Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  7. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  8. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  9. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  12. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  13. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  14. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  15. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“

Ein lange fälliges Papier deutet sich an

19. März 2018 in Kommentar, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Man halte Gendermainstreaming und den Kampf gegen diese verheerende Ideologie nicht für ein Randthema! Es betrifft den Kern der menschlichen Existenz." - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net/pw)
Immer wieder in der Vergangenheit hatte sich Papst Franziskus zu Gendermainstreaming geäußert. Meist war es in Predigten. In der Regel handelte es sich um Randbemerkungen. An Klarheit mangelte es da nie. Eine dämonische Ideologie nannte es der Papst schon einmal. Erstmals hatte sich Papst Benedikt XVI. in seiner Weihnachtsansprache an die Kurie zu Gendermainstreaming geäußert.

Seitdem ist die Haltung der Kirche zu Gender recht klar erkennbar. Es besteht seitdem allerdings auch der Wunsch einer etwas offizielleren lehrmäßigen Äußerung aus Rom. Es braucht hier etwas mehr Verbindlichkeit als ein Nebensatz in einer Rede oder eine Randnote in einer Predigt. Viele, insbesondere jüngere Katholiken mit Kindern, sind von den praktischen Auswirkungen der Genderideologie betroffen.

Gender stiftet Unheil und Verwirrung. Gender schadet zudem der Volkswirtschaft in erheblichem Maße. Dieser Schaden entsteht nicht zuletzt durch über 200 Genderlehrstühle und deren Projekte mit zweifelhafter wissenschaftlicher Relevanz.


Gendermainstreaming breitet sich in der Gesellschaft aus und beeinflusst Rechtsnormen zu Ungunsten der Menschen. Darüber hinaus macht sich die Genderideologie in Gestalt einer verwirrten und verwirrenden Sexualpädagogik bemerkbar. Oft machen Menschen hier ihre ersten praktischen Erfahrungen damit und sind schockiert, was ihren Kindern in Schule und Kindergarten zugemutet wird. Es ist nicht auszuschließen, dass Kinder Schaden durch derartige Sexualaufklärungspraktiken erleiden.

Es gilt also nicht nur, einer böswilligen Ideologie das Handwerk zu legen, es gilt die Schwächsten in der Gesellschaft, die Kinder, zu schützen. Eltern stehen oft genug völlig hilflos davor. Erzieherinnen sind nicht selten völlig arglos und überfordert. Es braucht nicht zuletzt deshalb ein klares Wort dazu. Es braucht dies klare Wort mit deutlicher Verbindlichkeit, damit Katholiken Klarheit gewinnen können.

Dabei geht es nicht zuletzt darum, sich gegen die Genderlobby in Bildung und Erziehung wehren zu können. Ein päpstliches Schreiben zu Gendermainstreaming wäre folglich hoch willkommen. Die hinterlistigen Strategien der Genderprotagonistinnen versuchen gerne mal den Eindruck äußerster Harmlosigkeit zu erwecken. Man tut so, als ginge es nur um Gleichstellung von Mann und Frau. Das allerdings dürfte längst kein Thema mehr sein.

Ein Kampfbegriff der Gender-Szene ist erhellend. Da spricht man geradezu vernichtend von der „bipolaren Heteronormativität“. Tatsächlich ist der Mensch von Gott bipolar erschaffen. „Als Mann und Frau erschuf er sie.“(Gen 1,27) Und die Menschen sind aufeinander hin geschaffen. „Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch.“ (Gen 2,24) Schöpfungstheologisch gälte es, diesen Kampfbegriff zunächst einmal zurück zu erobern und positiv zu erklären, dass die Welt der Menschen genauso von Gott geschaffen und gewollt ist: geschlechtlich bipolar und heteronormativ auf einander zu geordnet. Der Papst wird sicher die richtigen Worte dafür finden.

Dann gilt es, die Schöpfungstheologie für Katechese, Unterricht und nicht zuletzt politische Praxis wieder neu zu erschließen. Man halte Gendermainstreaming und den Kampf gegen diese verheerende Ideologie nicht für ein Randthema! Es betrifft den Kern der menschlichen Existenz.

Archivfoto Peter Winnemöller



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. Der Bischof und der Denunziant
  2. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  3. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  4. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  5. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  6. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  7. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  8. ZDF hasst Katholiken
  9. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  6. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  7. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  8. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  9. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  10. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  11. Karekin II. – persönliche Erinnerungen und der Versuch einer nüchternen Bilanz
  12. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  13. Jugendliche: Mladifest in Medjugorje "Tankstelle für den Glauben"
  14. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  15. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz