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Irak: Extrasteuer für Christen

16. Juli 2018 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Ausschließlich in vorwiegend von Christen belebten Städten müssen Geschäfte und Unternehmen eine Extragebühr zahlen, wenn sie ihre Geschäftslizenzen erneuern wollen.


Irak (kath.net)
Die Christen im Irak leiden auch unter diskriminierender Besteuerung durch die kurdische regionale Regierung. Dies berichtet CSI auf der Website. Demnach werden christliche Geschäftsleute nach einem Erlass der kurdischen regionalen Regierung mit einer Extrasteuer belegt. Geschäfte und Unternehmen in Ankawa, eine vorwiegend christliche Region von Erbil im Irak, müssen eine Extragebühr zahlen, wenn sie ihre Geschäftslizenzen erneuern wollen. Die örtliche Nachrichten-Seite von Ankawa Today hat die Steuer mit Jizya verglichen, der traditionellen Steuer, die islamische Staaten gemäß dem klassischen Islam unterworfenen Juden und Christen auferlegen. Die Steuer ist „ausschließlich von der kurdischen Regierung auf die Menschen in Ankawa und nicht in anderen kurdischen Städten gelegt.“ Die Steuer wird auch in Semel, einer anderen überwiegend christlichen Stadt, erhoben und ist, wie die Nachrichten-Seite feststellt, „deutlich diskriminierend gegen Christen gerichtet.“


Ein christlicher Bürger hat dem Assyrian Policy Institute (assyrischen Polizei-Niederlassung) gesagt: „Der Bewerbungsvorgang ist jetzt viel länger und unnötig… Ich habe heute Morgen mit meinem Rechtsanwalt gesprochen, und er sagte, dass er bereits gehört habe, dass die Beamten der Erbil Zentrumsverwaltung Bestechungsgelder erwarten, wenn sie arbeiten sollen.“ Christliche Bürger und Geschäftsinhaber sagen aus, dass sie auch 10% Steuer bezahlen müssen, wenn sie Eigentum verkaufen, im Gegensatz zu den nur 6% in anderen Städten, und sie sagen, dass sie Diskriminierung und auch Schikanen durch die KDP politische Polizei erleiden.


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Lesermeinungen

 doda 16. Juli 2018 

Dann, @QuintusNSachs kennen Sie Angehörige der Minderheit unter den Kurden

Ich kenne Opfer der Mehrheit.
Jesidinnen kenne ich ebenfalls - auch Opfer von Zwangsheirat und von Ehrenmord bedroht.
Es sind in auch Deutschland Fälle von Ehrenmord und Blutrache unter Jesiden bekannt.
Leugnung der Realität stärkt die Täter.


3
 
 QuintusNSachs 16. Juli 2018 
 

Assyrian Policy Institute?!

Wenn das wirklich so heißt, hat es NICHTS mit Polizei zu tun.

Außerdem kenne ich als Lehrer mittlerweile einige Hunderte Kurden - keine zwangsverheiratet, so weit ich vermuten kann auch keine genitalverstümmelt. Viele sind auch gar keine Muslime, sondern Yesiden.


0
 
 doda 16. Juli 2018 

Kurden sind Muslime

Es war nichts anderes zu erwarten und es wird sehr hart für Christen unter Kurden. Sie gaben sich moderat um Waffenlieferungen zu bekommen.
Unter Kurden gibt es eine sehr hohe Quote von weiblicher Genitalverstümmelung, Zwangsehen, Ehrenmorden und Blutrache.
Die Kurden, die nicht in ihre Stammeskultur praktizieren sind überwiegend Anhänger der PKK - und diese sind Kommunisten, soweit ich informiert bin.
Diese Entwicklung der Diskriminierung der Christen im Irak ist keine Überraschung und ich bin überzeugt, daß die Staaten, die die Kurden bewaffneten, dieses sicher wußten.


7
 
 Mr. Incredible 16. Juli 2018 
 

Das ist die Realität. Religion der Gleichheit und des Friedens

Nennt sich Dhimmy-Steuer. Einfach mal den Begriff "Dhimmytude" googeln. Bat Y'eor hat hervorragende Forschungen darüber veröffentlicht.
Einfach gesagt: Derselbe M*** wie immer.


10
 
 girsberg74 16. Juli 2018 
 

Was ist das denn?


0
 

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