05 Oktober 2018, 11:00
Katharina Kasper: eine weithin unbekannte neue Heilige aus Deutschland
 
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Papst Franziskus wird die Ordensgründerin aus dem Bistum Limburg am 14.10.2018 heiligsprechen. Doch wer war die Frau aus dem Westerwald? Gastbeitrag von Alfred Sobel

Limburg (kath.net) Am 14. Oktober 2018 ist es wieder soweit: Papst Franziskus spricht sechs Menschen heilig. Darunter sind die beiden bekannten Persönlichkeiten: Papst Paul VI. und der Märtyrer-Erzbischof Oscar Romero. Weithin unbekannt hingegen ist die neue deutsche Heilige: Katharina Kasper, die erste Heilige aus dem Bistum Limburg.

Wer war Katharina Kasper?

Katharina wurde am 26. Mai1820 in Dernbach bei Limburg als siebtes Kind eines armen Kleinbauern geboren. Im Westerwald herrschte im 19. Jahrhundert eine bittere Armut und soziales Elend aufgrund von Missernten und Hungersnöten. Viele Menschen wanderten damals aus.

Da Katharina in der Kindheit und Jugend oft krank war, konnte sie nur zwei Jahre die Schule besuchen. Dort war für sie das wichtigste Fach Religion, aber sie interessierte sich auch dafür, Lesen zu lernen, um Bibel und Katechismus zu verstehen. Das junge Westerwälder Mädchen fühlte sich schon früh berufen, Armen, Kranken und Kindern zu helfen. Später erzählte sie: „Wenn ich in der Schule neben einem Kind saß, das noch ärmer war als ich und mein Brot sah, konnte ich nicht essen, wenn ich diesem nicht zuerst gab.“ Sie sammelte Kinder um sich, um ihnen den Rosenkranz beizubringen und begann Kranke zu besuchen, Kinder zu betreuen und mit ihnen zu beten.

Nach Ende ihrer Schulzeit arbeitete Katharina zu Hause und in der Landwirtschaft, um den Lebensunterhalt der Familie mitzuverdienen. Um den Glauben im Alltag zu leben ging sie oft in die Kirchen der Nachbardörfer zur Beichte und zur heiligen Messe, worüber ihre Mutter nur den Kopf schüttelte. Eines Tages entsetzte Katharina sie mit den Worten: „Wäre ich nur verrückt! – Hielten mich alle Leute für verrückt!“ Sie tat, was viele für verrückt hielten: Sie fragte immer wieder nach dem Willen Gottes und folgte dem, was sie als Ruf Gottes erkannt hatte.

Katharinas Berufung

1842 starb Katharinas Vater und das Elternhaus wurde versteigert. Sie verdiente nun als Tagelöhnerin in der Landwirtschaft und als Wäscherin den Lebensunterhalt für ihre Mutter und die beiden Brüder. Beim Wegebau im Dorf, zu dem sie verpflichtete wurde, hatte sie eine Vision: Sie sah eine große Schar Schwestern, die an ihr vorbeizogen und die alle gekleidet waren wie später der von ihr gegründete Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi.

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Im Rückblick schrieb sie: „Um diese Zeit erkannte ich, dass Gott etwas Besonderes von mir verlangte und dass ich die Armen und Kranken pflegen sollte.“ Katharina wollte sich in besonderer Weise Gott zur Verfügung stellen und gründet mit 22 Jahren einen ‚frommen Verein’ mit jungen Mädchen ihrer Umgebung, die sich mit ganzer Kraft der Nächstenliebe widmen wollten. In der ersten Ordensregel, die Katharina als 23jährige Frau verfasste, erklärte sie das Ziel der Gemeinschaft mit den Worten: „Der Zweck unseres Vereins ist die die Ausbreitung der Tugend durch Beispiel, Belehrung und Gebet.“ Mit Tugend meinte sie: Leben nach dem Evangelium.

Die Frauen trafen sich nun zum regelmäßigen Gebet und widmeten sich der häuslichen Pflege von Kranken und Alten sowie der Kinderbetreuung, wohnten aber nicht gemeinsam zusammen. Sie wollten ein „Ordensleben in der Welt“ führen. Eine Idee, die im 20. Jahrhundert von anderen Ordensgemeinschaften aufgegriffen wurde. An eine Klostergründung dachte Katharina aber zunächst nicht.

Auf dem Weg zur Ordensgründung

1847 plante sie den Bau eines kleinen Hauses, um gemeinschaftlich – aber nicht hinter Klostermauern - mit den anderen Frauen leben zu können. Dabei war sie fast völlig mittellos. „Ich betete viel und ließ für dieses Anliegen beten; empfahl die ganze Sache Gott, da ich nicht zweifeln konnte, dass sie von Ihm ausgegangen sei.“ Ihr Gebet in diesen Tagen lautete oft: „Siehe, lieber Gott, jetzt hast du Geld nötig für dein Haus; nun kannst du auch dafür sorgen; sage mir, wohin ich gehen und für dich leihen soll; die Zahlung der Zinsen musst du aber auch übernehmen.“

Während des Baus starb Katharinas Mutter, sodass Katharina 1848 mit einem kranken Mädchen in das hochverschuldete Haus übersiedelte. Ab 1849 zogen die ersten Frauen in das kleine Haus der Gemeinschaft, das nur aus 3 Zimmerchen bestand.

Bereits ab 1846 hatte Katharina den Kontakt mit dem zuständigen Limburger Bischof Peter Blum gesucht, dem sie über ihren Verein und ihr Vorhaben berichtete. Von da an stellte Katharina ihm ihre Pläne anheim und wurde von Blum tatkräftig unterstützt.

Im Frühjahr 1849 kam der Bischof von Limburg auf einer Firmreise nach Wirges, einem Nachbarort von Dernbach. Dabei stattete er auch Katharinas Häuschen einen Besuch ab. Bei der anschließenden Predigt sagte Bischof Blum: „Wenn Gott Wohlgefallen an dem kleinen unscheinbaren Werk hat, so kann mit der Zeit noch ein Kloster daraus werden.“

Ein seltsamer Ordensname: Arme Dienstmägde Jesu Christi

Bei der Ausarbeitung der Regeln für ihren ‚frommen Verein’ Anfang 1850 kam die Frage auf, welchen Namen die Gemeinschaft erhalten sollte. Der Bischof hätte sie gerne nach der heiligen Elisabeth benannt, doch Katharina bat den Bischof, ihren Verein den Namen „Arme Dienstmägde Jesu Christi“ zu geben (kurz: ADJC). Es war ein ungewöhnlicher Name, der ihr aber im Gebet deutlich geworden war, angeregt durch die Antwort Marias auf den Engel Gabriels (Lk 1,35): „Siehe ich bin die Magd des Herrn.“ Diese Worte wurden für sie eine Lebenseinstellung. In einem Gebet schrieb sie: „Ich bin Deine Dienstmagd, mir geschehe nach Deinem Heiligen Willen.“

Die Betonung der Armut im Ordensnamen verweist nicht nur auf materielle Bedürftigkeit, sondern auf die spirituelle Grundhaltung: Ganz auf Gott angewiesen zu sein.

Drei Jahre nach dem Einzug in das Dernbacher Häuschen, am 15. August 1851, gelobten 5 Frauen, dass sie arm, ehelos und gehorsam leben wollten. Katharina nahm den Ordensnamen Maria an und wurde erste Leiterin der kleinen Frauengemeinschaft. In den verschiedenen Satzungen ihrer Kongregation wurde als Ziel die Vertiefung des religiösen Lebens der Mitmenschen genannt, um sie „glücklich in der Zeit und selig in der Ewigkeit“ zu machen, wie Katharina es ausdrückte. Bei der Gründung ging es der Ordensgründerin nicht in erster Linie um Krankenpflege, Bildung und Kindererziehung. Katharina sagte: „Man soll die Schwestern mehr an ihrer Liebe und an ihrem einfachen Leben erkennen können als an sonst etwas.“

Die Ausbreitung der Gemeinschaft

Rasch fand die Gemeinschaft beträchtlichen Zulauf und weitete ihre Arbeitsfelder aus. 1854 wurde in Camberg eine erste Filiale gegründet. Kasper entwickelte keine Strategien zur Linderung von Not, sondern reagierte auf Hilferufe aus der Landbevölkerung. Sie entsandte Schwestern zur ambulanten Krankenpflege vor Ort, für die Einrichtung von Nähschulen und die Versorgung und Unterrichtung von notleidenden Kindern. Die Vielgestaltigkeit der Dienste zeigte eindeutig Katharinas aufmerksamen Blick auf die Not der Menschen. Es folgten Gründungen in den Niederlanden und in Nordamerika, England, Belgien, Böhmen und Luxemburg. Bereits 1860 zählte die Gemeinschaft 232 Schwestern. 1870 wurde die Kongregation, die nach dem Gründungsort als "Dernbacher Schwestern" Bekanntheit erlangte, vom Vatikan endgültig anerkannt. Im Kulturkampf ab 1873 verbot der Staat jede Erziehungs- und Bildungsarbeit, sodass viele Schwestern ins Ausland gehen mussten.

Für Katharina hatte das religiöse und geistliche Leben der Schwestern Vorrang vor praktischen Tätigkeiten, obwohl sie keine kontemplative Gemeinschaft gründete, sondern eine karitativ tätige. Eine ihrer Kernaussagen lautete daher: „Der Zweck unserer Gemeinschaft ist die Ausbreitung des Glaubens durch Beispiel, Belehrung und Gebet.“

Es genügte ihr nicht, die rein menschlichen Bedürfnisse ihrer Mitmenschen zu stillen. Mehr noch ging es ihr darum, ihnen in geistlicher Weise beizustehen und Gottes Güte, Barmherzigkeit und Menschenfreundlichkeit in der Welt erfahrbar zu machen.

„Es gibt keine niedrigen Arbeiten, niedrig sind sie nur, wenn man sie in niedriger Gesinnung verrichtet.“

Sie verstand ihren Dienst an den Menschen als Gottesdienst. Dabei lebte sie in dem Bewusstsein, ganz und gar auf die Hilfe Gottes angewiesen zu sein.

Katharina vermied es, sich und ihre Schwestern auf bestimmte Dienste festzulegen. Sie war dem jeweiligen Anruf Gottes gegenüber offen für jeden Dienst. Sie wollte ein Werkzeug in der Hand Gottes sein: „Ich bin Deine Dienstmagd, mir geschehe nach Deinem heiligen Willen.“ Auch heute noch richten sich die Arbeitsfelder der Dernbacher Schwestern nach den örtlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten. In Indien sorgen sie für Leprakranke, in Afrika für Straßenkinder und in anderen Ländern kümmern sie sich um Aidskranke, Obdachlose und Ausgegrenzte.

Katharina Kasper: eine typische Ordensgründerin des 19. Jahrhunderts?

Katharina gründete eine Schwesterngemeinschaft – das war im 19. Jahrhundert nichts Besonderes. Es wurden damals viele Kongregationen in der katholischen Kirche gegründet als Antwort auf das soziale Elend in Deutschland während der beginnenden Industrialisierung. So auch Katharina Kasper, die eine zupackende, aufgeschlossene Persönlichkeit war, lebenstüchtig, natürlich, risikobereit und einsatzfreudig. In der Gründerzeit sagte sie einmal zu einer Schwester, die beim Verteilen der Suppe Angst hatte, dass die Schwestern nicht mehr genug hätten: „Aber Kind, das gehört doch alles den Armen.“ Sie lebte den Wahlspruch: Lass uns das Problem anpacken. Und wenn es dann funktionierte, was sie sich vorgenommen hatte, dankte sie Gott dafür. "Was man nicht ändern kann", pflegte Katharina Kasper andererseits zu sagen, "muss man ruhig gehen lassen; der liebe Gott hat seine Zeit, man darf dem lieben Gott nicht vorarbeiten wollen, sondern muss warten, bis seine Stunde gekommen ist."

Katharina Kasper als Wegbegleiterin für Menschen

Was ist das Besondere an Katharina Kasper im Unterschied zu anderen Ordensgründerinnen ihrer Zeit? Bestimmend für Katharina war, dass sie mitten im Alltag ihr Handeln darauf ausrichtete, den Willen Gottes zu erkennen und zu erfüllen. Die Dernbacher Schwester Gottfriedis Amend befasst sich seit mehr als zwei Jahrzehnten intensiv mit der Ordensgründerin und schreibt: „Katharina ging es nicht nur um den Menschen in seiner Diesseitigkeit. Zwar engagierte sie sich im großen Maße, um der Armut, der Unwissenheit, der Ungerechtigkeit entgegenzuarbeiten. Immer aber dachte sie ganzheitlich, bedachte, dass der Mensch unterwegs ist auf dieser Erde zu seinem eigentlichen Ziel. Nicht ihr Wille war maßgeblich für das, was sie anstrebte und verwirklichte, sondern in jeder Einzelheit ihres Alltags ging es ihr darum, Gottes Willen zu erkennen und entsprechend zu handeln. Das befreite sie von dem Zwang, eigenen Befindlichkeiten, Wünschen und Ideen anzuhaften und schenkte ihr eine innere Unabhängigkeit, die ungeahnte Kräfte in ihr freisetzte.“

Katharina wusste zu beten, das Gebet war ihre Kraft- und Freudenquelle. Sie lebte im und aus dem Gebet in lebendiger Beziehung zu Gott. „Man muss im Gebet leben, dann überhäuft uns Gott gleichsam mit Gnade“, schrieb Katharina aus eigener Erfahrung.

Die Ausbreitung des Ordens

Im Jahr 1898, beim Tod Kaspers, zählte die Gemeinschaft 1.725 Mitglieder in 193 Niederlassungen. 550 Dernbacher Schwestern sind heute noch in 87 Niederlassungen weltweit im Einsatz: in Deutschland, den Niederlanden, USA, Mexiko, Brasilien, Kenia, Nigeria und Indien, wo sie sich um Straßenkinder, Aidskranke, Obdachlose und Ausgegrenzte kümmern, ohne auf Geschlecht, Religion und Ansehen zu achten.

Katharina – eine Heilige für heute?

Bei der Seligsprechung Katharinas durch Papst Paul VI. sagte dieser: „Es werden uns von ihr keine großartigen Eigenschaften und außergewöhnlichen Taten berichtet.“ Liegt es daran, dass sich keine besonderen Legenden um das Leben von Katharina Kasper ranken, wie Ida Friederike Görres feststellte? Trotzdem unterschätzte der Papst die neue Heilige. Katharina Kasper war eine emanzipierte und erfolgreiche Frau, die ein beachtliches Werk hinterließ, auch wenn Erfolg im eigentlichen Sinne weder ihr Bestreben noch das Motiv ihres Handelns war.

Als lebenspraktischer Mensch stand sie mit beiden Beinen im Leben. Bei einem Besuch in einer Filiale fiel ihr eine Schwester auf, die das Leben schwer nahm und Freude und Lachen vergessen hatte. Katharina gefiel das nicht und sie animierte die Schwester in ihrer Erholungszeit zu singen und mit ihr zu tanzen.

Katharina Kasper besaß als Leiterin ausgeprägte Führungsqualitäten und verfolgte dabei konsequent das als Gottes Wille erkannte Ziel: „der Notlage so vieler armer und verlassener Menschen zu begegnen und sie für Christus zu gewinnen“. Dabei entwickelte sie ein ungewöhnlich großes Durchhaltevermögen auch in schwierigen Situationen. Darüber hinaus war sie flexibel, Neues zu wagen, wenn sich Situationen änderten. Ihr Führungsstil zeichnete sich dadurch aus, dass sie delegieren und Hilfe annehmen konnte, was Führungskräften häufig schwerfällt. Sie entwickelte – modern ausgedrückt - unternehmerische Qualität und Managementfähigkeiten, was sie für Manager, Geschäftsführer und Unternehmensinhaber als Vorbild interessant macht.

