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In Deutschland wäre Alfie schon ein Jahr lang zu Hause

26. April 2018 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Professor Haas, der von Eltern des kleinen Alfie als Gutachter hinzugezogen wurde, übt scharfe Kritik am Kinderkrankenhaus in Liverpool: "Das ist für mich ein unvorstellbares Verhalten."


Berlin (kath.net)
Professor Nikolaus Haas, der von Eltern des kleinen Alfie als Gutachter hinzugezogen wurde, übt scharfe Kritik am Kinderkrankenhaus in Liverpool, weil diese das Kind nicht freigeben. Haas hatte vor einiger Zeit Alfie persönlich untersucht und kennt die Krankengeschichte. Für die Gerichtsverhandlung hat er auch gemeinsam mit seinem Oberarzt Matthis Hübner, der schwerkranke Kinder aller Altersgruppen durch die Welt fliegt, ein Gutachten erstellt. Haas erzählt im Gespräch mit der "Welt", dass das Krankenhaus nicht wollte, dass sich ein anderer Arzt das Kind ansieht. Hübner hat das Kind untersucht und Einsicht in die medizinischen Dokumente genommen, die den Eltern selbst vorliegen. "Alfie Evans war damals, und auch als ich mir das Kind angesehen habe, komplett stabil. Alfie wurde korrekt beatmet, er hat sich nicht bewegt, hatte nur gelegentlich Krampfanfälle. Herr Hübner hat dann schriftlich bestätigt, dieses Kind ist ‚fit to fly‘. Das hat dem Krankenhaus natürlich überhaupt nicht gepasst."

Haas erzählt dann, dass es bereits ein fertiges Konzept gab, um ihn nach München zu holen. Doch die Londoner Klinik hat Nein gesagt und geklagt. "Und nun sagt ein Richter nach Beendigung der Beatmung: Ihr dürft nach Hause, aber das Land nicht verlassen, um das Kind anderswo behandeln zu lassen, auf eigene Kosten? Das ist doch irre!"

Der Mediziner erinnert dann, dass Alfie in Deutschland schon längst ein Jahr zu Hause wäre. Der Professor betont dann, dass Alfie alles andere als hirntot ist. "Ja, er ist schwer behindert, er hat eine Erkrankung, von der man noch nicht genau weiß, was es ist. Es ist aber jedenfalls eine sogenannte neurodegenerative Erkrankung, wo das Gehirn im Lauf der Zeit krank wird und nach und nach zugrunde geht." Vermutlich werde es keine Behandlung geben.


"Die Frage ist aber, wie geht man am Ende des Lebens mit ihm um. Und niemand weiß ja, wie lange er noch leben kann. Er könnte mit entsprechender Unterstützung etwa noch ein halbes Jahr zu Hause leben, vielleicht kürzer, vielleicht länger." Laut dem Mediziner befinde sich Alfie in einem "neurovegetativem Status". Dabei habe er keine Schmerzen und bekomme von seiner Umgebung nichts mit. "Wo ist da die Logik? Wenn er keine Schmerzen hat, was kann man da falsch machen? "Unser ethisches Verständnis in Deutschland ist anders, ich meine – Gott sei Dank. Die Logik, es sei für das Kind besser zu sterben, als dass sich jemand anderes das anschaut, und das auch noch vor Gericht einzuklagen: Das ist für mich ein unvorstellbares Verhalten."







Aktuelles Foto von Alfie Evans vom 25.4.2018



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Lesermeinungen

 je suis 26. April 2018 

REGIERUNG

[email protected]
Schreibt direkt an die Premierminsiterin!


1
 
 priska 26. April 2018 
 

Lieber Gott Dein Wille geschehe...Beten wir für Alie und seiner Familie.


8
 
 lenitas 26. April 2018 
 

Wachsamkeit

Wir alle sind aufgefordert solche Zustände in unserem Land nicht zuzulassen. Wobei es jetzt schon so ist, dass bestimmte Lehrinhalte (von pädagogischen Experten sehr kritisch beurteilt), auch gegen den erklärten Willen der Eltern, durchgesetzt werden. Das sind alles ganz ungute, zerstörerische Entwicklungen.

Hier nochmal die Petition für den kleinen Alfie:

https://www.change.org/p/we-demand-alder-hey-to-release-alfie-evans-to-a-hospital-of-his-parents-choice

Bitte Gott, hilf dieser Familie, die jetzt im Sturm steht, und halte sie auf gutem Kurs, gehalten und geleitet von Deiner starken, gütigen Hand. Amen.


9
 

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