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Tickende Zeitbombe für Papst Franziskus in Großbritannien

25. September 2018 in Weltkirche, 81 Lesermeinungen
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Journalistenvorwurf: Papst soll 2013 Untersuchungen der Glaubenskongregation gegen seinen Freund Kardinal Murphy-O'Connor gestoppt haben - Kardinal soll Frau missbraucht und Missbrauchsfälle vertuscht haben – Staatliche Untersuchungen starten


London-Vatikan (kath.net)
Gegen Papst Franziskus sind am Montag neue brisante Vertuschungsvorwürfe im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche aufgetaucht. So soll der Papst im Jahr 2013 (wenige Monate nach seiner Wahl) Untersuchungen der Glaubenskongregation gegen den britischen Kardinal Cormac Murphy-O'Connor persönlich gestoppt haben. Dies berichten "LifeSiteNews" und der italienische Vatikanjournalist Marco Tossati. Letzterer beruft sich für die Information auf eine hochrangige Vatikanquelle, die direkt in der Regierungskurie tätig ist und unmittelbar mit der Causa beschäftigt war. Brisant ist die Sache auch deswegen, weil der britische Kardinal, der 2017 verstarb, als Mitglied der sogenannten "Sankt Gallen Mafia" gilt, die bei der Papstwahl 2013 eine wesentliche Rolle gespielt hat.

Zurück zum Missbrauchsfall in England. Laut dem Medienbericht soll es sich hier um eine Frau handeln, die im Alter von 13 oder 14 Jahren das erste Mal von einem englischen Priester missbraucht wurde. Father Hill, der pädophile Priester, wurde 1997 das erste Mal und 2002 erneut für das und andere Verbrechen verurteilt. Der Priester soll über 30 junge Burschen missbraucht haben. Bereits vor vielen Jahren schreibt die britische Zeitung "The Guardian" dazu: "Sein Fall ist besonders berüchtigt, weil der Kirchenführer, Kardinal Cormac Murphy-O'Connor, ihm (A.d.Red. gemeint ist der Priester) diesen Posten gab, obwohl er gewarnt wurde, dass er bereits junge Burschen missbraucht habe." Hill wurde damals trotz Beschwerden der Eltern von einer Pfarre zur nächsten weitergereicht. Murphy-O'Connor war damals Bischof von Arundel und Brighton und hat Hill 1985 zum Kaplan von Gatwick Airport ernannt. Bereits kurz danach soll es dort den ersten Missbrauchsfall gegeben haben.


Ein Bericht, der später angelegt wurde, zeigte, dass Murphy-O'Connor ab einem gewissen Zeitpunkt zugeben musste, dass sein Priester ein Missbrauchstäter war. Der Kardinal soll den Opfern jeweils etwa 50.000 britische Pfund angeboten haben, allerdings gegen Schweigen in der Öffentlichkeit. Später leugnete der Kardinal dies und meinte, dass ein Weihbischof dies in seinem Namen angeboten habe.

Doch zurück zur Frau, die schließlich gegen den Kardinal bei der Glaubenskongregation Beschwerde eingebracht hat. Laut ihren Aussagen passierten die ersten Missbrauchsfälle durch Hill in den späten 60-Jahren. Dafür bekam sie von der Diözese später 40.000 britische Pfund als Entschädigung. Brisant ist allerdings, dass die Frau von einem weiteren Missbrauchsfall berichtet hat und dabei soll es sich direkt um den damals jungen Murphy-O'Connor handeln. Die Frau hat diesen Vorfall irgendwann zwischen 2009 und 2010 dem damaligen Kardinal Vincent Nichols, dem Erzbischof von Westminster, geschildert und gemeldet. Doch der Nachfolger von Kardinal Murphy-O'Connor hat sich geweigert, die Sache zu untersuchen.

Doch die Geschichte geht weiter: 2011 haben schließlich zwei englische Diözesen (Portsmouth und Northampton) die Glaubenskongregation über diesen Vorfall informiert und den damaligen Kardinal William Levada gebeten, die Sache zu untersuchen. Gleichzeitig haben sie angezeigt, dass die Erzdiözese von Westminster sich geweigert hat, die Protokolle im Fall von Missbrauchsfällen anzuwenden. Charles Scicluna, der heutige Erzbischof von Malta, hat damals alle Akten aus England angefordert. 2012 wurde er zum Erzbischof ernannt und dadurch von der Causa "Murphy-O'Connor" von der Glaubenskongregation abgezogen. Danach übernahm Monsignore Robert W. Oliver die Angelegenheit in der Glaubenskongregation. Dieser traf sich 2013, um mit den englischen Bischöfen die Sache zu besprechen. Die Erzdiözese von Westminster war schließlich bereit, das erste Mal das Opfer zu empfangen, was auch durch einen damaligen Weihbischof passiert. Eine Untersuchung wurde aber von der Erzdiözese abgelehnt, damit lag weiterhin bei der Glaubenskongregation, die den Fall weiterhin untersuchte.

Inzwischen wurde Papst Franziskus Papst. Kardinal Murphy-O'Connor, der Franziskus als "seinen Mann" bezeichnet, soll im Vorfeld der Papstwahl kräftig Werbung für den damaligen Erzbischof Bergoglio gemacht haben. Doch jetzt passierte Brisantes. Wenige Monate nach seiner Wahl ließ Franziskus plötzlich alle Untersuchungen gegen den englischen Kardinal durch Kardinal Müller, den neuen Präfekten der Glaubenskongregation, stoppen. Marco Tosatti, der römische Vatikanjournalist, berichtet, dass Franziskus dies Kardinal Müller so unmittelbar mitteilen ließ, dass der Sekretär von Franziskus dafür eine Heiligen Messe , die Müller gerade in der Kirche von Santa Monika gefeiert hat, unterbrach und der Franziskus-Mitarbeiter zum Altar stürmte und ihn unterbrach. Tosatti schildert diesen Vorfall, bei dem deutsche Studenten dabei waren, so: "Der Papst möchte Sie sprechen." "Haben Sie ihm erzählt, dass ich gerade die Hl. Messe feiere." "Ja", sagte der Sekretär, "aber er sagte, dass das nichts ausmache. Er möchte sofort mit Ihnen sprechen." Die beiden gingen schließlich in die Sakristei. Dort befand sich Franziskus, der sehr schlecht gelaunt war. Dieser übergab ihm einige Anweisungen über ein Dossier eines Freundes, einen Kardinal aus England. Laut Tossati handelte sich dabei um Kardinal Murphy O'Connor. "Dieser wurde beschuldigt, eine Frau missbraucht zu haben." Seit vielen Jahren hat sie diesen Vorwurf immer wieder erhoben und schließlich Beschwerde bei der Glaubenskongregation eingelegt. Laut Tossati hat Franziskus die Untersuchungen stoppen lassen. "LifeSiteNews" hat dazu die Glaubenskongregation befragt und angefragt, ob man diese Sache bestätigten oder verneinen könne. Die Glaubenskongregation wollte die Sache nicht kommentieren, was als "Nicht-Verneinung" einzustufen ist. Eine Anfrage bei der vatikanischen Pressestelle wurde bis jetzt auch nicht beantwortet.

Die ganze Causa ist allerdings unabhängig von kirchlichen Untersuchungen eine tickende Zeitbombe für Franziskus. Denn inzwischen laufen in Großbritannien Untersuchungen der Missbrauchsfälle der katholischen Kirche durch den Staat selbst. Das sogenannte "Truth Projekt" hat sich inzwischen nach der Kontaktaufnahme mit der Frau der Sache angenommen und staatliche Stellen haben inzwischen die Herausgabe der Akten "Murphy-O'Connor" von der Erzdiözese von Westminster angefordert. Daneben haben weiter drei englische Diözesen (Arundel and Brighton, Portsmouth und Northhampton) die Akte der Kommission des Staates bereits ausgehändigt.

Archivfoto Papst Franziskus



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Lesermeinungen

 Alpenglühen 26. September 2018 

@lakota, @Magdalena77, @Thalelaios, @Stephaninus

Daß! Kard. Müller die Feier der hl. Messe sofort unterbrechen mußte, als sein Sekretär die Forderung von P. Franziskus überbrachte, das ist m. E. eindeutig. In Feinheiten gibt es Abweichungen: Bei „Beiboot Petri“ heißt es, der Papst hätte den Sekretär von Kard. Müller angerufen u. diesen dringend sprechen wollen, so daß er die hl. Messe unterbrechen mußte.
Bei „OnePeter5“ scheint P. Franziskus in der Sakristei persönl. anwesend gewesen zu sein. Zitat:“The pope, in a very bad mood, gave him some orders and a dossier concerning one of his friends, a cardinal.” Zitat Ende.
Spätestens nach den Erfahrungen der fünf Jahre “Regentschaft” v. P. Franziskus denke ich, daß das geschilderte Ereignis definitiv stattfand.
beiboot-petri.blogspot.com/2018/09/marco-tosatti-sitzt-der-papst-auf-einer.html#more

onepeterfive.com/source-before-dismissal-of-cardinal-muller-pope-asked-five-pointed-questions/


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 phillip 26. September 2018 
 

Sind die Begriffe „Amtsgeschäfte ruhen“ und „Amtsgeschäfte übertragen“ deckungsgleich?

Der Papst und die Bischöfe sind jeweils für ihr Gebiet souveräne Gesetzgeber des positiven Kirchenrechtes (ius humanum). Die im CIC getroffenen Regelungen fallen in die souveräne Kompetenz des Papstes, weswegen er auch berechtigt ist, positives Kirchenrecht zu erlassen, abzuändern oder aufzuheben, allerdings mit der zwingenden Einschränkung, dass die Regelungen nicht dem ius divinum und insbesondere nicht dem Canon 1752 CIC widerstreiten, dh das Seelenheil der Gläubigen nicht gefährden dürfen. ME sind die beiden Begriffe nicht deckungsgleich, zumal bei einem „Ruhen“ überhaupt keine Amtsgeschäfte, bei einer „Übertragung“ aber jedenfalls Amtsgeschäfte im Auftrag, Namen und in Verantwortung des Auftraggebers vorgenommen werden. Nur die – positivrechtliche - Übertragung von Amtsgeschäften fällt in die Kompetenz des Papstes. Ein „Ruhen“ widerspricht mit Sicherheit dem als Ausfluss des ius divinum erfolgten Auftrag durch Christus (tu es petrus,.)und begründen Handlungspflichten des Papstes.


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 Einsiedlerin 26. September 2018 
 

@introibo

Feine Analyse! ;))


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 discipulus 26. September 2018 
 

@Stefan Fleischer, @phillip

Nun ja, es kommt darauf an, was man unter "das Amt ruhen lassen" genau versteht. Grundsätzlich gilt für das Kirchenrecht, daß der Papst souveräner Gesetzgeber ist, wo nicht göttliches Recht entgegensteht. Insofern könnte der Papst natürlich als Gesetzgeber eine Regelung für das Ruhen des Amtes schaffen, so lange seine grundsätzliches Recht, nach eigenem Gutdünken jederzeit die Amtsgeschäfte wieder an sich zu ziehen, nicht angetastet wird. Das würde aber natürlich bedeuten, daß alle wichtigen Entscheidungen ruhen müßten und nur das "Alltagsgeschäft" erledigt werden könnte. So wäre das ja auch, wenn er etwa aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage wäre, Entscheidungen zu treffen. Die Frage ist nur, was das bringen soll. Ich wünsche mir jedenfalls keinen Papst, der seine Amtsgeschäfte ruhen läßt, sondern einen, der endlich sein Amt wahrnimmt, seine Brüder zu stärken und die Wahrheit des Evangeliums zu verkünden.


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 Stefan Fleischer 26. September 2018 

@ phillip

Herzlichen Dank für Ihre profunden Ausführungen. Als Laie habe ich natürlich nicht an all das gedacht. Insbesondere aber wollte ich nicht von einer möglichen Suspension durch irgendwelche Instanzen sprechen, sondern von einem freien Entschluss der Heiligen Vaters, sich aller Auftritte in der Öffentlichkeit und aller nicht absolut zwingender oder delegierbarer Stellungnahmen und Entscheide zu enthalten. Dies um sich einerseits die nötige Zeit und Freiheit zu wahren sich verteidigen zu können und andererseits damit die Kirche so wenig als nur irgendwie möglich mit diesem Problem belastet oder gar beschädigt werde. Wahrscheinlich ist das aber blosses Wunschdenken.


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 phillip 26. September 2018 
 

Kann ein Papst seine Amtsgeschäfte ruhen lassen? Ist das kirchenrechtlich möglich? Teil 5

Und wenn Gott uns etwas – im forum internum - sagt, dann ist es auch das Beste für uns, weil er uns liebt und alle Gebote, die er uns gegeben hat, sehr gut sind. Er möchte uns helfen und uns vor Fehlern schützen. Aus all dem folgt mE, dass eine dem Can 1752 CIC widerstreitende oder häretische oder schismatische päpstliche Anordnung zwar für das forum externum, nicht aber für das im forum internum Verbindlichkeit hat. Ich bin mir sicher, dass die Möglichkeit, dass ein nicht seinen Aufgaben gerecht werdender Mann sogar mit Zulassung des Heiligen Geistes zum Papst gewählt werden kann, um unseren Glauben zu prüfen, besteht, dass aber Gott, um einen unheilvollen Papst in seine Grenzen zu weisen und Seelen zu retten, bei gegebener Zeit selbst, wie er verheißen hat, eingreifen wird. Bis dahin gilt es, zusätzlich auch alle Gebete unablässig zu beten, die auch auf die Abwehr des Widersachers vom und - allfällig auf dem - Hl Stuhl gerichtet sind.


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 phillip 26. September 2018 
 

Kann ein Papst seine Amtsgeschäfte ruhen lassen? Ist das kirchenrechtlich möglich? Teil 4

Kirchenväter, dass „offensichtliche Häretiker unmittelbar jegliche Jurisdiktion verlieren“. Nach Arnaldo Vidigal entfernen sich Häretiker selber von der Kirche, und es verbleibe deshalb keine geistliche Gewalt über jene, die in der Kirche verbleiben. Auch wenn man davon ausgeht, dass offensichtliche Häretiker, die Kirche verlassen, und „ipso facto“ jegliche Jurisdiktion verlieren, bedarf es doch einer Institution, die die Häresie oder das Schisma feststellt. Aber wie steht es mit einem Papst, der häretisch geworden ist? Das Kirchenrecht hat diesbezüglich ebenfalls keine Regelung getroffen, daher gilt – wie bereits erwähnt - das oben Gesagte, dh, es bleibt (bis dato) amtlich verfolgungs- und sanktionslos. Meines Erachtens legt auch die göttliche Offenbarung, zB Apostelgeschichte 5,29, eine „escape-Klausel“, wonach wir Gott mehr gehorchen sollen als den Menschen, fest. Gott ist der Herr der Welt, er hat uns gemacht und deshalb darf er uns auch sagen, was wir tun sollen.


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 phillip 26. September 2018 
 

Kann ein Papst seine Amtsgeschäfte ruhen lassen? Ist das kirchenrechtlich möglich? Teil 3

und/oder mit Nichtigkeit und Sanktionen, etwa auch mit einer Exkommunikation. Das Problem dabei ist allerdings, dass eine solche Widrigkeit (Nichtigkeit) von einer kirchlichen Institution - für Bischöfe oder Kardinäle ist der Papst darüber zu befinden zuständig - festgestellt werden muss, wofür aber – aktuell –, wenn der Papst selbst der Urheber der Widrigkeit ist, kein Rechtsinstitut vorgesehen ist; derartiges bleibt demnach verfolgungs- und sanktionslos. Dasselbe gilt mE im Übrigen auch für den Fall, dass ein Papst offensichtlich eine Häresie verbreitet und/oder ein Schisma bewirkt und dadurch - nach Meinung mancher profunder Theologen - ipso facto aller Leitungsgewalt verlustig werden würde. (vgl die in diesem Zusammenhang erfolgten Ausführungen des Jesuiten Robert Bellarmin, der zur Häresie und deren Auswirkung auf die Jurisdiktionsgewalt erklärte: „Papa haereticus est depositus“) Im Übrigen lehren auch alle


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 phillip 26. September 2018 
 

Kann ein Papst seine Amtsgeschäfte ruhen lassen? Ist das kirchenrechtlich möglich? Teil 2

und es nimmt daher nicht Wunder, dass der Widersacher nicht nur seinen Rauch in die Katholische Kirche hineinzubringen, sondern auch den Stuhl Petri durch einen Getreuen (nennen wir ihn: falschen Propheten) zu besetzen sucht. Dass ihm dieses Ansinnen gelingen wird, das hat auch schon Christus selbst angenommen, denn sonst wäre die Wortfolge, „und die Pforten der Hölle werden sie (die von ihm gestiftete Kirche) nicht überwinden“, ja logischerweise entbehrlich gewesen. Ist nun die „Herrschaft des Inhabers des Stuhles Petri (Bischofs von Rom) tatsächlich völlig unbegrenzt? Auch diese Frage kann mit „nein“ beantwortet werden, zumal sich aus sich Can 1752 CIC und der göttlichen Offenbarung Einschränkungen ergeben. Zum Einen legt die genannte CIC-Bestimmung – mE als sogenannte „escape-Klausel“ - das Seelenheil als das höchste Gesetz fest und bedroht demnach jedes Amtsgeschäft (Handlung), das (die) dem Seelenheil zuwiderläuft, mit Anfechtbarkeit


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 phillip 26. September 2018 
 

Kann ein Papst seine Amtsgeschäfte ruhen lassen? Ist das kirchenrechtlich möglich? Teil 1

Diese Thematik ist dissertationsfähig, meine Antwort kann sich aber unter Bedachtnahme auf die technische Begrenztheit dieses Forums nur auf eine oberflächliche Reflexion stützten – sie lautet: Nein, kann er nicht! Grundlage meiner Einschätzung sind primär KKK 882 und 883 in Zusammenschau mit Can 331, 332 § 2, 333 § 2 CIC. Danach unterliegt der Römische Bischof kraft seines Amtes, nämlich als irdischer Stellvertreters Christi und Hirten der ganzen Kirche, grundsätzlich keiner, die irdische Leitungsgewalt betreffende Einschränkung. Ein Ruhen-Lassen von (allen oder nur einigen) Amtsgeschäften ist nach den Wortlauten dieser Bestimmungen ausgeschlossen, lediglich ein Verzicht – wie die schmerzliche Vergangenheit ja zeigt - von allen Amtsgeschäften möglich (Can 332 § 2 CIC). Diese Bestimmungen gewähren einem Papst bei zunächst oberflächlicher Betrachtung eine uneingeschränkte Kompetenz, über Menschen und Seelen (über das forum internum und forum externum) nach Belieben zu verfügen,


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 Tonika 26. September 2018 
 

Die Franziskus-Lawine rollt weiter nichts und niemand scheint sie aufzuhalten.


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 Stephaninus 26. September 2018 
 

@Stefan Fleischer

Kirchenrechtlich kann ich das nicht beurteilen (vermtl. geht es nicht), aber so wie das Papstamt konstituiert ist, ist es ohnehin fast gar nicht vorstellbar. Auch wären die Folgen fatal.


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 scheinfrager 26. September 2018 
 

@Laus Deo

Wir wissen nicht an welchem Punkt der Messe Kardinal Müller war. An bestimmten Stellen der Messe kann sehr wohl ab- oder unterbrochen werden, bei irgendwelchen schwerwiegenden Gründen (z.b. die Erde bebt; Bewaffnete stürmen die Kirche).

Das muss natürlich erstmal der Priester selber beurteilen; jedoch kannte Kardinal Müller hier die Gründe für die Unterbrechung nicht, denn wie schwerwiegend wichtig und dringlich die Angelegenheit des Papstes ist, weiß Kardinal Müller in dem Moment nicht.

Folglich muss hier Kardinal Müller der Beurteilung des Papstes vertrauen, wenn er explizit in Kenntnis, dass er eine Messe unterbrechen müsste, vom Papst um ein Treffen gebeten wird; immerhin sagt ihm damit gerade der Stellvertreter Christi, dass ausreichender Anlaß bestünde, die Messe zu unterbrechen.

Dementsprechend ist der Ablauf schon so denkbar.

Denkbar auch, dass Müller anschließend Mühen gehabt haben könnte, danach seine Wut unter Kontrolle zu bringen, wegen sowas Messe zu unterbrechen.


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 Kostadinov 26. September 2018 

Drehen wir die Sache doch mal um...

wenn der gute Kardinal eine weisse Weste hatte, dann hätte das die Glaubenskongregation sicher herausgefunden. Warum also Müller behindern und seine Leute feuern?


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 Stefan Fleischer 26. September 2018 

Wäre es vielleicht sinnvoll

wenn unser Heiliger Vater die Amtsgeschäft ruhen lassen würde, bis die Vorwürfe gegen Ihn geklärt sind? Er könne diese doch einem Kuratorium von Kardinälen übertragen. Natürlich dürfte es dann nicht solche sein, bei welchen Gefahr besteht, dass sie selbst in diesen Strudel hineingerissen werden könnten. Wäre das kirchenrechtlich möglich?


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 KT-GK2018 25. September 2018 

S.g. @Aegidius, ich zitiere Sie:

"Aber der Vorschuß an Vertrauen, ohne den kein Verstehen möglich ist, den zollte ich dem Papst. Ich las sogar noch täglich seine "Perlen". Aber Vertrauen kann auch enttäuscht werden. Man kann seine Glaubwürdigkeit auch verlieren. Und in diesem Fall war die Viganò-Geschichte nach so vielen anderen im Vorfeld der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte. Das Vertrauen ist dahin. Das ist schlimm, aber es ist so.
Übrigens kann man Vertrauen auch wiedergewinnen. Dafür ist aber dann doch auch eine gewisse Demut nötig."

genauso ging es mir.
und selbstverständlich kann der Herrgott von heut auf morgen ALLES anders machen, auch IN den Menschen.

jmd keine Chance auf Umkehr zu geben, das ist nicht christlich.

und zeugt von nicht allzuviel Glauben.


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 st.michael 25. September 2018 
 

Es ist immer dasselbe

Satan hält einem die welt hin und gierig schnappt man zu und ist sein adept.
Dann hebt er einen hoch und lässt ihn mit Lob und Ehre der Welt überschütten
Dann wenn der Mensch glaubt das Spiel zu beherrschen kommt Satans Antwort brutal und ohne Gnade.
Er lässt den Adepten mit Schimpf und Schande fallen und das ist ihm das grösste Vergnügen.
aufpassen und mehr auf Christus hören Herr bergoglio, sonst gibt es ein schlimmes Ende.


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 Tonika 25. September 2018 
 

@Stefaninus es gibt keine Papsttreue und der Papsttreue willen.

"Eines aber bin ich gewiss: ohne ein Mindestmass an Papsttreue (und Treue hat immer auch mit Vertrauen zu tun) bleibt jedes Sich-als-Katholik-wähnen eine leere Floskel, eine Farce. "

Kein Katholik muss Franziskus gegenüber loyal sein, wenn er der Kirche und den Glauben massiv schadet.

Katholisch- sein wird zu eine Farce, wenn man den Papst mehr gehorcht als Christus. Katholisch- sein wird zu eine Farce, wenn Treue zum Papst, Untreue gegenüber Christus bedeutet.

Den harten Fakten ins Auge zu sehen ist besser als blindes Vertrauen.

Sie wollen, dass Katholiken um Papsttreue zu beweisen, Wahrheit, Gerechtigkeit, Anstand und Gottesfurcht opfern. Papsttreue und die Pflicht des Papstes die Herde im Sinne von Christus zu weiden und die Lehre wie ein Fels zu schützen und zu bewahren, gehen Hand in Hand. Das eine bedingt das andere.

Es gibt keine Papsttreue um der Papsttreue willen.


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 Laus Deo 25. September 2018 

Habe da meine Zweifel über den Bericht

Für mich ist Kardinal Müller ein heiligmässiger Priester und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er die hl Messe unterbrochen oder abgebrochen hätte, da er genau die Worte des Hl Paulus kennt: man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen was im Fall der Messe sicherlich zutrifft


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 phillip 25. September 2018 
 

"ohne ein Mindestmass an Papsttreue bleibt jedes Sich-als-Katholik-wähnen eine leere Floskel" sagt

stephaninus. Loyalität bedeutet mE, dass jemand die Werte eines Anderen im Interesse eines gemeinsamen höheren Zieles teilt und vertritt bzw. diese auch dann vertritt, wenn man sie nicht vollumfänglich teilt, solange dies der Bewahrung des gemeinsam vertretenen höheren Zieles dient. Umgelegt auf die Katholische Kirche darf der Papst ohne jeden Zweifel auf eine Loyalität (Treue) und einen Gehorsam der Gläubigen - ungeachtet ob Bischof, Priester, Diakon und Laie – vertrauen. Sie und der Gehorsam finden aber dann ihre Grenze, wenn die Tradition und die Lehre der Kirche verlassen werden, zumal sie nicht einen unbedingten „Kadavergehorsam“, sondern einen bedingten „Glaubensgehorsam“ umfassen. Die Begünstigung und Verbreitung von Häresien, die Vertuschung von jedweder Art des Missbrauches, die Beschützung, Förderung und Beförderung von – Pädophilie und Homosexualität auslebenden - kirchlichen Amtsträgern wird mit Sicherheit nicht von einem dem Papst geschuldeten (Glaubens)Gehorsam umfasst.


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 Gandalf 25. September 2018 

@ottokar

Das "Schluss jetzt mit dem Karneval" war aber eine Ente, das hat noch wer bestätigt, weder der Papst noch sein Umfeld, ich glaube, das hat nur in den Gehirnen von einigen stattgefunden, u.a. bei Daniel Deckers von der FAZ


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 rosenkranzbeter 25. September 2018 
 

Abbruch der Hl. Messe wofür?

Ich halte mittlerweile vieles für möglich im Hinblick auf Missbrauch, Vergewaltigung, Vertuschung. Aber nennen Sie mir einen sachlichen Grund, warum PF auf einem Abbruch der Hl. Messe bestanden haben soll, um mit KM zu sprechen. Das klingt doch unglaubwürdig, warum hatte diese Dienstanweisung an den Präfekten nicht 10 oder ...? Minuten Zeit? Hat sich hier nicht etwas verselbständigt, ist hier nicht bewusst übertrieben worden? Wie das so mit Gerüchten ist...
Übrigens: es waren 3 Priester (nicht zwei) der Glaubenskongregation, die von jetzt auf gleich in ihre Heimat geschickt wurden.


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 ottokar 25. September 2018 
 

"Schluss jetzt mit dem Karneval":

Das waren eine der ersten Statements von Papst Franziskus, ein klarer Ausdruck von Verachtung vor gewachsener katholischer Tradition, aber zum Wohlgefallen aller Journale und Gazetten.Dann die Weigerung päpstliche Gemächer zu bewohnen, statt dessen dauerhaft Wohnung im Gästehaus des Vatikans mit viel Publikumsverkehr. Kurz später im Flugzeug zur Homosexualität befragt,die Antwort:"Wer bin ich, um darüber zu urteilen" erschreckender Ausdruck von mangelnder Verantwortung gegenüber sündhaften Verhaltens, oder aber bereits direkte Vorbereitung auf die derzeit spürbare Bagatellisierung dieses weitverbreitenden Sündenfalls in unserer Kirche? Seit dieser Zeit habe ich an PF gezweifelt, ein Zweifel der sich zunehmend verstärkt.Wenn auch nur ein kleiner Teil des Spiegelberichtes der Wahrheit entspricht, dann muss dem Argentinier unter besonderer Berücksichtigung seiner kindlich - frömmelnden Morgenpredigten eindeutig schizoides Verhalten unterstellt werden.Ich hoffe ,ich täusche mich.


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 Selene 25. September 2018 
 

Von der Unterbrechung der HL Messe

habe ich schon vor Jahren gelesen. Allerdings war damals nur von einem "wichtigen Grund" die Rede.

Befremdet hat es mich damals schon. Ich dachte mir, es kann doch nichts SO wichtig sein, dass es nicht noch Zeit bis nach dem Ende der HL Messe gehabt hätte.


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 Christa 25. September 2018 

So fügt sich ein Mosaiksteinchen zum anderen,

warum er Kardinal Müller fristlos seines Amtes enthoben hat. Kardinal Müller war ihm zu gründlich in der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle.Was ist das für ein Papst, der eine HL. Messe unterbrechen lässt, um einen "Kinderschänder" zu unterstützen. Aber es kommt alles raus, auch wenn es treue Katholiken noch so schmerzt. Dieses Kreuz müssen wir mittragen.


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 girsberg74 25. September 2018 
 

@Stephaninus „Im Krieg stirbt zuerst die Wahrheit...“

„Eines aber bin ich gewiss: ohne ein Mindestmass an Papsttreue (und Treue hat immer auch mit Vertrauen zu tun) bleibt jedes Sich-als-Katholik-wähnen eine leere Floskel, eine Farce.“

Richtig, es geht im Innersten um Vertrauen. Wer das Leben bei Untreue eines anderen verlieren kann, weiß das besonders gut. Untreue ist widerlich.

Für mich reichte bereits die Behandlung der Dubia durch PF, ein Fall von Untreue gegenüber seinem Amt, dass mein Vertrauen in den gegenwärtigen Amtsinhaber des Stuhles Petri unten durch ist.

Einen für eine Enkelin vorgesehenen Youcat habe ich deshalb beim Blick auf eine der ersten Seiten nicht gekauft.

Sie mögen sich vorstellen, dass ich leide.


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 Menschenfischer 25. September 2018 
 

@Ebuber EINE EINZIGE FRAGE...

Eine einzige Frage würde den falschen Propheten entlarven: "Gibt es einen strafenden Gott?" Wer diesen Satz verneint, ist der falsche Prophet!
Jetzt kann sich bei all den Barmherzigkeitsfloskeln von dem, der sich Papst Franzsikus nennt, jeder selbst denken, wie dieser wohl jene Frage beantworten würde.

Jedenfalls scheint die Bühne bereit für den Antichristen, denn die "Bastion" kath, Kirche ist unter dem jetztigen Pontifikat in einzelne Widerstandsgruppen auseinandergebrochen. Ich spreche hier nicht von FSSPXlern usw., sondern vom (bisher) papsttreuen, gut katholischen Bürger, der sich treu an die Lehre der Kirche (insb. KKK) hält!

Ein Ausschnitt des Psamles 10 sei uns allen Trost:
ˋHerr steh auf, Gott, erheb deine Hand, vergiss die Gebeugten nicht!
Warum darf der Frevler Gott verachten und in seinem Herzen sagen: "Du strafst nicht?"
Du siehst es ja selbst, denn du schaust auf Unheil und Kummer.
Der Schawche vertraut sich dir an, du bist den Verwaisten ein Helfer.
Ps 10,12-14


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 Philipp Neri 25. September 2018 

Epheser 5, 3-20 Teil 2

13 Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet. 14 Denn alles Erleuchtete ist Licht. Deshalb heißt es: Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten und Christus wird dein Licht sein. 15 Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht wie Toren, sondern wie Kluge! 16 Nutzt die Zeit, denn die Tage sind böse. 17 Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist! 18 Berauscht euch nicht mit Wein - das macht zügellos - , sondern lasst euch vom Geist erfüllen! 19 Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder erklingen, singt und jubelt aus vollem Herzen dem Herrn! 20 Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus!


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 Philipp Neri 25. September 2018 

Epheset 5,3-20

3 Von Unzucht aber und Unreinheit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein. 4 Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schicken sich nicht für euch, sondern vielmehr Dankbarkeit. 5 Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch - das heißt kein Götzendiener - erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. 6 Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das nämlich zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. 7 Habt darum mit ihnen nichts gemein! 8 Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Lebt als Kinder des Lichts! 9 Denn das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. 10 Prüft, was dem Herrn gefällt, 11 und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, deckt sie vielmehr auf! 12 Denn von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden, ist schändlich.


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 wedlerg 25. September 2018 
 

@Aegidius: schwere Frage

Sicher werden nicht alle KArdinäle die PF ernannt hat, politische Kardinäle seiner Agenda sein. Aber natürlich verheißen insbesondere die US-Ernennungen nichts Gutes. An den Rändern wird er wohl oft nur gute Hirten zur Auswahl gehabt haben.

Umgekehrt dürften etliche Kardinäle schon langsam verstehen, wen sie gewählt haben bzw. wer sie erwählt hat. Seine Personalaktionen im Vatikan haben schon Spuren hinterlassen.

Und sicher gibt es unter den ernannten Kardinälen auch solche, die der Lehre der Kirche und Christus treu verbunden sind. Es wird ein bisserl darauf ankommen, wie sehr dieses Pontifikat am Ende aufzeigen kann, dass die verweltlichten Pseudo-Erneuerer nur Blender sind und waren. Diese Erkenntnis wäre sehr heilsam für die Kirche. Denn die Verweltlicher leben aktuell vom Narrativ, dass sie unter Joh. Paul II. und Benedikt XVI. unterdrückt wurden und alles besser gemacht hätten. Wenn die Maske fällt, hat die aktuelle Krise großen Sinn.


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 Hadrianus Antonius 25. September 2018 
 

@Stephaninus: Tee trinken!

Ich möchte @Gandalf beistimmen.
Die staatliche Organen ermittlen- und seit Anfang der 90er Jahren habe ich ausgiebig die Erfahrung gemacht, daß in allen Ländern die staatliche Justiz viel schneller und gründlicher arbeitete als die kirchliche (wenn überhaupt bei letzterer).
Grassi bekam erst etwas Sanktionen nachdem der halbgelähmte Hund [email protected] und mir losgelassen wurde ;-)
Also trinken Sie besser (Magen)tee und beten sehr viel zu Unserer Lieben Frau vom Ewigdauernden Beistand.
Un @Gandalf braucht sich nicht "...zu fürchten": mit hundertprozentiger Sicherheit kommt noch mehr.
(Ich hoffe daß ich nach dieser Zahlenangabe nicht gesperrt werde).
Nebst den unsäglichen sexuellen Übergriffen und Homophilisierung von führenden Kirchenteilen untersucht die staatliche Justiz jetzt auch das Finanzgebaren; und am Wichtigsten, der Boden der neuen Linie in Rom wird fundamentaltheologisch untersucht.
Tibi christe Splendor Patris


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 Ebuber 25. September 2018 
 

Warum muss ich gerade jetzt an diesen Vers denken:

“Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?” (Lk 18,8) Freilich hat uns Jesus auch versprochen, dass die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwältigen werden. Aber wie steht es denn mit dem jetzigen "Petrus, dem Fels"? Ist PF überhaupt der rechtmäßige Papst? Wie ist das mit den "falschen Propheten"? Die Verwirrung wird immer größer. Gott schütze die, die reinen Herzens bleiben möchten... und geben ihnen Kraft und Segen. Damit wir bis zum Ende durchhalten. Ich flüchte mich am liebsten unter den Mantel der Gottesmutter.


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 Aegidius 25. September 2018 
 

Wedlerg, was Sie schreiben, gibt zu denken. Aber die 2/3 bezogen sich auf die jetzt vorhandenen - von F. handverlesenen, bzw. ihm gezielt vorgelegten - Papstwähler. Ohne Namen zu nennen, trauen Sie denen mehrheitlich noch über den Weg?


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 Quirinusdecem 25. September 2018 
 

@Stephaninus

...das ehrt Sie sicherlich. Sie dürfen nur den Zeitpunkt nicht verpassen, an dem die Papsttreue zur Nibelungentreue wird. Es ist sicherlich einiges an Spekulation in Umlauf es gibt aber auch Sachverhalte, da hilft Augen zu sicherlich nicht. Das muß benannt werden und erklärt werden. Auch Schweigen hilft hier nicht weiter. Und ob wir nun in Treue zum Papst stehen oder nicht, das Amt scheint mir nachhaltig beschädigt. Als Papst muss ich auch an die Kirche und die Gläubigen denken und ihnen Ehre und Glaubwürdigkeit zurückgeben oder das eigene Scheitern eingestehen -im Zweifel auch mit einem Rücktritt.


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 wedlerg 25. September 2018 
 

@Aegidius und Thalelaios: Da dürften Sie falsch liegen

Das 15.Jh. dürfte in puncto Kirchenspitze nicht besser gewesen sein als heute. Im Gegenteil. Die Borgia-Päpste feierten Orgien, Widersacher wurden vergiftet, weltliche Begierden zählten zuerst.


Luther selber war nicht besser als diese Leute. Auch er war ein Mann der Begierden. Aber es gelang ihm, bis heute das Märchen zu etablieren, er würde die Reform zum Guten bringen. Und sein einziges Argument war die Ablehnung der Zustände der Kirche.

Gebracht hat das alles gar nichts. Die Skandalisierer haben nur die Moral gleich mit abgeschafft - die ev. Kirche kann ein Lied davon singen. Sie werden bald merken, dass viele "Skandal" schreien, die selber nur Unmoral wünschen und sie werden lauter schreien als die, die eine Reinigung wünschen.


Die Kirche ist im Leiden, der unmissverständlichen und schonungslosen Aufklärung und der Vernunft glaubwürdig und nicht in der Skandalisierung.

Ich glaube nicht, dass 2/3 der Kardinäle 2013 im Sumpf waren.Sie fielen auf Blendwerk herein.


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 Stephaninus 25. September 2018 
 

Im Krieg stirbt zuerst die Wahrheit...gilt auch für die Kirche

@Gandalf: Ja das stimmt, die Realität hat leider nicht selten die schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Aber auch das Gegenteil bleibt wahr: Wie oft werden Menschen wegen angeblicher sex. Verfehlungen verunglimpft. Es ist ein probates Mittel, um jemanden fertig zu machen. Ich weiss z.B. von unbescholtenen Männern in der Privatwirtschaft, die nicht mehr allein mit einer Frau den Lift betreten, weil sie derartige Unterstellungen befürchten müssen.

Eines aber bin ich gewiss: ohne ein Mindestmass an Papsttreue (und Treue hat immer auch mit Vertrauen zu tun) bleibt jedes Sich-als-Katholik-wähnen eine leere Floskel, eine Farce.


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 Kostadinov 25. September 2018 

@Stephaninus - auch McCarrick war bis vor kurzem hochverehrt...

Tatsache ist nun mal, dass der Kardinal Murphy tatkräftig mitgewirkt hat, Bergoglio auf den Stuhl Petri zu hieven, nachzulesen bei Austin Ivereigh. Auch McCarrick hat damit geprotzt, dass er für Bergoglio getrommelt hat. Wenn jemand das Papstamt beschädigt, dann sind das nicht die entrüsteten Foristen hier, sondern der Inhaber selbst. Und wer zwei von Müllers Spitzenkräften ohne Begründung feuert, dem trau ich auch zu, das Messopfer zu unterbrechen.


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 Josepha 25. September 2018 
 

Ich glaub an Gott,...
ich zweifele aber an die Allmächtigkeit und die Fähigkeit des amtierenden Papstes, die katholische Kirche weltweit zu führen. Sein Verhalten läßt darauf schließen, dass er es schaffen wird, noch in seiner Amtszeit die katholische Kirche zu spalten.


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 Gandalf 25. September 2018 

Seit St. Pölten/Priesterseminar höre ich jedes Jahr wieder den Satz "Das kanns doch nicht geben" oder "das kann doch nicht stimmen". Im Endeffekt hat sich leider fast alles immer als wahr herausgestellt. Und mal abwarten: In England ermittelt jetzt der Staat, die sind leider konsequenter in der Aufarbeitung als die Kirche selbst


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 introibo 25. September 2018 
 

@girsberg74:

Denke nicht, dass Kardinal Marx abgewirtschaftet hat. Denke eher, in Rom ist alles noch viel schlimmer und Kardinal Marx, da er seine Felle davonschwimmen sieht, ist dabei die Seiten zu wechseln. Indizien für mich: ein Besuch beim eher konservativen Episkopat in Polen vor paar Wochen, kürzlicher Besuch bei den frommen Schönstättern mit Predigt zum Kernthema Missbrauch und jetzt in Fulda ein Statement nach dem anderen gegen Missbrauch. Da versucht jemand derzeit seine Haut zu retten und im Extremfall wird er später versuchen, auf Distanz zu PF zu gehen. Marx spürt, dass sich nicht nur in der Politik der Wind dreht.
Irgendwann wird er sich dann auch noch medienwirksam mit I.D. Fürstin Gloria und Kardinal Müller ablichten lassen.


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 Stephaninus 25. September 2018 
 

Ich mahne zur Vorsicht

Es tauchen hier Verdächte gegen einen verstorbenen (und z.T. hochverehrten) Kardinal auf (insbesondere dessen mögliche sexuelle Straftat) und alle nehmen die Behauptung gleich für wahr an, sehen sich irgendwie bestätigt und schlagen den Papst. Das kann ich bei aller berechtigten Kritik am Heiligen Vater - auch unter Berücksichtigung seines nach meinem Urteil sehr problematischen Verhaltens in Sachen Vignano et al.) so nicht stehen lassen. Damit beschädiget man das Papstamt, trägt unwillentlich zur Diskreditierung der Kirche bei. Haben man das Gefühl, nachher würde ein Papst ins Amt kommen, der eine Lichtgestalt nach unserer Passform ist? Wie naiv. Im Übrigen muss auch immer wieder betont werden, dass die fraglichen misslichen Zustände nicht mit dem Antritt von Franziskus begannen, sondern ihre Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen. Man kann nicht PF isoliert verantwortl. machen. Das Bild eines Papstes der einen Kardinal vom Messopfer wegzerrt, ist überdies unglaubhaft.


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 girsberg74 25. September 2018 
 

@Aegidius an „Wedlerg“

Ich denke, bei allem Verstehen von „Wedlerg“, eher wie Sie.
Über Marx würde ich mir aber keine Gedanken machen, er hat abgewirtschaftet, außer es wäre alles noch schlimmer als es jetzt aussieht.


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 Quirinusdecem 25. September 2018 
 

Erzengel Michael

...ich empfehle folgendes Gebet:

Heiliger Erzengel Michael,
beschirme uns im Kampf,
schütze uns gegen die Bosheit
und die Nachstellungen des bösen Feindes.
"Ihm möge Gott gebieten",
so flehen wir inständig.
Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen
wollest den Satan und alle andern bösen Geister,
welche zum Verderben der Seelen
in der Welt umhergehen
mit Gottes Kraft in die Hölle hinabstoßen. Amen.


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 Diasporakatholik 25. September 2018 
 

Als einfacher Katholik empfehle ich einmal mehr das Gebet für die gesamte Kirche

"Kirche auf dem Weg" aus dem ALTEN Gotteslob-Gebetbuch Nr. 27.1:

"Barmherziger Vater, wir bitten dich in Demut für deine ganze heilige Kirche.

Erfülle sie mit Wahrheit und mit Frieden.
Reinige sie, wo sie verdorben ist.
Bewahre sie vor Irrtum.
Richte sie auf, wo Kleinglauben sie niederdrückt.
Beschenke sie, wo sie Mangel leidet.
Stärke aber und kräftige sie, wo sie auf deinem Weg ist.
Gib ihr, was ihr fehlt, und heile den Riss, wo immer sie zerteilt und zerstreut ist, du heiliger Herr deiner Gemeinde.

Um Jesu Christi, unseres Herrn und Heilands willen."


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 KT-GK2018 25. September 2018 

ja @ Gandalf. Pompeji ist grad Vatikan

es kommt ja alle paar Tage sowas hoch. von UNTEN. der Vulkan fließt.

wundert mich daß Brandmüller und Sarah zB ruhig sind.
wäre wichtig vonn ihnen ein Interview zu bekommen.
(Schwibach? Badde?)

LG

www.kathtube.com/player.php?id=46138


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 Kurti 25. September 2018 
 

Daß Franziskus seine Freunde protegiert, aber

seine Kritiker abserviert, das hat bereits Mathias Matussek im April 2017 in der Weltwoche geschrieben:
https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2017-14/artikel/papst-allerlei-die-weltwoche-ausgabe-142017.html


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 Christa.marga 25. September 2018 
 

Das ist einfach unglaublich...

...der Papst lässt die Hl. Messe unterbrechen - das ist eine respektlose Handlung, für die es keine Worte gibt.

Dieses Verhalten zeugt von wenig Demut, ich bin von diesem Papst mehr als enttäuscht!


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 Lautensack1 25. September 2018 
 

Kardinal Cormac

Kardinal Cormac stand in England für eine Verweltlichung der Kirche. Ein charmanter Gesprächspartner, der bei allen Eliten gerne gesehen war.

Es war für ihn bezeichnend, daß er den früheren Premierminister Tony Blair, der als Politiker ein fanatischer Abtreibungsbefürworter gewesen war, in die katholische Kirche aufnahm, ohne von ihm eine Distancierung zu verlangen.

Das Establishment dankte ihm mit einem Adelstitel und Sitz im Oberhaus, den er aber dann auf römische Anordnung hin ablehnen mußte.


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 Quirinusdecem 25. September 2018 
 

@Magdalena77

...leider nicht ein schlechter Krimi, sondern durch Seilschaften und Verschwörungen , als Krimi, ein Guter: Hier wird richtig was geboten und es geht bis auf den Bodensatz menschlicher Veranlagungen und dessen Ausleben. Neben der St. Gallen Truppe fällt immer wieder der Jesuitenorden, zumindest Angehörige dieses Ordens auf. Immer wieder blitzt es auf ohne das man es dann auch Habhaft werden könnte. Ich denke sie sind mit dabei, aber anscheinend viel gewiefter als die, die sie voraus schicken. Nun, man wird sehen....
In diesem Zusammenhabg betrachten man auch bitte nochmal die Quasi Zerschlagung der Malteser....Ein Schelm der Böses dabei denkt, oder...?


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 Herbstlicht 25. September 2018 
 

Es wird immer schlimmer und die Traurigkeit wächst.

Bei all dem Bitteren und Schockierenden ist mir eines besonders schmerzlich, es ist wie ein Stich ins Herz und zwar die beschriebene Szene:

"Der Papst möchte Sie sprechen."
"Haben Sie ihm erzählt, dass ich gerade die Hl. Messe feiere."
"Ja", sagte der Sekretär, "aber er sagte, dass das nichts ausmache. Er möchte sofort mit Ihnen sprechen."

Welch eine Anmaßung!
Eine Messe, in der Christus der Mittelpunkt der heiligen Handlung ist, unterbrechen zu lassen mit dem Hinweis, dass das "nichts ausmache", ist zutiefst verstörend.

Ist das der sich allzeit demütig und bescheiden gebende Papst?
Also wenn das wirklich so stattgefunden haben sollte, verrät das mehr über Franziskus als lange Abhandlungen.


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 JuM+ 25. September 2018 
 

@Magdalena77

Benedikt XVI fürchtete die Wölfe zum Beginn seines Papstamtes, um wieviel mehr musste er die vermehrten und erstarkten Wölfe nach seinem Rückzug fürchten?


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 Magdalena77 25. September 2018 

Kombiniere: Kardinal Bergoglio von Buenos Aires war in interessierten Kreisen bereits dafür bekannt, dass er Barmherzigkeit mit Missbrauchstätern und anderen sexuell Verirrten übte ("Bergoglio wird mich niemals fallen lassen", Täter Grassi). Mehrere hochrangige Kardinäle hatten ebenfalls Dreck am Stecken, sei es durch eigene Verfehlungen, sei es durch Vertuschung von Taten anderer Kleriker. Diese fürchten die von Benedikt XVI. in Angriff genommene Bestrafung und Aufarbeitung von Missbrauchstaten, da sie dann selbst ins Fadenkreuz gerieten. Benedikt wird dermaßen unter Druck gesetzt und auch von engen Mitarbeitern verraten (Stichwort: Kammerdiener, Stichwort Bischof Williamson), dass er der (irrigen) Ansicht ist, selbst nicht mehr Herr dieser Mafia werden zu können. Er dankt ab, um dieses Anliegen einem neuen, vermeintlich stärkeren Nachfolger zu übergeben. Er konnte nicht ahnen, dass dieser von genau jenen Wölfen als ihr oberster Protektor gewählt würde.
Nur ein schlechter Krimi?


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 griasdigott 25. September 2018 

Auch in Argentinien braut sich was zusammen

Sandro Magister schreibt, dass sich auch in Argentinien etwas über dem Pontifex zusammenbraut. Es soll um 66 Priester, Mönche und Nonnen gehen. Und der Fall Grassi, welcher ja mittlerweile sehr bekannt ist.
Nachzulesen auf
Beiboot-petri.blogspot.com

Wie das alles wohl enden wird? Es ist so erschütternd.

Ehrlich gesagt, denke ich permanent darüber nach, wie es weitergehen kann, nach dem Zusammenbruch. So weitergehen kann es ja auch nicht.


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 Smaragdos 25. September 2018 
 

Staatlicher Druck einzige Lösung

"Denn inzwischen laufen in Großbritannien Untersuchungen der Missbrauchsfälle der katholischen Kirche durch den Staat selbst."

Das ist die einzig richtige Vorgehensweise. PF versteht anscheinend nur die Sprache des staatlichen Drucks wie im Fall Chile, auf kirchlichen Druck - wie im Fall Viganò - reagiert der Papst in seiner übergroßen Demut durch "jesuanisches Schweigen"...


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 siebenschlaefer 25. September 2018 
 

Der pure Horror ist doch

dass PF und seine Kumpane den sexuellen Missbrauch offenbar als ein Art Kavaliersdelikt betrachten, egal ob an Frauen, Kindern, Seminaristen oder anderen Abhängigen begangen. Ich weiß nicht, wieviele Mütter hier im Forum schreiben, aber als solche kann man die Dimensionen des Ganzen wohl klarer sehen. Ich habe eine Vorstellung davon, was zerstörte Kinderseelen sind. Und diese Kirchenfürsten gehen über Leichenfelder, um ihre politischen Geschäfte zu machen und sich gegenseitig zu schützen. Es sind allesamt armselige Figuren, in deren Haut ich nicht stecken möchte, wenn der Weltenrichter kommt. Und der Bischof von Rom hat all diese Fäden als Zügel in der Hand, wie es ausschaut. Wie lange wird der Herr sich das noch anschauen, frage ich mich?


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 Thalelaios 25. September 2018 
 

@wedlerg: bitte keine falschen Vergleiche ziehen in Bezug auf Luther!

Niemand will die Konsequenzen Luthers ziehen, ich bin fest davon überzeugt, dass Christus selbst als höchster Priester seine Kirche und Priester als Gnadenmittler gestiftet hat, für uns alle zum Heil. Das ändert aber nichts daran, dass böse Menschen sich der Kirche bemächtigt haben und das Heilswerk des Herrn zerstören wollen. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch nicht mehr von einem "Skandal" sprechen, denn das wäre eine unangemessene Verniedlichung. Es führt zu überhaupt nichts Gutem, aus Angst vor einer vermeintl. Beschädigung der Kirche weiterhin den Mantel des Schweigens auszubreiten. Es fault überall unter der Oberfläche, und jeder Arzt sähe sich gezwungen, diese Fäulnis offenzulegen, möglicherweise kommt man auch nicht um eine Amputation umhin. Und zum Ereignis der abgebrochenen Messe: bitte keine Verharmlosung - für mich ist jede hl. Messe das größte Ereignis, das auf Erden geschehen kann. Wer das perfide sabotiert, den kann man nicht "skandalisieren", der ist nicht im HERRN!


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 Guingamp 25. September 2018 
 

Die Problematik wurde hier ja schon thematisiert.

Angesichts der ganzen heterodoxen Kardinäle würde ein (mehr als überfälliger) Rücktritt von Franziskus vermutlich nur wenig bringen. Es würde einfach der nächste ,,Reformer" gewählt werden...die Situation ist so verfahren, daß ein normales Gesunden der Kirche aus sich selbst heraus meines Erachtens nicht mehr möglich ist. Entweder Gott wirkt durch ein direktes Eingreifen -- oder aber die sichtbare Kirche reduziert sich auf einen ,,heiligen Rest" bzw. faktisch ist das ja schon jetzt der Fall, denn das, was theologisch-gesellschaftspolitisch und auch bloß sittlich aus dem Vatikan kommt, steht in einem diamentralen Gegensatz zu allem, wofür die Kirche von ihrer Idee her steht.


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 Gandalf 25. September 2018 

@Stephaninus

Stephaninus: Bitte genauer informieren!
Hier geht es um Vertuschung und um gavierende sexuelle Verfehlungen von O'Conner selbst! Die Frau wollte nicht die Öffentichkeit (darum auch keine Klage vor einem weltlichen Gericht) und dachte, dass die Kirche ihr beistehen wird, ein großer Fehler. Sie wurde auch von der einen Diözese sogar als Opfer anerkannt und bekam sogar Schmerzensgeld, aber nur für den eine Fall. Die Frau hat schon vor vielen Jahren begonnen, das einzuklagen, im Rahmen der Kirche halt, leider ein großer Fehler, da die Vertuschungsmechanismen leider noch immer bis in höchste Stellen gut funktionieren.


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 Walahfrid Strabo 25. September 2018 

Schlimmere Abgründe als zur Zeit des Ablaßhandels...

...was kommt als nächstes ans Licht? Es ist unglaublich, wie geweihte Amtsträger mit Menschen umgehen. Und wie gering der Papst die Feier der Heiligen Messe offensichtlich achtet, macht mich einfach sprachlos. Herr, in was für Zeiten leben wir??? Ich habe Angst!


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 Federico R. 25. September 2018 
 

Der Verdacht liegt nahe!

Könnte es nicht so sein, dass die bis heute unbegründet gebliebene Entlassung zweier bewährter Mitarbeiter der Glaubenskongregation und schlussendlich auch die des damaligen Präfekten Kardinal L.G. Müller durch p.Franziskus mit dieser Causa in engerem Zusammenhang stehen?
Übrigens: Das nicht nur unhöfliche, sondern geradezu schäbige Verhalten des „Bischofs von Rom“ gegenüber dem geradlinigen ehemaligen Glaubenspräfekten offenbart einen für einen Papst äußerst ungünstigen, unwürdigen Charakterzug des Jorge Bergoglio, wie er z.B. in dem nun auch in deutscher Sprache vorliegenden Buch „Der Diktator Papst“ (Renovamen Verlag, ISBN 978-3-95621-134-8) glaubhaft beschrieben ist.


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 Sebi1983 25. September 2018 
 

@Gandalf "Ich fürchte, dass noch mehr hochkommen wird"

Das fürchte ich einerseits auch. Andererseits hoffe ich es aber auch. Die Wahrheit muss an den Tag. Damit die Kirche gereinigt und geheilt werden kann, müssen alle Eiterbeulen aufplatzen, so widerlich der Gestank auch sein wird.


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 Sebi1983 25. September 2018 
 

Glaubwürdig?

Einige Details dieser Story wirken auf mich schon etwas seltsam. Ein Kardinal, der die Messe unterbrechen muss, weil der Papst, der in der Sakristei sitzt (???), ihn unmittelbar sprechen will? Dieses Detail klingt eher nach einem fantasiereichen Vatikanthriller. Dass dem Papst das konsequente Vorgehen der Glaubenskongregation bei der Aburteilung von Missbrauchstätern zu streng, hört man jedoch immer wieder.

Es ist etwas faul in der engen Umgebung dieses Papstes. Das wird man nicht leugnen können, egal ob die Details in dieser Geschichte hier nun stimmen oder nicht. Ich fürchte, dass dieser Papst das Problem nicht lösen kann, weil immer deutlicher wird, dass er Teil des Problems ist.


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 Stephaninus 25. September 2018 
 

@ Gandalf @alle

Geht es nun um Vertuschung als Bischof von Arundel oder um gavierende sexuelle Verfehlungen von O'Conner selber? Dass der Kardinal von Westminster eine Frau vergewaltigt haben soll, glaube jedenfalls wer wolle. Ich halte das für vollkommen unglaubwürdig und böswillig. Solche Dinge können leider auch den integersten Menschen unterschoben werden. Warum hat die Frau nicht zu Lebzeiten eine Klage geführt? Aber jetzt, da der Kardinal tot ist...Geben wir alle acht, dass wir nicht am Zerstörungswerk der Kirche munter mittun, nur weil uns der Papst (mit dem ich auch meine liebe Mühe habe) nicht passt...


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 wedlerg 25. September 2018 
 

@Thalelaios: Vorsicht

Ich warne dringend vor Skandalisierungen. Wir sollten nie vergessen, dass Skandalisierungen immer dem großen Feind nutzen.


Luther konnte die Kirche skandalisieren, weil sie in einer moralischen Krise steckte. Er hatte allerdings noch weniger Moral. Unter gingen am Ende die heiligen Gegenreformer.


Wer aufarbeiten will, muss das heute mehr denn je unaufgeregt und klar machen. V.a. aber mit der klaren Ansage, dass das aller wichtigste ist, dass das Evangelium gilt.

Die Heiligen arbeiten ohne Schaum vor dem Mund auf. Und nur sie sind berufen, weil sie auch authentisch sind.

Der nächste Papst muss ein Heiliger sein, den alle akzeptieren.

Eine Skandalisierung würde nur die Grabenkämpfe entflammen und es ist nicht sicher, ob die liberalen Sexualisierer nicht die öffentliche Meinung auf ihre Seite ziehen können. Gerade in einer Zeit, in der die Gesellschaft noch viel mehr Missbrauch kennt als die Kirche!


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 wedlerg 25. September 2018 
 

Debatte muss klarer werden

Auch dieser Fall ist - so schockierend er ist - aus dem Buch der Diktator-Papst schon bekannt. Es scheint, als ob alles, was darin steht nun ans Licht kommt.

Der Fall Hill zeigt aber auch, dass Missbrauch eben kein Fall des "verklemmten Zölibat-Priesters" ist, sondern ein professioneller Abgrund. Mir scheint, dass Hill KAplan wurde, obwohl seine Taten schon durchschienen bzw. teilweise bekannt waren. Mag sein, dass er dann im Schutz der Kirche erst recht loslegen konnte, sprich Zölibat und scheinbar heiligen Raum schamlos ausnutzen konnte.

In der Gesellschaft sind die Täter ja auch in der Regel charismatische kommunikative Typen, die man mag, Leute die Ansehen genießen (zumindest in bestimmtem Umfeld). Sprich: Blender. Und Blender nutzen alles aus.


Deshalb ist es so wichtig, klar zu bleiben. Nicht jeder der von Blendern getäuscht wird, ist Mittäter. Wer aber meint, enttabuisierte Sexualität sei richtig ist Mittäter.


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 padre14.9. 25. September 2018 

Ich befürchte es kommt eine Zeit ohne Auslandsreisenn

der Päpste. So wie vor PP Paul VI.
Nur der Grund ist diesmal ein ganz anderer.


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 KMCA 25. September 2018 
 

Die Dinge fügen sich

Sollten sich diese und ähnlich gelagerte Geschichten tatsächlich bewahrheiten, dann läuft das ja wohl relativ klar in eine ganz bestimmte Richtung: nämlich diejenige, dass die Wahl von Papst Franziskus recht leicht als ungültig erklärt werden kann.

Denn Absprachen zwischen den Kardinälen zur Kür eines bestimmten Kandidaten zum Papst sind ein Grund, dass eine Papstwahl automatisch ungültig ist: und das noch viel mehr, wenn die Absprachen dazu dienen, um sich vor gerechter Bestrafung durch kirchenrechtliche Autoritäten zu schützen, indem man "seinen Mann" in Rom installiert. Der dann alle derartigen Verfahren niederschlägt. Oder das zumindest probiert.

Sollten sich auch nur einige dieser Dinge erhärten, könnte der Einsturz des bösen Kartenhauses sogar relativ rasch gehen.


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 Thalelaios 25. September 2018 
 

Als ich gerade die Stelle las, dass Jorge Mario Bergoglio eine Hl. Messe unterbrach,

bloß um seine verbrecherischen Absichten zu realisieren, gefror mir das Blut in den Adern. Eine heilige Messe unterbricht man, wenn es im Dachstuhl der Kirche brennt, ein Erdbeben droht oder sonst in irgendeiner Weise Lebensgefahr besteht. Für diesen Vorfall muss es Zeugen geben, die besagten Studenten, die dieses Ereignis nie vergessen werden, und nicht zuletzt Kardinal Müller, den Zelebranten. All diese Personen müssen jetzt sprechen, einschließlich des Papa emeritus, so ehrenwert sein Schweigen auch bis jetzt gewesen sein mag. Papa emeritus muss sein Schweigen brechen und der ganzen Kirche mitteilen, was ihn zum Rückzug bewogen hat. Dass er nicht mehr reisen und keine Weltjugendtage mehr besuchen konnte, ist ein formaler Grund, aber kein wirkungsmächtiger. In Zeiten der digitalen Technik hätte Benedikt auch auf einer riesigen Leinwand zu den jungen Menschen sprechen können, was nichts gemindert hätte. Es sitzt nun auf dem Stuhle Petri jemand, der von sich sagt: "Ich bin ein Teufel."


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 Pilgrim_Pilger 25. September 2018 
 

Ich fürchte, es gibt es noch mehr tickende Zeitbomben

Ironie an
Auch zu diesem Sachverhalt wird der Bischof von Rom schweigen, um den Größenwahn seiner Kritiker nicht zu fördern
Ironie aus

Eventuell ist der Bischof von Rom angesichts des Sachverhalts auch verstummt. Ein Autofahrer der bei Rot über die Ampel fährt und dabei geblitzt wird, wird ich auch trotz seines anschließenden Schweigens bestraft.


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 Eliah 25. September 2018 
 

Wer einmal lügt...

Ich sehe das so: Wenn die weltlichen Medien Franziskus fallenlassen, wofür es bereits Anzeichen gibt, wird auch die St.-Gallen-Mafia ihn fallenlassen und zum Rücktritt drängen, damit ein Nachfolger weiter in ihrem Sinne "reformieren kann". Ich zweifle aber daran, daß sich in einem neuen Konklave noch einmal eine Mehrheit für einen Mann vom Schlage des jetzigen Amtsinhabers finden wird. Wer einmal lügt...


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 hape 25. September 2018 

Lieber ein Ende mit Schrecken, …

… als ein Schrecken ohne Ende. So sagt der Volksmund.

Die Würde des Papstamtes wird mit jeder neuen Anklage tiefer untergraben. Das Schweigen des Papstes aber erinnert zunehmend an TV-Krimis, wenn der Kommissar zum Angeklagten sagt: "Sie haben das Recht zu schweigen. Alles was Sie sagen, kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden. Sie haben das Recht, zu jeder Vernehmung einen Verteidiger hinzuzuziehen. Wenn Sie sich keinen Verteidiger leisten können, wird Ihnen einer gestellt. Haben Sie das verstanden?"

Hat der Papst verstanden? – Niemand weiß das, solange er schweigt. Nach B. Hagenkord, SJ hat sein Schweigen geistliche Gründe: gerade unter Druck sei nicht das eigene Tun, die machtvolle Geste, sondern das demütige Schweigen richtig. Denn dies eröffne Raum für das Handeln Gottes. Daher sei das Schweigen auch keine Flucht vor der Verantwortung, sondern die Ausübung des Hirtenamtes ohne Worte. –

Ich verstehe das nicht. Mir fehlt die Gabe der Unterscheidung.


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 septus 25. September 2018 
 

Abwarten !

Auch hier gilt jetzt erst einmal abwarten und sehen, was die weiteren Untersuchungen bringen, bevor man vorschnell Schlüsse zieht. Gerüchte gibt es schon genug.


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 Gandalf 25. September 2018 

Ich befürchte, dass noch mehr hochkommen wird!


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 Quirinusdecem 25. September 2018 
 

St. Gallen...

...je mehr ich nachforsche, desto mehr erkenne ich, das die St. Gallen Gruppe das grundlegende Problem war, nein besser ist! Das Pontifikat Benedikt XVI wurde aus dieser Gruppe über die Medien sabotiert und diskreditiert. Aber, und da muss man sich wundern, der Kampf, den Joseph Ratzinger bereits als Kardinal geführt hat und sein Standhalten als Papst Benedict XVI war enorm. Jetzt verstehe ich sein Furcht, den Wölfen nicht standhalten zu können. Wenn man dann die Abhängigkeiten von und durch diese Gruppe in Seminaren und Diözesen anschaut und sich ihr zentrales Credo an ungehemmte nicht verantwortete und gelebte Sexualität ansieht gilt es diese Verbindung und ihre Verbindungen zu zerschlagen. Das erfordert insbesondere den theoretischen Überbau zu zerschlagen und das bedeutet: NEIN, Homosexualität ist nicht "gut so" und NEIN Pädophilie ist keine sexuelle Spielart und JA, Sexualität gehört verantwortet in die Ehe und JA, die Ehe existiert nur in der Verbindung von Mann und Frau..etc.


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 J.g.Ratkaj 25. September 2018 
 

Es ist offensichtlich, daß die Amtskirche

ein anstößiges Vertuschungskartell errichtet hat um den Mißbrauch durch Kleriker zu verschleiern um dieser der Strafverfolgung zu entziehen.
Würden staatl. Justiz und in gewisser Weise auch die Medien sich nicht der Mißbrauchsgreueln widmen würde abseits der offizösen Beschwichtigung gar nichts geschehen. Bes. brisant wiederum ist zudem welch moralisch-korrupte und sexuell-aberrate Hierarchen und Prälaten der regierende Papst um sich schart.


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 lakota 25. September 2018 
 

Für was auch immer P.Franziskus

verantwortlich ist, mich schockiert in diesem Bericht nur eine Stelle:
"Tosatti schildert diesen Vorfall, bei dem deutsche Studenten dabei waren, so: "Der Papst möchte Sie sprechen." "Haben Sie ihm erzählt, dass ich gerade die Hl. Messe feiere." "Ja", sagte der Sekretär, "aber er sagte, dass das nichts ausmache. Er möchte sofort mit Ihnen sprechen."
Wenn das wahr ist: soviel Rücksichtslosigkeit, soviel Egoismus, so eine Mißachtung der Hl. Messe - das ist KEIN Papst!


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 Kostadinov 25. September 2018 

Im Endeffekt ist das die Wiederholung der McCarrick-Geschichte auf britisch...

wer kirchenpolitisch Señor Bergoglio nahesteht und ihm zu seinem Posten verholfen hat, der bekommt einen Freifahrtschein. Die Story passt so genau ins Bild des aktuellen Amtsinhabers, dass es mir schleierhaft ist, wie andere Poster sie als Quatsch abtun können - ohne auch nur ein Sachargument anzuführen, warum es Quatsch sein sollte. Auch die durchscheinende Geringschätzung der Hl. Messe durch PF passt ins Bild, vermutlich hat Kardinal Müller damals über 40 Minuten gebraucht? Sorry, für den Sarkasmus, aber ohne halt ich das nicht mehr aus...


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 chriseeb74 25. September 2018 
 

@stephaninus

Ich halte inzwischen fast alles für möglich...für mich stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wann das "Kartenhaus" zusammenbricht...


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 Cosmas 25. September 2018 
 

Traurig, dass man inzwischen auf staatliche Untersuchungen hoffen muss, damit wirklich was passiert


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 Stephaninus 25. September 2018 
 

Das halte ich nun wirklich für Quatsch

sorry, aber so eine Geschichte ist für mich unglaubwürdig.


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 SpatzInDerHand 25. September 2018 

oh-oh :( - das könnte sich als der Anfang vom Ende unseres Papstes herausstellen :(


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