Was sie zur Heiligen macht, sind jedoch nicht die erfolgreichen Führungsqualitäten und Managementtechniken. Es ist die Entschlossenheit, sich im Planen, Wünschen und Handeln ganz Gott zu überlassen. Im Rahmen der heutigen Wertediskussion kann sie Beispiel sein für wertegebundenes und ethisches Handeln.

Sie wollte den Willen Gottes umsetzen und vertraute darauf, dass Gott tatsächlich wirkt. Ob das nicht Ansporn und Vorbild für christliche Führungskräfte sein kann? Ihre Briefe zeigen uns deutlich, dass sie davon durchdrungen war, seinen Willen zu erkennen und zu erfüllen. Um diesen Willen Gottes zu finden, betete sie ausdauernd und war bereit, sich beraten und helfen zu lassen. Dabei suchte sie das Gespräch und konnte zuhören. So nahm sie mutig außergewöhnliche Ideen in Angriff, ohne zu wissen, was daraus würde. „Der Geist in mir hat mir das gesagt,“ so drückte sie sich aus. Sie war überzeugt, dass es Gottes Geist war, der sie führte. Sie sich aber auch ihrer eigenen Fähigkeiten und Talente bewusst und setzte sie im Alltag ein und fürchtete sich nicht, Fehler und Irrtümer zu begehen.

Katharina – auch ein Vorbild für Frauen heute?

Kann Katharina Kasper auch ein Vorbild für Frauen von heute sein? Sozialpsychologen wollen herausgefunden haben, dass weibliche Vorbilder für die berufliche und menschliche Entwicklung von Frauen besonders wichtig sind. Weibliche Vorbilder inspirieren, motivieren und zeigen neue Möglichkeiten für die eigene Entwicklung auf. Katharina Kasper war eine solche zupackende Katholikin, mit er sich Frauen identifizieren können. Diese Heilige aus dem 19. Jahrhundert kann als Vorbild moderner Frauen im Alltag und Beruf dienen, die immer wieder nach dem Willen Gottes fragen und zugleich gesellschaftliche Nöte im Blick haben. Es ist gut zu wissen, eine solche Fürbitterin vor Gottes Thron zu wissen.

Ein Wunder 2011

Am 6. März 2018 erkannte Papst Franziskus ein ihrer Fürsprache zugeschriebenes Wunder an: Ein indischer Ordensbruder wurde im November 2011 nach einem Autounfall für klinisch tot erklärt. Während des Totengebets bemerkten anwesende Dernbacher Schwestern, dass er die Augen öffnete und schloss. Trotz mehrfacher Knochenbrüche und innerer Verletzungen wurde der Bruder gesund. Zuvor hatten die Schwestern eine Novene zur Ordensgründerin gebetet. Mit der Heiligsprechung darf Katharina Kasper in der gesamten Weltkirche verehrt werden, wobei ihr liturgischer Gedenktag der 1. Februar ist.

Katharina Kasper starb am 2. Februar 1898. Am 28. Januar war sie nach einer Erkältung an einer Lungenentzündung erkrankt und erlitt am 1. Februar einen Schlaganfall. Sie ahnte ihren Sterbetag an Lichtmess voraus und starb ohne Todeskampf in den frühen Stunden des Lichtmesstages im Alter von 77 Jahren, nachdem sie 47 Jahre an der Spitze ihrer Kongregation gestanden hatte.

Foto: Katharina Kasper - die Heilige aus dem Westerwald




Bistum Limburg - Katharina Kasper: Künftige Heilige aus dem Bistum Limburg (Kurzdoku über ihr Leben und ihren Orden)



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