Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte wies Klage dreier abtreibungsverweigernder Hebammen ab
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  4. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  5. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  6. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  7. Vatikan bietet deutschen Bischöfen Gespräch zu Reformpapier an
  8. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  9. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  10. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  11. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  12. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  13. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  14. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  15. Papst telefonierte mit Mutter eines jugendlichen Unfalltoten

Vor 500 Jahren erste Messfeier in Mexiko

6. Mai 2018 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eucharistischer Kongress auf der Insel Cozumel mit Kurienerzbischof Marini


Mexiko-Stadt (kath.net/KAP) Genau 500 Jahre ist es her, dass in Mexiko der erste katholische Gottesdienst stattfand: Am 6. Mai 1518 feierte Juan Diaz, Kaplan der vom spanischen Entdecker Juan de Grijalva (1489-1527) geführten Expedition und später dann Geistlicher von Hernan Cortez, in Cozumel die erste dokumentierte heilige Messe. Auf der der Halbinsel Yucatan vorgelagerten Insel startet am Donnerstag ein mehrtägiges Festprogramm und ein Eucharistischer Kongress zum Thema "Eucharistie, Quelle und Höhepunkt", berichtete das Portal yucatan.com.mx.


Neben Tausenden Gläubigen werden zu den Feierlichkeiten auch Kurienerzbischof Piero Marini, der dem Päpstlichen Komitee für die Eucharistischen Kongresse vorsteht, Kardinal Carlos Amigo Vallejo aus dem spanischen Sevilla und der vatikanische Botschafter in Mexiko, Nuntius Franco Copola, erwartet. Die zentrale Messfeier findet in der Kapelle des Flughafens der Insel statt und wird von Ortsbischof Gustavo Rodriguez geleitet. Am Samstag findet eine Schiffsprozession mit der Eucharistie von Playa del Carmen auf dem mexikanischen Festland nach Cozumel auf dem Programm.

Grijalvas Mexiko-Expedition startete Anfang 1518 vom nahen Kuba aus mit 200 Mann Besatzung, leichten Kanonen und Kampfhunden. Nach einem Tag Aufenthalt auf Cozumel, wo am 6. Mai die Messfeier stattfand, ging am Folgetag die Erkundungsfahrt die gesamte südliche Golfküste des heutigen Mexikos entlang weiter. Grijalva ging vorsichtiger vor als ein Jahr zuvor Francisco Hernandez de Cordoba, der bei Kämpfen mit den Einheimischen gestorben war. Der Spanier fand Beweise für eine Hochkultur, führte Unterredungen mit einem Maya-Kaziken, der sich taufen ließ, und unternahm Tauschgeschäfte zugunsten Spaniens. Auch er starb jedoch 1527 bei einer weiteren Expedition nach Honduras durch die Hand von Indios.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Suebus 8. Mai 2018 
 

@athanasius1957 und f12

„Messopfer“ ist aber auch missverständlich (und wurde in der Vergangenheit wohl oft auch missverstanden).

Nicht wir opfern etwas. Und auch Christus wird nicht immer wieder neu geopfert. Sondern er hat sich ein für allemal geopfert, und die Eucharistie ist eine Vergegenwärtigung (nicht „Wiederholung“!) dieses einen Opfers.

Es stimmt, dass der Glaube an die RealPresence stark geschwunden ist, mit allen unangenehmen Auswirkungen. In der Vergangenheit sagen die einfachen Leute aber auch nicht alles richtig, und man sollte sich vielleicht nicht zu sehr an sprachlichen Details abarbeiten.

Vielmehr möchte ich darauf hinweisen, dass die erste heilige Messe auf mexikanischen Boden in einem sehr unerfreulichen Zusammenhang steht: Die Spanier kamen dorthin als obere und haben auch ziemlich „erfolgreich“ die bestehenden Kulturen zerstört. Das sollte in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen werden.


0

0
 
 f12 6. Mai 2018 
 

Weil man die HEILIGE MESSE nicht mehr als unblutiges Opfer begreift . Das ist auch der Grund warum zu fast 100 Prozent das 2. Hochgebet gewählt wird. Der Gottesdienst wird als Mahlfeier verstanden in der symbolisch an das letzte Abendmahl erinnert wird. Wer anderes meint und glaubt ,wird dafür scharf angefeindet. Bischof Zollitsch hat unmissverständlich darauf hingewiesen dass es das Opfer nicht mehr gibt. Ein Sprecher des Bistum Mainz hat darauf hingewiesen dass es nicht um Anbetung des Altarsakramentes geht , sonder um das gemeinsame Feiern und hören auf die Schrift.Diese Sichtweise macht unser Papst in seinem Pontifikat deutlich. Da werden sich viele wieder aufregen. Ich weise ja nur auf Fakten hin. Es gibt Leute die behaupten,das überlieferte Messopfer sei falsch. Gut wäre es, wenn man mir das schlüssig begründen könnte. Vielen Dank.


2

0
 
 athanasius1957 6. Mai 2018 
 

Heilige Messe oder Heiliges Messopfer

Warum werden auch in katholischen Medien seit langem die obigen Begriffe schamhaft verschwiegen und immer nur von Messfeier oder katholischen Gottesdienst berichtet?


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mexiko

  1. Mexiko: Oberster Gerichtshof bestätigt Abtreibungsverbot
  2. "Figur der Pachamama ist eine Figur des Antichristen"
  3. Angst vor Kindsentführungen
  4. Mexikanischer Priester: Der wahre Glaube kam mit den Spaniern
  5. LESERREISE Januar 2020 USA-Marsch für das Leben UND MEXIKO - Guadalupe
  6. Mexiko: Ein Toter bei Schießerei vor erzbischöflicher Residenz
  7. Vatikan dementiert Papst-Teilnahme an Friedensforen in Mexiko
  8. Mexiko: „Einen Priester zu töten, stellt eine Machtdemonstration dar“
  9. Nach Priestermord im Süden Mexikos werden auch Ordensfrauen abgezogen
  10. Mexiko: Kardinal bittet um Vergebung für Sünden des Landes








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Vatikan bietet deutschen Bischöfen Gespräch zu Reformpapier an
  4. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte wies Klage dreier abtreibungsverweigernder Hebammen ab
  5. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  6. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  7. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  8. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  9. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  10. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  11. „Letztlich geht es um die neue Evangelisierung“
  12. Tödlich verunglückt: Trauer um zwei Seelsorger
  13. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  14. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  15. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz