Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Beschließen ohne zu entscheiden?
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Nach inner-anglikanischem Schisma orientiert sich ein Großteil der Anglikaner stärker protestantisch

Missio-Nationaldirektor: "Wir haben einen Missionspapst"

13. März 2018 in Österreich, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


5 Jahre Pontifikat Papst Franziskus - Papst Franziskus ist für Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner der „Papst der Weltmission“.


Vatikan-Wien (kath.net/Missio) Papst Franziskus ist für Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner der „Papst der Weltmission“. Er gehe werbend auf die Menschen zu und lebe selbst eine missionarische Haltung vor.

Der „Papst der Weltmission“ hat in seinem Pontifikat eine „Mentalität des Hinausgehens“ entwickelt und vermittelt diesen „inneren missionarischen Impetus“ durch starke Gesten des Alltags: Das hob Missio-Nationaldirektor zum fünften Jahrestag des Pontifikats von Papst Franziskus hervor: „Wir haben mit Franziskus einen echten Missionspapst, der wirklich bei den Menschen sein will.“ Das ganze Tun und Schreiben des Papstes drückt für Wallner den Wunsch aus, „mit der Kirche aufzubrechen“ und ein „neues missionarisches Bewusstsein“ zu schaffen.

Für den Missio-Nationaldirektor zeigt sich im aktuellen Pontifikat ein „wesentlicher Imperativ“, der die fünfjährige Amtszeit von Papst Franziskus geprägt hat: „Der Papst lädt uns Christen ein, neu auf die Menschen zuzugehen: Geht hinaus in alle Welt!“ Franziskus sei ein „Missionspapst“, der die Kirche und den katholischen Glauben in die „Welt von heute“ bringen will, betont Wallner. Dabei scheue sich der Papst nicht, auch selbst zu den Armen zu gehen und Menschen am Rand durch „eindrucksvolle Gesten“ ein Stück weiter in die Gesellschaft zu holen, so der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich.


Neue Wege als Stellvertreter Petri

Im Pontifikat von Franziskus sieht Pater Karl Wallner ein „neues Paradigma des apostolischen Amts“, das sich nicht in Kategorien wie liberal oder konservativ stecken lasse. Die bisherige Amtszeit des Papstes ist für den Missio-Nationaldirektor eine Anfrage an die europäische Kirche, ob sie sich weiterhin „in theologischen Problemen und pastoralen Strategiespielen“ bewegen will. Die Alternative, die Franziskus vorlebt, ist ein Neuaufbruch, wie Wallner sagt: „Papst Franziskus lädt uns ein, mit den Menschen zu sein, ihre Nöte zu erkennen und konkret zu handeln: Genau das meint er mit Mission.“

Aus seinen bisherigen Erfahrungen in Afrika, Asien und Lateinamerika ist für den Missio-Nationaldirektor der Missionsbegriff des Papstes klar: „Ob in Haiti, Tansania oder Sri Lanka: Ich habe überall Christinnen und Christen erlebt, die für ihren Glauben brennen und ein echtes Bedürfnis haben, diesen Glauben mit anderen zu teilen.“ Das sei auch die Einladung an jeden Gläubigen in Europa, so Wallner.

Mission: „Wesensmerkmal“ der Kirche

Ein „Gefühl der Erhabenheit über andere Religionen“ konnte Pater Karl Wallner in diesem Missionsverständnis nicht ausmachen: „Mir ist Kritik an der missionarischen Haltung der Kirche unverständlich: Der Papst will natürlich, dass wir auf Menschen werbend zugehen, aber immer aus einer Haltung der Hingabe und Liebe zu den Menschen.“ Mission sei ein „essentieller Bestandteil“ des christlichen Glaubens und seit der Zeit Jesu ein „Wesensmerkmal“ der katholischen Kirche, so der Missio-Nationaldirektor.

Papst Franziskus ist für Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner der „Papst der Weltmission“


Foto (c) Missio


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz