Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  4. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  5. Hubschrauber am Landeplatz der Arche Noah
  6. Die Welt heilen
  7. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  8. Ich glaube an … Engel?
  9. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  10. Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen
  11. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  12. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  13. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  14. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  15. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie

Papst verurteilt bei Fronleichnamsfeier Mafia-Praktiken

4. Juni 2018 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In seiner Predigt in Ostia rief Franziskus auf, "Mauern der Gleichgültigkeit und der Vertuschung" niederzureißen und sich gegen "Gewalttaten und Anmaßung" zu stellen


Rom (kath.net/KAP) Erstmals seit 40 Jahren hat ein Papst die jährliche Fronleichnamsprozession wieder in einem römischen Vorort gefeiert. Am Sonntagabend besuchte Papst Franziskus die Küstenstadt Ostia und beging dort mit mehreren zehntausend Teilnehmern das Fronleichnamsfest. In seiner Predigt rief er die Menschen unter anderem auf, "die Mauern der Gleichgültigkeit und der Vertuschung" niederzureißen und sich gegen "Gewalttaten und Anmaßung" zu stellen. Der Papst verwendete in dem Zusammenhang das italienische Wort "omerta" für das ungeschriebene Gesetz des Schweigens um die Mafia herum.

In Ostia hatte es in den vergangenen Monaten anlässlich von Kommunalwahlen mehrfach Gewalttaten durch Mafia-Clans gegeben. Stattdessen, so der Papst, sollten Christen "Wege der Gerechtigkeit, des Anstands und der Legalität öffnen".


Bei der anschließenden Prozession zogen die Menschen von dem Platz vor der Kirche Santa Monica durch einige Stadtteile Ostias zu einer Nachbargemeinde. Die Monstranz mit dem Allerheiligsten unter dem Baldachin trug dabei Erzbischof Angelo De Donatis, der Generalvikar des Papstes für das Bistum Rom, der Ende Juni die Kardinalswürde erhalten soll.

Vor 50 Jahren war Paul VI. in Ostia

Zuletzt hatte Papst Paul VI. im Jahr 1968 das Fronleichnamsfest in Ostia gefeiert - und auch in anderen Vororten. Eine feste Tradition kennt Rom dazu nicht. Seit dem Amtsantritt von Johannes Paul II. (1978-2005) allerdings war der Gottesdienst in der Bischofskirche des Papstes, der Lateranbasilika, gefeiert worden. Anschließend zog die Prozession dann zur Kirche Santa Maria Maggiore nahe des Hauptbahnhofs.

Die Entscheidung von Franziskus, die diesjährige Fronleichnamsprozession nach Ostia zu verlegen, hatte für Aufsehen gesorgt. Die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" verwies in der vergangenen Woche auf die Praxis von Paul VI. Roms Weihbischof Paolo Lojudice sagte, die Entscheidung passe zur "seelsorglichen Logik" von Franziskus, an die Ränder zu gehen.

Offizieller Termin des Hochfestes des Leibes und Blutes Christi, wie Fronleichnam offiziell heißt, ist der zweite Donnerstag nach Pfingsten. Vielerorts - so auch in Rom - wird das Fest aber an dem darauf folgenden Sonntag begangen. Das im 15. Jahrhundert entstandene Fest erinnert und feiert die Gegenwart des auferstandenen Christus in den Gaben von Brot und Wein in der Eucharistiefeier.

Papst Franziskus Fronleichnam Messe und Prozession 3.6.2018


Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 f12 5. Juni 2018 
 

Ich fand es merkwürdig ,dass Papst F. wieder nicht an der Prozession teilgenommen hat. Die gesamte Fronleichnamsfeier wirkte ärmlich und erbärmlich. Das war die zentrale Feier der römisch katholischen Weltkirche.Da hat man wieder sehr deutlich sehen können wohin dieser Papst will. Papst Franziskus ich muss es leider sagen ist in jeder Hinsicht fad , langweilig und unerheblich.


3

0
 
 benedetto05 5. Juni 2018 
 

Fronleichnam mit Franziskus: erbärmlich und öde

Fortsetz.
... Umgang der Leitung der Weltkirche mit dem Fronleichnamsfest resul-
tiert, ist immens. Der Sinn und das Bewusstsein für das Heilige in den
Herzen besonders der einfachen Menschen ist eh nur noch wenig vorhanden
und geht damit immer weiter zurück.

Meine Erfahrungen mit modernistischen u. liberalen Klerusangehörigen,
zu denen ich Franziskus ausdrücklich dazuzählen muss, ja er ist sogar
ihr "Schutzpatron" (jedoch kein heiliger Schutzpatron),werden einmal
mehr bestätigt: wo diese das Sagen haben, verödet die Liturgie und in
der Folge auch Frömmigkeit und Glauben.

Schaut Euch, liebe kath.net-User, das Video von Fronleichnam in Ostia auf dieser Website an und bildet Euch selbst eine Meinung.

Ich finde, jemand, der mal erfahren hat, wie schön gerade die Fronleichnamsliturgie sein kann, dem muss es in der Seele wehtun, wenn er sieht, was der aktuelle Bischof von Rom in 5 Jahren daraus gemacht hat.


6

0
 
 Einsiedlerin 4. Juni 2018 
 

Fronleichnam

Was für ein Unterschied die Predigt von Kardinal Woelki doch ist! Bin immer noch ganz fasziniert!


4

0
 
 lenitas 4. Juni 2018 
 

Gerade Italien

Dass gerade Italien von dieser Plage, der Mafia derart durchsetzt ist und leiden muss?

Gut, dass der Papst in seinen Predigten immer wieder mutig dagegen spricht, und wie hier geschehen, die Christen dazu auffordert, "Wege der Gerechtigkeit, des Anstands und der Legalität zu öffnen."


1

0
 
 Hadrianus Antonius 4. Juni 2018 
 

Sprachanalyse

Die "Gleichgültigkeit" hatten wir schon in PFranziskus'Kommentar zu den von Islamisten abgeschlachteten Schwestern v. Mother Teresa in Yemen (leider hatten die keine Mauern um die Mörder zurückzuhalten).
Und die "Mauern der Vertuschung": gerade Danneels und DeKesel und Bruder René Sockman FC, gute alte Bekannten v. PFRanziskus und auch belohnt von ihm, sind nun echte Spezialisten in Vertuschung und Mauern bei Aufklärung.
Offensichtlich ist es ansteckend: die Verfolgung der Franzikaner und Franziskanerinnen der Immaculata auf oberstem Befehl und der skandalöse Umgang mit dem Orden der Maltaritter sind imprägniert von Gleichgültigkeit und Vertuschung.
Was sagte Unser Herr Jesus Christus wieder von weißgekalkten Gräbern?


9

0
 
 freya 4. Juni 2018 
 

Den Wunsch des HERRN unbedingt berücksichtigen!

Es mag in Zeiten des Priestermangels mancherorts angebracht sein, das Fronleichnamsfest auf den Sonntag zu verlegen, aber im ZENTRUM der CHRISTENHEIT sollte man unbedingt den vom HERRN dafür gewünschten DONNERSTAG beibehalten, auch wenn dieser in Italien kein Feiertag ist!
Wegen der meist vorherrschenden Hitze dort, wird die Prozession eh' auf den Abend verlegt, wenn der Berufsverkehr abgeflaut ist. Wo kämen wir hin, wenn alle Feste des Kirchenjahres beliebig werden?!
Wenn man unbedingt an die Ränder gehen will - warum nicht z u s ä t z l i c h auch im Mafiosiviertel Ostia das Hohe Fronleichnamsfest begehen!


18

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Fronleichnam

  1. ZDF: „Am Feiertag #Fronleichnam gedenken viele ihrer Toten“
  2. In der Kriegszeit, Pest und Hunger wahre Sicherheit
  3. Das Geheimnis der Eucharistie
  4. Papst wird Fronleichnam in römischem Viertel feiern
  5. „Heute predigt jeder mal für sich selbst“
  6. #Prozession verbindet in Polen Millionen Katholiken an Fronleichnam
  7. Zeigt, was es heißt, christlich zu glauben
  8. Erzbischof Schick: „Fronleichnam ist Medizin gegen leere Seelen“
  9. Kommt, lasset uns anbeten!
  10. Franziskus verlegt Fronleichnamsfest in römische Vorstadt








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  4. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  5. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  6. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  7. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  8. Tödlich verunglückt: Trauer um zwei Seelsorger
  9. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  10. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  11. Kathedrale von Sheffield löst um „Inklusion“ willen traditionsreichen Kirchenchor auf
  12. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  13. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  14. Brandanschlag auf Kathedrale in Managua
  15. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz