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Lohnt sich der Kinofilm über Papst Franziskus?

14. Juni 2018 in Kultur, 38 Lesermeinungen
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BILD-Zeitung kritisiert Kinofilm über Papst Franziskus: "Warum nur begibt sich ein Nachfolger des Apostels Petrus in die Hände von PR-Strategen und Inszenierungs-Profis, die glauben, ihm einen Heiligenschein verpassen zu müssen?" - Mit VIDEO


Berlin (kath.net)
Die deutsche BILD-Zeitung hat sich in einer Film-Rezension kritisch zum Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“ geäußert, der diese Tage in den Kinos startet geäußert. Im Film des deutschen Regisseur Wim Wenders stand Franziskus in vier Interviews Rede und Antwort. Dazu gibt es noch emotionale Bilder aus dem Vatikan-Archiv, die überwiegend auf Auslandsreisen. Die Idee zum Film geschah nach einer Idee von Kommunikationsstrategen im Vatikan. Wenders lobt die Interviews, die von „großer Offenheit, Ehrlichkeit und Herzlichkeit“ geprägt gewesen seien. Laut BILD sei die komplette Distanzlosigkeit des Films nicht nur die Stärke sondern zugleich die größte Schwäche des Films.


Für Albert Link, den Autor der Kritik, gäbe es bei Papst Franziskus allerlei Widersprüchliche und Kontroverse zu berichten. "Einfaches Beispiel: Der Papst fordert Brücken statt Mauern, lebt aber selbst hinter den höchsten Mauern Roms", schreibt der Autor. Kritisch findet Link auch, dass Franziskus einerseits die Kälte der heutigen Arbeitswelt beklage, sich selbst aber teure Unternehmensberater in den Vatikan geholt habe. Auch die die Entscheidung, im Gästehaus des Vatikans und nicht im Apostolischen Palast zu wohnen, sei kein Zeichen seiner Bodenständigkeit, da jeder im Vatikan weiß, welchen Albtraum der Doppel-Aufwand für die Schweizergarde und seine Personenschützer bedeute. Kritisch sieht der BILD-Reporter auch den Umgang mit Missbrauchsvorwürfen, die im Film nicht erwähnt werden. Solche Dinge nicht zu erwähnen mach den Film "unglaubwürdig". Link fragt sich, ob man überhaupt demonstrativ demütig sein könne. Er brachte dafür als Beispiel die Geschichte, als Papst Franziskus am Tag nach der Wahl persönlich in seinem Priester-Gästehaus in Rom aufkreuzte, um seine Rechnung zu bezahlen. Mit dabei war ein Fotograf im Schlepptau.

Link kritisiert dann auch, dass ein deutsche Regisseur nicht einmal kurz die Verdienste von Benedikt XVI. erwähnt habe. Dieser habe schon lange vor Franziskus Themen wie Umweltschutz und „Kirche der Armen“ angestoßen und im Missbrauchsskandal gegen größte Widerstände als Erster durchgegriffen. Abschließend schreibt Link: "Irgendwo im Innersten hört eine innere Stimme nicht auf zu fragen: Warum nur begibt sich ein Nachfolger des Apostels Petrus in die Hände von PR-Strategen und Inszenierungs-Profis, die glauben, ihm einen Heiligenschein verpassen zu müssen? " Übrigens hat Papst Franziskus vor einigen Tagen selbst angekündigt, sich den Film nicht anzusehen.

PAPST FRANZISKUS - EIN MANN SEINES WORTES - Der offizielle Trailer zum Kinofilm



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Lesermeinungen

 Montfort 20. Juni 2018 

Schon seltsame Widersprüche, nicht nur bei diesem Thema ...

Wenn der Papst sich angeblich keine Filme anschaut, wie kann er dann "Lieblingsfilme" haben?

Oft wurden in den Medien genannt: Roberto Rosselinis "Rom, offene Stadt" (1945), Federico Fellinis "La Strada - Das Lied der Straße" (1954) und "Babettes Fest" (1987) - letzterer erklärt einiges und wird immerhin in "Amoris laetitia" Nr. 129 sowie im Interviewbuch "Papst Franziskus - Mein Leben, mein Weg" explizit erwähnt.

Warum er dann zu Wim Wenders angeblich gesagt hat: "Sie müssen verstehen, man hat mir viel von Ihnen erzählt, aber ich schaue mir keine Filme an.", ist mir schleierhaft - es entspricht anscheinend der üblichen "Widerspruchstaktik" von Papst Franziskus.

Wer sich ein Bild machen will, wer Papst Franziskus wirklich ist und wohin er die Kirche führen will, muss wohl weniger Kinofilme schauen und dafür vielmehr Gebet üben und die Gnade echter geistlicher Unterscheidungsgabe erbitten.


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 freya 19. Juni 2018 
 

Es lohnt sich die Filmkritik von José Garcia auf radio horeb dazu anzuhören

Er hat den Film auseinandergenommen und sehr gut analysiert - besser geht nicht!


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 Pilgrim_Pilger 18. Juni 2018 
 

Selbstdarstellung ohne Nachhaltigkeit

Ich glaube der Film ist gut gemeint aber dass der Film auch gut gemacht ist kann ich nicht bestätigen. Für mich ist der Mittelpunkt der Kirche das göttliche nicht das menschliche.

Jorge Mario Bergoglio ist ohne Zweifel ein Freund der Menschen aber ist das wirklich das was für die Kirche Jesus begeistern kann? Ich denke nein, dieser Film ist das was Mineschen von Menschen erwarten und erhoffen und Papst Franziskus verkörpert das in diesem Film. Aber das Reich Gottes die göttliche Anderswelt ist unendlich mehr und reichhaltiger dazu findet der Film weder eine Brücke noch einen Zugang, er beleibt in der Tiefe des durch Menschen machbaren stecken. Ob und wem das wozu begeistert bleibt offen aber mehr als fünf Jahre Papst Franziskus, haben keine neue Evangelisierung der Massen bewirkt. In Europa ist dem Film widersprechend, ein beschleunigter Verlust des christlichen Glaubens zu beklagen.


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 Federico R. 18. Juni 2018 
 

Der Filmemacher Wim Wenders ...

... war/ist meines Wissens kein Mitglied der katholischen Kirche. Und er hätte eigentlich ebenso gut/schlecht einen Film über/mit dem Dalai Lama (und somit authentischem Buddha-Gruß) machen können. Beide genießen das positive Image des bescheidenen, friedliebenden Menschenfreundes.
Aber hoffen wir mal, dass sich nun dank Wim Wenders die Kirchen schnell wieder füllen und die Priester- und Ordensberufungen zunehmen. Auch die jüngsten Aussagen des Papstes zur Bedeutung und zum Wesen der Familie und zu Homosexualität und Priesterberufung oder zur Priesterweihe von Frauen sollten zur Kenntnis genommen und entsprechend goutiert werden. Franziskus ist ja „Ein Mann seines Wortes“, wie der Filmtitel suggeriert. Dann kann/muss er auch beim Wort genommen werden. Aber genau genommen sollte er ja, seinem Amt entsprechend, „Ein Mann des (authentischen) Wortes Gottes“ sein.


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 Mmh 18. Juni 2018 
 

Darstellung

Der Papst stellt den Diener der Diener Christi dar. Er ruft sie zur Umkehr und zur Nachfolge auf. Er bindet und er löst.

In diesem Film wird eine Person dargestellt. Diese Person ist von tiefer Spiritualität geprägt. Sie ist betroffen von den Sorgen der Menschheit und offen für vielerlei religiöse Ausprägungen.

Diese Selbstdarstellung kommt bei den Menschen an, sie sehnen sich nach einer hohen Persönlichkeit, auf die das zutrifft. Wim Wenders war bis Papst Benedikt gegenüber der Kirche, in der er getauft worden war, kritisch eingestellt, doch jetzt ist er begeistert. Seine Berufung ist es, in Filmen Inhalte darzustellen, die ihn begeistern. Deshalb wurde er ausgesucht, er hat es gut gemacht.

Die Person Jesus von Nazareth, die von IHM gestifftete Kirche, das Amt SEINES Stellvertreters auf Erden werden in diesem Film nicht dargestellt.


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 Pilgrim_Pilger 18. Juni 2018 
 

Ist ist schlicht und einfach unmöglich....

Kann ein Mensch einen Film der einen Papst abbildet erstellen?

Die Antwort ist ein klipp und klares nein, ein Film kann nur einen Menschen abbilden in dem Wenders-Film „Papst Franziskus“ wird der Mensch Jorge Mario Bergoglio porträtiert und abgebildet, das Tun des Menschen eine menschliche Verehrung. Das ist nicht weniger als eine Verweltlichung der Person des Papstes. Aber nicht dass was den Papst der katholischen Kirche und seine göttliche Bestimmung abbilden könnte, dass ist in dem Medium eines zweidimensionalen Film nicht möglich. Die göttliche Anderswelt die in dem Evangelium und in der Eucharistie wahrhaftig und begreifbar wird, ist nicht abbildbar.


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 Federico R. 17. Juni 2018 
 

Lohnt sich der Kinofilm über Papst Franziskus? ...

... Eine gute Frage, könnte man meinen, auch wenn man an die sog. Päpsteweissagung des Malachias denkt, deren Autorschaft wahrscheinlich dem „Narr Gottes“, dem hl. Philipp Neri (+1595), zuzuschreiben ist. Demnach wäre Franziskus bekanntlich der letzte Papst in einer numerischen Reihenfolge – Nr. 112. Wörtlich lautet die deutsche Übersetzung aus dem Latein: „Während der schrecklichen Verfolgung der heiligen römischen Kirche wird Petrus, der Römer, regieren. Er wird die Schafe unter vielen Bedrängnissen weiden. Dann wird die Stadt auf den sieben Hügeln zerstört werden, und der furchtbare ((tremendus)) Richter wird sein Volk richten. Ende.“ Dem inzwischen 81jährigen Pontifex dürfte demnach nicht mehr allzu viel Zeit bleiben.
Übrigens: Die Christen werden derzeit weltweit verfolgt. Und die Bedrängnisse innerhalb der kath. Kirche sind so groß wie vielleicht noch nie zuvor. Denn sie sind mittlerweile substantieller Art. Und kein Franziskus schreitet bislang entschlossen ein.


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 f12 17. Juni 2018 
 

Ad ThomasR

Das kann ich mir gut vorstellen, dass in seinem Pontifikat die Zahl der Standorte gestiegen ist wo der überlieferte Ritus gefeiert wird.Darüber wäre Papst F. nicht glücklich wenn er es wüsste. Denn er fördert diesen Ritus nicht, sondern im Gegenteil er ist dagegen. Die Piusbrüder haben sich gegen eine Rückkehr entschieden. Das ist für Papst F. sehr ärgerlich. Die Piusbrüder sind weiterhin seiner Kontrolle entzogen. Der Film über den Papst ist ein Propagandafilm der zeigen soll wie gut und heilig der Papst ist. Böse sind alle die sich zu den Traditionen der katholischen Kirche bekennen oder wieder entdecken. Hier der schlecht Vorgänger ,dort der fast Gottgleiche Nachfolger. Das ist Schund auf dümmsten Niveau.


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 Hadrianus Antonius 16. Juni 2018 
 

@Heike04

a. Ihr Kommentar zu @Theobald: richtig!
Das ist in der Tat das Zerbeulen de Kirche durch eigenes "Hirten"personal; militärisch gesehen ist das Sabotage durch eigene Führungsleute-Hochverrat- und wird mit der Kapitalstrafe geahndet.
St. Michael defende nos in praelio
b. Betr. "glauben eines BILD-Zeitungsreporters":
Um Michel de Montaigne zu zitieren:
"Ich gib meinen Rat/Kommentar nicht als "gut" oder "schlecht", sondern als der meine" (in hoc casu: Albert Link).
Insoweit hat jedermann das Recht (und jeder überzeugte Katholik die Pflicht) um unvoreingenommen die Aussagen/Kommentaren v. A. Link zu lesen und an der Realität auf Wahrheitsgehalt abzuklopfen.
Der "Advocatus diaboli" wenn Sie wollen.
A. Link beanstandet nach diesem Bericht auf kath.net substanzielle und objektiv feststellbare Defizite, die mit den hohen Worten von oben nicht korrelieren.
Diskrepanzen-Inkohärenzen-Häretische Aussagen- Freundencamarilla- louche Figüren: Unglaubwürdigkeit an der Spitze :-(


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 benedetto05 16. Juni 2018 
 

Offenbarungseid einer Kirchenströmung

"Die Idee zum Film geschah nach einer Idee von Kommunikations-
strategen im Vatikan."

Für mich grenzt diese "Idee zum Film" schon an einen Offenbarungseid einer liberal-modernist. Strömung in unserer Kirche, die offensichtlich ihr rares geistig-spirituelles Pulver schon verschossen hat und nun hofft mit ihrem theolog. weitgehend profillosen Flagschiff (= Papst Franziskus)medial noch ein paar Punkte zu sammeln. Das ist noch nicht mal Dalai Lama-Niveau und der ist theologisch schon ziemlich schwach.

Ich habe den Film noch nicht gesehen, wohl aber einen Beitrag da-
rüber im ARD-Kulturmagazin "ttt" vom 03.06.18. Das ist ein Maga-
zin, das ganz überwiegend von links eingestellten Medienleuten gemacht wird. Folglich wird der Papstfilm weitgehend gelobt und nur als "etwas kitschig" kritisiert. Jedoch geht aus diesem Beitrag hervor, dass das Thema "Missbrauch" sehr wohl behandelt wird, wenn auch vielleicht nicht gerade extensiv. Da fragt man sich, ob A. Link den Film überhaupt gesehen hat.


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 Heike40 16. Juni 2018 
 

@Theobald vor 19 Stunden, zu ThomasR
--------
...die Kirche KANN nicht untergehen. Schlicht, weil Jesus das zugesagt hat.
--------
Die Idee "Kirche" vielleicht nicht, aber die Glaubwürdigkeit der Kirche durchaus. Letzteres besorgen mittlerweile immer mehr Bischöfe des DACH-Bereichs selbst.
=========
@ALL:
Wie kann man nur einen BILD-Zeitungskommentator überhaupt etwas glauben??
Mir reicht immer schon Andreas Englisch mit seiner "Entzückung für die Päpste".
Hat der schon mal nen Rosenkranz (vor)gebetet, ist gepilgert etc.?
Das Einzige was ich von dem - ehem. BILD-Reporter - bisher erlebte war, dass er mit seiner gezeigten Frömmelei gutes Geld verdient.


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 Hadrianus Antonius 15. Juni 2018 
 

Es ist zum Lachen: die modernistische Poster @lenitas (Nickname schon früher analysiert) und @Savanorola (prächtiges Wortspiel von Ca va (Mot)orola (Es gehtlos M.)(Formel-1 Gruppe und Kampfgruppe in der Ukraine) und einer Verballhornung v. als Ketzer verbrannten Dominikanermönch Savonarola) und @Maria_Jesus (auch nicht sehr bescheiden in der Namenswahl) liefern stets wieder kleine und wenig substanzielle Postings um das Forum im Trab zu halten.
Leider sehr durchsichtig.
Film ist natürlich ein etwas schwieriges Medium für die Kirche:
die Referenten und Direktoren, auch im Vatikan, fliegen nicht selten schneller als sie ernannt wurden; und es kostet auch nicht wenig (das Bistum Brügge erlebte vor Kurzem sein finanzielles Waterloo im Skandal eines bisex. Diakons mit Erpressung durch einen TV-Schauspieler und sog. "Filmstudios zur Neuevangelisierung"


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 frajo 15. Juni 2018 

Entsetzlich!

Die Filme von anno dazumal sind - das ist natürlich nur meine eigene Vermutung - nicht von PR-Experten gemacht worden sondern von menschen, die vielleicht die Frühmesse besucht haben und vielleicht für 10 Minuten "Monstranz" gewesen sind. Einen Beziehung von früheren Filmen über Päpste und diesem jetzigen Film herzustellen halte ich daher für unredlich. Wenn ich den Kommentar im Cicero lese und an einen Film denke, der unter Beihilfe eines PR-Agenten fabriziert worden ist - wie sollte der "katholisch" sein. Daß Jesus selber einen solchen Film über sich - sollte es solche Möglichkeiten damals gegeben haben - kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Auch nicht beim Hl. Franziskus. Dieser hatte einen Hl. Antonius "angezogen". Der heutige Franziskus hat dagegen Exzellenzen wie Marx und Co. "angezogen". Und überhaupt, wenn ich an die Vorgeschichte mit dem Stichwort "St. Moritz" denke, da können schon Tränen kommen. Ich erwarte: Nicht sehenswert!


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 Ullrich 15. Juni 2018 
 

Grottenschlecht

Herr Link muss von der Kath. Kirche kaum oder rudimentäre Erinnerungen haben. Wenn er, dass unterstelle ich mal, den Film genau gesehen, so war es kein Bild von Rom, sondern von Armen der Welt, insbesondere Brasilien etc. Herr Link, der das Haar in der Suppe sucht, versteht das Papsttum nicht, zumindenstens kommt diesen in seinen Worten deutlich rüber. Schade für BILD, die schon früher besser war, dass sie nur Journalisten untersten Durchschnitt hat.

DER FILM IST SEHENSWERT!


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 Kostadinov 15. Juni 2018 

Schön aufgespiesst...

https://beiboot-petri.blogspot.com/2018/06/der-filmtipp-des-tages-oder-auch-nicht.html

«Aber das feine Menue von Alexander Kissler im Cicero ist mehr als ein Sahnestückchen.
Schon die Headline "Monolog für zwei Stimmen" zergeht auf der Zunge.
Und der pure Lesegenuss sind Absätze wie "Die fünf großen Themen des Papstes sind Umweltschutz, Armut, Waffenhandel, Globalisierung und Weltfrieden. Wenden wir die These vom „Mann seines Wortes“ an, heißt das: Bergoglio persönlich verklappt keine Schweröle, bereichert sich nicht, handelt nicht mit Waffen, kauft keine multinationalen Konzerne und tritt keine Kriege los. Das dürfte stimmen." »


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 Savanorola 15. Juni 2018 

Pius XII.

wurde in "Pastor Angelicus" von 1942 ein filmisches Denkmal gesetzt. Im Jahr 2011 entstand der Film "Francesco und der Papst" über einen Jungen des Chores Capella Sistina und Papst Benedikt XVI.. Der Film über den gegenwärtigen Papst ist also nicht der erste und einzige. Die Kirche tut gut daran, wenn sie die Medien in ihrer Vielfalt für ihren Verkündigungsdienst auch nutzt. Und warum soll sie sich nicht des Mittels „Film“ bedienen, wenn es darum geht, eines ihrer Hauptmarkenzeichen in ein gutes Licht zu stellen: den Papst?


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 girsberg74 15. Juni 2018 
 

@Maria-Jesus „Ich finde die Idee mit dem Film sehr gut“

Mich reißt diese Idee nicht vom Hocker. Nichts gegen Helden. Die wirklichen Helden legen auf Verehrung keinen Wert.
Habe den Hauptdarsteller seit fünf Jahren live im Blick, das genügt mir voll und ganz.


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 Maria_Jesus 15. Juni 2018 
 

Ich finde die Idee mit dem Film sehr gut

Der Papst schaut dich nie Filme an, was der Grund ist warum er diesen Film auch nicht ansieht.
Sonst: Warum muss immer der Missbrauch erwähnt werden? Das wird von anderen nicht verlangt, obwohl sie im gleichen Umfang Missbrauch in eigenen Reihen haben/hatten?


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 Rozaniec 15. Juni 2018 
 

@Lamartine

Danke für den Hinweis auf den Film "Pastor angelicus" über Pius XII.


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 Mmh 15. Juni 2018 
 

Sehr ermutigend finde ich,

dass Albert Link nach seinem doch sehr flachen und nivellierenden Buenasera & Buenanotte oder so ähnlich hier eine deutlich kritischere Haltung einnimmt und dabei sympatischer Weise auch eine Lanze für Papst Benedikt em. bricht.


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 ThomasR 15. Juni 2018 
 

@theobald Mt 16,18

"Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen."

Nur eine Kirche, die auf dem Felse Petri gebaut ist, kann nicht zerstört werden.
Diese Teile der Kirche die sich von dem Herren abgewandt haben (z.B. in der Liturgie) bzw. versuchen eigene Kirche ohne Petrus zu bauen wird eher früher oder später nicht mehr geben.
Trotz Zerstörung größeren Teile des Neuen Jerusalems sogenannter Heiliger Rest bleibt trotz allen Schwierigkeiten immer

An diesen Orten, wo man Pontifikat von Papst Benedikt (+ Pontifikate von allen Seinen Vorgängern)umgesetzt hat (und z.B. die Priesterausbildung in beiden liturgischen Formen angeboten wird, oder in diesen Pfarren, wo beide liturgischen gelebt werden) und wo man Franziskus treu bleibt (und man Christus über die Hilfe den Armen zugewandt ist), droht auch keine Zerstörung.
Die Zerstörungswelle kommt momentan sowieso v.A. vom Inneren der Kirche und nicht v.Außen.


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 Lamartine 15. Juni 2018 
 

@freya

Bereits Pius XII hat einen Film über sich in Auftrag gegeben, in dem er viele Szenen eigens darstellt, aus Anlass seines 25jährigen Bischofsjubiläums 1940.Unter dem Titel Pastor Angelicus ist er auf YouTube im Original verfügbar.


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 Theobald 15. Juni 2018 
 

@ThomasR

...die Kirche KANN nicht untergehen. Schlicht, weil Jesus das zugesagt hat.


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 ThomasR 14. Juni 2018 
 

Quelle des Untergangs der Kirche ist nicht Pontifikat von Papst Franziskus

sondern Seine fehlende Umsetzung in den Diözesen.
Zuwendung Christus in den Armen und in den Bedürftigen ist keinesfalls falsch.
Trotz so einer christozentr.Ausrichtung Pontifikates von Papst Franziskus hat die deutsche Amtskirche selbst nicht geschafft wenigstens 5% der Kirchensteuereinnahmen den schwangeren Frauen in Not über Einrichtung und Betrieb der Frauenhäuser zuzuwenden.
Unter Pontifikat von Papst Franziskus ist auch Anzahl der Zelebrationsorte der Hlg. Messe in der altenForm wesentlich gestiegen.
Sakrament der Beichte in der außerordentlichenForm kann auch ohne jegliche Beschränkung bei der abgetrennten Brüdern (fsspx)empfangen werden.
Eher sehr großzügig wurden 2018 die Genehmigungen erteilt Triduum Paschalis nach dem Meßbuch Pius V (also aus der Zeit vor der Reform von PIus XII)zu feiern.
Priesterseminare mit der Ausbildung in der alten Form, in den Ostriten und alle ausländische Priesterseminare mit Ausbildung in beiden liturg Formen haben
enormen Zuwachs von Kandidaten.


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 Kurti 14. Juni 2018 
 

Über den Papst gibt es nicht wenige Bücher, die ihn

positiv darstellen. Die sind aber einseitig. Der Mann ist ein guter Selbstdarsteller und dazu nutzt er auch diesen Film und Bücher, die andere geschrieben haben. Die Verwirrung, die er regelmässig schafft, wird da nirgends thematisiert. Statt sich mal zum Thema Abtreibung zu äussern, das gerade in Argentinien dran ist, spricht er jetzt lieber über die Fußball-WM. Auch zu Irland und Abtreibung hat er sich erst geäussert als der Kuchen schon gegessen war. Der Papst will lieber lieb Kind sein bei der Welt. Das kann man nach den 5 Jahren seines Pontifikats nunmehr sagen.


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 Catherine 14. Juni 2018 
 

Wenn der Papst den Beifall der Welt erhält,

die heutzutage überwiegend atheistisch ist, dann kommen mir Bedenken. Man denke nur daran, wie Papst Benedikt von den Medien behandelt wurde. Der Mozart der Theologie trug seine gelebte Bescheidenheit nicht wie eine Monstranz vor sich her. Er hatte in Rom keine zwei Wohnsitze, die Bewohner von Castel Gandolfo werden an den deutschen Papst der Tradition sicher in jedem Sommer dankbar denken.


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 kreuz 14. Juni 2018 

Alexander Kissler nimmt den Film auseinander (s. link)

Am Ende dieses Monologs für zwei Stimmen verabschiedet sich Bergoglio mit einem buddhistischen Gruß, und jemand singt „Nature gives us everything“. Ein neues Kapitel der Offenbarung ist aufgeschlagen. Statt der Märtyrer lehren "Braunbär, Berggorilla und Enzian den rechten Weg. Propaganda ohne Fides: Das kann man einen Fortschritt nennen. Muss es aber nicht."

danke A. Kissler. gut beobachtet. irgendwann kommt der Film auch auf auf youtube. ob er dann soviel "clicks" bekommt wie Justin Bieber? (bis zu 3 Miliarden!). es ist alles zu weltlich.

und ehrlich gesagt, glaube ich, daß dieser hochproffessionelle Film das Narkotikum ist (Barmherzigkeits-Narkotikum mit Armutstropfen), um den kleinen Schäfchen, aber auch den großen das Gift einflößen zu können. Ehe für Priester, Priesterinnen, das ganze Zeug halt.
entschuldigt meine Direktheit, aber warum lügen?

www.cicero.de/kultur/papst-franziskus-film-wim-wenders-katholische-kirche


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 Herbstlicht 14. Juni 2018 
 

Imagepflege? Vielleicht etwas befremdlich!

Ich habe den Film nicht gesehen und werde es wohl auch nicht tun.
Dennoch versuche ich neutral zu sein, also weder die BILD-Zeitung für ihre kritische Analyse des Films zu loben, noch die Vorfreude mancher abzuwerten.

Was ich mich aber frage, ob es wirklich für die vielzitierte Bescheidenheit von Franziskus spricht, zugestimmt zu haben, dass ein Film über ihn gedreht wird?

Dass am Ende des Pontifikats eine Zusammenfassung, ein Überblick gemacht wird, ist etwas anderes und völlig normal.
Ich erinnere mich, wie einmal Papst Benedikt sich in einer Interviewrunde im TV den Fragen von Journalisten gestellt hat und dabei meiner Erinnerung nach einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat.
Hätte Benedikt aber auch einem Werbefilm über seine Person zugestimmt?
Ich vermute - wohl eher nicht!


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 Savanorola 14. Juni 2018 

Ich freue mich....

auf diesen Film! Vor allem weil Kino ein Medium ist, das viele Menschen erreicht; auch die nicht kirchlich gebundenen. Und wenn Wim Wenders die Neugierde weckt, warum nicht. Eines gilt natürlich wie bei allen anderen Diskussionen: erst sich selbst kundig machen und dann seine Meinung äußern. Sonst ist Schweigen die bessere Alternative!


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 girsberg74 14. Juni 2018 
 

Ich bitte um Nachsicht, tut mir sehr leid!

Sehr geehrte @Lenitas,
hier im Haus kam etwas dazwischen, so dass ich mich vertan habe. Sie haben also richtig vermutet.
Ihr girsberg74


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 lenitas 14. Juni 2018 
 

Hier liegt ein Irrtum vor

@girsberg74

Ich denke hier liegt ein Irrtum vor. Sie beziehen sich auf mich in Ihrem Beitrag, aber Sie meinen sicher Fatima17.
Von irgendwelchen Frauen habe ich nichts geschrieben.


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 girsberg74 14. Juni 2018 
 

Es bleibt einem auch nichts ersparrt!

Man kann über die BILD - ich habe übrigens nie eine gekauft - verschiedener Meinung sein, doch dass diese Leute unfähig wären, kann niemand behaupten.

Ob nun die halbnackten Frauen - @lenitas - beim Bäcker auf dem Tresen liegen (alle Wochen neu) oder sonst als Verkaufsförderer eingesetzt werden, das macht den Unterschied auch nicht mehr aus; BILD ist jedenfalls keine Regierungszeitung.)

Ich habe BILD immer hoch angerechnet, dass sie seinerzeit nach dem Konklave 2005 den Gewählten in Bild und Wort auf das schönste präsentiert hatte. (Habe heute noch eine Postkarte, die ein Mitglied des Forums in 50 000er Auflage auf eigene Kosten hat drucken lassen und kostenlos verteilt.)


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 Fatima17 14. Juni 2018 
 

Ich freue mich auch...

Ich freue mich auch auf den Film und bin beim Urteil einer Zeitung, die täglich halbnackte Frauen zur Schau stellt, äußerst skeptisch...


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 lenitas 14. Juni 2018 
 

Ich freue mich auf diesen Film

Ich freue mich schon auf diesen Film, und kann mir vorstellen, dass er viele Menschen berührt und zurückführt zum Glauben, oder auch Menschen zum Glauben führt, die damit noch nicht in Berührung gekommen sind. Hoffentlich sehen sich diesen Film viele Menschen an, so dass einerseits klar wird, dass wir an unserem Glauben Interesse haben und nicht im Tiefschlaf sind, andererseits aber auch die Inspiration aus dem Glaubensleben des Papstes auf möglich viele Menschen überspringt.


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 Ninivebote 14. Juni 2018 
 

erst mal anschauen

erst mal anschauen und dann urteilen. Der Film kommt heute in die Kinos und ich habe mich auch bei vielen anderen Filmen und Büchern lieber auf mein eigenes Urteil verlassen, als auf das der Bildzeitung. Ich werde am Sonntag ins Kino gehen und mir dann eine Meinung bilden und nicht schon voller Vorurteil an den Film herangehen.


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 freya 14. Juni 2018 
 

Wer's braucht - soll sich's anschauen!

Heiligsprechung schon vor dem Ableben?! Was will man damit bezwecken? - Die vorherigen Päpste hatten eine solche Inszenierung zu Lebzeiten jedenfalls nicht nötig!


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 dulcedo 14. Juni 2018 
 

Schon der Titel des Films geht an der Realität vorbei

"...ein Mann seines Wortes"

eher würde passen:

"...ein Mann der vielen Wörter"


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 Kostadinov 14. Juni 2018 

Hätte nicht gedacht...

dass ich der BILD-Zeitung mal derart ungeteilte Zustimmung geben muss...
Erinnert mich irgendwo an Obama, das war auch mehr Marketing als Substanz...


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  11. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  12. „Das Bekenntnis zur Wahrheit betrachtete Kardinal Meisner als heilige Pflicht“
  13. „Black Lives Matter“ fordert Auflösung der Kernfamilie
  14. „Der nächste Papst“: Welchen Herausforderungen muss er sich stellen?
  15. Trondheim bekommt nach elf Jahren wieder eigenen Bischof

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