
Entführte Metropoliten: Hoffnung auf die Schweiz1. September 2018 in Chronik, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Schweizer Bundespräsident Berset traf im Libanon syrisch-orthodoxen Patriarch Aphrem II.
Beirut (kath.net/ KAP) Der syrisch-orthodoxe Patriarch Mor Ignatius Aphrem II. hat die Schweiz gebeten, bei den Bemühungen um die Freilassung der beiden vor fünf Jahren entführten Aleppiner Metropoliten Mor Gregorius Youhana Ibrahim und Boulos Yazigi eine führende Rolle einzunehmen. Möglicherweise werden die beiden Metropoliten in der Provinz Idlib, dem letzten unter der Kontrolle der islamistischen Milizen stehenden Gebiet Syriens, festgehalten. 
Der syrisch-orthodoxe Patriarch war im libanesischen Dimane, der Sommerresidenz des maronitischen Patriarchen, mit dem Schweizer Bundespräsidenten Alain Berset zusammengetroffen, wie die Stiftung Pro Oriente berichtete. An der Begegnung nahmen alle im Libanon residierenden christlichen Patriarchen teil: Außer Mor Ignatius Aphrem II. auch der maronitische Kardinal-Patriarch Mor Bechara Boutros Rai, der griechisch-orthodoxe Patriarch Youhanna X., der syrisch-katholische Patriarch Mor Ignatius Yousef III. Younan, der griechisch-katholische Patriarch Yousef Absí und der armenmisch-apostolische Katholikos von Kilikien, Aram I. Auch der Apostolische Nuntius im Libanon, Erzbischof Joseph Spiteri, war anwesend. Bei der Begegnung wurden die guten Beziehungen zwischen dem Libanon und der Schweiz betont; zugleich wurde die Situation im Nahen Osten aus der Sicht der christlichen Patriarchen dargelegt und die Frage der Flüchtlinge behandelt. Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten Foto: Alain Berset, © Admin.ch
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