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Vatikan: Welt muss Christen in Nahost besser schützen

1. Oktober 2018 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Päpstlicher Außenbeauftragter Gallagher bei UN-Vollversammlung in New York: "Internationale Gemeinschaft hat versagt"


New York (kath.net/KAP) Der Vatikan hat die Welt aufgefordert, mehr für den Schutz von Christen im Nahen Osten zu tun. "Die internationale Gemeinschaft hat bei dieser Aufgabe versagt", sagte der Außenbeauftragte des Heiligen Stuhls, Erzbischof Paul Gallagher, laut dem vom Vatikan am Samstag veröffentlichten Redeskript bei der UN-Vollversammlung in New York. Die seit einigen Jahren auftretende Gewalt seitens extremistischer Muslime sowie staatliche Diskriminierung gegen Christen sei nicht eine religiöse Frage, sondern es gehe um grundlegende Menschenrechte.


"Abscheuliche Verbrechen" gegen Christen verlangten nicht nur eine Antwort von Christen und anderen Gläubigen, so Gallagher. Auch staatliche Autoritäten seien gefordert. Deren erste Pflicht sei es, alle Bürger ihres Landes zu schützen, ungeachtet von Religion und Volkszugehörigkeit. Besonders gelte dies für Minderheiten, die nicht nur bedroht seien von Gewalt durch Angehörige der Mehrheit. Strukturelle Ungerechtigkeit in Gesetzen und Verwaltung eines Landes erschwerten etwa die Ausübung von Berufen oder den Bau von Schulen oder Gotteshäusern. Wo Staaten zu schwach seien, diese Schutz zu gewährleisten, müsse die internationale Gemeinschaft helfen.

Trotz gelegentlicher Spannungen hätten Christen und Muslime in der Region jahrhundertelang gut zusammengelebt, sagte Erzbischof Gallagher. Seit einigen Jahrzehnten aber sei die Zahl der Christen im Nahen Osten stark gesunken, in einigen Regionen würden sie gar nicht überlegen. Christen besäßen aber "jedes Recht der Welt, in Frieden und Freiheit zu leben". Das gelte auch für jene Region, in der sie seit 2.000 Jahren leben und die sie mitgeprägt haben. Daran müsse man die Welt heute erneut erinnern.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 1. Oktober 2018 
 

Scheinheiliges Geplapper

"...Diese abscheuliche Verbrechen verlangen eine Antwort von Christen und anderen Gläubigen...":
Herr Gallagher hat bei allem diesem Blabla vergessen zu sagen, was der Oberkommandeur PFranziskus dazu gesagt hat, nachdem in Yemen die Schestern von Mutter Theresa und ihre Helfer blutrünstig ermordet wurden:
(mit einer Latenzzeit von einigen Tagen):
"Das sind die Opfer der Gleichgültigkeit der Globalisierung".
Der Vatikan würde sehr viel Geld für teure Reisen und sehr viel CO2-Ausstoß für die Umwelt sparen, wenn solche scheinheilige Aussagen unterblieben.


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