunionbank fehlt.


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 julifix 27. Februar 2018 

WB Schneider zur Handkommunion

https://youtu.be/J-1NtOl-EAI

Die Regel ist nach wie vor die Mundkommunion, die Ausnahme ist die Handkommunion - mehr gibt es nicht zu sagen.


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  27. Februar 2018 
 

großer Fehler

die Zulassung der Handkommunion durch Papst und Bischöfe, erzwungen durch Laien und Priester, war einer der übelsten Fehler im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzils.


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 frajo 27. Februar 2018 

@Priska

Doch, doch, die Hl. Kommunion kann man (fast)immer knieend empfangen; auch wenn der Priester o. Kommunionspender auf einer Stufe steht. Dieser wird dann höchstens gezwungen, sich ganz tief herunterzuneigen.

Ich hatte allerdings auch schon von einem Priester vernommen: "Bitte stehen Sie auf". Auch gut; das Aufstehen geschah auf seine Verantwortung hin!
lg


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 bernhard_k 27. Februar 2018 
 

Weltklasse - Vergelt's Gott vielmals lieber Herr Kardinal!

So spricht ein wahrhaftiger Gottesmann! Was für eine Wohltat - herzlichen Dank dafür und Gottes Segen und Schutz für Sie ...


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 martin fohl 27. Februar 2018 
 

Auch hier

sei darin erinnert: Obwohl Kardinal Sarah sicherlich Recht hat, ist seine Forderung nur schwer, wenn nicht sogar unmöglich durchsetzbar.Da müsste schon Papst Franziskus selbst voll und ganz hinter ihm stehen....
Handkommunion ist ja an sich nicht direkt Negativ, doch die Folgen sind es, die ein Umdenkenken diesbzgl. erforderlich machen.Wenn die meisten Gläubigen sich an die erforderlichen Auflagen für den Empfang der hl. Kommunion halten würden, wäre ein Umdenken wohl nicht erforderlich.
Bleibt also nur wieder der reine Appell!


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 bergkristall 27. Februar 2018 
 

Danke Herr Kardinal Sarah.


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 MSM 27. Februar 2018 
 

LOB UND DANK SEI DEM HERRN FÜR EINEN SOLCHEN HIRTEN!!!!
DAS IST DIE ANTWORT AUF DIE DBK UND DIE UNZÄHLIGEN ANDEREN BELEIDIGUNGEN, DIE DEM EUCHARISTISCHEN HERRN BESONDERS DURCH JENE ZUGEFÜGT WERDEN, DEREN AUFTRAG ES EIGENTLICH WÄRE, IHN ZU BESCHÜTZEN UND IN DEN MENSCHEN DIE LIEBE UND EHRFURCHT IHM GEGENÜBER ZU FÖRDERN!!!


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 7.Oktober1571 27. Februar 2018 
 

Der Hass

auf die Eucharistie war immer ein Zeichen des Teufels. Kalvin ließ das Allerheiligste aus den Tabernakeln der Kirchen holen und es im Kot auf den Straßen zertrete. Für Luther war die heilige Messe Teufelszeug. Während der Französischen Revolution war es den Kämpfern eine satanische Freude, das Höchste Gut auf die schlimmste Weise zu verunehren. Was haben wir also zu erwarten in diesen letzten Jahren oder Tagen der Welt? Verkennung, Verunglimpfung, Verunehrung, Vergessen und Verachtung gegenüber Christus im Allerheiligsten Sakrament. Hüten wir Christen uns besser davor. Mehr Jesus Christus als in der Eucharistie haben wir auf der Erde nicht.


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 Ginsterbusch 27. Februar 2018 

So spricht ein wahrer Hirte!

Danke Eure Eminenz!
Deo gratias und ein herzliches „vergelts Gott“!!!
Bleiben Sie behütet!


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