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"Das Schweigen des Papstes ist ein klassisches Nicht-Dementi!"

30. August 2018 in Interview, 52 Lesermeinungen
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kath.net-Interview mit Weihbischof Marian Eleganti über die Enthüllungen von Erzbischof Viganò, das Schweigen des Papstes und das Homo-Netzwerk in der katholischen Kirche - Von Roland Noe


Chur (kath.net/rn) "Auffallend sind die Versuche, die traditionelle Lehre, die homosexuelle Akte als in sich ungeordnet betrachtet und deshalb ihr Ausleben verbietet, umzuschreiben. Papst Franziskus ist von Kardinälen und Beratern umgeben, die in diese Richtung gehen." Das sagt der Churer Weihbischof und frühere Jugendbischof der Schweizer katholischen Bischofskonferenz im kath.net-Interview.

kath.net: Das Weltfamilientreffen in Dublin wurde nicht nur wegen der Enthüllungen von Erzbischof Carlo Maria Viganò, dem ehemaligen Nuntius in Washington, vom Missbrauchsthema völlig überschattet. Der Papst selber möchte ja zu den Vorwürfen nichts sagen. Was sagen Sie dazu?

Eleganti: Dass Papst Franziskus dazu nicht ein einziges Wort sagen möchte, ist ein klassisches Nicht-Dementi. Lügen kommt ja auch nicht in Frage.

kath.net: Sie haben in Dublin in einem EWTN-Interview eine schonungslose und unabhängige Aufklärung der Ursachen der Missbrauch- und Vertuschungskrise, auch mit Blick auf die Frage einer "homosexuellen Subkultur" in der Kirche gefordert. Ein Schweizer Bistum hat Sie diesbezüglich auf unglaubliche Weise angegriffen. Was sagen Sie dazu?

Eleganti: Wer sich in den kirchlichen Strukturen auskennt, ist darüber nicht überrascht. In der Sache habe ich auf meiner Facebook-Seite mehrere Beiträge, die darauf Antwort geben. James Martin hat am Weltfamilientag verlangt, dass die Kirche die Homosexualität vollumfänglich der Heterosexualität gleichstellt und Homosexuelle in allen kirchlichen Diensten und Ämtern ohne weiteres zulässt, obwohl Papst Franziskus davon abrät, homosexuell empfindende Kandidaten in die Seminare aufzunehmen. Die Skandale und ihre Hintergründe zeigen, dass homosexuelle Kleriker, ihre Freunde und Netzwerke in der Strukturen der Kirche bis auf die höchste Ebene existieren und vertreten sind, unter ihnen sicher viele homosexuell veranlagte Kleriker, die enthaltsam und heilig leben. Von den anderen hören wir aber durch die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle täglich.


kath.net: In einem anderen Interview mit kath.ch sprachen Sie davon, dass diese Frage nur als eine Frage des Machtmissbrauchs bzw. Klerikalismus darzustellen wieder eine Vertuschung seien. Vertritt nicht Papst Franziskus bzw. ein Teil seines Umfeldes selbst diese Ansicht?

Eleganti: Die Frage ist sicher komplex. Es gehört aber zur politischen Korrektheit und gilt als ausgemachtes Dogma, dass Missbrauch und Homosexualität nicht zusammen gebracht werden sollen, ebenso wenig die Möglichkeit der Veränderbarkeit der homosexuellen Ausrichtung auch nur angedacht oder untersucht werden darf. Im Gegensatz dazu behauptet paradoxerweise die Gendertheorie, dass die sexuelle Ausrichtung frei wählbar ist. Judith Butler, eine der bedeutendsten Vordenkerinnen der Gendertheorie, ist lesbisch. Zu behaupten, dass Klerikalismus die ausschliessliche Wurzel von sexuellem Missbrauch ist und dabei nicht auch sexuelle und affektive Bedürfnisse und wohl auch Laster, in Betracht zu ziehen, ist aus meiner Sicht reduktionistisch und ein klassischer Fall von Wirklichkeitsverweigerung, d.h. rein ideologisch und interessengeleitet.

Papst Franziskus hat sich mit einem unbedachten, aber ehrlichen Statement im Flugzeug von Dublin nach Rom in dieses Wespennest gesetzt, indem er anmerkte, man könne bei homosexuell veranlagten Kindern bis zum zwanzigsten Lebensjahr psychiatrisch helfen. Seine Spindoktoren haben in der schriftlichen Version des Interviews deshalb seine Aussagen sogleich zensuriert und das obsolete Wort "Psychiatrie" entfernt und per Twitter erklärt, es handle sich hier um die allgemein psychologische Begleitung derselben. Franziskus hat aber offenbar an etwas anderes gedacht.

kath.net: Sollten Bischöfe, die nachweislich Missbrauchsfälle vertuscht haben, zurücktreten?

Eleganti: Schwer vorstellbar, dass sie im Amt bleiben.

kath.net: Nicht nur in den USA gibt es derzeit eine heiße Diskussion über ein Homo-Netzwerk in der katholischen Kirche? Halten Sie dies für real und gibt es Anzeichen, dass dies im deutschsprachigen Raum (Schweiz, Deutschland, Österreich) agiert?

Eleganti: Auffallend sind die Versuche, die traditionelle Lehre, die homosexuelle Akte als in sich ungeordnet betrachtet und deshalb ihr Ausleben verbietet, umzuschreiben. Papst Franziskus ist von Kardinälen und Beratern umgeben, die in diese Richtung gehen und James Martin, den prominentesten Kämpfer für eine Veränderung der bisherigen Lehre in Bezug auf Homosexualität, offen unterstützen. Zum Teil wurden sie von Papst Franziskus selbst ernannt wie Cupich, Tobin, Farell. Letzterer hat James Martin nach Dublin eingeladen. Was am Haupt der Kirche geschieht, multipliziert sich in ihrem Leib, natürlich auch in unseren deutschsprachigen Ländern. Kard. Marx und andere deutsche Bischöfe haben ja die Segnung von homosexuellen Verbindungen bereits öffentlich angedacht.

kath.net: Danke für das Interview

EWTN - Schweizer Weihbischof und früherer Schweizer Jugendbischof Marian Eleganti über den Missbrauch in der kath. Kirche: Manchmal muss eine Wunde platzen!



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Lesermeinungen

 Alpenglühen 1. September 2018 

@Benno-Faessler-Good

„Handbuch“ der RKK ist der KKK u. das Canonische Recht. Einen KKK besitzen Sie hoffentlich, das Canonische Recht können Sie unter dem Link als pdf runterladen.
Ihre Fragen beantworten diesmal can 364,4; can 377 u. can 378 §1.
Grundsätzl. ist „Talentsuche“ Sache des Diözesanbischofs. Der Nuntius ist gefragt, ist ein neuer Diözesanbischof zu ernennen.
„Talent“ ist meist Sache der Auslegung, des Maßstabs u. des eigenen Standpunkts. Treue zum Evangelium, auch wenn’s brenzlig wird. Od. zurechtbiegen, wie’s gerade paßt. Klare, eindeutige Worte u. Taten – od. sich durchlavieren, Schleimspur legen, um ja nicht anzuecken. Sie können gerne die Gedanken fortführen……

Schweiz: Der Papst darf eine Bfs.-Wahl nur bestätigen. Egal, ob er Halleluja singen möchte – od. die Faust! ballen.

diritto-canonico.96.lt/cic_dt.pdf


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 Benno Faessler-Good 1. September 2018 
 

Rom hat entschieden

Guten Morgen Alpenglühen

Danke für die Antwort.

Meine Frage lautet:

Wer definiert die Liste mit möglichen Kandidaten zur Berufung und Ernennung eines Bischofs?

Ich nehme an, dass diese, pardon, "Talentsuche" zu den Aufgaben eines Nuntius gehört. Er hört sich rum, wie man sagen könnte.

Leider kann man mahnende Stimmen bei solchen "Prozessen" auch überhören oder nicht hören wollen. Ausserdem kann es Stimmen gegen bestimmte Menschen geben, denen man, ev. auch aus persönlichen Gründen, nicht wohl gesinnt sind.

"Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen" könnte auch ein Grund sein.

Die meisten Bischöfe werden vom Heiligen Vater auserwählt. Nur wenige Bistümer besitzen ein Vorschlagsrecht an das "Rom" gebunden ist (3-er Vorschläge).

In der Schweiz gibt es Bistümer, die von diesem Privileg profitieren dürfen!


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 JohannBaptist 1. September 2018 
 

@ecclesiam

"In Österrreich haben wir WB Laun, in der Schweiz WB Eleganti. Die Bastion der Wahrheit."

Und wen haben wir? Den Marx


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 Alpenglühen 31. August 2018 

@Benno Faessler-Good

Die DBK hat 2002 Leitlinien erlassen, die 2010 fortgeschrieben wurden. s. Link.
Diese Leitlinien greifen aber nicht, sofern ein Bischof betroffen ist. Denn Bfe., Kardinäle, die ja Bfe. sind, unterliegen direkt dem Vatikan. Papa Benedikt hatte die Bearbeitung aller sexuellen Mißbrauchsfälle zentral an die Glaubenskongregation in Rom verlagert. Um Klüngel u. Vertuschung vor Ort möglichst zu vermeiden. Deren Arbeit war überaus effektiv. Nachdem aber P. Franziskus die 3 Mitarbeiter der Glaubenskongregation rausgeschmissen hatte, verlagerte er alles wieder zurück auf Ortsebene. Obwohl die wenigsten Bistümer entsprechend geschulte Kirchenrechtsexperten haben. s. Art. 64431
Mit dem heutigen Wissen ist davon auszugehen, daß das bewußt gemacht wurde. Klüngel u. Vertuschung lassen grüßen!

Ansonsten empfehle ich:
Can 630, §4; Can 977; Can 985; Can 1395

www.dbk.de/themen/sexueller-missbrauch/normen-und-leitlinien/


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 Kirchental 31. August 2018 

@Benno Faessler-Good

Ich denke, in diesem Fall dürfte kein Unterschied zwischen Kirche und zB Schule sein.

Zuerst Information des unmittelbar Vorgesetzten und dann - wenn der das nicht übernimmt - Information der Strafverfolgungsbehörden.

So zumindest würde ich vorgehen - schon um eigenen Schutz


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 Einsiedlerin 31. August 2018 
 

@Fides Mariae - Vertrauenswürdigkeit

"Unsere kirchlichen Vorgesetzten sind bis in hohe Ämter nicht vertrauenswürdig"
-------------------------------------
Je höher die Sprosse der Karriereleiter ist, desto unglaubwürdiger sind manche Geistliche, so meine Erfahrung. Die vielen guten treuen Priester die ich kenne, sind eher zurückgezogene Seelsorger und sitzen vor dem Allerheiligsten oder im Beichtstuhl.
Danke, ihr um Heiligkeit bemühten Priester!


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 lesa 31. August 2018 

Korrektur Ruf des Guten Hirten

lesa vor 14 Stunden
Ruf des guten Hirten
@Fides Mariä: Vermutlich hat Bischof Eleganti NICHT (anstatt "noch"!) daran gedacht, es könnte seinem "Ruf" schaden, wenn er seinen Hirtendienst gelegen oder ungelegen ausübt. Er ist kein Hirte, der "sich selbst weidet" (vgl Jer, Ez)


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 Gipsy 31. August 2018 

@Wiederkunft

Was Ihnen da so durch den Kopf geht, gibt mir nun auch zu denken. Ja, ich halte dies jetzt sogar für möglich.

Es ist der einzige Weg, diese kirchlichen Verbrecher auffliegen zu lassen.

Papst Benedikt XVI hatte ja um viel Gebet , wegen der "Wölfe" , die ihn umgeben gebeten.Jetzt wissen wir, um welche "Wölfe" es sich gehandelt hatte.
Er musste vor ihnen fliehen...Papst Franziskus lässt sie nun auffliegen.

Ja, dies könnte so sein @ Wiederkunft.
Beten wir um Gottes Beistand und um Erkenntnis der Vorgänge, denn der Kampf ist in vollem Gange.


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 Kurti 31. August 2018 
 

Warum umgibt sich der Papst mit Leuten, die

man mehr als fragwürdig bezeichnen kann, die alles andere vertreten nur nicht die Lehre der Kirche? Die Antwort ist einfach: Sage mir, wer deine Freunde sind und ich sage dir, wer du bist. Aber nicht nur der aktuelle Papst hat hier Leute in Positionen gebracht, die sie niemals haben dürften. Man denke an Kardinal Kasper, an Kardinal Lehmann, die schon unter Papst Johannes-Paul II. für die kirchliche Anerkennung wiederverheirateter Geschiedéner waren. Kasper war übrigens Student bei Küng und hätte niemals Bischof werden dürfen. Den Kasper, der immer liberal war, hat nun Franziskus genutzt, um seine liberale, angeblich barmherzige, aber in Wahrheit gegen Gottes Gebote ´verstossende Agenda durchzusetzen.


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 Benno Faessler-Good 31. August 2018 
 

Wie muss ein Geistlicher Vorgesetzter vorgehen

wenn er von möglichen Verfehlungen Untergebener Kenntnis hat oder erfährt?

Grüss Gott und guten Morgen Alpenglühen

Gibt es in der katholischen Kirche verbindliche "Compliance" Regeln (Compliance Regeln können sich in Unternehmen als Komplizen Regeln erweisen)?

Gibt es einen Leid-Faden (Ich spreche bewusst von Leid-Faden wenn sich das Unverstellbare als Wahrheit erweist)?

Wann wurden diese Regeln aufgestellt und aktualisiert?

Was muss ich Tun und nicht lassen, wenn ich von schweren Verfehlungen Geistlicher Kenntnis haben könnte? Spreche ich in solchen Fällen nicht zuerst mit den geistlichen Vorgesetzten (auch dem Ortsbischof) und bitte um väterlichen Rat?

Was geschieht, wenn sich die möglichen Verfehlungen als Unwahr, Gerücht, Verleumdung erweisen?

Das sind meine Gedanken, meine Sorgen zu diesen Vorgängen in der katholischen Kirche.


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 Bernhard Joseph 31. August 2018 
 

@cn - Gestehen wenigstens zu, dass die Verbrechen mit Sexualität zusammenhängen?

Es gibt einen signifikanten Anstieg sexuell motivierter Verbrechen ab den 60er Jahren, was belegt, dass es einen Zusammenhang zwischen pseudoemanzipatorischen Bewegungen und Zunahme von Sexualdelikten gibt.

Betrachtet man sich veröffentlichte Zahlen zum heutigen Pornokonsum, so wird deutlich, dass der Sexualtrieb und sein freies Ausleben zu ungeahnten Verwüstungen des Sittlichen geführt haben und somit die Grundfeste der Gesellschaft sukzessive unterminiert wurde.

Diverse Studien haben belegt, dass bei männlichen Homosexuellen die Gefahr des sexuellen Missbrauches um ein Vielfaches höher liegt als bei Heterosexuellen. Es ist ferner belegt, dass die Opfer häufig selbst in ein ungeordnetes Sexualleben fallen, weil sie sich absurderweise noch schuldig fühlen.

Die kirchliche Lehre - und das ist das Kernproblem - steht zwar noch auf dem Papier, faktisch ist sie aber längst von progressiven Kräften aus der Glaubenswirklichkeit verdrängt.


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 Alpenglühen 31. August 2018 

@Benno Faessler-Good – Meinen Sie das jetzt wirklich?

Richtig ist: Ein Priester darf von dem, was er in der Beichte erfährt, unter keinen Umständen Gebrauch machen.
Aber glauben Sie allen Ernstes, alle! US-Bischöfe u. Kardinäle, die vom Gebaren McCarricks wußten, schwiegen bisher wegen des Beichtsiegels? Oder daß P. Franziskus bei jenen Hirten u. Oberhirten, die er trotz massiver, teilweise nachgewiesener, Vorwürfe, gestützt hat u. teilweise noch immer stützt, unterm Beichtsiegel stehen würde? Wie @lakota sagt: Wohl kaum!
Er hätte dann reisetechnisch sehr viel unterwegs sein müssen, denn Beichte per Telefon geht lt. Kirchenrecht nicht. U. er hätte dann z. B. die chilenischen Bischöfe nicht zum Rücktritt auffordern dürfen! Denn damit hätte er ggf. das Siegel gebrochen. Tatstrafe Exkommunikation, womit er m.W. nicht mehr Papst wäre.
Die Anglikaner haben 2014 in Australien das Beichtgeheimnis bei Kindesmißbrauch aufgehoben. Ob seither die Aufklärungsrate gestiegen ist od. die Fallzahlen rückläufig sind, davon wurde bisher nichts bekannt.


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 Labrador 30. August 2018 
 

Lieber Benno Faessler-Good

Ich denke Sie übertreffen noch Beethovens Op. 120 in der Anzahl der Variationen zu Ihrem Thema.

Darf ein Vorgesetzter im Normalfall die Beichte abnehmen? Ich habe da meine Zweifel.

Wenn ich mich recht erinnere, darf ein Priester auch nicht Jemand die Beichte abnehmen, mit dem er gemeinsam eine Sünde begangen hat.

Aber andere wissen das besser als ich.

Im Einzelfall könnte man das ja verstehen.

Aber wenn das der neue Weg der Vertuschung werden soll (man könnte Sie so verstehen), sorry, dann kann ich nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte.


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 lakota 30. August 2018 
 

@Benno Faessler-Good

"Für viele mutmassliche "Vertuscher" könnte die Gefahr bestehen, das Beichtgeheimnis auch ungewollt zu brechen!
Ein Grund, "eisern zu Schweigen"!
??? Wer hier schweigt, ist doch zuerst
P.Franziskus. Glauben Sie, die homosexuellen Verbrecher haben alle bei ihm gebeichtet, weshalb er jetzt "eisern" schweigen muß? Wohl kaum!


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 W.S. 30. August 2018 

Kardinal Marx

"Was am Haupt der Kirche geschieht, multipliziert sich in ihrem Leib, natürlich auch in unseren deutschsprachigen Ländern. Kard. Marx und andere deutsche Bischöfe haben ja die Segnung von homosexuellen Verbindungen bereits öffentlich angedacht."


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 lesa 30. August 2018 

@cn: Schön wäre es, wenn Sie recht hätten. Aber ich fürchte, Sie unterschätzen Sie die Gefahr. Die traditionelle Lehre ist noch offiziell in Kraft, aber im Bewusstsein vieler nicht mehr klar vorhanden, bzw. wird einfach als veraltet beiseitegeschoben. Anything goes, das ist ein Faktum. In den letzten Jahren haben auch christliche Verkündiger homosexuellen, ausgelebten Lebensstil geschönt und damit in den Leuten diesen Mainstream noch befördert.
Missbrauch hat es immer schon gegeben, aber diese Netzwerke gab es nicht.


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 Benno Faessler-Good 30. August 2018 
 

Und wenn die mutmasslichen "Vertuscher" dem Beichtgeheimnis unterworfen sind?

@Alpenglühen

Alles was im Beichtstuhl, bei der persönlichen Beichte vor dem katholischen Priester gesprochen wird, ist dem Beichtgeheimnis unterworfen.

Kein Wort, keine Notiz, kein Blick darf nach Aussen dringen!

Für viele mutmassliche "Vertuscher" könnte die Gefahr bestehen, das Beichtgeheimnis auch ungewollt zu brechen!

Ein Grund, "eisern zu Schweigen"!

Kein Grund wie in Australien am Beichtgeheimnis zu rütteln!


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 lesa 30. August 2018 

Ruf des guten Hirten

@Fides Mariä: Vermutlich hat Bischof Eleganti noch daran gedacht, es könnte seinem "Ruf" schaden, wenn er seinen Hirtendienst gelegen oder ungelegen ausübt.
@Alpenglühen: Danke!


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 cn 30. August 2018 
 

@lesa

"Auffallend sind die Versuche, die traditionelle Lehre, die homosexuelle Akte als in sich ungeordnet betrachtet und deshalb ihr Ausleben verbietet, umzuschreiben. Papst Franziskus ist von Kardinälen und Beratern umgeben, die in diese Richtung gehen."
"Da ist der wohl gefährlichste Infektionsherd. Er ist jetzt zutagegetreten."

Ihrer Schlussfolgerung kann ich mich nicht anschließen. Schließlich ist die traditionelle Lehre noch immer in Kraft und außerdem gab es Missbrauch schon vor Jahrzehnten.


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 Alpenglühen 30. August 2018 


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 hape 30. August 2018 

@Marcus, der mit dem C

Kann das nicht genauso gut bedeuten, dass der Mann schlichtweg Angst hat ausgemustert zu werden, wenn er etwas anderes sagt, als Papst Franziskus?

Das Klima in der Kurie soll unter Franziskus ja nicht unbedingt gut für Leute sein, die ihrem priesterlichen Gewissen folgen möchten.


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 Alpenglühen 30. August 2018 

@ Benno Faessler-Good – „eisernes“ Schweigen v. Kardinal Groer

Ich kann @lesa nur beipflichten – beten ist immer gut!
Ich verweise aber zusätzlich auf ein Buch vom Verlag Kardinal-von-Galen-Kreis e.V. ISBN 978-3-9812187-8-7
vergl. Vorwort: „Dr. Gabriele Waste, promovierte Kommunikationswissenschaftlerin, hat etliche mit Presseveröffentlichungen! gefüllte Ordner gesichtet u. durchgearbeitet. Dabei hat sie herausgefiltert, was an Widersprüchen, Halbwahrheiten u. offensichtlichen Verdrehungen hinsichtlich der Person des Kardinals darin enthalten war.“
Zitat aus Ihrem Post: „Als die ersten Vorwürfe auftauchte schwieg er, soviel ich in Erinnerung habe, auch "eisern".“
Das „eiserne“ Schweigen v. P. Franziskus ist mit dem Schweigen v. Kard. Groer aber nicht vergleichbar. Damals geflissentlich ignoriert bzw. bestritten, aber im Buch eindeutig nachgewiesen: Kard. Groer stand unterm Beichtsiegel. Ihm blieb nur „eisernes“ Schweigen u. erdulden, wie er behandelt wurde. P. Franziskus muß nicht schweigen, tut es aber. M.E. will er den Skandal nur aussitzen.


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 Marcus, der mit dem C 30. August 2018 
 

Rorate Caeli berichtet von La Stampa Interview mit Kardinalstaatssekretär

https://rorate-caeli.blogspot.com/2018/08/interview-vatican-number-two-speaks-on.html#more
Frage: What can you say on the former Nuncio's text? Is it fair? Is it wrong?
Antwort: "It's better not to go down into details on such things. I repeat that which the Pope says: you read it, and make your judgement. The text speaks for itself."

Das kann doch nur bedeuten, daß der Bericht von Viganò wahr ist, weil man sich nicht traut, ihn falsch zu nennen. Eine Leugnung wäre wohl zu einfach zu widerlegen. Die Existenz der Strafe gegen McCarrick unter Papst Benedikt wurde ja auch vom Überbringer Monsignor Jean-François Lantheaume bestätigt.


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 Fides Mariae 30. August 2018 
 

Ist der Ruf erst ruiniert...

... lebt's sich's fortan ungeniert. Bravo, Weihbischof Eleganti,dass Sie sich nicht scheuen, Klartext zu reden. Sie gelten eh schon als zu konservativ, dann dürfen Sie's auch einfach sein. Wir zählen auf Sie.


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 Fides Mariae 30. August 2018 
 

Die Lage ist wirklich übel

Macht mich sehr betroffen. Unsere kirchlichen Vorgesetzten sind bis in hohe Ämter nicht vertrauenswürdig oder haben, wie im Falle des Papstes, nicht den nötigen Nachdruck, um da durchzugreifen. Auf der anderen Seite wissen wir jetzt konkret, warum die Kirche flächendeckend so kraftlos und wenig begeisternd ist. Wenn die Mehrzahl der Akteure persönliche Probleme haben und in diesem Sinne die Lehre verändern wollen, kümmern sich natürlich nur wenige wirklich um die Glaubensverkündigung. Hier ist komplett etwas angebrannt. Wir haben also Genderauseinandersetzungen nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb der Kirche. Sehr bitter. Sub specie aeternitatis wird das sicher gelöst werden - war immer so - , aber was sollen wir konkret tun? Vielleicht einfach, dass wir unser Vertrauen nur Priestern schenken, von denen wir wissen, dass sie die richtige Lehre vertreten. Und uns persönlich um Heiligung bemühen.


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 Der Gärtner 30. August 2018 

@ Wiederkunft

Über Ihre letzte Theorie habe ich auch schon nachgedacht. Dabei kommt mir allerdings eine Frage, die nicht schlüssig zu beantworten ist. Musste der Papst dann auch noch Leute, die sich jetzt eher sehr merkwürdig äußern, die scheinbar auf keiner Liste des Nuntius gestanden haben zum Kardinal ernennen, um dieses Ziel zu erreichen? Ich habe die Liste eigentlich schon lange immer offen, wenn jemand von den Kardinälen redet. Wer, wann, von wem?

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_lebenden_Kardin%C3%A4le

Andere, die doch anscheinend vieles sehr richtig gemacht haben, wurden nicht berücksichtigt, wie z.B.:

https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Joseph_Chaput

Interessant durchzulesen.


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 Stephaninus 30. August 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Wir waren uns ja nicht in allen Fragen ganz einig. Aber hier kann ich Ihnen aus ganzem Herzen und vollkommen zustimmen!


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 Wiederkunft 30. August 2018 
 

Reaktion des Papstes

Stellen wir uns einmal vor, Franziskus reagiert auf all diese Vorwürfe, mit der Änderung der Kirchengesetze zu Gunsten der Homosexuellen! Sei es als Barmherzigkeit oder auch als Sympathisant! Wir hätten morgen eine Kirchenspaltung kaum vorstellbaren Ausmaßes. Noch eine These geht mir im Kopf um: Könnte es auch sein, dass Benedikt genau wegen diesen Homoseilschaften zurück getreten ist, da er ihnen nicht mehr Herr geworden ist und Franziskus sie jetzt alle auffliegen lässt? Hat er sie an die Macht kommen lassen damit ihr Handeln und Denken offenkundig wird? War das vielleicht der einzige Weg, sie aus ihren Mauslöchern heraus zu bekommen um so die Kirche endlich im innen zu reinigen? Oder alles nur ein schöner Traum von mir?


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 Hadrianus Antonius 30. August 2018 
 

Leuchtendes Vorbild von Glaubenstreue und Verstand

Weihbischof Egelanti formuliert hervorragend: ohne Wut und billige Emotionen, klar und sachlich, die Wahrheit offen sprechend, druckreif und ohne Schnorkel.
Das Umfeld von PFranziskus wird hervorragend typiert, die logische Konsequenzen dafür angesprochen.
Mehr braucht ein Weihbischof im Augenblick nicht zu tun.
Danke, Exzellenz
Sub tuum praesidium


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 Benno Faessler-Good 30. August 2018 
 

Sehr geehrter Herr Weihbischof Eleganti

Ich spreche von nun an bewusst jeden Abend ein Vater unser für den verstorbenen Kardinal Groer.

Als die ersten Vorwürfe auftauchte schwieg er, soviel ich in Erinnerung habe, auch "eisern".

Zitat Wikipedia:

"Nachdem die Bischöfe Christoph Schönborn, Johann Weber, Georg Eder und Egon Kapellari in einer Stellungnahme erklärt hatten, dass sie zur „moralischen Gewissheit“ gelangt seien, dass die Vorwürfe gegen Groër „im Wesentlichen zutreffen“, und nach einer vom Vatikan verordneten Visitation im Stift Göttweig, bat Groër 1998 in einer Erklärung „Gott und die Menschen“ um Vergebung, „wenn ich Schuld auf mich geladen habe“. Kardinal Groër zog dann in ein Nonnenkloster der Nazarethschwestern in Goppeln in Deutschland, ab Oktober 1998 lebte er zurückgezogen in Marienfeld."

Darum mein abendliches Gebot für diesen armen Sünder! Schliesslich ist er ein entfernter Bruder von mir, obwohl ich nur ein gewöhnlicher Katholik bin. Er hat meine Bitte um Vergebung seiner Sünden verdient!


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 lesa 30. August 2018 

Rechtzeitig in die Bresche springen um die Herde zu schützen

"...falsches Schweigen läßt den Irrtum bestehen, der behoben werden könnte. Denn oft vernachlässigen Vorsteher ihre Sorgepflicht, fürchten die Gunst der Menschen zu verlieren und scheuen sich, mit Freimut das Rechte zu sagen. "ihr seid nicht in die Bresche gesprungen. Ihr habt keine Mauer errichtet, damit die Herde am Tag des Herrn im Kampf standhalten kann." (Ez 13, 5( (Greg. d. Große, gestr. L. z. Stb.)
Bischof Eleganti zählt zu jenen raren Hirten, die zur Stelle sind, wenn höchste Gefahr droht. Wie der Prophet Daniel unterscheidet er völlig sachlich und unbestechlich wahrhaftig die verworrenen Sachverhalte, benennt sie, macht sie durchschaubar.
"Auffallend sind die Versuche, die traditionelle Lehre, die homosexuelle Akte als in sich ungeordnet betrachtet und deshalb ihr Ausleben verbietet, umzuschreiben. Papst Franziskus ist von Kardinälen und Beratern umgeben, die in diese Richtung gehen."
Da ist der wohl gefährlichste Infektionsherd. Er ist jetzt zutagegetreten.


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 wedlerg 30. August 2018 
 

Aufbewahren und Weitergeben

Nehmen wir uns allen dieses Interview mit, Drucken wir es aus, schicken wir es an Iunsere Pfarrgemeinderat, geben wir es an Freunde und Verwandte.

Niemand soll später sagen können, wir haben das alles nicht gewusst.

Der Kampf um die Lehre, um Glauben, um das Evangelium ist im vollen Gange und er wird über die Homo-Unterstützer ebenso geführt, wie über die vermeintlichen Migrationsbefürworter und die selbsternannten Antinationalisten und pseudo-Bunten. Alles, was wir derzeit in der Kirche aus diesen Ecken hören zielt darauf ab, die Wahrheit zu ersetzen durch politische Märchen.

Wer das Interview von Bischof Eleganti verinnerlicht und weitergibt, schiebt all dem einen Riegel vor.

Es wird zugegeben nicht einfach werden. Denn die ahnungslosen Verharmloser, die schamlosen Agitatoren und die knallharten Lügner sind auch in der Kirche am Werk und werden uns bespucken, bepöbeln, diffamieren und diskreditieren.


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 Kostadinov 30. August 2018 

@Kirchental

ich verfolge ihre Artikel bei 1p5 oder Lifesite schon länger und halte sie für seriös. Das Gerücht, die drei Mitarbeiter von Müller müssten gehen, weil sie gegen den Spezl von irgendeinem hohen Tier ermittelt hätten, ging ja damals schon um. Wenn sie was falsch gemacht hätten, wäre es für den Diktatorpapst ja ein Leichtes gewesen, das ins Feld zu führen. Stattdessen sagte er zu Müller sinngemäss, die müssen raus, weil ich, der Papst, das will. Soviel zum Barmherzigkeits-Bergoglio...


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 Joy 30. August 2018 
 

Eleganti: Bischöfe wie diese sind die Hoffnung der Kirche

... die Schweiger, Intriganten und Medienangsthasen, die sich unverhohlen mit der Schwulenlobby verbünden, sind nur kontraproduktiv, machen die Kirche endgültig unglaubwürdig.


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 Kirchental 30. August 2018 

@Kostadinov

Wie glaubwürdig ist Maike Hickson? Bitte due Frage nicht übel nehmen, ich kenne sie einfach nicht.

Das wäre ja unglaublich!

Eigentlich ist es nicht mehr zu fassen, dass die Meldungen tatsächlich noch jeden Tag getoppt werden können!


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 Thalelaios 30. August 2018 
 

@[email protected]: Mein Gehirn möchte streiken

Dieses Monster-Mosaik, das sich in diesen Tagen aus den verschiedenen seriösen Quellen zusammensetzt, ist eigentlich vom Verstand nicht mehr greifbar. Derjenige, der als Stellvertreter Christi, als Petrusnachfolger, als Felsen fungieren soll, deckt nicht nur die furchtbarsten Verbrecher, sondern fördert sie in ihren kirchlichen Karrieren, in all dem Wissen um die schrecklichen Taten. Das ist für mich so erschütternd, dass ich nicht mehr weiter weiß.


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 siebenschlaefer 30. August 2018 
 

@Kostadinov: Wahnsinn! Der nackte Wahnsinn!

Habe gerade den blog von Maike Hickson gelesen. Glaubwürdige Aussage, dass Kardinal Müller und seine drei Mitarbeiter von PF gefeuert wurden, weil sie sich weigerten, überführte und schuldig gesprochene Missbrauchsverbrecher zu reinstallieren. Diese Ungeheuerlichkeit kam im Falle des Don Mauro Inzoli ans Licht, weil dieser, bereits wieder für den Vatikan auf einer Familienkonferenz(!!) tätig, von einem italienischen Gericht zu vier Jahren und neun Monaten Haft wegen vielfachen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde.
NOCH FRAGEN?


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 Kostadinov 30. August 2018 

frisch auf Lifesitenews: Müller gefeuert, weil er sich gegen Rehabilitierng von Don Mercedes stellte

https://www.lifesitenews.com/blogs/vatican-source-pope-dismissed-cdl-mueller-and-others-for-following-church-r


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 ecclesiam 30. August 2018 
 

einfach Danke!

Lieber Herr Weihbischof,
danke für Ihren Mut, die Wahrheit zu suchen und öffentlich auszusprechen. Für das denkende Kirchenvolk sind solche Worte richtig wohltuend.

Die Hiebe des Mainstreams und der Medien werden Ihnen sicher sein und trotzdem schweigen Sie nicht. Einfach nur Danke.

In Österrreich haben wir WB Laun, in der Schweiz WB Eleganti. Die Bastion der Wahrheit.


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 Fatima17 30. August 2018 
 

Papst ist eindeutig

Das schrieb die FAZ vor 5 Jahren, eingehend aus Aussagen von Papst Franziskus:
"Die katholische Lehre verbiete zudem eine Diskriminierung von Homosexuellen und fordere deren Integration, betonte Franziskus unter Verweis auf den Katechismus der katholischen Kirche. Nach dessen Maßgabe ist die homosexuelle Veranlagung an sich nicht sündhaft, sondern das Praktizieren der Homosexualität."
Demnach gehört Sexualität in die Ehe zwischen Mann und Frau und homosexuelle Menschen sind zur Enthaltsamkeit aufgerufen. Das scheint auch der Papst so zu sehen, wenn er auf den KKK verweist.


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 siebenschlaefer 30. August 2018 
 

Bischof Eleganti ist ein sehr guter Mann, kein Zweifel, eine Ausnahme unter den Hirten,

weil er auf dem katholischen Fundament steht - schlimm überhaupt, dass dies eine Ausnahme ist. Aber ich stimme @Vögeli zu, letztlich geht er den notwendigen Denkschritt nicht zu Ende.
Der Sexualtrieb ist die stärkste Kraft im Menschen, notwendig für die Fortpfanzung. Aber deshalb hat die Kirche mit Recht und Sorge immer eine geordnete Sexualität im Menschen gefordert. Das Gegenteil dieser Ordnung ist die Unzucht. Und die schlimmste Form der Unzucht ist die praktizierte Homosexualität. Sie verwüstet das Gewissen, trennt von Christus und lässt die Menschen über Leichen gehen, wie es dann zur reinen Lustbefriedigung im Missbrauch von Knaben gipfelt. Täter wie McCarrick sind nicht nur Straftäter, sie sind Verbrecher. Wer sie - in Kenntnis der Verbrechen - zu Verbündeten macht, bloß um das große politische Rad weiter drehen zu können (Stichwort: "Der Papst kümmert sich um Migranten und Klima"), der ist selbst Teil des Verbrechersyndikats. Insofern ist PF der Hauptverantwortliche für alles!


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 Joy 30. August 2018 
 

Brilliante Analyse

Solche Bischöfe sind eine Hoffnung: klar und mutig und klug! Aus Österreich, wo die Schwulenlobby sich im Dom St.Stephan präsentieren durfte etc., hört man demgegenüber natürlich gar nichts.... Vielsagendes Schweigen!


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 Rolando 30. August 2018 
 

Zum Schweigen des Papstes

Wenn man das Stadement von EB Viganò liest, erkennt man, daß der Mißbrauchsskandal ein reines Homosexualitätsproblem ist. Der Papst schwieg, er überließ es den Journalisten, ihre Schlüsse daraus zu ziehen. Hört man schon was? Kommen sie ihrer Aufgabe nach? Egal was der Papst sagt, wer hört auf ihn? Deshalb beten und fasten, es braucht die Gnade, um zu verstehen, diese Gnade brauchen Journalisten, Papstkritiker, Opfer und Täter, Politiker, auch ich. Wenn die Täter und die Täterschützer von der Gnade der Reue und der Sündenerkenntnis berührt werden, dann bereinigt sich die Kirche, das braucht auch die Welt.


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 Elisabeth.Markowa 30. August 2018 
 

Es geht hier um die Wahrheit

Ich fühle mich persönlich verpflichtet, diesem mutigen Bischof den Rücken zu stärken.


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 nazareth 30. August 2018 
 

Bischof Marian Eleganti

Danke für deine Klarheit!! Ich möchte mit meiner Familie Deinen Mut und Deine Überzeugungen unterstützen! So geht Kirche!!! Ohne Be-und Anschuldigung klar benannt was Sache ist. Papst Franziskus muss uns jetzt deutlich wahrnehmen dass wir viele sind die das wollen!!!


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 Alpinyeti 30. August 2018 

Conchita Wurst

sagte auf der Bühne des Eurovision Song Contest nach ihrem (seinem) Sieg: "WIR SIND NICHT AUFZUHALTEN!" Hunderte Millionen Zuschauer haben das gehört. Offenbar hat es (das Conchita) eine programmatische Ankündigung von prophetischer Qualität getan - die Homolobby ist heute in einer schier unangreifbaren Machtposition, leider auch bis in die Spitze der Kirche hinein. Diese Katastrophe wird konterkariert von der unaufhaltsamen Islamisierung des Abendlandes - wird die endgültige Machtübernahme durch den Islam die Götterdämmerung des Homo-Gender-Imperiums bringen? Aber eigentlich bin ich nicht erpicht darauf, DAS zu erleben.


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 Bernhard Joseph 30. August 2018 
 

Natürlich haben die Verbrechen in der Kirche mit der Sexualität der Täter zu tun

Ansonsten hätte es sie ja nicht gegeben!

Es ist doch nicht zu bestreiten, dass sich Priester sexuell an Jungs vergangen haben, insofern spielen der Trieb und seine Ausprägung eine entscheidende Rolle.

Zudem muss man nach der moralischen Befindlichkeit von Menschen fragen, die solch schwere Verbrechen systematisch gedeckt haben. Welches Interesse stand dahinter, wenn nicht das, die Täter auf Grund ihrer Neigung, die man selbst auch hat, zu schützen?

Wie moralisch verkommen muss ein Mensch sein, wenn er schwerste Verbrechen, begangen an Kindern, deckt, um eine ungeordnete sexuelle Orientierung nicht als solche öffentlich werden zu lassen?

Täter sind also nicht nur die, die den sexuellen Missbrauch, vornehmlich an Jungs, begannen haben, sondern auch die, die durch ihr Schweigen und Vertuschen diesen systematischen Missbrauch - siehe McCarrick - erst ermöglicht haben.

Diese verbrecherischen Netzwerke müssen eliminiert werden, damit eben so etwas nie wieder in der Kirche passiert.


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 Herbert K. 30. August 2018 
 

@Vögeli

"Warum umgibt sich PF mit solchen Leuten, wenn er eine andere Meinung vertritt?"
PF umgibt sich mit Leuten, die homosexuelle Akte ausleben? Das ist unfassbar! Wenn das stimmt, muss er sofort zurücktreten! Aber so langsam werden Dinge verständlich.


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 Vögeli 30. August 2018 

Nicht ehrlich

"Auffallend sind die Versuche, die traditionelle Lehre, die homosexuelle Akte als in sich ungeordnet betrachtet und deshalb ihr Ausleben verbietet, umzuschreiben." Warum umgibt sich PF mit solchen Leuten, wenn er eine andere Meinung vertritt? Da stimmt etwas ganz und gar nicht. Das ist einfach nicht ehrlich. Wie lange hält PF das aus ohne zu sprechen?


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 Herbert K. 30. August 2018 
 

Homo Lobby und Liberale machen eine Sache

"Auffallend sind die Versuche, die traditionelle Lehre, die homosexuelle Akte als in sich ungeordnet betrachtet und deshalb ihr Ausleben verbietet, umzuschreiben."
Dank an Bischof Eleganti für die Verteidigung der Wahrheit und die Benennung der Sünden!
Die liberalen Kräfte in der Kirche und die Homos machen gemeinsame Sache: Die blasen zum Sturmangriff auf die Wahrheit! Bischof Eleganti sagt klar, dass die katholische Lehre homosexuelle Akte ganz klar verbietet, hier gibt es nichts zu deuten!
Das Schlimme ist ja dass die Liberalen nach dem II. Vatikanum dem Einfluss der Homos Tür und Tor geöffnet haben, weil unter dem Mantel der Barmherzigkeit alles toleriert wird.
Wenn alle Jugendbischöfe so wären wie Bischof Eleganti, hätten wir sicher vollere Priesterseminare mit gläubigen jungen Studenten!


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 Stanley 30. August 2018 
 

Umschreibung der traditionellen Lehre

"Auffallend sind die Versuche, die traditionelle Lehre, die homosexuelle Akte als in sich ungeordnet betrachtet und deshalb ihr Ausleben verbietet, umzuschreiben. Papst Franziskus ist von Kardinälen und Beratern umgeben, die in diese Richtung gehen." (Zitat Weihbischof Marian Eleganti)

Ich persönlich glaube, dass Papst Franziskus selbst in diese Richtung tendiert, nicht nur seine Umgebung.
Es würde mich nicht wundern, wenn der Papst die entsprechenden Passagen im Weltkatechismus umschreiben würde, so wie beim Thema Todesstrafe.


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 Eliah 30. August 2018 
 

Danke, kath,net!

Danke für die Veröffentlichung dieses Interviews! Bischof Eleganti weist auf einen Widerspruch hin, der bisher kaum beachtet wurde und sich zwischen der Genderideologie und der Homosexuellenpropaganda auftut. Entweder ist die "sexuelle Orientierung" frei wählbar oder Homosexualität ist unverrückbar angeboren. Seine Feststellung, daß der Vertuschung überführte Bischöfe nicht mehr tragbar sind im Amt, gilt natürlich für alle Bischöfe - auch für den, der von der St.-Gallen-Mafia und anderen Kardinälen in ein besonderes Amt gewählt wurde.


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