Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  11. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  12. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  13. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  14. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  15. UNO: Vatikan fordert weltweites Aus für Leihmutterschaft

„Nein, diese Sätze meine ich jetzt nicht satirisch... leider!"

24. Mai 2018 in Kommentar, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Steffen Zimmermann, Berlin-Korrespondent von ‚katholisch.de‘, möchte ich nach seiner skandalösen Satire ‚Warum Don Giorgio sein Geld echt wert ist‘ einen Rat geben: Beichten gehen.“ kath.net-Kommentar von Petra Lorleberg


Stuttgart (kath.net/pl) Hilft es, wenn man auf seinen Kotzkübel nach erfolgter Aktion das Wort „Satire“ draufschreibt? Nein. Allein durch diese Bezeichnung wird nichts Ekelerregendes zu Gold. Man möchte Steffen Zimmermann, immerhin noch Berlin-Korrespondent (früher sogar Chef vom Dienst) des offiziell nichtoffiziellen DBK-Internetportals „katholisch.de“, diese Binsenweisheit ans Herz legen.

Zimmermann hat sich in seiner als Satire bezeichneten (und allzugut verzichtbaren) Wochenkolumne mit unangenehmen Einlassungen ins Rampenlicht gesetzt. Ein paar Zitate: „In Köln (wurde) diese Woche ein mittelalterlicher Klapp-Altar versteigert, der einige Jahre im Schlafzimmer von Kardinal Joachim Meisner hing und von dessen Wert die verstorbene Eminenz wohl nicht den Hauch einer Ahnung hatte. Satte 400.000 Euro – also in der Tebartz-Währung gerechnet etwa eine halbe Limburger Badewanne – brachte das bemalte Stück Holz in der Versteigerung ein“, kann man da etwa lesen. Auch Kurienerzbischof Georg Gänswein bekommt sein Fett ab: „Bares Geld wert ist auch Georg Gänswein – zumindest für die beiden Päpste im Vatikan“, es sei „erstaunlich“, dass ‚Don Giorgio‘ neben seinen zwei Aufgaben im Vatikan immer wieder auch noch Zeit für Interviews findet. In dieser Woche äußerte er sich im ‚Stern‘ über einen wenig erleuchteten Kardinal Marx, einen lichtvollen Franziskus – und natürlich über Benedikts Gesundheitszustand.“ Nun kommt Zimmermann richtig in Fahrt und knöpft sich den emeritierten Papst vor: „Angesichts der inzwischen beinahe wöchentlichen Meldungen über die Gesundheit des 91-jährigen emeritierten Papstes möchte ich an dieser Stelle frei nach ‚De Randfichte‘ ein Lied anstimmen: ‚Lebt denn der alte Pontifex noch, Pontifex noch, Pontifex noch? Lebt denn der alte Pontifex noch, Pontifex noch? Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch. Ja, er lebt noch, er lebt noch, stirbt nicht.‘“


Es sei durchaus „Chefsache“, wenn sich ein katholisch.de-Redakteur so entgleist äußere, konnte man in den sozialen Netzwerken lesen. Es fanden sich andere Wertungen, beispielsweise schreibt jemand, dass er keine Ahnung habe, „wie man diesen vollständig aus Kirchensteuern bezahlten Beitrag beschreiben soll, ohne die Worte ‚Vollständig asozial‘ zu benutzen“. Ein weiterer Eintrag kritisierte, dass man so mit dem greisen Benedikt XVI. nicht umgehe sollte. Wieder andere merkten an, dass sie dem katholisch.de-Redakteur raten möchten, nicht mehr im Zustand von Trunkenheit zu schreiben. Das Wort vom Kotzkübel fand ich nicht – und ich selbst möchte mich für diese für mich sehr untypische Wortwahl auch entschuldigen.

Wir bringen ja gelegentlich auch auf kath.net Satiren, durchaus im Wissen darum, dass man sich hier oft auf gewagtem und schwankendem Terrain bewegt. Satire ist m.E. eine wertvolle Kunstform. Doch als Deckmantel für Hass scheint sie mir weniger geeignet, nicht zuletzt auf der offiziell inoffiziellen (aber von offizieller Seite nicht zu knapp mit offiziellen Kirchensteuergeldern gesponserten) Internetseite der Katholischen Kirche in Deutschland (im Letzten verantwortet von der Deutschen Bischofskonferenz). Angesichts der skandalösen Satire „Warum ‚Don Giorgio‘ sein Geld echt wert ist“ mag bei dem einen oder der anderen durchaus die Frage aufkommen, ob denn wohl „katholisch.de“ sein Geld wert ist.

Herrn Zimmermann persönlich möchte ich – von Christ zu Christ – raten, beichten zu gehen. In der Vorbereitung darauf könnte er über seine Haltung gegenüber unserer Kirche nachzudenken. Zu Beichte und Selbstkritik sind ja auch nichtkonservative Katholiken eingeladen, übrigens auch nichtkonservative Katholikinnen, wir wollen das hier sauber gendern! Und nein, all diese Sätze meine ich jetzt nicht satirisch – leider!

Zur Dokumentation: katholisch.de: Warum "Don Giorgio" sein Geld echt wert ist

kath.net hat wegen Herrn Zimmermanns Satire eine Presseanfrage an katholisch.de und an die Deutsche Bischofskonferenz gestellt.

kath.net hat wegen Herrn Zimmermanns Satire eine Presseanfrage an katholisch.de und an die Deutsche Bischofskonferenz gestellt.

Zur Dokumentation - Kommentar auf katholisch.de von CvD Steffen Zimmermann: ´Warum Don Giorgio sein Geld echt wert ist‘´


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  3. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  6. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  7. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  8. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  9. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  10. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Vom Elend der Fürbitten
  5. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  6. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  7. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  8. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  9. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  10. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  11. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  12. Der entschärfte Gott
  13. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz