Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch

Vatikan: Welt muss Christen in Nahost besser schützen

1. Oktober 2018 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Päpstlicher Außenbeauftragter Gallagher bei UN-Vollversammlung in New York: "Internationale Gemeinschaft hat versagt"


New York (kath.net/KAP) Der Vatikan hat die Welt aufgefordert, mehr für den Schutz von Christen im Nahen Osten zu tun. "Die internationale Gemeinschaft hat bei dieser Aufgabe versagt", sagte der Außenbeauftragte des Heiligen Stuhls, Erzbischof Paul Gallagher, laut dem vom Vatikan am Samstag veröffentlichten Redeskript bei der UN-Vollversammlung in New York. Die seit einigen Jahren auftretende Gewalt seitens extremistischer Muslime sowie staatliche Diskriminierung gegen Christen sei nicht eine religiöse Frage, sondern es gehe um grundlegende Menschenrechte.


"Abscheuliche Verbrechen" gegen Christen verlangten nicht nur eine Antwort von Christen und anderen Gläubigen, so Gallagher. Auch staatliche Autoritäten seien gefordert. Deren erste Pflicht sei es, alle Bürger ihres Landes zu schützen, ungeachtet von Religion und Volkszugehörigkeit. Besonders gelte dies für Minderheiten, die nicht nur bedroht seien von Gewalt durch Angehörige der Mehrheit. Strukturelle Ungerechtigkeit in Gesetzen und Verwaltung eines Landes erschwerten etwa die Ausübung von Berufen oder den Bau von Schulen oder Gotteshäusern. Wo Staaten zu schwach seien, diese Schutz zu gewährleisten, müsse die internationale Gemeinschaft helfen.

Trotz gelegentlicher Spannungen hätten Christen und Muslime in der Region jahrhundertelang gut zusammengelebt, sagte Erzbischof Gallagher. Seit einigen Jahrzehnten aber sei die Zahl der Christen im Nahen Osten stark gesunken, in einigen Regionen würden sie gar nicht überlegen. Christen besäßen aber "jedes Recht der Welt, in Frieden und Freiheit zu leben". Das gelte auch für jene Region, in der sie seit 2.000 Jahren leben und die sie mitgeprägt haben. Daran müsse man die Welt heute erneut erinnern.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 1. Oktober 2018 
 

Scheinheiliges Geplapper

"...Diese abscheuliche Verbrechen verlangen eine Antwort von Christen und anderen Gläubigen...":
Herr Gallagher hat bei allem diesem Blabla vergessen zu sagen, was der Oberkommandeur PFranziskus dazu gesagt hat, nachdem in Yemen die Schestern von Mutter Theresa und ihre Helfer blutrünstig ermordet wurden:
(mit einer Latenzzeit von einigen Tagen):
"Das sind die Opfer der Gleichgültigkeit der Globalisierung".
Der Vatikan würde sehr viel Geld für teure Reisen und sehr viel CO2-Ausstoß für die Umwelt sparen, wenn solche scheinheilige Aussagen unterblieben.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  3. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  4. „Das Ende von Maria 2.0“
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  11. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  12. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  13. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  14. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz