Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  6. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  7. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  12. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  13. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  14. Beschließen ohne zu entscheiden?
  15. Die Nazi-Projektion

Papst sieht "Risiko einer Auslöschung" der Christen in Nahost

19. September 2018 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Begegnung im Vatikan mit Vertretern der Vereinigung der Hilfswerke für die katholischen Ostkirchen (ROACO)


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist besorgt über die Lage der Christen im Nahen Osten. "Es gibt das Risiko, ich will nicht sagen die Absicht, aber das Risiko, die Christen auszulöschen", sagte er vor einigen Tagen im Vatikan vor der Vereinigung der Hilfswerke für die katholischen Ostkirchen (ROACO). Franziskus sprach frei; seinen vorbereiteten Redetext händigte er aus.

Die Leiden der Menschen im Nahen Osten interessierten die Mächtigen der Welt nicht, sagte der Papst; es gehe ihnen nur um die Vorherrschaft. Für die Kriegsflüchtlinge in der Region machte er die "Sünde eines Widerspruchs zwischen Glauben und Leben" verantwortlich.


Im vorbereiteten Text verlangte der Papst erneut die Wahrung des Sonderstatus Jerusalems "jenseits verschiedener Spannungen und politischer Streitigkeiten". Die ROACO habe mit Hilfe materieller Unterstützung von Gläubigen aus aller Welt die Kirchen im Nahen Osten am Leben gehalten. Franziskus würdigte auch den Einsatz für die Ökumene. Die Unterstützung der Ostkirchen helfe dem Papst, Wege zur "sichtbaren Einheit aller Christen" zu suchen.

Die Hilfswerke hatten in Rom über die Lage im Nahen Osten beraten. Schwerpunktthemen der Vollversammlung in der Zentrale des Jesuitenordens waren Syrien, der Irak und das Heilige Land, aber auch die Türkei. Die "Riunione Opere Aiuto Chiese Orientali" (ROACO) wurde 1968 mit dem Ziel gegründet, die Hilfe für die katholischen Ostkirchen zu bündeln und zu koordinieren.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Einsiedlerin 19. September 2018 
 

Risiko

Meinetwegen hätte der Papst ruhig das Wort "Absicht" verwenden können! Das entspricht wohl eher den Tatsachen.


2
 
 st.michael 19. September 2018 
 

Ja, aber

Wenn man einen Iman im Vatikan beim ökumenischen gebetstreffen für die Vernichtung der Feinde des Islam beten lässt darf man sich nicht wundern.
Für Moslems ihr dummen kirchenführer sind das Zeichen die Sie ernst nehmen.
O Herr wird Hirn in den Vatikan.


5
 
 Montfort 19. September 2018 

Katholische Laien sehen das Risiko der Auslöschung der Christen

hingegen im Vatikan und in China!


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  2. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  3. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  4. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  5. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung
  6. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz