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Kein Hausarrest für Weihbischof Athanasius Schneider!

7. November 2018 in Aktuelles, 33 Lesermeinungen
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Schneider betonte gegenüber kath.net auf Anfrage, dass er vom Vatikan kein Verbot erhalten habe. Er könne nach wie vor reisen innerhalb des Rahmens, an den sich Bischöfe halten sollten.


Astana (kathnet)
Gibt es eine Art "Hausarrest" für den auch im deutschen Sprachraum sehr bekannten Weihbischof Athanasius Schneider? Über den Weihbischof des Erzbistums der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu Astana in Kasachstan kursierten diese Woche entsprechende Gerüchte im Internet. Behauptet wurde im Internet auch, dass der Vatikan den Bischof ersucht hat, seine Reisetätigkeit einzuschränken. Bischof Schneider selbst bestätigte gegenüber kath.net auf Anfrage, dass er vom Vatikan gebeten wurde, die Häufigkeiten seiner Reisen außerhalb seines Bistums so einzurichten, dass sie den vom Kirchenrecht vorgeschriebenen zeitlichen Rahmen (30 Tagen) nicht überschreiten. Schneider betonte aber auch, dass er vom Vatikan kein Verbot erhalten habe. Er könne nach wie vor reisen, nur innerhalb des Rahmens, an den sich Bischöfe halten sollten.


Archivvideo von "Kirche in Not" - Weihbischof Athanasius Schneider: Der katholische Glaube und der Relativismus


Archivfoto Weihbischof Schneider: Kirche in Not


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Lesermeinungen

 lakota 10. November 2018 
 

@Lamartine

Sollte Weihbischof Schneider mal in unserer Diözese erscheinen, würde ich mit Wonne um ihn "herumscharwenzeln" - bei Kardinal Marx z.Bsp.käme ich nicht in diese Versuchung :-)


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 phillip 10. November 2018 
 

Die Handlungen des aktuellen Papstes

Er verhängt - rechtlich dubiose - Disziplinarmaßnahmen gegen WB Schneider, weil dieser die Glaubenslehre der Kirche verteidigt, Missstände aufzeigt und Konsequenzen aus den Verfehlungen von Kirchenvertretern fordert. Gegen Kardinal McCarrick, der durch sein Homo-Doppelleben auf schwerwiegende Weise gegen das Kirchenrecht verstoßen hat, hat PF lange nichts unternommen. Obwohl er über McCarricks Fehlverhalten genau informiert war, rehabilitierte er ihn sogar durch Aufhebung der Sanktionen, die Papst Benedikt XVI. gegen ihn verhängt hatte. Benedikt XVI. hatte McCarrick u.a. ein Reiseverbot auferlegt. Franziskus machte ihn hingegen zu seinem persönlichen Vertrauten für die USA und sandte McCarrick in seinem Namen auf Reisen, so auf besonders heikle Mission in die Volksrepublik China, auf die Philippinen, auf Kuba und nach Armenien. Die Grundtendenz seines Handelns ist destruktiv. Sie macht das Papstamt – und damit die eigene Person – lächerlich und gibt die Gläubigen der Verwirrung preis.


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 f12 10. November 2018 
 

Der redliche Hirte

Dieser Bischof ist für Rom schlicht ein Ärgernis. Der Mann fördert den überlieferten Ritus, weiht Priester im selbigen und vertritt sehr katholische Positionen. Solche Leute sind sind bei einem Papst der die Sakramente ändert, der den überlieferten Ritus lieber gestern als heute abschaffen möchte nicht sehr angesagt. Papst Franziskus will eine andere katholische Kirche. Ich glaube das wollen viele hier nicht wahrhaben. Das ist nicht böse gemeint.Ein Ritus der verboten würde, und außerhalb der katholischen Kirche munter weiter gediehe , wäre für diesen Papst der absolute Supergau .Eine Person unter Hausarrest stellen kann kein Papst. Er kann einen Weihbischof seines Amtes entheben. Das geht natürlich. Unser tapferes Schneiderlein muss aufpassen.


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 Zeitzeuge 10. November 2018 
 

Natürlich sähe ich Weihbischof Schneider gerne als meinen Diözesanbischof!

Der letzte "Pastor Bonus" als wahrer Oberhirte meines Heimatbistums verstarb
im Jahre 1967 (R.I.P.!) und hat bis heute keinen adäquaten Nachfolger gefunden!


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 freya 10. November 2018 
 

Hätte der hl. Paulus seine Missionstätigkeit einschränken lassen,

würde unsere Welt aber ganz anders ausschauen!
Gott sei Dank gibt es auch heute noch solch' authentische Apostelnachfolger, die als unermüdliche Arbeiter im Weinberg des Herrn, weder Mühe noch Opfer scheuen, den Leib Christi aufzubauen!


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 lesa 9. November 2018 

Es geht um den Glauben

@Lamartine: Mag sein. Ob wir selber davor gefeit wären?
Bischof Athanasius hat Erfahrung, was der Glaube wert ist bzw. was es bedeutet, keine freie Glaubensausübung zu haben, keine Sakramente empfangen zu können. Und er sieht, wie bei uns dieses kostbare Gut, das uns noch mehr oder weniger mühelos erreichbar ist, gefährdet ist. Er ist ein Zeuge.


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 Lamartine 9. November 2018 
 

Wenn

Wenn man sieht, wie manchmal um die vielreisenden Bischöfe und Kardinäle herumscharwenzelt wird ist das natürlich interessanter als JWD in der Pampa wenig attraktive Firmungen abzuhalten... Nicht jeder ist halt gegen diese Versuchungen gefeit...


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 lesa 9. November 2018 

@schlegl: "Meines Wissens soll kein Bischof in der Diözese eines anderen Bischofs ohne dessen Wissen und Zustimmung Pontifikalliturgien , oder Vorträge halten." Prinzipiell kann ich dieser Vorschrift einiges abgewinnen! Aber wenn ich an konkrete Beispiele denke, wo "reisende Bischöfe" regelmäßig und häufig "Besuche" machten und dabei "Kirche sind wir alle Positionen im Kirchenvolk festigten, scheint mi die plötzliche Genauigkeit doch verdächtig. Beispiele möchte ich jetzt aber hier nicht nennen, um nicht Unfrieden zu schüren. Außerdem können auch Bischöfe Ihre Ansichten ändern, sofern sie nicht immer ganz lehramtskonform waren.


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 SCHLEGL 9. November 2018 
 

@lesa

Also ich empfehle das Argument von @katholisch-gern schon ernst zu nehmen, wenn dieser Personen aus Kasachstan kennt. Der Hinweis, dass Rom bei einem Weihbischof NICHT an dem zuständigen Ortsbischof vorbei agiert, kann ich bestätigen.
Ich habe mich manchmal auch gewundert, wo überall der Weihbischof Vorträge hält.
Meines Wissens soll kein Bischof in der Diözese eines anderen Bischofs ohne dessen Wissen und Zustimmung Pontifikalliturgien , oder Vorträge halten.
Jedenfalls haben wir in Wien in meiner früheren Pfarre immer den Ordinarius informiert, wenn ein Bischof als Gast bei uns zelebriert hat.
Das tut auch die griechisch katholische Zentralpfarre,wenn ein Bischof aus der Ukraine in Wien ist!Msgr. Franz Schlegl


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 lesa 9. November 2018 

Glaubensnot

@katholisch-gern: Sie können die Verantwortung für das Tun und Lassen von Bischof Athanasius und auch die Beurteilung GERN ihm selber und Gott überlassen. Nicht nur in Astana ist große Not, und ein Bischof hat laut Vat. II nicht nur für den Glauben seiner Region Verantwortung.


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 katholisch-gern 9. November 2018 
 

Merkwürdige Einwände

Ich bin doch einigermaßen erstaunt, wie sicher sich manche Schreiber meiner Unkenntnis sind.
Weihbischof Schneider ist entweder eine "Person mit ständigem Aufenthaltsrecht" oder hat ein Missionarsvisum für Kasachstan. In beiden Fällen entfällt die Pflicht zum regelmäßigen Aufenthalt außerhalb Kasachstans. Der angebliche Zwang ausgedehneter Reisen ist frei erfunden.
Das Bistum Astana ist 100fach so groß wie z.B. das Bistum Eichstätt. Wer Katholiken von dort kennt (so wie ich), weiß, dass die pastorale Situation in der Diaspora äußerst bedrängend ist und der dem Bischof von Rom zuerkannte Weihbischof mehr als genug zu tun hätte. Und selbst wenn es nicht gefällt: Am Ortsbischof vorbei agiert Rom nicht ...


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 lesa 8. November 2018 

Ahnungen

@Kostadinov: Für den Fall, dass Sie annehmen, die Idee stamme von Ihnen, muss ich Sie davon in Kenntnis setzen, dass das schon vorgekommen ist. Allerdings haben Sie ein gutes Gespür bewiesen.
Beweggründe und kirchenrechtliche Gegebenheiten hin und her (SCHEINHEILIG!)Es ist jener Geist am Werk, der den Aposteln das Handwerk legen wollte. (siehe Apg). Die Bedeutung der Aktivitäten von Bischof Athanasius wird somit bestätigt. Freuen wir uns mit ihm und über ihn.


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 Kostadinov 8. November 2018 

Fehlt nur noch...

dass das ganze mit dem Kerosinverbrauch und der Umweltenzyklika begründet wird (Vorsicht, Sarkasmus)


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 lakota 8. November 2018 
 

So was aber auch,

der gute! Weihbischof Schneider ist zuviel auf Reisen :-)
Ich frage mich, was würde wohl passieren, wenn er brav zuhause bliebe, aber von dort aus seine wunderbaren Predigten, aus denen immer ein klarer katholischer Glaube spricht, verbreiten würde? Internet machts möglich. Welche Mittel würden gewisse Leute dann anwenden, um ihn zum Schweigen zu bringen? Und meiner Meinung nach geht es nur darum. Es haben ja schon andere Bischöfe und Kardinäle eins vors Schienbein bekommen, weil sie standhaft klare katholische Positionen vertraten.


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 Kostadinov 8. November 2018 

Risiko eines horizontalen Schismas...

Kirchenrechtler Ed Peters fragt sich, ob dieses Schneiden von eindeutig katholischen Bischöfen nicht in Richtung horizontales Schisma geht...
https://canonlawblog.wordpress.com/2018/11/07/a-note-on-the-other-kind-of-schism
Gleichzeitig muss man feststellen, dass Prälaten wie Cupich oder Maradiaga mindestens genauso das Prädikat Flughafenbischof verdienen, von McCarrick will ich gar nicht anfangen
So weh es tut, aber wir haben derzeit ein peronistisches Regime, aber kein Pontifikat in des Wortes eigentlicher Bedeutung


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 Hadrianus Antonius 7. November 2018 
 

The big stick

Das Erzbistum Astana ist aus der Konkursmasse der Sowjetunion entstanden (ursprünglich als "Apostol. Administratur Kasachstan"); geschichtlich bedingt is ein Großteil des Klerus ex-sowjetisch, aber nicht kasachisch.
Wie viele andere Länder in Asien und im Rahmen von volksnationalen Bestrebungen sind "Ausländer" verpflichtet, nach eher kurzeren Perioden das Land zu vrrlassen um erneut ein Visum zu beantragen und zu bekommen.
Daran kann Bischof Ahanasius Schneider nichts; @Willigis, @Lamartine und @Katholisch-gern hätten sich erst informieren sollen.
(Der Vatikan spielt da ein sehr schmutziges Spiel).
Nach 1966 ("Leuven vlaams!") war Suenens mehr auswärts als in seinem Bistum; und ab 1999 (Ende des CPRL und stopp des Religionsunterrichtsbuchs "Roeach3" mit pädophilen Abbildungen) reiste Danneels sehr viel nach Großbrittannien.
Auch in Italien ("Ionio") waren Bischöfe schon mehr auswärts als lokal vor Ort.
Scheinheiligkeit und Peronismus.


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 girsberg74 7. November 2018 
 

Formalitäten versus Geist?

@Willigis et @Lamartine et @katholisch-gern

Ich verstehe Ihre Ausführungen nicht. Mir ist nicht zu Ohren gekommen, dass WB Athanasius etwa seine Aufgaben in Astana vernachlässigt. Dagegen hat Astana für mich einen Klang bekommen, da auf diesem „Außenposten“ ein so glaubwürdiger W-Bischof wirkt.

Habe ihn in diesem Sommer auf dem Kongress „Freude am Glauben“ erlebt. Bin dankbar dafür!


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 Lamartine 7. November 2018 
 

@phillip

Ich fürchte der Sinn Ihres Postings erschließt sich mir nicht so ganz.


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 Lamartine 7. November 2018 
 

@studiosus

Direktorium für den Dienst der Bischöfe Nr. 161: "Die Verpflichtungen des Bischofs gegenüber der Gesamtkirche
wie der Ad-limina-Besuch, die Teilnahme am ökumenischen
Konzil oder am Partikularkonzil, an der Bischofssynode und an
der Bischofskonferenz werden nicht zu dem Monat hinzugerechnet,
der dem Bischof zur Verfügung steht, ebenso wenig wie die
Tage der geistlichen Exerzitien oder jene, die bestimmten Aufträgen
gewidmet sind, die er vom Heiligen Stuhl erhalten hat. Auch
in diesen Fällen soll der Bischof dafür sorgen, dass er nur für die
tatsächlich erforderliche Zeit aus der Diözese abwesend ist. "

Trotz der formellen Erlaubtheit dürfte aber die Abwesenheit einiger Kardinäle/Bischöfe doch ein Problem darstellen. Kard. Marx hat angeblich schon Scrutiniums-Gespräche am Flughafen abgehalten. Se non è vero è ben trovato.


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 studiosus 7. November 2018 

Gilt

Gilt das dann analog sicher auch für Kardinal Schönborn oder Marx, oder???


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 phillip 7. November 2018 
 

Lamartine und Katholisch-gern,

treten Sie beide ins Zeichen bevor oder während Sie Ihre Postings absetzen? Haben Sie gar Angst, dass ihre Brüder mit oder ohne Schurz in der Katholischen Kirche ausgemacht und in Konsequenz dessen von ihren erschlichenen kirchlichen Funktionen entfernt werden? Aber keine Sorge, wenn Christus wiederkommt, wird er die Versäumnisse des gegenwärtigen Papstes bereinigen.


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 katholisch-gern 7. November 2018 
 

Aufgaben außerhalb der eigenen Diözese

Weihbischöfe dürfen nur mit Einwilligung des Ortsbischofs außerhalb der Diözese, in die sie inkardiniert sind, wirken - und nur in Vertretung des Ortsbischofs und im Aufgabenfeld der Heimatdiözese. In eigener Sache ist es ihnen grundsätzlich nicht erlaubt, Auslandsreisen zu unternehmen. Auch Urlaubsreisen müssen Auxiliare dem Bischof zuvor bekanntgeben.
Es ist davon auszugehen, dass Rom hier auf Bitte des Ortsbischofs unterstützend tätig geworden ist. Wenn man die Reisetätigkeit von Weihbischof Schneider verfolgt, sieht man deutlich, dass er sich nicht an die im April ausgesprochene Bitte hält. Die 30 Tage sind in diesem Jahr doch längst aufgebraucht - und dass Weihbischof Schneider Anliegen seiner Heimatdiözese vertritt, ist mir noch nicht aufgefallen.


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 derGl?ckliche 7. November 2018 
 

Die Freimaurer sehen es nicht gerne wenn ein Bischof von Überleufern mit Informationen versorgt wird

Weihbischof Athanasius Schneider ist für Ex-Freimaurer eine Anlaufstelle geworden.

Man weiß wem man vertrauen kann und wem nicht, Weihbischof Athanasius Schneider gehört zu jenen denen man vertrauen kann! Bei vielen Bischöfen, ja sogar Kardinälen ist das nicht mehr der Fall.


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 Lamartine 7. November 2018 
 

Weihbischof

Ein Weihbischof wird einem Bischof normalerweise nur "gewährt", wenn er wirklich gebraucht wird (Direktorium für den Hirtendienst der Bischöfe 2004, Nr. 71) und nicht durch andere Amtsträger (Bischofsvikare...) ersetzt werden kann. Dies ist der Fall, wenn die Diözese sehr viele Katholiken hat oder territorial sehr ausgedehnt ist. In Astana (65000 Katholiken auf einer Fläche der Größe Spaniens) ist sicher letzteres der Fall. Insofern befremdet es sicherlich, dass WB Schneider noch die Zeit findet, so viel in der übrigen Welt herumzureisen. Wenn es in der Diözese Astana nicht genügend zu tun gibt, wäre das Weihbischofsamt wieder abzuschaffen. Ein Weihbischof hat keinen Seelsorgeauftrag für die Weltkirche.


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 Willigis 7. November 2018 
 

@Utvideam

"zur Wahrnehmung einer Aufgabe außerhalb der Diözese unterwegs (Verkündigung der Wahrheit; Feier der göttlichen Liturgie)."

Einen Weihbischof erhält ein Diözesanbischof normalerweise zur Unterstützung bischöflicher Aufgaben in der Diözese (Firmungen, Weihen, Visitationen). Keine Diözese erhält einen Weihbischof, damit dieser dann in anderen Diözesen Evangelisierung betreibt.


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 UtVideam 7. November 2018 

Kein Verstoß gegen Kirchenrecht!

Wer can. 410 CIC liest, kann feststellen, dass Weihbischof Schneider keineswegs dagegen verstößt. Er ist (sicherlich mit Erlaubnis seines Diözesanbischofs) zur Wahrnehmung einer Aufgabe außerhalb der Diözese unterwegs (Verkündigung der Wahrheit; Feier der göttlichen Liturgie). Dies erlaubt ihm der Canon. Die 30 Tage beziehen sich auf den Erholungsurlaub, der ihm zusteht. Zusätzlich ist es ihm nach dem gleichen Canon 410 CIC gestattet, für kurze Zeit die Diözese zu verlassen.
Also allles rechtens. Jetzt herrschen aber ganz "rigide" Gesetzesinterpreten im Vatikan! ;-)


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 Cosmas 7. November 2018 
 

Ist interessant, für wen plötzlich die Einhaltung des Kirchenrechts

moniert wird. Ist ganz in Ordnung, sollte aber dann auch bei ALLEN Exzellenzen und Eminenzen gemacht werden.


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 Herbstlicht 7. November 2018 
 

notwendige Korrektur

Ich habe von einem Schreiben des Vatikan an Weihbischof Schneider gesprochen.
Das stimmt so nicht, es gibt kein Schreiben, sondern "eine mündliche Anordnung, die Häufigkeit seiner Auslandsreisen zu reduzieren."
Ich bitte also um Entschuldigung!

In diesem Zusammenhang möchte ich aber doch an eine gewisse Ungleichbehandlung erinnern:
Kardinal Theodore McCarrick (Missbrauchsfälle), von Benedikt XVI. u.a. mit einem Reiseverbot belegt, wurde von Franziskus nach China, auf die Philippinen, nach Armenien geschickt und als Unterhändler nach Kuba, um den Besuch des Papstes vorzubereiten.

https://beiboot-petri.blogspot.com/


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 Alpenglühen 7. November 2018 

Can 395, § 2 regelt die Abwesenheit des Diözesan-Bfs.,

can. 410 die des Bfs-Koadjutors u. des WB.
Zitat:„can 410 Der Bischofskoadjutor und der Auxiliarbischof sind in gleicher Weise wie der Diözesanbischof selbst verpflichtet, in der Diözese zu residieren; außer zur Wahrnehmung einer Aufgabe außerhalb der Diözese oder der Ferien wegen, die nicht über einen Monat ausgedehnt werden dürfen, dürfen sie die Diözese nur für kurze Zeit verlassen.“
So, wie ich den Text v. can 410 lese, gelten m.E. für den WB die 30 Tage eben nicht. Somit ist die Anordnung v. Rom durchaus als Fußfessel! zu sehen. U. wenn ich mir seit dem Zeitpunkt der Familiensynode bzw. AL all die für uns mutmachenden Äußerungen von WB Schneider ansehe, fürchte ich, der Maulkorb läßt auch nicht mehr lange auf sich warten. Mich wundert eh, wie lang „Rom“ WB Schneider frei gewähren ließ. Spätestens seit dem lesen ab Kap. IV, v. ‚Der Diktator Papst’ fürchte ich jeden Tag nur noch das Allerschlimmste aus St. Marta. Heiliger Erzengel Michael…


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 Fides Mariae 7. November 2018 
 

Wink mit dem Zaunpfahl

Das ist einfach eine diplomatische Form der Zurechtweisung. Sehr loyal, dass Weihbischof Schneider nur eine wörtliche Interpretation berichtet. Ich denke, er weiß schon, was gemeint ist. Aber ich hoffe, er wird sich in Zukunft genauso klar und deutlich äußern wie bisher.


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 Herbstlicht 7. November 2018 
 

Wenn es diesen Rahmen von 30 Tagen gibt, an den sich dann aber auch alle Bischöfe zu halten haben, geht das Schreiben des Vatikan in Ordnung so.
Wenn dieses Schreiben allerdings den Eindruck erwecken sollte, der rechtgläubige Bischof Athanasius Schneider solle damit diszipliniert werden, wäre das fatal gewesen.
So hoffe ich und gehe mal davon aus, dass dies also nicht beabsichtigt war.


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 lesa 7. November 2018 

Maulkörbe bitte an der richtigen Stelle anbringen!

Klingt, als würden ihn einige lieber mit einem Maulkorb versehen …
Das ist aber zugegeben eine Spekulation.


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 Ginsterbusch 7. November 2018 

Das tapfere Schneiderlein

ist für viele im Vatikan ein rotes Tuch.
Für mich ist er ein Zeichen von Hoffnung.
Gott schütze ihn.


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