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Nuntius: Wucherpfennig sollte Katechismus lesen!

27. Oktober 2018 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
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Apostolischer Nuntius in Deutschland, Eterović, kritisiert den Jesuiten Wucherpfennig scharf


Frankfurt a.M.-Vatikan (kath.net) In die Diskussion um das verweigerte Nihil obstat für den Frankfurter Theologieprofessor Ansgar Wucherpfennig SJ (Foto) wegen dessen Positionen zum Umgang der Kirche mit Menschen mit homosexuellen Tendenzen schaltete sich nun der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterović, ein. In der „Herder Korrespondenz“ äußerte er scharfe Kritik an Wucherpfennig. Theologieprofessoren „müssen sich danach richten, was die Kirchenlehre sagt, und die ist zum Beispiel nachzulesen im Katechismus“, erläuterte der Nuntius. Gleichzeitig sagte er, dass er das Interview, das die aktuelle Debatte ausgelöst hat, nicht gelesen habe.


Dem Frankfurter Neutestamentler war die erneute kirchliche Unbedenklichkeitserklärung „Nihil obstat“ für die Verlängerung seiner Amtszeit als Rektor der Jesuitenhochschule Sankt Georgen in Frankfurt a.M. von Rom verweigert worden, kath.net hat mehrfach berichtet, dann machte der Jesuitenorden einen Kompromissvorschlag. Der Kompromiss ist noch nicht offiziell bestätigt. Die Causa Wucherpfennig wird aktuell inner- und außerhalb der Kirche stark diskutiert.

Foto Prof. Wucherpfennig © Hochschule St. Georgen


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Lesermeinungen

 lesa 2. November 2018 

@UnivProf.: Danke, dass Sie sich zu Wort melden! Solches ist notwendig.


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 UnivProf 31. Oktober 2018 
 

Lehrerlaubnis entziehen!

Die Verweigerung des Nihil obstat genügt in diesem Fall nicht!
Die Lehrerlaubnis muss entzogen werden, wenn jemand nicht weiß, was Segnungen bedeuten und ungültige Sakramentalien propagiert!


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 Vermeer 28. Oktober 2018 

Tatsache ist

Fast jedem in in Deutschland katholisch-theologisch Lehrenden ist der KKK allenfalls ein „ Zeitdokument“ aber nicht Regelwerk und Grundlage christlichen Handelns und Denkens. Das ist ein Unding und multipliziert das Dilemma bei all den gehirngewaschenen Studenten und Schülern.


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 Schroedel 28. Oktober 2018 
 

Stimme des Papstes

Wenn der Heilige Vater zu den drängenden Fragen dieser Zeit nichts sagt - immerhin tun es dann dessen Botschafter. Dank an seine Exzellenz!


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 lesa 27. Oktober 2018 

Nuntius Eterovic hat den Hirtenstab erhoben

Dank an Nuntius Eterovic! Es geht nicht nur um Theorie, sondern um Menschenschicksale, die durch Fehlverkündigung und falsche Signale beeinflusst werden zum Schlechten und zur Bestätigung einer menschenverachtenden Ideologie.
"Darin liegt die große und befreiende Gabe des Evangeliums: Es offenbart unsere Würde, als Männer und Frauen, die als Abbild Gottes und ihm ähnlich geschaffen wurden. Es offenbart die erhabene Berufung der Menschheit, die die darin besteht, die Erfüllung in der Liebe zu finden. Es erschließt uns die Wahrheit über den Menschen und die Wahrheit über das Leben." (Benedikt XVI., 20.7.2008)
Der Katechismus, die Lehre der Kirche, die lebendige Überlieferung gewährleistet das Bleiben im Evangelium. "Wir Menschen leben entfremdet; in einem Meer des Dunkels ohne Licht. Das Netz des Evangeliums zieht uns aus den salzigen Wassern des Dunkels, des Leidens und des Todes heraus und bringt uns an das helle Licht Gottes zum wirklichen Leben." (vgl Benedikt XVI.)


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 Sureno 27. Oktober 2018 

S.E. Erzbischof Nikola Eterovic ist katholisch.


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 doda 27. Oktober 2018 

Chance

"Was vorher nur hinter vorgehaltenen Hand geäussert wurde,wird jetzt ganz öffentlich behauptet."(@Kurt)
Diese schmerzliche Situation birgt die Chance eines Reinigungsprozesses in sich.
Ob Menschen unter ungezählten vorgehaltenen Händen, oder vor aller Welt verwirrt werden bedeutet nicht, dass bei letzterem mehr Seelen verloren gehen müssen.
Mich schmerzt das derzeitige Pontifikat sehr - aber ist die Verwirrung durch ungezählte vorgehaltenen Hände wirklich weniger verhehrend?
Es denke, die Ausgangslage für Glaubensverteidiger ist besser, wenn die Verwirrer öffentlich bekannt sind.


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 Kurti 27. Oktober 2018 
 

Wie @Schlegl sagt, sind solche problematische theologische Positionen

keine Seltenheit.Diese Positionen sind aber nicht neu,sondern in der Kirche schon lange im Schwange.Neu ist aber, daß sie unter dem jetzigen sehr fragwürdigen Pontifikat,so richtig öffentlich geäussert werden.Was vorher nur hinter vorgehaltenen Hand geäussert wurde,wird jetzt ganz öffentlich behauptet. Die Kirchenleitung hätte schon einschreiten müssen,als da und dort doch bekannt wurde, daß Theologen die Lehre der Kirche hinterfragen.Daß das nicht oder kaum gemacht wurde, rächt sich jetzt. In den USA z.B. haben sich Klosterleute nach dem Ausspruch des Papstes "wer bin ich, um zu urteilen" auf ihn berufen, daß homosexuelle Verbindungen ja auch der Papst erlaube. Richtig gestellt, hat der Papst diesen Satz, den man auch im Sinne der Kirchenlehre hätte auslegen können, nie, weil er es so meinte, wie die Klosterleute es verstanden.Kasper wollte die kirchliche Anerkennung homosexueller Handlungen bei der Familiensynode ja auch durchsetzen,wenn nicht doch noch viele dagegen gewesen wären.


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 Rolando 27. Oktober 2018 
 

Ulrich Motte

Da gebe auch ich Ihnen Recht. Ich habe beim hier, http://www.kath.net/news/65653, auf einen Vortrag von P. Cantalamessa verwiesen. Leider wurden viele Priester schon von der Lehre der Kirche abweichenden Ausbildern unterrichtet.
Die lutherischen Ansichten Rahners haben viel Schaden in den Priesterseminaren angerichtet, auch bei Bischöfen, die ja auch da her kamen. Es sollte sich jeder Bischof und Priester die Gustav-Siewerth Akademie anschauen, es reicht schon online.


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 Zeitzeuge 27. Oktober 2018 
 

Da hat Herr Motte Recht,

die kath. Kirche scheint ihr Strafrecht seit über 50 Jahren weitestgehend suspendiert zu haben, das ist eine wahre Schande und die Lehrabweichler treiben eindeutig Missbrauch mit der Missio canonica!

Allerdings erinnere ich mich auch nicht, daß gegen einen prot. Professor ein Lehrzuchtverfahren z.B. wegen Falschlehre bzgl. der christlichen Sexualmoral eingeleitet wurde.


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 Stefan Fleischer 27. Oktober 2018 

@ Ulrich Motte

Natürlich. Aber normalerweise tun sie das nicht so dreist und unverschämt. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen endlich aufwachen und unmissverständlich sagen: "So nicht! Wenn jemand persönliche eine andere Lehrmeinung hat als die Kirche, so ist das sein Gewissensentscheid. Wenn dieser aber als Vertreter oder gar als Lehrer unserer Kirche auftritt, dann hat er die Lehre dieser Kirche darzulegen und zu verteidigen. Wenn er das nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann, dann gebe er den Verkündigungs- bzw. Lehrauftrag zurück. Die Gläubigen haben das unabdingbare Recht, die Lehre der Kirche, die ganze, unverfälschte Lehre, zu erfahren.


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 SCHLEGL 27. Oktober 2018 
 

@Ulrich Motte

Ganz richtig! Leider sind problematische theologische Positionen in Westeuropa keine Seltenheit!
Zu meiner Studienzeit (1969-1974) hat der Wiener Erzbischof Kardinal Dr. Franz König einem Universitätsprofessor und einem Dozenten die venia legendi entzogen.Msgr. Franz Schlegl


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 Ulrich Motte 27. Oktober 2018 
 

Frage, nicht Behauptung

Äußern sich nicht auch andere Priester wie der Professor? Nihil obstat?


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