Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  7. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  8. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  13. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

„…dann ist von vornherein diese Position als falsch anzusehen“

27. Oktober 2018 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Müller im „Domradio“ zu Lehramtsfragen wie Homosexualität und Causa Wucherpfennig, Teil 2: „Es ist die Autorität der Kirche, die solche Entscheidungen zu treffen hat und nicht ein einzelner Theologe.“


Frankfurt a.M.-Köln (kath.net) „Wenn eine Aussage getroffen wird: Die Kirche soll ihre Position zur Homosexualität in der Richtung ändern, dass ein sexuelles Verhältnis von zwei Männern dasselbe ist wie das Verhältnis von Mann und Frau, dann ist einfach von vornherein diese Position als falsch anzusehen.“ Das stellte Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregation, im Interview mi dem Kölner „Domradio“ fest. Gegenüber dem Domradio-Redakteur Renardo Schlegelmilch erläuterte er in Teil 2 des Interviews: „Es ist die Autorität der Kirche, die solche Entscheidungen zu treffen hat und nicht ein einzelner Theologe. Auch, wenn er eine große öffentliche Wirkung hat.“ Ausgangspunkt des Interviews war in Teil 1 die Frage nach Müllers Einschätzung der Positionen des Jesuitenpaters Ansgar Wucherpfennig gewesen. Der Vatikan hat dem Professor der von Jesuiten geführten Hochschule St. Georgen/Frankfurt a.M. bisher kein erneutes Nihil obstat für eine weitere Amtszeit als Rektor der Hochschule erteilt. Wucherpfennig hatte nach eigener Aussage bereits homosexuelle Paare gesegnet.


Der Kardinal erläuterte weiter: Hier irre nicht die Kirche, sondern es müsse der einzelne Theologe seine Privatmeinung zurückstellen und sich „auf den Boden des katholischen Glaubens stellen“. Das Rad der Dogmengeschichte sei nicht zurückdrehbar, auch nicht in der Frage der Homosexualität.

Das können wir auch nochmal problematisieren, ob der Begriff überhaupt sinnvoll ist, weil es nur eine männliche oder eine weibliche Sexualität gibt und nicht ein drittes Geschlecht. „Jedenfalls an dieser Grundposition der Kirche, die in der Offenbarung selbst verankert ist - das ist ja die einzige Orientierung, die wir haben können - gibt es eine Ehe, eine Lebensgemeinschaft, geistig, seelisch, leiblich mit der Offenheit auf das Kind, sowohl der natürlichen Erfahrung nach, wie auch der Vorgabe der Offenbarung nach, eben nur zwischen einem Mann und einer Frau“, erläuterte Müller wörtlich.

Link zum Interview Teil 2 des Kölner „Domradios“: Kardinal Müller über den Konflikt von Lehramt und Forschung: "Ein künstlicher Gegensatz"

Beiträge über den Jesuitenpater Wucherpfennig auf kath.net.

Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  2. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  3. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  4. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  5. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  6. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  7. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  8. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  9. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  10. ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  13. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz