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Augsburg: Solidaritätstag für verfolgte Christen

1. September 2018 in Deutschland, keine Lesermeinung
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Hilfswerk „Kirche in Not“ lädt zu Information, Gebet und Begegnung ein.


Augsburg (kath.net/ KiN)
Am Sonntag, 16. September, veranstaltet die deutsche Zweigstelle des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ einen Solidaritätstag für verfolgte Christen in Augsburg. Im Mittelpunkt des Tages stehen die Situation der Christen im Irak sowie weitere aktuelle Brennpunkte der Christenverfolgung in anderen Teilen der Welt.

Ein besonderer Gast ist der irakische Priester Georges Jahola aus Karakosch in der Ninive-Ebene im Nordirak. Er kümmert sich dort um die Christen, die nach ihrer Flucht vor dem Terror des „Islamischen Staats“ in die Ninive-Ebene zurückkehren. „Kirche in Not“ unterstützt maßgeblich den Wiederaufbau in dieser Region. Der syrisch-katholische Priester wird bei der Veranstaltung im Haus St. Ulrich über die aktuelle Lage der Christen in seiner Heimat und den Stand der Dinge beim Wiederaufbau berichten.


Nach einer kurzen Pause spricht Berthold Pelster, Menschenrechtsexperte von „Kirche in Not“ Deutschland, zum Thema „Christen in großer Bedrängnis – Aktuelle Brennpunkte”. „Kirche in Not“ hat im Sommer eine Dokumentation über Christenverfolgung herausgegeben, die Berthold Pelster verfasst hat.

Zum Abschluss des Solidaritätstages lädt das Hilfswerk um 18:00 Uhr zu einem „Kreuzweg für die verfolgte Kirche“ in den Augsburger Dom ein. Er wird von Bischofsvikar Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier geleitet.

Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im Haus St. Ulrich in der Nähe der St.-Ulrich-Kirche (Kappelberg 1, 86150 Augsburg). Der Solidaritätstag geht voraussichtlich gegen 19:00 Uhr zu Ende. Der Eintritt ist frei.

Um den Solidaritätstag im Haus St. Ulrich besser planen zu können, bittet „Kirche in Not“ um eine formlose Anmeldung per E-Mail unter: [email protected] oder per Telefon unter: 089 – 64 24 888-0.

Um den Wiederaufbau der christlichen Dörfer im Irak sowie die materielle und geistliche Hilfe der Bevölkerung weiterhin unterstützen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – entweder online unter: www.spendenhut.de oder auf folgendes Konto:


Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München
IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: Irak

Foto: Prozession vom IS vertriebener Christen nach ihrer Rückkehr nach Karakosch. © Kirche in Not


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