18 April 2018, 12:35
Die Taufe – Zeichen des christlichen Glaubens
 
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Franziskus: das Kreuz – Siegel Christi. Das Kreuz ist das Kennzeichen, unter dem all unser Denken, Reden und Tun, unser ganzes Leben steht. Lehrt die Kinder, das Kreuzzeichen gut zu machen! Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) „Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus dem Wasser und dem Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist“ (Joh 3,5-6).

Papst Franziskus setzte bei der heutigen Generalaudienz seine neue Katechesenreihe fort, die unter dem Thema steht: „Die Taufe“. Die zweite Katechese befasste sich mit dem Sakrament der christlichen Initiation als „Zeichen des christlichen Glaubens“. Die Betrachtung der Zeichen und Worte helfe uns, den im Taufsakrament empfangenen Auftrag tiefer zu begreifen und in unserem Leben zu erneuern.

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Was in der Feier der Taufe geschehe, erwecke eine geistliche Dynamik, die sich durch das ganze Leben des Getauften fortsetze. Es sei dies der Beginn eines Prozesses der es gestatte, vereint mit Christus in der Kirche zu leben. Daher führe die Einkehr in die Quelle des christlichen Lebens dazu, besser das am Tag unserer Taufe empfangene Geschenk zu verstehen und den Einsatz zu erneuern, ihm entsprechend im Heute zu leben. Also: „sich an den Tag unserer Taufe erinnern und das Geschenk besser zu verstehen“. Erneut rief der Papst dazu auf, sich über das Datum der eigenen Taufe zu informieren.

Die Befragung nach dem Namen verweise auf die Einmaligkeit und Würde der Person. So trete der Mensch aus der Anonymität heraus. Gott rufe jeden bei seinem Namen. Als Christ leben sei eine persönliche Berufung und erfordere eine persönliche Antwort. Unser ganzes Leben lang „ruft uns Gott auf vielerlei Weise, seinem Sohn Jesus Christus ähnlich zu werden“.

Die Bitte an die Kirche um die Taufe mache deutlich, dass der Glaube eine Gabe von oben sei: „Wir bitten um den Glauben und empfangen ihn als Geschenk“. Das Kreuzzeichen bringe zum Ausdruck, dass Christus dem Täufling, der ihm angehören solle, sein Zeichen aufpräge. Es bezeichne die Erlösungsgnade, die Christus uns durch sein Kreuz erworben habe.

Die erwachsenen Katechumenen zeigten selbst, wonach sie als Geschenk der Kirche verlangten, die Kinder würden von den Eltern präsentiert werden, zusammen mit den Paten. Der Dialog mit ihnen erlaube es ihnen, den Willen zum Ausdruck zu bringen, dass die Kleinen die Taufe empfingen und dass die Kirche diese feiere.

Das Kreuz „ist das Kennzeichen, unter dem all unser Denken, Reden und Tun, unser ganzes Leben steht“. Daher sei es wichtig, die Kinder zu lehren, das Kreuzzeichen gut zu machen. Wenn wir das Kreuzzeichen, Siegel Christi, machten – beim Aufstehen und Schlafengehen, vor dem Essen, vor einer Gefahr und zum Schutz vor dem Bösen –, „wenn wir uns in der Kirche oder beim Außerhausgehen mit dem Weihwasser bekreuzigen, erinnern wir uns, dass wir getauft sind und zu Christus gehören“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Von Herzen grüße ich die Pilger deutscher und niederländischer Sprache und heiße insbesondere die Stiftung Pro Oriente, die Delegation der Stadt Homburg und die Gruppe des katholischen Senders Katholieke Radio Omroep aus den Niederlanden willkommen. Der Heilige Geist helfe uns, jeden Tag aus der Taufgnade zu leben und unseren Mitmenschen die Liebe Christi sichtbar zu machen, der für uns gestorben und auferstanden ist. Der Herr segne euch alle.



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