Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  3. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  6. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  7. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  8. Die Kirche von morgen
  9. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  10. Kommunionspendung mit Latexhandschuhen ist ‚sakrilegisch’

Schwester: ‚Papst hält Verhütungsmittel unter Umständen für zulässig’

6. April 2018 in Weltkirche, 100 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Verhütungsmethoden, die nicht abtreibend wirken, seien unter Umständen erlaubt, damit die betroffenen Frauen nicht abtreiben. Dies habe ihr Papst Franziskus zugesichert, behauptete die argentinische Karmelitin Martha Pelloni.


Buenos Aires (kath.net/LSN/jg)
Sr. Martha Pelloni, eine argentinische Karmelitin, hat in einem Radiointerview behauptet, Papst Franziskus halte Verhütungsmittel unter bestimmten Umständen für zulässig.

Der Papst habe ihr „drei Worte“ gesagt: „Kondome, vorübergehend, reversibel“, sagte Pelloni gegenüber in der Sendung „Crónica Anunciada“ des argentinischen Senders FM La Patriada am 3. April.

Franziskus habe seine Behauptung damit begründet, dass die Verwendung verschiedener Arten von Verhütungsmittel arme Frauen davon abhalten könne, ihr Kind abtreiben zu lassen. Sie schloss Kondome, Diaphragmen und als letzten Ausweg Tubenligaturen in die Reihe möglicher Verhütungsmethoden ein. Diese hätten keine abtreibende Wirkung und hätten keine schädliche Wirkung für den weiblichen Körper, sagte Sr. Pelloni. Tubenligaturen gelten in der Medizin als eine Methode der permanenten Sterilisation einer Frau, die nicht immer erfolgreich rückgängig zu machen ist.

„Wenn es Sexualaufklärung und eine staatliche Verantwortung für Frauen in Armut gibt, müssen wir Abtreibungen nicht entkriminalisieren, weil Abtreibungen nicht notwendig sein werden“, sagte Sr. Pelloni.

Der Vatikan hat die Aussage von Pelloni weder bestätigt noch dementiert. Eine Anfrage von LifeSiteNews an Greg Burke, den Pressesprecher des Vatikan, wurde nicht beantwortet.

Sr. Martha Pelloni ist in Argentinien wegen ihrer Arbeit gegen Menschenhandel und sexuellen Missbrauchs von Kindern hoch geschätzt. 2013 erhielt sie den spanischen „Prinz von Viana-Preis“ in der Kategorie „Solidarität“.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mariat 13. April 2018 

@Senfkorn7

vielen Dank für Ihre Mühe.
Das Buch von Marino Restrepo (ich habe etwas über seinen Weg gelesen), werde ich mir besorgen.
Es ist immer eine große Gnade Gottes, dass jene Menschen, die von Jesus oft in größter Not berührt wurden, anderen helfen.
Da Sie von übernatürlich geschrieben haben, kennen Sie durch Jesus die Taufe der Tot - und Ungeborenen?
Taufe, Annahme und Gebet - dann gehen sie in den Himmel ein.
Gottes reichen Segen
Mariat


1

0
 
 kreuz 13. April 2018 

nachdem hier auf dem thread

nicht nur über Inhalt, sondern auch über die Form der Kommentare geredet wurde, nachdem auch zuerst "Unversöhnliche" dann miteinander geschrieben haben, möchte ich jenen den Tipp geben, daß sie sich auch über PN ("persönliche Nachricht") austauschen können, und zwar auf kathtube.
die Anmeldedaten sind dieselben, auch der Nickname.
man kann sich also unter den kath.net-Nicknames weiter austauschen, ohne die maildresse mitzuteilen.

finde ich übrg. in Zeiten von facebook :-) eine gute Möglichkeit, anonym zu bleiben soweit gewünscht.


1

0
 
 Senfkorn7 13. April 2018 
 

@Mariat

Haben Sie auch das Befreiungshandbuch für katholische Priester und Laien "Von der Finsternis zum Licht" ? Da ist auch etwas zum Thema Heilung von der Familienschuld enthalten.

Es gibt desweiteren ein Buch mit einer übernatürlichen Erfahrung in dem Jesus dem Betroffenen erläutert, wie die Schuld der Vorfahren sich auf uns auswirkt. Marino Restrepo "Leben am Abgrund". Bitte unbedingt den Autor mit angeben bei der Suche. Anscheinend gibt es ähnliche Bücher.


3

0
 
 Mariat 11. April 2018 

@ Senfkorn 7

Es geht immer um Wiedergutmachung, Vergebung und Heilung der Seelen.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
"In Familienschuld und Heilung von Kenneth Mc All kann man über Auswirkungen von Schuld lesen".
Dieses Buch habe ich.
Da man ja die Schuld der Vorfahren nicht unbedingt weis,oder erfahren darf, kann man (sollte man sowieso) für sie Hl. Messen angeben.
Auch für Ungeborene(abgetriebene) Kinder. Man muss in diesem Fall keine Intention angeben, sondern einfach Hl. Messe n. Meinung.


3

0
 
 Fatima 1713 11. April 2018 
 

@Senfkorn7

Danke für die Erklärung, es war für mich ein bisschen missverständlich. Ihren Ausführungen über das Gebet stimme ich zu.


3

0
 
 Senfkorn7 11. April 2018 
 

@Fatima 1713

Nein, es wurden verschiedene Probleme dargestellt, u. A. auch Prostituierte die den Lebensunterhalt der Familie durch die Prostitution verdienen müssten, weil der Ehemann das Einkommen verprasste. Die meinte ich

Aber egal welche Situation und wie harmlos und wie schwer:

Man kann immer für die Menschen (neben Rat nach Lehre der Kirche und Tat als materielle Hilfe) Fürbittgebet, Heilungsgebet (fast immer gibt es seelische Wunden in schwierigen Beziehungen), stellvertretende Sühneleistung (Opfer) und Befreiungsgebete für die Personen sprechen.

Je ergebener der Betende in Gottes Willen und je demütiger und reiner er ist und je größer sein Glaube und sein Vertrauen ist, umso größer sind die Gebetserhörungen.

Jos 3,5 Und Josua sagte zum Volk: Heiligt euch; denn morgen wird der HERR mitten unter euch Wunder tun.

Ich möchte, dass viele in den Himmel kommen und Msgr Schlegl möchte ich da auch wissen. Für ihn liegt die Messlatte ungemein hoch. Je bevorzugter von Jesus umso mehr Verantwortu


3

0
 
 Mariat 11. April 2018 

@Senfkorn

Sie geben mitunter Ratschläge, wie man Menschen in Not, durch Gebet, Rat und Tat( Jesus zu Sr. Faustyna) helfen kann.
Sind Sie vertraut mit der Hagiotherapie von Tomislav Ivančić( +2017)einem kath. Priester?
Er ist der Begründer der so genannten „Hagiotherapie“ (griechisch: Hagios ‚Heilige‘ Therapeia ‚Heilung‘)Grundlage der Hagiotherapie sei das Bemühen, geistliche und moralische Leiden zu heilen. Als Beichtvater erkannte er, dass die „Ursachenfindung“ für so manches "fehlerhafte" Verhalten des Einzelnen wichtig wäre. Die Ursachen liegen mitunter bereits im Stammbaum.
Deshalb entwickelte er Schulungsprogramme, deren Inhalt Gebete sind, je nach Bedarf der Hilfesuchenden.
Diese werden in so genannten Zentren geistlicher Hilfe durchgeführt – und sind kostenlos.
Ich habe mich etwas damit vertraut gemacht in Leutkirch.


2

0
 
 Senfkorn7 11. April 2018 
 

Einer Prostituierten

sollte geraten werden nicht mehr sich zu prostituieren und ihr helfen, wenn möglich, dies nocht mehr tun zu "müssen.

Man bestärkecsie im Vertrauen auf GOTT und dass er sie nicht in dieser Situation alleine lasse. sie solle beten und hoffen und bietet ihr Eun Gespräch mit dem Mann an, etc.

Man gibt ihr beisoielsweise ein Morgengebet mit, wobei die Frau sich und ihre Familie dem unbefleckten Herzen weiht, der heilig Josef (Schrecken der bösen Geister) um seine Fürsprache gebeten wird ....


Je nach Situation und Schwierigkeit soll die Frau mit den Kindern täglich ein Rosenkranzgesetz, das Angelusgebet (möglichst einen ganzen Rosenkranz) beten und kleine Abschnitte aus dem Neuen Testament lesen. Sie sollte zum Messbesuch / zur Anbetung ermutigt werden
.

Natürlich muss man dies sanft und situationsbedingt fördern und Überforderung für Menschen, die bisher nicht oder wenig gebetet haben, sollte vermieden werden. Aber man sollte Ihnen klar machen, dass es ohne Gott und Gebet nicht geht


3

0
 
 Senfkorn7 11. April 2018 
 

Wie der Pfarrer von Ars

Ich wünschte es gäbe viele Priester wie der Pfarrer von Ars. Der hat auch durch Fasten und Gebet dem Teufel viele Seelen entrissen.

Das geht auch heute noch. Wen jemand zu einem Priester kommt, wünsche ich mir neben Rat und evtl. möglicher materieller Hilfe z. B. Vermitteln von Förderungen/Spenden etc.

Gebet und ein tiefes Gottvertrauen in Gottes Wirken.

Ich wünsche mir Segnung so einer Frau. Dabei befehlendes leises Gebet für sie, das der Satan, der Geist des Alkoholismus, der Prostitution; der Unzucht, der Spielsucht diesen Mann und die Familie verlassen muss und unter die Füße Jesu zu gehen habe und dann bitten man um die Fürsprache Mariens Gott um den Heiligen Geist , dass er in dieser Familie wirken soll.

Der Priester kann jeden Geist binden und jede geistige Bindung trennen. Verstärkend wirkt da Fasten in dem Anliegen.

Ein oder mehrere Rosenkränze in dem Anliegen und eine Messe für die Familie in die alle Anliegen eingebracht werden gefeiert wird.


4

0
 
 Senfkorn7 11. April 2018 
 

"Ich weiß nicht, können Sie es nicht begreifen, oder wollen Sie es nicht begreifen?"
"Verzeihung vielmals, aber jetzt haben sie sich ordentlich blamiert, Sie haben nämlich keine Ahnung!"

Aber lassen wir das Thema, Da es mir leid tut noch weiteres über einen engagierten Priester zu sagen und ihn wiederum zu schmähen. Der vorige Kommentar sollte nur als brüderlicher Hinweis im Hinblick auf die Aussenwirkung mancher Bemerkungen sein

Priester, im Auftrag des Herrn unterwegs, sind eh schon gehasst und angegriffen von der Welt, da sollten wenigstens wir (Katholiken) sie lieben und für sie beten.

Ein Priester hat so eine Verantwortung vor dem Herrn und sein Gericht wird strenger sein als das der einfachen Schafe.

Er muss Rechenschaft abgeben, wenn er durch sein Verhalten Seelen verloren hat.

Priester brauchen Menschen, die sie unterstützen mit Gebeten und Opfern, dass sie in dieser harten Welt nicht selber hart werden.


3

0
 
 kreuz 10. April 2018 

S.g. @senfkorn7, meine AW bezog sich auf Ihren Kommentar

vor 13 Stunden ("Ich weiß. Ich bezog meinen Wandel...",
NICHT aber auf den vorhergehenden:

"Mir würde nach meiner Bekehrung auch eine tiefe Liebe zu prwisteen eingegeben, aber dass was ich hier lese von Ihnen Msgr. Schlegl ist teilweise sehr abstoßend.

Ich vergeude mich zwar auch schon Mal, wenn ich empört bin im Ton, achte aber zunehmend darauf, dass mit das nicht mehr so häufig passiert."

die beiden Absätze widersprechen sich eklatant.
"Sehr abstoßend" fand ich noch keinen einzigen Kommentar von Msgr. Schlegl.
wollte ich noch klarstellen.


2

0
 
 guemos 10. April 2018 
 

Diaphragma und Scheidenpessar

In einem Beitrag weiter unten mokiert sich Msgr.Schlegel köstlich über einen Foristen, da er angeblich Diaphragma und Scheidenpessar verwechselt hatte. Zur Entlastung des so geschmähten darf ich sagen, dass es sich um ein und das selbe handelt. "Schuster bleib bei deinen Leisten" oder "Monsignore geh' lieber Brevier beten!"


2

0
 
 kreuz 10. April 2018 

danke @senfkorn7,

ich weiß auch.
was ich über Jahre und mühsam lernen durfte ist, daß ich niemand helfen kann wenn ich meine Erkenntnis ihm "überstülpe".

denn Erkenntnisse sind ja nicht von uns selbst verdient, sondern reine Gnaden.
ich versuche zu verstehen wo der Mensch "steht" dem ich antworte, so daß er meine Worte auch hören kann. und ich kann für den Menschen beten, daß ihm weitere Erkenntnis gegeben wird.

ein "inneres" Entscheidungsmerkmal f mich ist, ob ich eine Sache mit Liebe oder mit Wut im Bauch diskutiere.

beim Letzteren komme ich auch nicht immer vorbei, weiß aber für mich, daß ich da noch nicht "durch" bin.

alles Gute


4

0
 
 Senfkorn7 10. April 2018 
 

wie helfen?

Durch Rat, Tat und Gebet.

Wenn Rat und Tat erschöpft sind (Mutter Teresa sagte, gebt nicht von eurem Überfluss, sondern von dem was ihr habt, Bermerkung: Wie die arme Witwe im Tempel), dann braucht man die Intervention Gottes.

Dazu betet man zusammen um eine Lösung für die Situation. Für Essen, Wohnung, Befreiung des Ehemannes z. B. vom Geist des Alkoholismus oder der Spielsucht.

Dabei betet die Ehefrau am besten vor dem Tabernakel oder in der Messe.

Bitte den Heiligen Geist Dir die Ursache für die Alkoholsucht zu zeigen (dann fällt einem plötzlich vielleicht der prügelnde alkoholabhängige Vater des Mannes ein). Dann Jesus bitten, alle Wunden des Ehemannes zu heilen, die ihm durch den Vater entstanden sind zu heilen. Ich widersage in Vertretung meines Mannes (Name) im Namen Jesu dem Geist des Alkoholismus und ich widerrufe in der Vertretung meines Mannes (Name) im Namen Jesus jeden bewusst oder unbewusst geschlossen Vertrag, den er oder Andere für ihn geschlossen haben könnten mit


1

0
 
 Senfkorn7 10. April 2018 
 

Die Tricks

der Kirchenzerstörer und der Abtreibungslobby. Man nimmt den schlimmsten Fall an und betont ihn über. Versucht über das Mitgefühl der Menschen eine Allgmeinregelung/eine Gesetzesänderung zu erreichen.

Das passiert hier durch das Zitieren der südamerikanischen Frauen, deren Situation so gar nichts mit der Ego- und Sexgenusswelle der westeuropäischen Gesellschaft zu tun hat. Zumal: Die Gebote Gottes sind allgemein gültig.

Eine Frau, die sich in einer Ehe befindet, in der sie oder die Kinder leiblich und geistig gefährdet ist/sind, kann den Mann verlassen ohne, dass sie Gott damit beleidigt.
Schwierig wird es, wenn sie dadurch wegen der Kinder in Existenznöte kommt.

Aber wie sieht es mit unserem Gottvertrauen aus?

Wer nur einen Glauben so groß wie ein Senfkorn hat wird durch das Gebet Berge versetzen können. Ich würde jemandem, der Probleme hat, erst mal schauen, wie kann ich dem materiell helfen und wo ist meine Grenze des Leistungsfähigen. Bin ich bereit mein Urlaubsgeld zu opfern?


2

0
 
 Senfkorn7 10. April 2018 
 

Wichtig ist de Katholiken

als Priester zu begleiten und zu informieren und Ihnen zu helfen ein Leben innerhalb der Gebote Gottes zu führen.

So sollte man nicht Verwirrung schaffen durch Herbeizitieren des Einzelfalles, des Benennen des Obergaus um Ausnahmen zu rechtfertigen. Unsere Gesellschaft, aber auch ein Großteil der Katholiken Deutschlands ist egozentristisch eingestellt und hat "moderne" Götzen, wie sexuellen Genuss ohne Grenzen, losgelöst von Gott, Liebe, Beziehung und Verantwortung, Konsum, Masslosigkeit, Spaß und Ansprüche, auch auf Kosten Anderer.

Diese Katholiken brauchen Priester, die Ihre Beziehung zu Gott fördern, den Sinn und das Friedenspendende der Gebote erklärt und die Gnadenwirkung der Sakramente erläutert.

Die die Menschen, die sich wegen ihrer weltlichen Einstellung mit weltlichen Menschen eine Ehe eingegangen sind und nun darunter leiden oder sich durch ihr verweltlichtes Denken in anderen Situationen verfangen haben nun sanft daraus herausleiten.

Immer auf Gottes Willen achtend


4

0
 
 Senfkorn7 10. April 2018 
 

Ausnahmen und Einzelfälle und das kleinere Übel

Ps 112,1 Halleluja! Selig der Mann, der den HERRN fürchtet und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Mt 5,19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Jak 2,10 Denn wer das ganze Gesetz hält, aber gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt.
1Joh 2,4 Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und in dem ist die Wahrheit nicht.
1Joh 3,24 Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.


6

0
 
 Senfkorn7 10. April 2018 
 

@kreuz

Ich weiß. Ich beschrieb meinen Wandel und meine Fehler durch ein weltliches Denken, das meine Katholizität beeinflusste. Ich vermischte beides. Es passt aber nicht zusammen. Ich kenne deshalb alle Ausflüchte und Kompromisse, die man macht.

Normal ist es heute unter Laien, dass sie irgendwie glauben, aber die Welt in dem ein oder anderen Bereich mehr Einfluss hat.

Das liegt vielleicht auch an mangelndem Wissen aber auch am Wollen.

Als Katholik sollte man aber zuerst die Beziehung zu Gott an 1. Stelle stellen und dann jeden Bereich des Lebens nach seinem Willen ausrichten. Gott hilft einem dabei. Das Gebet sollte dabei nicht fehlen.

Ich nenne mal Beispiele, wo das nicht so ist:
Der 48-jährige Katholik, der nach einer jungen Frau sucht und aus "Vernunftsgründen" eine Vaterschaft ausschließt.
Die Katholikin, die einen Mann heiraten möchte, der nicht katholisch ist und die Ehe nicht von beiden im Gebet getragen wird.
Der kinderlose Katholik, der üppig lebt und der den Mammon sammelt.


4

0
 
 Senfkorn7 10. April 2018 
 

Bei allem Respekt

aber man kann doch nicht (und schon gar nicht als Priester) andere Leute, ob nun katholische Laien oder Atheisten doch nicht schmähen. Wenn einem Fragen gestellt werden beantwortet man diese in Güte und vergleicht nicht den Fragesteller mit einem Verhörer.

Respekt kann und sollte man nicht nur einseitig gewähren und einfordern!

Mir würde nach meiner Bekehrung auch eine tiefe Liebe zu prwisteen eingegeben, aber dass was ich hier lese von Ihnen Msgr. Schlegl ist teilweise sehr abstoßend.

Ich vergeude mich zwar auch schon Mal, wenn ich empört bin im Ton, achte aber zunehmend darauf, dass mit das nicht mehr so häufig passiert.

Bitte schauen Sie mal in der Bibel nach dem Begriff Schmähung. Wir sehr Gott es abstossend findet, wenn man Andere demütigt, sie vor Anderen bloßstellt.

Wenn Sie angegriffen werden, reagieren sie bitte sachlich und souverän.

Wie sollten Laien als Priester ein Vorbild sein. Heilig wird man u. A. durch Demut, Geduld und Güte. Franz von Sales ist ein gutes Vorbild


7

0
 
 phillip 9. April 2018 
 

Objektive/subjektive Tatseite – forum internum/forum externum

Ad Schlegl. Monsignore, mir ist wohl bewusst, dass Sie mit Ihren Beispielen das der Seelsorge der Sünder dienende Beichtgespräch im forum internum und damit auch die Macht, Sünden zu vergeben, ansprechen. Da mir eine solche Macht allerdings nicht zusteht, ist es müßig, mich mit derartigen Umständen und hypothetisch zu konfrontieren; sie sollen mE im forum internum sakramentale bleiben, und es ist selbstverständlich jedem Beichtvater überlassen - unter welchen Umständen auch immer - Absolution zu erteilen und sich gegebenenfalls selbst auch einen Mühlstein um den Hals zu legen oder – was ja auch möglich ist – zu verweigern. Ich halte es aber für sehr gefährlich, wenn Interna ins forum externum gezogen und – so wie der derzeitige Papst es offensichtlich mit seiner bedingungslosen und voraussetzungslosen Barmherzigkeit will – die Wirksamkeit der Gebote Gottes oder seiner Sakramente dem subjektiven Empfinden des Einzelnen (situationselastisch) und ohne Konsequenzen anheimgestellt werden.


6

0
 
 Fatima 1713 9. April 2018 
 

Ganz allgemein bin ich der Meinung

wie @Hadrianus Antonius, dass wir uns hier bzgl. dieses Themas zu sehr auf Frauen in Notlagen konzentrieren. Wie @Stefan Fleischer gesagt hat, besteht die Gefahr, dass sich bei der offiziellen Gewährung von Ausnahmen (ich rede jetzt nicht vom Verständnis im Beichtstuhl) auch andere zu Wort melden und sagen:"Ich bin auch in einer schwierigen Lage, warum erlaubt man es mir nicht?"
Eine Frage, die sich mir zu diesem Thema auch immer wieder stellt: Kann man eigentlich verhüten/verhindern, dass ein von Gott von angewollter und geplanter Mensch entsteht? Damit will ich nicht sagen, dass Verhütung ok ist, weil es ohnehin keinen Unterschied. Ich glaube, das eigentliche Übel, das sich dabei einschleicht ist, dass wir die hochmütige und gleichzeitig naive Vorstellung haben, wir könnten Gott hier ins Handwerk pfuschen. Wir wissen doch, dass trotz Verhütung oft ein Kind gezeugt wird. Gott wird sich wohl was dabei gedacht haben.


5

0
 
 Michael F. 9. April 2018 
 

HV - "nur" eine Enzyklika?

Es ist wahr, HV ist nur eine Enzyklika, kein Dogma. Welches Gewicht hat dann (solch) ein Papst(wort)? Zeitzeuge wies auf die Bestätigung von HV durch den Hl. JPII hin. Auch nicht entscheidend? Warum dann andererseits Papst BXVI als "Kronzeuge" für die fallweise Erlaubtheit von Kondomen anführen? (Sebi1983 zeigte zudem zurecht, dass der Verweis auf BXVI fehlt geht weil einen anderen Sachverhalt betreffend). Wie wenig offensichtlich/nach menschlichem Ermessen lösbar muss eine Situation sein, damit ich eine Enzyklika ignorieren darf?
Solch Diskussion kenn ich auch von hier: (muslim.) Frau, 4. Kind ohne es zu wollen, wir Christen helfen mit Kondomen.
Den letzten comments von paddel und Fatima stimm ich zu.


4

0
 
 Fatima 1713 9. April 2018 
 

@SCHLEGL und seine Kritiker

Msgr. Schlegl hat schon zum zweiten Mal betont, dass er Verhütung nicht empfehlen würde. Er hat einfach Verständnis für Frauen in Notlagen gezeigt. Ich denke damit sollte die Kritik langsam verstummen. Außerdem möchte ich auch darum bitten, einem Priester mit Respekt zu begegnen, sachlich zu bleiben und die teilweise wirklich rohen Beleidigungen zu unterlassen.
Ich selbst hege großen Respekt, ich möchte sogar sagen, habe eine große Liebe zum Priestertum und damit zu den Priestern im Allgemeinen. Natürlich darf man einem Priester sagen, wenn man der Meinung ist, dass er etwas falsch macht und manchmal ist man von einem Priester auch enttäuscht, aber die Meinung/Wahrheit sollte man immer in Liebe sagen.
Ich selbst bin sehr dankbar, dass ich von Kindheit an viele fromme, treue und gütige, aber auch mit der notwendigen Autorität auftretende Priester kennen lernen durfte.


5

0
 
 SCHLEGL 9. April 2018 
 

@ phillip

Das hat "Mariat am 7.4.2018" sehr gut verstanden, was ich über solche Extremsituationen in Südamerika, Osteuropa u.s.w. sagen wollte.
In unseren Breiten kann eine Frau mit den Kindern ins Frauenhaus flüchten, oder der Mann aus der Wohnung gewiesen werden, was nach Angaben der Polizei ÄUSSERST GEFÄHRLICH ist, weil es immer wieder vorkommt,(bis zum Mord!),dass der weggewiesene Mann dann irgendwo die Frau,oder sogar ein Kind tätlich angreift!
Und in einer solchen Situation soll dann mit Ihren Worten argumentiert werden? Könnten Sie das einer Frau in der Lage ins Gesicht sagen, wenn Sie wüssten, dass sie selbst am gleichen Tag sterben und vor dem Richterstuhl Gottes stehen würden?
Der heilige Bischof und Moraltheologe Alfons Maria Liguori empfiehlt Priestern, möglichst wenig im 6. Gebot herumzustochern.Msgr. Franz Schlegl


5

0
 
 Paddel 9. April 2018 

@SCHLEGL

Kondome beim Mann haben einen PI von 15
bei der Frau von 21. Nutzt sie ein Diaphragma mit Spermizid ein PI von 16.

Da diese Frauen in einer fortdauernder Partnerschaft leben, werden sie wahrscheinlich trotzdem schwanger. Zumal durch die psychische Belastung die Follikelreifung verzörgert werden kann, was die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden zusätzlich erhöht, gerade mit o.g. Mitteln. Es ist auch fraglich, ob ein gewalltätiger und/oder betrunkener Mann eine sachgemäße Anwendung dieser Mittel zustande bekommt oder ob diese Frauen dazu in der Lage sind. Hinzu kommt noch, dass von armen Frauen die Rede ist, sie müssen diese VM also kaufen und können sich z.T. nicht mal Brot leisten. Hinzu kommt, dass sie ständig die Möglichkeit haben müssen, Zugang zu solchen Mitteln zu bekommen und zwar immer!


6

0
 
 SCHLEGL 9. April 2018 
 

@Otto02

Ihre Kommentare wirken belustigend!
Das Wort "WIRKEN" bedeutet einen unmittelbaren Kausalzusammenhang. Ungefähr so,wie wenn Sie einen Teller fallen lassen und er geht am Boden in Trümmer.
Sie haben wohl gemeint,dass Personen, die ein Kondom oder Ähnliches verwenden, dann auch ohne weiteres eine Abtreibung gutheißen würden.
Aus Gesprächen im Beichtstuhl sage ich Ihnen,dass dies nicht die Regel ist.
Übrigens und das gehört zum Thema "Leseverstehen" ging es in diesem Thema um absolute NOTLAGEN von Frauen,die sich nicht anders zu helfen wussten. Natürlich wird man als Priester solche Methoden nicht empfehlen.
Ihre sonstigen Unterstellungen übergehe ich lieber,wenn sie einen Reibebaum für ihren Kirchenfrust brauchen,empfehle ich Ihnen einen Priester persönlich aufzusuchen und ihm so etwas ins Gesicht zu sagen, das zeigt wenigstens Mut. Unter dem Decknamen (z.B. Rumpelstilzchen)kann auch ein Feigling schreiben.(Papst schreibt man übrigens mit "p"in der Mitte,nicht "b",wie Sie im 1. Beitrag!)


7

0
 
 Fatima 1713 9. April 2018 
 

Ich sag es noch einmal mit anderen Worten

Auf längere Sicht wird das Problem von Frauen, die unter despotischen Männern leiden (und solche gibt es nicht nur in Südamerika), nicht gelöst, es könnte sich sogar verschlimmern, weil man meint, man hätte die Frau von ihrem ärgsten Problem, nämlich dass sie auch noch ein Kind bekommen könnte, erlöst.
Damit putzt sich die Gesellschaft dann ab.
Dir Wurzel des Problems, das auch mich gegenüber Verhütung in solchen Fällen nachsichtig sein lässt, ist damit nicht entfernt! Die Gesellschaft und die zuständigen kirchlichen Institutionen (nicht die betroffenen Frauen) müssen sich hier mehr einfallen lassen, sonst lässt sie die Frauen mit dieser eher simplen "Problemlösung" erst wieder im Stich.


5

0
 
 kreuz 9. April 2018 

Sie schreiben öfter @Otto02, daß Sie "wenig Zeit haben".

wenn Ihnen das so wichtig ist wie Sie vorgeben, dann sollten Sie sich aber die Zeit dazu nehmen. so "nebenbei, auf die Schnelle" eben mal einem Priester "antikatholisches Verhalten" vorzuwerfen, das kommt raus wenn man sich die Zeit nicht nimmt.

www.kathtube.com/player.php?id=22805


1

0
 
 phillip 9. April 2018 
 

„Das kleinere Übel kann in Kauf genommen werden, wenn ein größeres dadurch verhindert werden kann"

Ad Schlegl (1): Sehr geehrter Herr Monsignore Schlegl. Sie schreiben zur Aussage „Papst hält Verhütungsmittel unter Umständen für zulässig“ den Satz „Das kleinere Übel kann in Kauf genommen werden, wenn ein größeres Übel dadurch verhindert werden kann!“ und sprechen damit einen von PF absichtlichen und von Ihnen vermutlich unbeabsichtigten Indifferentismus, der gefährliche Auswirkungen zeitigen kann, an. Zulässig bedeutet nämlich – auch nach allgemeinem Sprachgebrauch -, es ist zB etwas erlaubt, gleichgültig, uninteressiert. Die Absicht des Papstes – wie u.a. auch amoris laetitia zeigt - liegt mE darin, dass er – entgegen der göttlichen Offenbarung und Lehre der Kirche – unter dem Prätext „Paradigmenwechsel“ zu lehren versucht, dass subjektives Empfinden des Einzelnen (Gewissensentscheidung im Einzelfall) soweit gehen kann, dass ein göttliches Gebot – hier des 6. – entweder eingeschränkt, abgeändert oder sogar aufgehoben werden könne;


4

0
 
 ASchell 9. April 2018 
 

@Otto02

Robert S hat Herrn Schlegl zwei "oder"-Fragen gestellt. Auf solche Fragen kann man gar nicht mit "Ja" oder "Nein" antworten.

Wenn Sie mir nicht glauben, dann beantworten Sie doch mal die folgende Frage - und zwar mit "Ja" oder "Nein": Glaubt Otto02 das, was er schreibt, oder will er irgendwen parodieren?


6

0
 
 Stanley 9. April 2018 
 

@maryellen

Ich muss Ihnen zum Teil widersprechen:

Die Verhütung von Nachwuchs mit künstlichen Mitteln hat meines Wissens in keinem einzigen Fall aus "ungläubigen Rohlingen" (Ehemänner)gläubige Gentlemen gemacht!

Das Gegenteil ist zu beklagen: "Ungläubige Rohlinge" haben über den Zwang zur Verhütung (und Abtreibung) sogar noch mehr Macht über ihre "geplagten" Ehefrauen.
Künstliche Verhütung und Abtreibung stellen vielmehr neue Plagen für Frauen dar und degradieren Frauen vollends zum lebenden Sex-Spielzeug für Männer.

Auch die Armut hat sich durch den Einsatz künstlicher Empfängnisverhzütungsmittel in keinster Weise zum Besseren geändert.

So sieht sie aus, die Realität seit der Erfindung der Anti-Baby-Pille und der Straffreiheit der Abtreibung.


6

0
 
 Otto02 9. April 2018 
 

@Schlegl - Kondome wirken abtreibend!!!

Leider habe ich jetzt nicht viel Zeit um auf Ihre Kommentare einzugehen. Nur so viel. Aus der Praxis kann ich bestätigen, daß Kondome abtreibend wirken. Fast 100%, die trotz Kondom schwanger werden, treiben ab. Man versucht sein Gewissen zu beruhigen und macht sich vor, daß man schließlich ein "Recht" dazu da hat, weil man ein Kondom benutzt hat und kein Kind wollte. Demnächst mehr zu Ihren antikatholischen relativierenden Ausführungen.


3

0
 
 maryellen 9. April 2018 
 

Eine müßige Debatte, Teil 2

Da hat Monsignore Schlegl schon recht, für viele geplagte Frauen mit ungläubigen Rohlingen als Ehemänner ist Verhuetung von immer neuem Nachwuchs das kleinere Übel.

Es waere die pure Scheinheiligkeit, Frauen in den ärmeren Teilen der Welt Verhütung vorzuenthalten, waehrend diese in der reichen Welt ungeniert praktiziert wird, auch von den besten Katholiken!
Die katholische Lehre und die Lebenswirklichkeiten klaffen hier sehr weit auseinander!

Das wirkliche Problem in unserer so progressiven Welt ist die Entkoppelung von Sex und Fortpflanzung, die seit den sechziger Jahren stattfand. Die sogenannte Sexual Revolution hat Sex trivialisiert und sinnentstellt und viele Frauen zum Objekt degradiert.

Man sehe sich nur die heutige Sexualerziehung in den Schulen an. kein moralischer oder gar katholischer Kontext mehr, dafür haben schon die linksgrünen Regierungen gesorgt.
Es wird Zeit dass das Pendel zurück schwingt und diese Leute abgewählt werden!


8

0
 
 maryellen 9. April 2018 
 

Eine müßige Debatte

Wie kommt es, dass Millionen katholische Familien in westlichen Ländern nur so wenige Kinder haben? Eine Familie mit 4 Kindern ist schon eine Seltenheit, die meisten haben nur zwei, vielleicht drei Kinder.
Die Antwort ist offensichtlich: praktizierte Verhütung !
Und hoechst wahrscheinlich nicht nur mit natürlichen Methoden.
Sonst gäbe es Familien mit zehn Kindern, so wie früher!
Solche Familien sind heute ziemlich rar.
Jeder weiss es, aber viele Poster hier blenden es einfach aus.
Wieviele Kinder die wohl haben?

Uebrigens: Gott der Schöpfer hat nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen mit einem Sex-Trieb ausgestattet.

Es leasst sich natürlich nicht bestreiten, dass die Männer hier die treibende Kraft sind, besonders in der un- und unterentwickelten Welt. Das war bei uns vor 100 Jahren oder so auch nicht viel besser, viele Männer hatten quasi zum "gluecklichsein"nur Sex und Suff , und die Frauen litten unendlich darunter, oft krank oder gar frühzeitig tot.


8

0
 
 Stefan Fleischer 8. April 2018 

Es ist doch immer so

Wenn wir irgend jemandem, und sei es auch noch so guten Gründen, eine Einzelfallregelung zugestehen, dann haben wir sofort hundert(e) andere, welche das gleiche Recht auch beanspruchen. Daraus ergibt sich dann ein Gewohnheitsrecht. Und dieses führt zur Aufhebung des Gesetzes, sei es de jure oder nur de facto. Sind wir uns dieser Verantwortung bewusst, besonders in Fragen, bei denen es schlussendlich um Gottes Gesetz handelt?


8

0
 
 kreuz 7. April 2018 

die Frage, @Otto02, hat Msger. Schlegl bereits

vor 4 Stunden RobertS beantwortet.

warum also fragen Sie doppelt?


4

0
 
 SCHLEGL 7. April 2018 
 

@ Otto02

Wie Sie gelesen haben,habe ich die gewünschte Antwort gegeben.
Das lässt sich nicht in Form eines "Verhörs" mit JA/NEIN gestalten. Vielleicht könnten Sie die Moraltheologie des hl. Alphons Maria Liguori studieren und die Prinzipien der BYZANTINISCHEN KIRCHE,das Prinzip der AKRIBIA und der OIKONOMIA.
Die Orientalen,dazu gehören auch 10 Mill. griech. Katholische, unterscheiden zwischen der Strenge des Gesetzes und der menschlichen Möglichkeiten,die auferlegt werden können,OHNE dass der Mensch daran zerbricht!
Denken Sie an das Wort Jesu über die Pharisäer:"Sie legen den Menschen unerträgliche Lasten auf,rühren aber selber keinen Finger,sie wegzuschaffen."
Jeder Seelsorger weiß um die Gratwanderung,Menschen zum ewigen Ziel zu begleiten.Gott sei Dank sind Sie nicht Priester im Beichtstuhl,wenn in Südamerika,Osteuropa,oder bei uns, misshandelte Frauen,mit Kindern kommen.Was sagen Sie,wenn die verhüten,weil sie ohne Geld kein Kind mehr durchbringen können? Weggehen können die auch nicht!


6

0
 
 Otto02 7. April 2018 
 

@Schlegl Warum beantworten Sie die Fragen von Robert S nicht mi Ja oder Nein?

Es ist enttäuschend wie sich Geistliche winden, wenn es um die Wahrheit geht. Leider habe ich momentan keine Zeit, sonst würde ich noch mehr dazu schreiben.


4

0
 
 Robert S 7. April 2018 
 

@SCHLEGL

Sehr geehrter Msgr Schlegl, ich danke Ihnen für Ihre Antwort..Für mein Seelenheil habe ich mich an dem Katechismus der Katholischen Kirche bisher gehalten, an ihm halte ich mich und werde mich an ihm halten.Ebenso an alle Rechtgläubigen Katechismen der katholischen Kirche wie den Röm. Katechismus oder dem Katechismus des Hl. Petrus Canisius Diesbezüglich danke für Ihren Rat.Sie dürfen als Priester jedoch nicht Ihre persönliche Verantwortung für unser Seelenheil vergessen. Sie sind für die Seelen die Ihnen als Priester begegnen AUCH mit verantwortlich.Das ist Ihre Hauptufgabe als Priester.-SEELENRETTUNG. Das Sie in Ihrer Antwort Kondome und Diaphragma als ein "kleineres Übel" bezeichnen, d.h. deren Gebrauch in manchen Fällen für gerechtfertigt halten, halte ich im Licht der genannten Katechismen aber auch der Katholische Lehre und Päpstlicher Verlautbarungen (HV) für falsch.Kondome sind nicht nur das kleiner Übel sie und Dia. sind schlichtweg ein Übel und sind grundsätzlich verboten.


8

0
 
 Zeitzeuge 7. April 2018 
 

Nochmals sei Papst Johannes-Paul II. zum Thema zitiert:

Aus einer Ansprache an Moraltheologen vom 12.11.1988:

"Wenn Paul VI. den empfängnisverhütenden Akt als von seinem Wesen her unerlaubt bezeichnet hat, wollte er lehren, daß die sittliche Norm hier keine Ausnahmen kennt; kein persönlicher und sozialer Umstand hat je vermocht und wird auch nie vermögen, einen solchen Akt zu einem in sich selbst geordneten zu machen. Die Existenz besonderer Normen für das innerweltliche Handeln des Menschen, die von so verpflichtender Kraft sind, daß sie immer und überall die Möglichkeit von Ausnahmen ausschliessen, ist eine ständige Lehre der Überlieferung und des Lehramtes der Kirche gewesen, die von einem katholischen Theologen nicht in Zweifel gezogen werden darf."

Zitat aus einer Ansprache v. 12.11.1988 an Moraltheologen!

Am 10.04.1986 warnte derselbe Papst ebenfalls in einer Ansprache vor der weitverbreiteten Meinung, daß es keine in sich schlechten Handlungen gäbe!

Persönlich rede ich hier in dieser Causa niemand an!

Besinnliches Wochenende!


6

0
 
 SpatzInDerHand 7. April 2018 

@Alt?tting: Sorry, aber solche katholischen Frauen kenne ich nicht!

Ich weiß nicht, worauf Sie sich beziehen. Unter normalen Katholiken in D ist so ein Verhalten nicht üblich - und die Frau sollte diese Ehe durch Trennung von Bett und Tisch unterbrechen!


2

0
 
  7. April 2018 
 

@Schlegl - Pille als Medikament

Da bei "der Pille" je nach Hormonen und Dosierung eine frühabtreibende Wirkung nicht ausgeschlossen werden kann, müsste einer "vom
Papst erlaubten Pille als Medikament" zumindest mit der Bedingung verknüpft sein "ohne Geschlechtsverkehr in dieser Zeit und einer ausreichenden Sicherheitszeit danach".


9

0
 
 Pirkheimer 7. April 2018 
 

@SCHLEGL

Lieber Monsignore,

nochmals meine volle Unterstützung und Zustimmung.
Es ist sehr erschreckend , was für eine Vorstelung einige Foristen hier von Gott haben.
Mit dem Gott, den Jesus uns verkündet und gelebt hat, hat das nicht im Entferntesten etwas zu tun.
Das ist doch kein Hampelmann !


4

0
 
 SCHLEGL 7. April 2018 
 

@trueman

Leider gehören Sie zu den Menschen, die mit persönlichen Unterstellungen("mit der Beichte nehmen Sie es auch wohl nicht so genau")kommen,wenn Sie keine Argumente haben!Sie haben auch von "Pseudokatholiken" usw. urteilend gesprochen.
Im Stephansdom,wo ich seit 1993 war, haben wir Priester täglich von 7-22:00 Uhr Beichte angeboten!Ebenso halten es die griech. kath. Ukrainer in meiner 2. Kirche,die vor oder nach der Göttlichen Liturgie um das Sakrament der Buße bitten.
Übrigens haben Sie den "Baum der Erkenntnis von gut und böse" und den "Baum des Lebens" in Genesis miteinander verwechselt(Der Text ist keine Reportage,sondern es sind vom Hl. Geist inspirierte Reflexionen Israels über die Anfänge-Schöpfung-Ursünde-Ursache von Leid und Tod usw.)In einer guten Bibelausgabe (Jerusalemer Bibel) werden sie exegetische Aufklärung erhalten.
Erstaunlicherweise habe ich erfahren,dass Paul VI sagte,die Pille können bei unregelmäßigem Zyklus als Medikament gegeben werden!Nachlesen hilft immer!


9

0
 
 SCHLEGL 7. April 2018 
 

@Robert S

Sie hätten einen guten Inquisitor abgegeben,oder Vernehmungsoffizier abgegeben!Ich bin nicht gewöhnt,auf diese Art und Weise "verhört" zu werden. Für Ihr Seelenheil halten Sie sich an den Katechismus der kath.Kirche.
Dass Abtreibung Mord ist,ist wohl eindeutig!Deshalb trifft die Tatstrafe der Exkommunikation die Frau,die freiwillig abtreiben lässt,den Abtreibenden(Arzt/Hebamme)und auch die Personen,die zur Abtreibung zwingen (Ehemann,Freund,Eltern, Familienangehörige).Wird zum Beispiel (solche Fälle gab es in Wien)ein schwangeres Mädchen aus den Philippinen von den Eltern in die Abtreibungsklinik gezwungen,so sind wohl die Eltern exkommuniziert,jedoch nicht das Mädchen!
Die Pille ist ein Übel,weil sie unter Umständen eine Nidationshemmer ist und durch Kombination mit Rauchen das Leben der Mutter gefährdet(Schlaganfall mit 25!).
Mariat hat erkannt,dass es Fälle geben kann,wo Kondom/Diaphragma das "KLEINERE ÜBEL" sind!Empfehlen kann man das nicht, die Leute handeln aus eigenem Antrieb!


10

0
 
  7. April 2018 
 

Nach dem Willen des Mannes

Viel zu wenig wird gesprochen über d. Not der Frauen,weil leider d. katholische eheliche Geschlechtsakt als liebende Hingabe mit Offenheit für Kinder mit d. Lupe zu suchen ist."Nach dem Willen des Mannes" (mit direkter oder indirekter Gewalt, Erpressung, sozialem Druck)ist offenbar d. nicht normale Normalität.Ich kenne junge katholische Frauen,die mit streng katholischen Männern verheiratet sind und keine Möglichkeit sehen,von den Frauen abgelehnten weil gesundheitlich schädlichen Akt in d. Woche nach einer Totgeburt zu verhindern,und das im katholischen Deutschland!
Wann hört man endlich von d. Hirten etwas zur Macht des diabolischen Sex in dieser Welt, zur Einübung der Keuschheit für alle, besonders für d. Männer und dass d. Pflicht,die eheliche Pflicht zu erfüllen NUR für kathol. Ehen gelten kann,in denen d. Frau in Christus geliebt wird,denn hier wird kathol. Ehefrauen ein schlechtes Gewissen gemacht,wenn sie zu einem egoistischen allein"nach dem Willen des Mannes"NEIN sagen wollen


4

0
 
 bernhard_k 7. April 2018 
 

Welchen Rat soll man geben?

Erweist man den Frauen, die unter ihren gewalttätigen Männern leiden wirklich einen Dienst, wenn man rät: verhüte!

Nein!

Man müsste stattdessen vielmehr sagen: Trenn Dich von so einem Mann, Du musst wirklich keinen ekeligen Sex mehr haben mit so einem Widerling! Zeig diesen Trottel an etc. etc.

Auch Frauen in den ärmsten Ländern müssen sich nicht mehr alles gefallen lassen! "Eheliche Pflichten" in so einem Kontext??? Wie absurd ist das denn???


7

0
 
 Mariat 7. April 2018 

Genau gelesen?

In der Überschrift dieses Artikels heißt es doch: "Verhütungsmethoden, die nicht abtreibend wirken, seien unter Umständen erlaubt, damit die betroffenen Frauen nicht abtreiben. Dies habe ihr Papst Franziskus zugesichert, behauptete die argentinische Karmelitin Martha Pelloni."
Unter Umständen, heißt es! Im Einzelfall! Es könnte also um solche Fälle gehen, wie @Msgr. Schlegl sie beschrieben hat.
Bisher war Verhütung keine Option für diese Frauen, da es von den Bischöfen in Argentinien verboten war.
Sie ließen heimlich, illegal, von irgendeinem Pfuscher abtreiben. Dabei sterben jährlich 50 - 100 Frauen.
Frauen, deren lebende Kinder dann ohne Mütter sind.


5

0
 
 Fatima 1713 7. April 2018 
 

Forts.

Aber warum sollen sich die Frauen eigentlich damit abfinden, dass sie von ihren alkoholabhängigen Männern vergewaltigt werden? Hauptsache, kein Kind mehr ... das reicht nicht. Diese Mentalität kann aber indirekt gefördert werden, wenn man Verhütung fördert.
Wie gesagt, ich verurteile die Frauen nicht, aber von außen muss hier mehr Hilfe kommen als nur:"Ihr dürft verhüten."


4

0
 
 Fatima 1713 7. April 2018 
 

@bernhard_k

"Sie geht nicht mehr mit ihm ins Bett." und "Mein Mann würde mich genau einmal vergewaltigen."
Diese Aussagen sind doch ein ziemlich starkes Stück und für Frauen, die schon einmal vergewaltigt wurden, ein Schlag ins Gesicht. Wenn die Frau vergewaltigt wird, dann geht nicht sie mit dem Mann ins Bett, sondern er zwingt sie dazu. Was würden Sie denn als Frau tun, um das zu verhindern? Wenn wir Frauen uns so leicht dagegen wehren könnten, dann gäbe es überhaupt keine Vergewaltigungen!
Davon abgesehen bin ich aber auch nicht der Meinung, dass Verhütungsmittel hier die Lösung sind, obwohl ich sicher keine Frau verurteile, die sie in so einer Situation anwendet.
Aber: Reicht es wirklich, wenn die Frau von dem Säufer kein Kind mehr bekommt? Auf die teilweise brutale Realität hinzuweisen und das geringere Übel Verhütung in Kauf zu nehmen, ist für mich verständlich.


3

0
 
 Hadrianus Antonius 7. April 2018 
 

Schmutz

1. Msgr. @Schlegl fokussiert hier zu Unrecht auf Südamerika und Osteuropa.
Das Problem gibt es über der ganzen Welt und ist äusserst alt.
Stark prävalent übrigens in Rom in der ersten Hälfte des 16. Jhdt., wo Ignatius v. Loyola gerade seine blutjungen Orden auf diesem Gebiet einsetzen wollte und auch tat und ihn fast komplett bankrottierte.
2.PFranziskus ist schon mehrmals der Legenda Nera der vergewaltigten Nonnen von Kongo und einer sog. Antikonzept.pillenzulassung durch P.Paul VI aufgesessen.
Alles Quatsch.
3.Der männliche Standpunkt kann mit Casanova's Bonmot illustriert werden:
"Kondomen sind: ein Schild gg. den Genuß und ein Hauch gegen die Gefahr".
Auf jenem Sektor und in jenen Augenblickken gilt der gesunde Menschenvertand nichts.
UnserHerr Jesus christus hat das übrigens alles "sotho" genannt=Schmutz.
Das ist gerade das Gegenteil der Heschina: die Gottesschau.
Bildung steht an erster Stelle- und da hat Südamerika versagt.


5

0
 
 SCHLEGL 7. April 2018 
 

@kreuz

Danke für Ihr Posting!Was glauben Sie, warum hier kaum mehr ein Priester regelmäßig mitschreibt, oder kommentiert?
Ich war 40 Jahre Religionsprofessor im Gymnasium und Jugend/Studentenseelsorger, da stört es mich durchaus nicht infrage gestellt zu werden. Nur muss ich sagen, dass sich meine Studentinnen und Studenten im Gegensatz zu manchen Usern auch etwas sagen ließen und nicht irgendwelche Verrenkungen machten, um ihre unrichtigen Thesen doch noch irgendwie aufrechtzuerhalten.
Gott sei Dank sitzen nicht solche Leute beim jüngsten Gericht, sondern unser Herr und Erlöser Jesus Christus, auf dessen Barmherzigkeit für alle vertrauen, weil wir schwach sind. Gottes Segen!Msgr. Franz Schlegl


10

0
 
 SCHLEGL 7. April 2018 
 

@SpatzInDerHand

Verzeihung vielmals, aber jetzt haben sie sich ordentlich blamiert, Sie haben nämlich keine Ahnung!
Erstens empfehle ich ÜBERHAUPT NICHTS! Die Frauen in Südamerika, oder Osteuropa suchen selber nach einer Lösung, um nicht auch noch die Folgen der Vergewaltigung in der Ehe auf sich zu nehmen.
Sie selbst hatten nämlich das Diaphragma (das kann man googeln) mit einem Pessar, der eine chronische Entzündung des Gebärmutterhalses erzeugt und tatsächlichAuch früh abtreibend wirken kann, VERWECHSELT!
Es ist ein Jammer, wenn so mancher Moralapostel keine Ahnung von Dingen hat, die er schreibt.Msgr. Franz Schlegl


8

0
 
 kreuz 7. April 2018 

viel Feind viel Ehr, @ Msgr. Schlegl

is schon interessant zu lesen, wie Sie hier persönlich als Priester infrage gestellt werden immer wieder.
als die Kommentarfunktionen hier eingeführt wurden (2007?) gehörte ich auch zu den "Schreibtisch-Katholiken", die im ersten Internet-Rausch meinten, von der Tastatur aus die Welt verändern zu können - und auch zu verurteilen.
ich meine allgemein (ob das jetzt zu diesem Thema oder zum Kommentatoren-Lieblingsthema Migration ist):
ohne die Liebe ist alles nichts.
leider wurde die Haltung "Barmherzigkeit" von hohen Würdenträgern mißbraucht, aber deswegen muß JEDER Christ jeden Tag entscheiden ob er an einem schwer Verwundeten vorbeigeht (weil es ein Fremder ist..) oder ob er hilft.
streng sein ohne Lebenserfahrung heißt f mich: entweder noch jung und unreif oder altersstarr.
und alle die von Ihrem tiefen Glauben schreiben sollen in sich gehen ob bei ihnen die Liebe an erster Stelle steht.
nochmal: Angst und/ oder Haß sind keine christlichen Tugenden.

www.kathtube.com/player.php?id=43284


5

0
 
 SpatzInDerHand 7. April 2018 

@SCHLEGL: Sie empfehlen das Diaphragma???

Davon sollten Katholikinnen tatsächlich die Finger lassen. Sie sind nämlich vor Gott für die unbemerkten Frühabtreibungen verantwortlich, die es damit geben kann!


3

0
 
 trueman 7. April 2018 

@Schlegel Was ist dann überhaupt unter "verwerflich" zu verstehen?

Gegenfrage: Was ist dann überhaupt Sünde in Ihrer Vorstellung? Gibt es Gewichtigeres als das Thema "Leben"? Muss bei Ihnen überall das Etikett Sünde oben sein, damit Sie ein Verhalten auch als solches beurteilen? Ist es nicht die Ursünde des Menschen, vom Baum des Lebens zu essen? Wenn Sie jetzt behaupten, ich würde jemanden mit Verdammnis und Hölle drohen, dann irren Sie sich, denn der Mensch verurteilt sich selbst, wenn er vor Gott steht und wenn er sich bewusst nicht an das göttliche Sittengesetz gehalten und eine Verletzung in einer so schwerwiegenden Materie billigend in Kauf nimmt. Das ist doch wohl kein Kavaliersdelikt, oder? Sie nehmen es scheinbar nicht so genau mit der Sünde, denn was ist dann überhaupt eine schwere Sünde für Sie? Irgendwie logisch auch, denn mit dem Beichten haben Sie es offenbar auch nicht so und vielleicht erteilen Sie sich auch selbst noch die Lossprechung. Wenn Sie austeilen, müssen Sie auch einstecken können...ich will auch hier nicht weiter diskutieren


5

0
 
 Sebi1983 7. April 2018 
 

@Schlegl

Benedikt XVI. sprach vom Verhalten von Männern, die sich homosexuell prostituieren. Diese Aussagen in die Diskussion um Verhütungsmittel einzubeziehen, ist völlig unsinnig.


7

0
 
 Sebi1983 7. April 2018 
 

@Msgr. Schlegl

Die zitierte Passage aus Humanae vitae sagt aber genau das Gegenteil von dem, was Sie behaupten. Da kann man nur sagen: Gegenüber dem Wort eines Papstes, noch dazu eines Papstes, der bald heiliggesprochen wird, haben die Meinungen, die irgendein Msgr. von sich gibt, wenig Bedeutung.


2

0
 
 Sebi1983 6. April 2018 
 

So ein Unsinn...

... jemand sagt, dass der Papst gesagt haben soll... Über so einen Quatsch sollten wir uns nicht die Köpfe zerbrechen. Da gibt es wichtigeres...


3

0
 
 bernhard_k 6. April 2018 
 

@Msgr. Schlegl

"Die FRAU kann etwas machen, dass sie von einem solchen Säufer kein weiteres Kind mehr bekommt" (Zitat Schlegl)

Ja, sie geht nicht mehr mit ihm ins Bett! Ihr graust nämlich ganz entsetzlich! Und warum sollte die arme Frau sich auch noch um Verhütung kümmern? Wozu? Mein Mann (wenn ich (s)eine Frau wäre) würde mich genau ein einziges Mal vergewaltigen!!!

@Mirjamvonabelin bringt es übrigens auch sehr gut auf den Punkt.


7

0
 
 siebenschlaefer 6. April 2018 
 

@Schlegl: Sie schildern die Welt (zutreffend), wie sie ist, aber gilt deswegen,

wie Forist @bernhard_k einwendet, die Macht des Faktischen, so wie uns auch PF mit Blick auf die Wirklichkeit seinen Paradigmenwechsel schmackhaft machen will?

Ich meine: Nein!

Denn Gott schickt eine andere Botschaft. Denken wir an die Fürsprache des Abraham für die verkommene Stadt Godom. Gott lässt sich von A sogar auf 10 Gerechte runterhandeln, um deretwillen er die Stadt verschonen würde. Doch Abraham muss erkennen: die gibt es auch nicht. Und so lässt Gott Pech und Schwefel auf die Stadt niederkommen und macht sie dem Erdboden gleich.

Was ich exegetisch mit dieser Geschichte aus dem AT hervorheben will: Gott ist geduldig, langmütig und barmherzig und wartet auf die Umkehrenden. Doch er ist auch nicht der vertrottelte Greis, der sich für dumm verkaufen lässt, der also einfach die Welt und Macht des Faktischen akzeptiert, sei sie noch so groß, und sein Wesen leugnet, was er nicht kann. Also sind auch nicht die Priester Gottes berechtigt, Deals mit der Welt des Lasters zu machen!


9

0
 
 trueman 6. April 2018 

Schön, dass das kirchliche Lehramt jetzt schon auf Hörensagen durch Dritte aufbaut

und alle pillenschluckenden und verhütenden Pseudokatholiken dankbar aufjauchzen! Faktum ist doch, dass all diese beschriebenen Extremsituationen für sie nur ein billiger Vorwand sind und der Heilige Vater offenbar wenig Ahnung hat von dem, wie das alles zusammenhängt. Die Verhütungsmentalität hat letztliche Abtreibung gefördert und wesentliche verursacht. Machos hat es immer schon gegeben und wird es immer geben, das war zur Zeit Jesu nicht anders. 99,9 % unserer Frauen, die die Pille schlucken, tun dies nicht aus einer Notsituation heraus, sondern einfach aus Egoismus. Letztlich sind sie gar keine Christen, geschweige Katholiken, sondern Abgefallene bzw. nie Christen gewesen. Ihnen ist die Kirche und der Glaube egal, sie wollen, dass das Lehramt sich ihnen unterordnet und sie tun können, was sie wollen. Es war schon vor Jesus so, dass Propheten verfolgt wurden und Paul VI war eben ein Prophet. Verhüten bleibt eine schwere Sünde, es ist ein schwerer Eingriff in den Plan Gottes!


9

0
 
 SCHLEGL 6. April 2018 
 

@bernhard_k

Ich weiß nicht, können Sie es nicht begreifen, oder wollen Sie es nicht begreifen? Die FRAU kann etwas machen, dass sie von einem solchen Säufer kein weiteres Kind mehr bekommt! Nämlich ein Diaphragma einsetzen, womit eine Empfängnis unmöglich gemacht wird. Hier geht es nicht mehr um den ehelichen Liebesakt, sondern mehr oder weniger um Vergewaltigung in der Ehe, die bei uns in Westeuropa STRAFBAR ist! Ich hoffe, Sie haben dies jetzt verstanden, trotz Ihrer betonten Frömmigkeit? Msgr.Franz Schlegl


8

0
 
 Fatima 1713 6. April 2018 
 

Das geringere Übel

Verhütung als geringeres Übel im Vergleich zur Abtreibung leuchtet mir absolut ein, aber was ist mit dem anderen großen Übel, dass viele hier zurecht schon mit Bedauern erwähnt haben, mit dem sie sich aber wie es scheint irgendwie doch abgefunden haben: Frauen, die von ihren Männern missbraucht, vergewaltigt, als Objekt benutzt werden. Es klingt etwa wie:"Wenn sie schon missbraucht werden, sollen sie nicht auch noch abtreiben (müssen)."
Hier (nicht abtreibende) Verhütungsmittel zu erlauben ist verständlich und berechtigt, aber letztlich greift es doch zu kurz. Verhütung (soweit sie angewendet werden kann, wenn der Mann ein Despot ist) kann den betroffenen Frauen eine gewisse Sicherheit bieten, aber ihr Martyrium ist dadurch nicht beendet. Mit diesem Übel dürfen wir uns auch nicht abfinden.
Es reicht meiner Meinung nach nicht, diesen Frauen Verhütung zu empfehlen, wenn ich das auch nicht verurteile.


3

0
 
 Laus Deo 6. April 2018 

Papst Pius XI

Papst Pius XI. hat in „Casti Connubii“ festgestellt, dass man sich gegenüber der falschen Verhütungspraxis des Partners duldend verhalten kann, ohne sich schuldig zu machen, wenn der Partner mit normalen Mitteln nicht zu einem Verhalten im Einklang mit der kirchlichen Lehre zu bewegen ist.94 Auch dies beruht auf einem allgemeinen Prinzip: Man muss nicht um jeden Preis die Sünden anderer Menschen verhindern (Gott tut dies auch nicht); man darf vielmehr die Sünden anderer durch passives Verhalten tolerieren, wenn dadurch größeres Übel verhindert werden kann.


5

0
 
 Triceratops 6. April 2018 
 

Du meine Güte!

Da äußern sich wiedermal die Überdrüber-Katholiken (die ja tw. sogar mit ihrem tollen Glauben protzen - siehe Senfkorn7) von der bequemen Couch aus, wie sich Frauen, die im Elend und unter der Fuchtel von gewalttätigen Ehemännern leben müssen, zu verhalten haben. Nur so zu eurer Information: Die haben keine Chance, "enthaltsam" zu leben, auch wenn sie das wahrscheinlich sogar liebend gern täten.

Danke, Msgr. Schlegl, für Ihre Ausführungen!


8

0
 
 bernhard_k 6. April 2018 
 

... nicht so einfach ...

"Die Frau hat dort dem Mann 'die ehelichen Pflichten' zu leisten, sonst gibt es Prügel!" (Zitat SCHEGL)

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein gewalttätiger Mann plötzlich auf die Hl. Kath. Kirche hört und sagt "Danke, der Papst erlaubt mir jetzt doch ein Kondom!" So ist es eben nicht; dieser gewalttätige Mann schert sich einen feuchten Dreck um die Meinung der Hl. Kath. Kirche; er tut schlicht und einfach, was er will.

Von daher soll die Hl. Kath. Kirche (so auch WB Laun) immer die WAHRHEIT und somit die BESTE Möglichkeit verkünden und eben nicht die zweit-, dritt-, viert- oder fünftbeste Möglichkeit.

WB Laun hat das mal so ausgedrückt: Die Kirche gibt keine Anleitung, wie man(n) gefahrloser sündigen kann.

Nur die Wahrheit macht letztlich frei und im Herzen friedlich.


13

0
 
 kreuz 6. April 2018 

lb. Senfkorn7

wenn Sie das einem Priester schreiben:

"Diese südamerikanischen Frauen. Wie tief gläubig sind sie?
Früher habe ich auch Kompromisse mit der Welt gemacht, als mein Glaube und Vertrauen und mein Wissen noch nicht so groß waren." ...

dann müssen Sie noch etwas an Ihrem Glauben arbeiten. Sie wissen, daß die Ersten die Letzten sein werden.


5

0
 
 anjali 6. April 2018 
 

@Schlegl

Was sind das fuer Maenner?Benutzen die ihre Frauen als Sklavinnen?Das geht doch nicht.Koennen die keine Bildung bekommen?Und auch fuer Frauen,mehr Schulausbildung so dass die nicht zu frueh heiraten muessen.


8

0
 
 Fatima 1713 6. April 2018 
 

@SCHLEGL

Ich gebe Ihnen grundsätzlich vollkommen recht. Allerdings wird durch Verhütung wohl das Problem "Gebärmaschinen" gelöst, nicht aber das Problem "Sexmaschinen", wie man es in diesem Fall dann nennen müsste. Denn die alkoholabhängigen Männer haben dann noch einen Grund mehr, sich nicht zurück zu halten.


8

0
 
 SCHLEGL 6. April 2018 
 

@Senfkorn7 /Michael F.

Ihnen kann ich nur sagen,danken Sie Gott auf Knien,dass Sie in keiner solchen Situation leben müssen!
Nicht in Südamerika,oder Russland.
Die Probleme treten immer dann auf,wenn die Frau gläubig ist,der Mann jedoch nicht und sich im Lauf der Zeit, meist unter Alkoholeinfluss,immer aggressiver aufführt.Und natürlich sind schon einige Kinder da,das Geld reicht hinten und vorne nicht!
Sie selbst haben nicht jahrzehntelang Beichte gehört,ich schon.Manchmal war ich entsetzt über das,was auch in Österreich möglich ist,was Männer ihren Frauen(und Kindern) antun.Da darf das "kleinere Übel" gewählt werden!
@Michael F.: Für den Fall,dass Sie es nicht wissen,HV ist eine Enzyklika,aber kein Dogma!
Die Äußerung von Papst Benedikt in derselben Sache bezüglich aidskranker Personen zeigt deutlich,dass in solchen Fällen das "GERINGERE ÜBEL" in Kauf genommen werden darf und kann.
Ich würde Sie gerne als Priester in Südamerika auf solche Dinge reagieren sehen!Wäre interessant,Sie würden dazulernen!


10

0
 
 Pirkheimer 6. April 2018 
 

@SCHLEGL DANKE !

Sehr geehrter Monsignore,

auch von mir herzlichen DANK für Ihre Beiträge.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.


5

0
 
 anjali 6. April 2018 
 

Weshalb sollen Frauen immer verfuechbar sein fuer Sex?Ich finde das Ausnutzung.Wenn man keine Kinder will dann kann man einfach enthaltsam leben.Dann bekommt man auch keine Soa's und so.


9

0
 
 wedlerg 6. April 2018 
 

Sehr theoretisch und vermutlich wenig HIlfe bringend

Dieser Beitrag ist doch sehr theoretisch und wenig hilfreich.

Zum einen mag man den Aussagen der Schwester und des Papstes zustimmen - was will man in Notlagen denn machen. Das hat ja Benedikt XVI. auch unterstrichen, als es um die Fälle von AIDS-kranken (ich glaube: männlichen) Prostituierten in Afrika ging: Kondome sind da das geringere Übel.

Praktisch mag die Frage erlaubt sein, ob ein gewalttätiger ungläubiger Ehepartner freiwillig ein Kondom oder ein Diaphragma zulässt?

Immerhin weiß man aus Afrika, dass in solchen Verhältnissen, in denen sich AIDS ausbreitet, Kondome nichts nutzen - sprich: sie werden ab und an benutzt und dann wieder nicht, weil es den Betroffenen egal ist. Deshalb steigern Kondomverteilungsaktionen dort sogar die Ausbreitung der Seuche und sicher auch der Geburten.

Für mich eignet sich der obige Beitrag wie Msgr. SCHLEGEL zu recht anführt, wirklich nicht, generelle Moraldiskussionen zu führen, aber auch nicht um konkrete Probleme zu lösen.


6

0
 
 PBaldauf 6. April 2018 
 

Völlige Zustimmung zu den Beiträgen von Monsignore Schlegl.


8

0
 
 Michael F. 6. April 2018 
 

TEil 2

... so ist es dennoch niemals erlaubt - auch aus noch so ernsten Gründen nicht -, Böses zu tun um eines guten Zweckes willen: das heißt etwas zu wollen, was seiner Natur nach die sittliche Ordnung verletzt und deshalb als des Menschen unwürdig gelten muß; das gilt auch, wenn dies mit der Absicht geschieht, das Wohl des einzelnen, der Familie oder der menschlichen Gesellschaft zu schützen oder zu fördern. Völlig irrig ist deshalb die Meinung, ein absichtlich unfruchtbar gemachter und damit in sich unsittlicher ehelicher Akt könne durch die fruchtbaren ehelichen Akte des gesamtehelichen Lebens seine Rechtfertigung erhalten."
Versteh ich was falsch oder heisst das nicht, das Verhütung niemals nicht erlaubt ist und "kleineres Übel" nicht anwendbar ist?
I.Ü. braucht man für NER keine medizinische Versorgung, nur Wissen, Zettel und Stift; je nach Methode nicht mal Thermometer.


6

0
 
 Michael F. 6. April 2018 
 

dann halt doch HV zitieren

zeitzeuge und speri17 verwiesen bereits. Ich zitier mal direkt aus HV, 1:
"Man darf, um diese absichtlich unfruchtbar gemachten ehelichen Akte zu rechtfertigen, nicht als Argument geltend machen, man müsse das Übel wählen, das als das weniger schwere erscheine; auch nicht, daß solche Akte eine gewisse Einheit darstellen mit früheren oder nachfolgenden fruchtbaren Akten und deshalb an ihrer einen und gleichen Gutheit teilhaben. Wenn es auch zuweilen erlaubt ist, das kleinere sittliche Übel zu dulden, um ein größeres zu verhindern oder um etwas sittlich Höherwertiges zu fördern (17), so ist es dennoch niemals erlaubt - auch aus noch so ernsten Gründen nicht -, Böses zu tun um eines guten Zweckes willen18: das heißt etwas zu wollen, was seiner Natur nach die sittliche Ordnung verletzt und deshalb als des Menschen unwürdig gelten muß; das gilt auch, wenn dies mit der Absicht geschieht, das Wohl des einzelnen, der Familie oder der menschlichen Gesellschaft zu schützen oder zu fördern...


6

0
 
 Senfkorn7 6. April 2018 
 

Falsches Leben

Selbst etwas Gläubige Katholiken Leben heute teilweise falsch.

Gebetet wird aus Tradition. Oft fehlen Erklärungen und der persönliche Bezug zu Gott.

Aber er ist da und er antwortet. Aber man fragt nicht. Ist zu ungeduldig, Hört nicht hin. Informiert sich nicht, wie Gott antwortet. Wartet auf das große deutliche Event. Möchte alles "serviert bekommen. Man möchte auch nicht ein wenig Unsicherheit (weil LEID) aushalten. Man heiratet aus Flaschen Prioritäten, Die eigene Sicht ist Vogt verwirklicht. Der Fokus ist nicht auf Gott. Er sollte a 1. Stelle stehen und dann lange nichts kommen.

Es wird der eigene Wille, das eigene Willen umgesetzt, nach dem Willen Gottes, seinen Plänen und der Berufung für sich nicht gefragt.

Dann sitzt man im Schlamassel. Die Kompromisse und die Werte auf die man Wert gelegt hat erweisen sich als falsch. Der nkcht katholische, einst liebevolle Ehemann verwandelt sich in einen Säufer und dann "braucht" man angeblich Ausnahmen von den Geboten Gottes.


8

0
 
 mirjamvonabelin 6. April 2018 
 

Sr. Martha Pelloni hat keine Ahnung....

So ein gewalttätiger Alkoholiker wird kaum ein Kondom benützen...

Woher kommen eigentlich diese gewalttätigen Männer?
Wer hat sie geboren, wer hat sie erzogen?
Richtig, wir Frauen.

Also, seien wir uns unsere Macht bewusst, nicht Gewalt.
Es liegt in unseren Händen wie wir unsere Söhne erziehen.
Als Schwiegermütter müssen wir von unseren Söhnen fordern, ihre Frauen gut zu behandeln, für sie zu sorgen, sie beschützen....

Die Männer müssen sich bewusst sein, das sie ihr Leben einer Frau zu verdanken haben...

Die Männer müssen Frauen achten, sie müssen die Frauen im Herzen tragen, nicht im Kopf und nicht sie mit Füssen treten....


13

0
 
 Mr. Incredible 6. April 2018 
 

Wenn diese Meldung denn korrekt ist, dann muss man sagen:

Muss denn jeder Depp seinen Mist gleich ins Mikro gröhlen?
Um Gottes Willen! Gehts noch eitler & dümmer?
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...


4

0
 
 Senfkorn7 6. April 2018 
 

Mehr Schlegl

Sie erklären genauso wie eine taufscheinkatholische Verwandte.

Erkläre ich ihr die Eheführung laut katholischer Kirche, zieht sie immer Beispiel hervor, warum es nicht geht, die Ehen ihrer Nachbarn und Bekannten, natürlich Atheisten, Agnostiker und allerhöchstens Taufscheinchristen sind.

Nein es geht nicht. Die eine trinkt, der andere betrügt, der andere haut das Familieneinkommen auf den Kopf, Kinder sind undankbar, kosten viel.

Diese südamerikanischen Frauen. Wie tief gläubig sind sie?

Früher habe ich auch Kompromisse mit der Welt gemacht, als mein Glaube und Vertrauen und mein Wissen noch nicht so groß waren.

Es gibt keinen Grund für Verhütung! Alles kann mit sexueller Zurückhaltung geregelt werden. Kein Sex.
Wenn man einen Partner sucht fragt man doch Gott, ob dieser der Richtige ist.

Bei mir hat er mehrmals interveniert und einmal wollte ich nicht hören, weil ich dachte es ginge doch. Naja. war klar wer recht behalten sollte.


8

0
 
 bernhard_k 6. April 2018 
 

Vorsicht!

"dass die Verwendung verschiedener Arten von Verhütungsmittel arme Frauen davon abhalten könne, ihr Kind abtreiben zu lassen"

Diese "Logik" ist gefährlich und unsicher! Reissende Kondome, Anwendungsfehler, falsche Perspektive etc.

Dann besser Enthaltsamkeit oder NER.

Zudem: Ein "kleineres Übel" wäre zB auch, jemandem "nur" einen Zahn auszuschlagen statt ihn zu töten. Ist aber deshalb "Zahn ausschlagen" schon moralisch gut? Das ist riesiger Quatsch!

Der hl. Papst Johannes Paul II and friends sind hier DIE Experten, andere "eiern" nur herum ...


14

0
 
 SCHLEGL 6. April 2018 
 

@Michael F.

Zum Umgang,wie Sie schreiben,gehören IMMER 2 Personen, Mann und Frau!Schauen Sie sich eine Vielzahl von Ehen in Südamerika,aber auch in Osteuropa an! Gewalt gegenüber der Frau ist an der Tagesordnung,ebenso Alkoholismus.Die Frau hat dort dem Mann "die ehelichen Pflichten" zu leisten,sonst gibt es Prügel!Davonlaufen mit den Kindern kann sie auch nicht,weil sie kein Einkommen hat,Frauenhäuser und Schutzeinrichtungen gibt es dort nicht!So schaut's aus! Machen Sie bitte Ihre Augen auf und lernen Sie von Menschen,die Ihnen aus diesen Ländern berichten.
Ein südamerikanischer Bischof berichtete,dass ihn bei einem Pastoralbesuch die Prostituierten der Stadt um ein Gespräch gebeten haben. Diese Frauen teilten ihm mit,sie hätten diesen schrecklichen Weg gewählt,damit ihre Kinder überleben,weil ihre Ehemänner das Geld für sich selbst verbrauchen.Es gäbe keine Organisation, die ihnen helfen würde.Bert Brecht hätte gesagt:"Zuerst kommt das Fressen und dann kommt die Moral!"Das kleinere Übel gibt's!


15

0
 
 Michael F. 6. April 2018 
 

kleineres übel?

ist hier tatsächlich der Grundsatz des kleineren Übels anwendbar? Ist Empfängnisverhütung, egal welcher Art, nicht eine intrinsisch schlechte Handlung, die unter keinen Umständen erlaubt ist??

(Mal abgesehen davon, dass Kondome etc. nur ein Herumdoktern an den Symptomen ist, welches von der eigentlichen Aufgabenlösung, der richtigen Umgang von Mann und Frau, vielleicht sogar abhält).


14

0
 
 Zeitzeuge 6. April 2018 
 

Über den Komplex "Abtreibung - Verhütung" und das Gesetz Gottes

belehrt uns eindringlich Papst Johannes-Paul II. in seiner Enzyklika "Evangelium vitae" vom 25.03.1995,

hier besonders und speziell in Ziffer 13!

Dem möchte ich nichts mehr hinzufügen,
auch um mir Beschimpfungen hier zu ersparen!


14

0
 
 speri17 6. April 2018 
 

Relativierung

Nichts neues aus dem Vatikan unter P. Franziskus.
Diesmal der Deckmantel: "kleineres Übel".
Mir ist schon bewusst das hinter solchen Aussagen menschliche Schicksale stehen. Aber gerade deswegen ist der Plan Gottes um so mehr zu beachten.
Wir sollten auch nicht die negativen Auswirkungen die die "mechanischen" Verhütungsmittel auf Ehen haben vergessen.
Gott geschenkte Fruchtbarkeit wird von der wunderbar Gott gedachten Sexualität getrennt. (siehe Humane Vitae, oder Familaris Consortion, Theologie des Leibes, usw.) Sexualität wird zur reinen Befriedigung, die Frau zum Objekt.
Zum Schluß der "Überhammer": Ich bitte alle, und besonders den Papst sich seriös zu informieren wie SICHER Kondom und Co. ist.
Was tun wir dann???
Wieder Abtreiben???
Bitte bleibt doch alle bei der SICHEREN Lehre der Kirche!!!!! HUMANE VITAE
P.S. Ist nicht z.B. eine Lüge manchmal auch das "kleinere Übel" usw. usw. usw.


14

0
 
 ottokar 6. April 2018 
 

Erst denken, dann schreiben, lieber Otto!

Natürlich haben Verhütungsmittel absolut nichts mit Abtreibung zu tun, denn sie verhindern ja das Zusammentreffen von männlichem Samen und Eizelle. Und erst wenn diese zusammengetroffen sind kann ein menschliches Wesen entstehen.


8

0
 
 Ebuber 6. April 2018 
 

@doda - Danke für die Klarstellung

und den "Fehler" per Autokorrektur verzeihe ich Ihnen gerne. Jeder, der sich mit diesen Dingen nur ein wenig beschäftigt, wusste schon, was Sie meinen. Auch ich bin ein Prolifer und möchte, dass diese Bewegung einen seriösen Ruf hat und auch behält. Da stören die mit Unwissenheit geführten Stellungnahmen von Otto02 tatsächlich.
Aber vielleicht lernt er ja daraus und beschäftigt sich künftig mehr mit den Tatsachen, bevor er wieder etwas schreibt. Dass aber auch ich Mittel wie Kondome usw. kritisch sehe und mit der Lehre der Kirche nicht unbedingt vereinbar, sei noch angemerkt. Hinzu kommt ja noch, dass das Vertrauen in die Aussagen von Papst Franziskus schwindet.... aus vielfachen Gründen. Leider!


17

0
 
 Mariat 6. April 2018 

@Msgr. Schlegl

"In armen Ländern sind Frau nicht selten "Gebärmaschinen", für ihre manchmal alkoholabhängigen Männer, die oft ungläubig sind, sind sie Objekte.
Da sollten wir uns in den reichen Industrieländern, in denen Nachkommenschaft aus egoistischen Gründen verhindert wird, verbal zurückhalten!"
Volle Zustimmung!
Abtreibung, oder dass die kleinen verhungern müssen, da es ihnen an Nahrung fehlt, - ist keine Lösung.
Das ist längst überfällig!


6

0
 
 Sureno 6. April 2018 

Passt, wie Faust auf's Aug'!

Wer die Kommunion für Ehebrecher befürwortet, kann auch für künstliche Empfängnisverhütung sein.
(So wie z.B. auch die deutschen Bischöfe)
Dass ich eine solche Haltung nicht nur für falsch sondern auch für schändlich halte, wenn sie von einem katholischen Priester vertreten wird, ändert daran nichts.

Ich habe einmal gehört "jede Gemeinde hat den Pfarrer, den sie verdient".
Natürlich ist dieser Satz auch auf die Weltkirche anzuwenden. Wenn wir uns nicht bekehren, dann wird es so weitergehen, und das wäre schrecklich.


9

0
 
 doda 6. April 2018 

Sorry, das war die Autokorrektur: Nidationshemmung! statt Missionshemmung


5

0
 
 Michael F. 6. April 2018 
 

Schluss jetzt - mehr Ignoranz bitte

Ach, was hatten es frühere Zeiten gut, in denen man soviel weniger von irgendwoher, auch von Rom, mitbekam! Da konnte man noch einfach glauben. Bzw. war nur dem Priester, höchstens Bischof vor Ort ausgeliefert, nicht jedem verwirrenden Satz eines Würdenträgers.


8

0
 
 doda 6. April 2018 

Die Gleichung 'Verhütung=Mord' ist falsch

Nur Verhütungsmittel mit frühtreibender Wirkung führen zur Kindstötung, falls die Verhütungswirkung versagt hat, weil dann die Missionshemmung wirkt.
Diese sind Antibabypillen der neueren Generation und viele Spiralen.
Hier ist Differenzierung notwendig, da Äußerungen wie die von @OttoO2 dazu geeignet, sind Prolifer lächerlich zu machen!


10

0
 
 Uwe Lay 6. April 2018 
 

Ein Problem

Als in Deutschland lebende Katholiken stehen wir in der Causa der Verhütungsmittel vor einem seltsamen Problem: Was nach dem auch für uns gültigen Katechismus unerlaubt ist, die Benutzung von Verhütungsmitteln, ist uns nach der Königsteiner Erklärung der Deutschen Bischöfe erlaubt! Und diese deutsch-österreichisch-schweizerische Sonderregel hat der Vatican bis heute nicht außer Kraft gesetzt.
Der Papst scheint nun auch in dieser Frage den deutschen Weg zu beschreiten!
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


10

0
 
 Quirinusdecem 6. April 2018 
 

@Otto02

Lieber Otto02, wir sollten sehr,sehr, sehr vorsichtig sein mit einer Aussagen wer in die Hölle kommt und wer nicht. Dies sollten wir dem Herrn überlassen. Nicht das wir ob dieser Urteile in die Hölle kommen....
Ansonsten haben Sie natürlich recht, Abtreibung ist Mord und das gilt, wer aber die Schuld daran trägt ist etwas anderes: Bitte hier auch einmal das Umfeld betrachten, also Eltern etc.
Wie schon Jesus sagte: " die, die mich dir ausgeliefert haben tragen eine größrer Schuld....."


14

0
 
 Otto02 6. April 2018 
 

@Kostadinov - bei Mord gibt es keine pastorale Betrachtung

Bei Kindermord hört der Spaß auf. Das Einzelfallgesülze gehört auf den Friedhof der Geschiche. Wer Kinder ermordet kommt in die Hölle - als Einzelfall natürlich.


8

0
 
 derGl?ckliche 6. April 2018 
 

Sehr geehrter Otto02,

Ihre Argumentation, dass Verhütungsmittel generell abtreibend wirken stimmt sachlich nicht und ist daher unrichtig.

Selbstvertändlich ist Abtreibung Mord, daran ist nicht zu rütteln.

Aber die Verwundung eines Kondoms ist in keinster Weise mit einer Abtreibung zu vergleichen. Der Beginn menschlichen Lebens ist mit der Vereinigung von Samenzelle und Eizelle begründet, wird vorher verhütet, ist auch kein menschliches Leben entstanden.

Ob Verhütungsmittel mit der Enzyklika humanae vitae vereinbar sind ist wieder ein anderes Thema und sperat zu diskutieren.


17

0
 
 Quirinusdecem 6. April 2018 
 

verantwortete Sexualität

..nicht alle Verhütungsmittel wirken abtreibend. Das Kondom z.B. definitiv nicht und Verhütung ist definitv nicht Abtreibung. Verhütung entlastet in erster Linie von verantwortungsvoller Sexualität, insbesondere außerhalb der Ehe. Manche Menschen unterliegen besonders stark dem Sexualtrieb, oder wissen ganz einfach nicht was sie tun. Auf diese Menschen helfend zuzugehen und eben Abtreibungen zu vermeiden ist sicherlich sinnvoll, obgleich auch hier gelten muss helfen unfd fordern. Leider wird diese Aussage des Papstes in unseren Medien zur "Freigabe von Verhütung durch Papst Franziskus" wohl zu "Fake News" werden und dankbar aufgegriffen werden. Und es gilt Nein, Verhütung ist kein Ersatz für verantwortete Sexualität gebildeter und aufgeklärter Menschen und deswegen sündhaftes Verhalten....


13

0
 
 Kostadinov 6. April 2018 

also bitte lieber Otto02

da muss man doch nach pastoraler Begleitung im Einzelfall entscheiden (Vorsicht, Ironie)


9

0
 
 Otto02 6. April 2018 
 

Verhütungsmittel sind Abtreibend und damit verboten!!!

Kein Pabst kann Mord durch Abtreibungsmittel legalisieren. Abtreibung ist immer Mord, das gilt es zu verkündigen lieber Pabst.


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Das Geheimnis der Einheit, das Geheimnis des Heiligen Geistes
  2. Mexiko: Priester nimmt während der Messe Anruf des Papstes entgegen
  3. Medien: Dank aus aller Welt für übertragene Papstmessen
  4. Exsul Familia – Wie Jesus Christus, zur Flucht gezwungen
  5. Die Berufung der Krankenpfleger, Krankenschwestern und Hebammen
  6. Merkel lädt Papst Franziskus nach Deutschland ein
  7. Papst ruft schwer an Corona erkrankten Bischof an
  8. Sonntag der Barmherzigkeit bei der heiligen Faustyna Kowalska
  9. Die andere Art der ‚Ansteckung’, die von Herz zu Herz übertragen wird
  10. Das Fest der Hoffnung








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  4. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  5. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  6. Die Kirche von morgen
  7. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  8. Bonifatius und die neuen Heiden
  9. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  10. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz