Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  3. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  4. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  5. "Vaccine Amen"
  6. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  7. Spanien am moralischen Abgrund
  8. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  9. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  10. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  11. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  12. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  13. Panik in Magdeburg
  14. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  15. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“

Priesterlicher Zeuge gegen indischen Bischof wurde tot aufgefunden

24. Oktober 2018 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mord oder Herzstillstand? – Der Priester, der gegen den missbrauchsverdächtigen südindischen Bischof Mulakkal ausgesagt hatte, ist tot


Kochi (kath.net) Mord oder Herzstillstand? Der Priester, der gegen den missbrauchsverdächtigen südindischen Bischof Franco Mulakkal ausgesagt hatte, ist tot. Die Todesursache ist noch unklar, die Polizei stellte keine unmittelbare Gewalteinwirkung fest. Darüber berichteten indische Medien. Der Bischof war am 15. Oktober gegen Kaution aus der Untersuchungshaft freigelassen worden, seine Anhänger bereiteten ihm einen begeisterten Empfang. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs einer Ordensfrau, kath.net hat mehrfach berichtet, er selbst pocht auf seine Unschuld.


Der 62-jährige katholische Priester Kuriakose Kattuthara war morgens tot im Bett eines Priesterwohnhauses in Dasuya nahe Jalandhar im Punjab aufgefunden worden. Die Polizei gab als mutmaßliche Todesursache Herzstillstand an. Die Familie des Verstorbenen sagt allerdings, dass Kattuthara keine kardiologische Krankheitsvorgeschichte gehabt habe, der Priester habe wegen seiner Aussagen gegen Bischof Mulakkal aber mehrfach Drohungen erhalten. Die Familie dringt darauf, dass der Tote obduziert wird, um die genaue Todesursache festzustellen. Der Bruder des Verstorbenen berichtete, dass Kuriakose Kattuthara vor wenigen Tagen im Telefongespräch ihm gegenüber die Sorge ausgedrückt habe, dass ihm etwas zustoßen könne.Der Priester galt als ein Hauptzeuge gegen den Bischof.

Auch andere Zeugen, die gegen den Bischof ausgesagt hatten, berichten, dass sie bereits bedroht wurden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  26. Oktober 2018 
 

Auch nach einem Mord schlägt das Herz nicht mehr. Es müsste eher heißen: Mord oder natürlicher Tod durch Infarkt o.ä. Deshalb wäre eine Obduktion zur Klärung angebracht. Bei Papst Johannes-Paul I hat man das leider unterlassen, sonst wären die Mordgerüchte nicht entstanden.


2
 
 winthir 25. Oktober 2018 

"Herzstillstand"

Dieses Thema habe ich hier eingebracht, und möchte hierauf kurz antworten.
1) Dass in D jedes zweite Tötungsdelikt unentdeckt bleibt, ist auch meine Meinung. Für Interessierte empfehle ich sehr das Buch von Sabine Rückert: "Tote haben keine Lobby".
2) Ob in D obduziert wird, richtet sich auch nach dem jeweils vorhandenen Budget. Irgendjemand muß das schließlich auch bezahlen.
3) In D darf jeder Arzt den Tod bescheinigen, und auch das Kreuzerl machen bei Natürlicher Tod/Todesursache ungeklärt/Unnatürlicher Tod. Wenn der Doktor dann ankreuzt ungeklärt, könnte das mehrere Ursachen haben z. B. auch, dass das Pathologische Institut der Uniklinik aufgrund von Sparmaßnahmen kurz vor der Schließung steht und Leichen zum Überleben braucht.


2
 
 SCHLEGL 25. Oktober 2018 
 

@Montfort

Auf Ihr Statement habe ich geantwortet, weil das Wort "Herzstillstand", so wie Sie es gesetzt haben, unterschwellig einen unnatürlichen Tod insinuiert! Ob eine Obduktion vorgenommen wird, wird vom Amtsarzt (Totenbeschauer) beurteilt, wenn der Gesundheitszustand/die regelmäßig eingenommenen Medikamente und eine Beurteilung des Hausarztes vorliegen. Wenn da etwas offenbleibt, ist eine Autopsie gesetzlich vorgeschrieben. Bei ungeklärter Todesursache wird auch der Staatsanwalt eingeschaltet, der praktisch immer eine Obduktion anordnet.
Die beiden von Ihnen zitierten Kardinäle waren in vorgerücktem Alter und über ihre gesundheitliche Probleme war die Umgebung sicher informiert.
Aber irgendwelche Unterstellungen haben in einem katholische Forum nichts zu suchen, das ist jedenfalls meine Meinung!Msgr. Franz Schlegl


2
 
 Stephaninus 25. Oktober 2018 
 

@Msgr Schlegl

Danke für Ihre Worte.


4
 
 Montfort 24. Oktober 2018 

@Schlegl - Alle Menschen sterben an Herzstillstand...

wie @winthir treffend feststellte.

Dennoch bin ich der Meinung, dass auch im Fall Meisner und Caraffa eine Obduktion durchaus angemessen gewesen wäre.

Außerdem ist erwiesen, dass Beschimpfungen und Ausgrenzung durch Schweigen, wie beide sie - auch durch den Papst - erleiden mussten, sich eben nicht gerade lebensverlängernd auswirkt. Darüber hat, soweit ich mich erinnere, sogar Papst Franziskus schon gepredigt. Auch kirchliches Mobbing verletzt und tötet - Rufmord haben Kard. Meisner und Kard. Caraffa ebenso erlebt wie jetzt Erzbischof C.M.Viganò.


6
 
 Montfort 24. Oktober 2018 

Ja, auch Kardinal Meisner und Kardinal Caraffa sind recht unerwartet

an "Herzstillstand" gestorben...


7
 
 Der Gärtner 24. Oktober 2018 

@ SCHLEGL

Möge es immer so bleiben, dass Sie das so vorbehaltlos sehen können, lieber Monsignore. Beim plötzlichen Tod von Zeugen sind wir da in D. etwas empfindlich geworden. Selbst dem WDR ist nicht entgangen, dass manchmal zuviel Zufall gegeben sein könnte.

https://www1.wdr.de/fernsehen/aktuelle-stunde/startseite/nsu-prozess-zeugen-sterben-100.html


7
 
 winthir 24. Oktober 2018 

nun,

zunächst: die Diagnose "Herzstillstand" ist immer richtig.

Dann: Dass die Familie des Toten auf eine Obduktion dringt, finde ich gut. ich hoffe, die Familie ist mit diesem Anliegen erfolreich.

und: bleibt bitte an dem Thema dran. danke.


10
 
 anjali 24. Oktober 2018 
 

Mord?

Wenn man bedroht wird,bekommt man auch Stress und das kann toedlich sein. Aber doch traue ich diese Sache nicht.


4
 
  24. Oktober 2018 
 

@Schlegl

Der einzig sinnvolle Weg besteht darin, dass der Verstorbene obduziert wird.

Unterlässt man dies - wie das in unverantwortlicher Weise bei Johannes Paul I. geschehen ist - ist Gerüchten Tür und Tor geöffnet.
Für Deutschland gilt übrigens: Jeder zweite Mord bleibt unentdeckt:
https://www.kriminalpolizei.de/ausgaben/2008/maerz/detailansicht-maerz/artikel/jeder-zweite-mord-bleibt-unentdeckt.html


8
 
 SCHLEGL 24. Oktober 2018 
 

Herztod

Leider kommt es gar nicht so selten vor, dass Leute, die noch nicht sehr alt sind, plötzlich an Herzversagen/Infarkt/Lungeninfarkt/Schlaganfall sterben. Ich habe eine ganze Reihe solcher Personen beerdigt, ohne dass irgendwelches Fremdverschulden vermutet worden wäre.Ich denke noch an die Horrorgeschichten, die beim plötzlichen Tod von Papst Johannes Paul I († 1978) zum Beispiel von Yallop unter dem Titel "Im Namen Gottes?" verbreitet worden sind.Solche Todesfälle sind gar nicht so selten.Msgr.Franz Schlegl


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  2. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  3. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  4. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  5. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  6. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  7. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  8. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  9. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
  10. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  3. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  7. Panik in Magdeburg
  8. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  9. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  10. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  13. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz