Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  14. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

Maria - Mutter der Kirche

21. Mai 2018 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Warum feiern wir am Pfingstmontag den Gedenktag „Maria, Mutter der Kirche“? Predigt von Josef Spindelböck


St. Pölten (kath.net/St. Josef)
Pfingstmontag - Lesejahr B (21.05.2018) Gen 3,9–15.20; oder Apg 1,12–14 Ev: Joh 19,25–34

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Am Pfingstmontag wird diesmal der Gedenktag „Maria – Mutter der Kirche“ begangen.

Die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria ist der Inbegriff dessen, was Kirche bedeutet: Sie hört auf Gottes Wort und nimmt es im Glauben an. Das Wort Gottes wird Fleisch in ihrem Schoß; die Jungfrau wird zur fruchtbaren Mutter, die uns den Erlöser schenkt. So ist Maria auf vollkommene Weise mit ihrem Sohn Jesus Christus verbunden.

Ja, noch mehr: Wie sie die leibliche Mutter Jesu Christi ist – und sie wird sogar Gottesmutter oder Gottesgebärerin genannt –, so ist sie die geistliche Mutter aller, die zu Jesus gehören. Maria ist die Mutter des Hauptes der Kirche, also Jesu Christi, und der Glieder der Kirche, also von uns allen.


Warum feiern wir diesen Gedenktag am Pfingstmontag? Es handelt sich um ein pfingstliches Geheimnis: Maria war inmitten der Kirche zugegen, als die Apostel und Jünger den Heiligen Geist empfingen. Sie hat sozusagen als betendes und mütterliches Herz der Kirche den Heiligen Geist herabgerufen auf uns alle und tut dies auch weiterhin vom Himmel her.

Auf diese Weise versinnbildlicht Maria die Kirche, welche unsere Mutter und Lehrerin ist. Lieben wir die Kirche als unsere Mutter, lieben wir Maria als unsere geistliche Mutter! In ihr zeigt uns die Kirche ihr mütterliches Angesicht.

Während des 2. Vatikanischen Konzils wurde in besonderer Weise über die Kirche nachgedacht. Dabei haben die Konzilsväter auf die Gottesmutter Maria nicht vergessen. Im achten Kapitel der dogmatischen Konstitution über die Kirche „Lumen gentium“ ging das Konzil ein auf: „Die selige jungfräuliche Gottesmutter Maria im Geheimnis Christi und der Kirche“ (Nr. 52–69). Dabei wurde die heilsgeschichtliche Aufgabe Marias hervorgehoben, und sie wurde auch als „Bild und Anfang der in der kommenden Weltzeit zu vollendenden Kirche“ bezeichnet. Maria ist ja „im Himmel schon mit Leib und Seele verherrlicht“ und leuchtet daher „hier auf Erden in der Zwischenzeit bis zur Ankunft des Tages des Herrn (vgl. 2 Petr 3,10) als Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes dem wandernden Gottesvolk voran.“ (Nr. 68).

Blicken wir auf dieses Zeichen der Hoffnung und des Trostes, wenn wir Maria als „Mutter der Kirche“ verehren! Dieser Titel wurde ihr in feierlicher Weise durch Papst Paul VI. zugesprochen, und zwar am Ende der dritten Sitzungsperiode des 2. Vatikanischen Konzils am 21. November 1964. Papst Franziskus hat nun angeordnet, dass künftig der Pfingstmontag diesem Gedenken gewidmet ist.

Die Kirche bedarf auch in unserer Zeit des mütterlichen Schutzes Mariens. Wir alle wollen uns ihr anempfehlen; sie vergisst keines ihrer Kinder. Gerade die Armen und Bedrängten sind ihr nahe. Wenn wir uns der Gottesmutter Maria in Liebe schenken und weihen, dann schenkt sie uns Anteil an ihrer Gnade, die sie vom Heiligen Geist empfangen hat. Möge die Fürbitte Marias, der Mutter der Kirche, uns allezeit begleiten! Amen.



Foto (c) Markus Gehling/kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 22. Mai 2018 

MARIA – Mutter der Kirche..

-
DANKE- Pp.Franziskus für das Geschenk dieses Gedenktages, dazu am Pfingst-Montag–
zu Ehren der Gottesmutter– die im Kreis der Apostel- auch damals den Hl. GEIST der “Jungen KIRCHE” herabgefleht hatte.

Auch hier möchte ich nochmals dankbar Pp.Paul VI. gedenken,für die 1964/II.VK. feierl. Titelverleihung-
zugleich ein schönes, beredtes Zeugnis – seiner Verehrung u.Liebe zur Gottesmutter!

Ich erwähnte schon im vorigen Beitrag- http://www.kath.net/news/63848:

Für unsere Gebetsstätte Marienfried – ist dies einmal mehr die Bestätigung der Weihe- s.Zt. unter dem Titel:
"Maria Mutter der Kirche"!-
So ist uns heute zusätzlich der Marien-Gedenktag (Patronat) geschenkt!
-
In dieser noch pfingstl. Freude verbunden...


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  2. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  3. Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule
  4. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  5. Vatikanankündigung: Neues Dokument „Mater Populi Fidelis“ wird am 4.11. veröffentlicht
  6. 150.000 Teilnehmer an neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe
  7. Schrein der ‚stillenden Maria’ in Florida ist das älteste Marienheiligtum der USA
  8. Augustinerorden kehrt ins englische Walshingham zurück
  9. Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt
  10. Chile: Marienheiligtum erwartet am 8. Dezember eine Million Pilger






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  10. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz