Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  7. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  11. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  12. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  13. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  14. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen
  15. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!

Niger: Christ wird Beerdigung des Sohnes verwehrt

19. April 2018 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Familie eines Konvertiten wird für ihren Glauben stark unter Druck gesetzt


Kelkheim (kath.net/Open Doors) Drei Jahre arbeitete Abdou* aus dem Niger für eine christliche Familie. Er war als Muslim aufgewachsen, doch durch seinen Arbeitgeber lernte er Jesus kennen und nahm ihn als seinen Retter an, genauso wie seine Frau und ihre zwölfjährige Tochter Tchima. Als Abdou in sein entlegenes Heimatdorf zurückkehrte, wurde sein Leben extrem hart – die Dorfgemeinschaft versuchte, die Familie zur Rückkehr zum Islam zu bewegen.

Rückkehr zum Islam Bedingung für Beerdigung

Damit seine Tochter nicht gezwungen würde, einen Muslim zu heiraten, sandte Abdou sie zu ihrer Tante in eine Region, in der mehr Christen lebten. Dort wurde sie jedoch vergewaltigt und schwanger. Dies war für ihre Gasteltern eine solche Schande, dass sie sie mit einem Muslim verheirateten, der versprach, sich um Tchima und das Kind zu kümmern. Doch der Mann stahl Geld von seiner Frau und verließ sie. Traumatisiert und niedergeschlagen kehrte die junge Frau schließlich zu ihrem Vater zurück.


Anfang dieses Jahres starb Abdous vierjähriger Sohn an Malaria. Wie in der Gegend üblich, wollte Abdou ihn noch am selben Tag beerdigen. Die Beerdigung ist ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis und normalerweise kommen viele Menschen zusammen, um mit der betroffenen Familie zu trauern. Aber nicht in diesem Fall. Es wurde Abdou verboten, seinen Sohn zu beerdigen, sollte er nicht zum Islam zurückkehren. Obwohl seine Frau ihn abhalten wollte, gab es aus Abdous Sicht keine Wahl: Er stimmte zu und durfte seinen Sohn bestatten.

Neuanfang mit Jesus

Doch Abdous Frau diente weiterhin hingegeben dem Herrn und der Heilige Geist ließ Abdou keine Ruhe. Nach nur kurzer Zeit tat Abdou Buße und kehrte zu Jesus zurück. „Wir wollen jetzt einen Neuanfang mit Jesus starten“, sagt Abdou. „Es ist unser ernsthaftes Verlangen, das Wort Gottes besser zu verstehen und ganz von Jesus abhängig zu sein.“

Obwohl im Niger offiziell Religionsfreiheit gewährt wird, zeigt das Leben von Abdou, wie die Verfolgung von Christen häufig aussieht. Viele Christen stehen in ihrem alltäglichen Leben unter hohem Druck und sind nicht darauf vorbereitet, mit der Verfolgung umzugehen. Open Doors arbeitet daran, diese Christen durch Seminare mit biblischen Grundlagen auszustatten, die sie in solchen Situationen unterstützen. Dennoch brauchen sie dringend unser Gebet!

Der Niger wird auf dem Weltverfolgungsindex 2018 nicht unter den 50 Ländern aufgeführt, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Dennoch werden Christen wegen ihres Glaubens an Jesus verfolgt und der Niger steht deshalb unter der Beobachtung von Open Doors.

Open Doors bittet um das Gebet für Abdou und die Christen im Niger
*Name geändert

Foto oben: Abdou mit seiner Frau und einem Teil ihrer Kinder © Open Doors


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  2. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  3. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  4. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  5. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  6. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz
  7. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  8. Nuntius Eterović: „Christen sind die weltweit am meisten wegen ihrer Religion verfolgten Menschen“
  9. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  10. Angriffe auf Christen in Syrien: Kirchenführer schlagen Alarm






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  3. ADIOS!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  8. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  9. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  12. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  13. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  14. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  15. Papst sagt Weihbischof für Schweizer Diözese Chur zu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz