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Die Taufe – Sakrament des Glaubens

25. April 2018 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Franziskus: das Leben des Christen ist ein Kampf gegen das Böse und für das Gute. Appell für das pankoreanische Treffen am 27. April. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Ich weiß Entbehrungen zu ertragen, ich kann im Überfluss leben. In jedes und alles bin ich eingeweiht: in Sattsein und Hungern, Überfluss und Entbehrung. Alles vermag ich durch den, der mich stärkt“ (Phil 4,12-13).

Papst Franziskus setzte bei der heutigen Generalaudienz seine Katechesenreihe zum Sakrament der Taufe fort. Die dritte Katechese befasste sich mit dem Thema: „Die Taufe – Sakrament des Glaubens im Licht des Evangeliums“.

Die heilige Taufe sei das „Sakrament des Glaubens“, denn durch sie trete man in das Leben des Glaubens ein. Der Taufbewerber mache diesen Schritt nicht allein, sondern in der Gemeinschaft der Kirche. Diese begleite ihn mit ihrem Gebet, und die Anrufung der Heiligen in der Taufliturgie ei dafür ein sinnfälliges Zeichen. Die Kirche bete immer für die Menschen


Im Exorzismus und den Befreiungsgebeten erfolge die Bitte, den Täufling von allem zu befreien, was ihn an der innigen Gemeinschaft mit dem Herrn hindere. Mit der Austreibung der Dämonen „hat Christus die Ankunft des Reiches Gottes offenbart. Sein Sieg über die Macht des Bösen schafft in uns Raum für die Herrschaft Gottes“.

Die Taufe sei keine „magische Formel“, sondern eine Gabe des Heiligen Geistes, die uns zum Kampf gegen die Nachstellungen des Teufels befähige. Ähnlich den antiken Kämpfern, die sich zum Schutz mit Öl eingerieben hätten, „wird der Täufling zum Zeichen der Kraft Christi mit Katechumenenöl gesalbt“.

Das Leben des Christen sei ein Kampf gegen das Böse und für das Gute: „bei diesem Kampf sind wir nicht allein, denn die ganze Kirche betet und kämpft mit uns und vor allem Christus ist stets mit uns verbunden“.

Nach seiner Katechese richtete der Papst einen Appell anlässlich des pankoreanischen Treffens am kommenden Freitag, 27. April. Es sei dies eine Gelegenheit, einen transparenten Dialog aufzunehmen, um den Frieden auf der koreanischen Halbinsel und in der ganzen Welt zu gewährleisten. Dies unterstütze der Heilige Stuhl.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich heiße ich die Pilger deutscher Sprache willkommen. In der Taufe gibt uns der Herr die Kraft, das Böse zu besiegen. Ich fordere euch alle auf: Werdet nie müde, gegen das Böse zu kämpfen und die Liebe Christi zu leben! Der Heilige Geist schenke euch seine Gnade.




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