Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  11. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  12. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  13. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

„…dann ist von vornherein diese Position als falsch anzusehen“

27. Oktober 2018 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Müller im „Domradio“ zu Lehramtsfragen wie Homosexualität und Causa Wucherpfennig, Teil 2: „Es ist die Autorität der Kirche, die solche Entscheidungen zu treffen hat und nicht ein einzelner Theologe.“


Frankfurt a.M.-Köln (kath.net) „Wenn eine Aussage getroffen wird: Die Kirche soll ihre Position zur Homosexualität in der Richtung ändern, dass ein sexuelles Verhältnis von zwei Männern dasselbe ist wie das Verhältnis von Mann und Frau, dann ist einfach von vornherein diese Position als falsch anzusehen.“ Das stellte Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregation, im Interview mi dem Kölner „Domradio“ fest. Gegenüber dem Domradio-Redakteur Renardo Schlegelmilch erläuterte er in Teil 2 des Interviews: „Es ist die Autorität der Kirche, die solche Entscheidungen zu treffen hat und nicht ein einzelner Theologe. Auch, wenn er eine große öffentliche Wirkung hat.“ Ausgangspunkt des Interviews war in Teil 1 die Frage nach Müllers Einschätzung der Positionen des Jesuitenpaters Ansgar Wucherpfennig gewesen. Der Vatikan hat dem Professor der von Jesuiten geführten Hochschule St. Georgen/Frankfurt a.M. bisher kein erneutes Nihil obstat für eine weitere Amtszeit als Rektor der Hochschule erteilt. Wucherpfennig hatte nach eigener Aussage bereits homosexuelle Paare gesegnet.


Der Kardinal erläuterte weiter: Hier irre nicht die Kirche, sondern es müsse der einzelne Theologe seine Privatmeinung zurückstellen und sich „auf den Boden des katholischen Glaubens stellen“. Das Rad der Dogmengeschichte sei nicht zurückdrehbar, auch nicht in der Frage der Homosexualität.

Das können wir auch nochmal problematisieren, ob der Begriff überhaupt sinnvoll ist, weil es nur eine männliche oder eine weibliche Sexualität gibt und nicht ein drittes Geschlecht. „Jedenfalls an dieser Grundposition der Kirche, die in der Offenbarung selbst verankert ist - das ist ja die einzige Orientierung, die wir haben können - gibt es eine Ehe, eine Lebensgemeinschaft, geistig, seelisch, leiblich mit der Offenheit auf das Kind, sowohl der natürlichen Erfahrung nach, wie auch der Vorgabe der Offenbarung nach, eben nur zwischen einem Mann und einer Frau“, erläuterte Müller wörtlich.

Link zum Interview Teil 2 des Kölner „Domradios“: Kardinal Müller über den Konflikt von Lehramt und Forschung: "Ein künstlicher Gegensatz"

Beiträge über den Jesuitenpater Wucherpfennig auf kath.net.

Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  7. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  8. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  9. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  10. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  14. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  15. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz