Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Fall Alfie Evans zeigt ‚Einfluss der europäischen Kultur des Todes’

25. April 2018 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wie schon im Fall Charlie Gard hätten die britischen Gerichte das Prinzip ‚bestes Interesse des Kindes’ dazu verwendet, um die natürlichen Rechte der Eltern auszuhebeln, kritisiert Sohrab Ahmari.


Liverpool (kath.net/jg)
„Ein Wunder in Liverpool“ sei die Tatsache, dass Alfie Evans bereits mehr als 20 Stunden ohne Beatmungsgerät überlebt habe. Das schreibt Sohrab Ahmari in einem Artikel für das Commentary Magazine (siehe Link am Ende des Artikels).

Alles, was seine Eltern ihm geben konnten, waren der direkte Hautkontakt und Liebe. Das Gericht untersagte ihnen sogar, ihm den Sauerstoff zu verabreichen, den sie selbst mitgebracht hatten, nachdem es gegen den Willen der Eltern entschieden hatte, dass das Beatmungsgerät „nicht länger im besten Interesse“ des kleinen Patienten sei.


Ahmari weist darauf hin, dass die Bitten der Eltern von Alfie das britische Gesundheitssystem kein Geld gekostet hätte. Die italienische Regierung war bereit, Alfie mit einem Sanitätsflugzeug des italienischen Militärs nach Rom zu bringen, wo er weiter behandelt hätte werden können – auf Kosten Italiens. Nicht einmal ein „internationaler Aufschrei, angeführt von Papst Franziskus“ habe die britischen Behörden erweichen können, schreibt Ahmari.

Wie schon im Fall Charlie Gard hätten die britischen Gerichte das Prinzip „bestes Interesse des Kindes“ dazu verwendet, um die natürlichen Rechte der Eltern auszuhebeln, kritisiert er.

Der „unheilvolle Einfluss der europäischen Kultur des Todes“ sei in Alfies Fall sichtbar geworden. Das Krankenhaus habe den kleinen Patienten nicht direkt getötet. Die Entscheidung des High Court beziehe sich aber häufig auf ein „Sterben in Würde“, ein „beliebter Euphemismus der Euthanasiebewegung“, schreibt Ahmari. Für Alfie bedeute „Sterben in Würde“ den Entzug von Sauerstoff, Flüssigkeit und Ernährung und eine richterliche Verfügung, die seinen Eltern das verbietet, was alle Eltern für ihr Kind tun wollen.


Link zum Artikel von Sohrab Ahmari im Commentary Magazine (englisch):

A Miracle in Liverpool


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  2. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  3. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  4. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  5. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  6. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  7. Vorweihnachtliches Lichtermeer
  8. "Die Christen und Lebensschützer trauern um Martin Lohmann"
  9. „Die Tragödie von 73 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit ist zur Normalität geworden“
  10. "Jugend für das Leben" stellt klar: Es gab keinerlei Belästigung vor Abtreibungsklinken







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz