Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

Kardinal Zen berichtet über Not der Untergrundpriester Chinas

17. November 2018 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach dem Abkommen zwischen China und dem Vatikan verlangen die chinesischen Behörden von den Untergrundpriestern, der regimetreuen Katholischen Patriotischen Vereinigung beizutreten.


Hongkong (kath.net/LSN/jg)
Joseph Kardinal Zen, der emeritierte Erzbischof von Hongkong, hat in einem Brief an Papst Franziskus die Not der Katholiken in China dargestellt, der sie seit der Unterzeichnung des Abkommens mit dem kommunistischen Regime ausgesetzt sind.

Zen ist Ende Oktober nach Rom geflogen, um einen siebenseitigen Brief an Papst Franziskus zu übergeben. Damit will er den Papst auf die Krise der Untergrundkirche in China aufmerksam machen.


Die chinesischen Behörden hätten die Priester der Untergrundkirche gezwungen, sich zu deklarieren, der Katholischen Patriotischen Vereinigung Chinas beizutreten und eine amtliche Bestätigung zu erwerben. Sie hätten dies mit dem vorläufigen Abkommen zwischen der Volksrepublik China und dem Vatikan begründet, sagte Zen gegenüber der Union of Catholic Asian News.

Da das Abkommen nicht öffentlich sei, wüssten die Priester der Untergrundkirche nicht, was der Papst von ihnen erwarte. Manche Priester seien geflohen oder untergetaucht, weil sie ihnen nicht klar sei, ob die Behörden die Wahrheit sagen würden oder nicht.

In seinem Brief berichtet Zen, dass die Behörden Geld der Priester beschlagnahmt, deren Verwandte belästigt, Priester verhaftet und hingerichtet hätten. Der Heilige Stuhl unterstütze die Untergrundkirche nicht, sondern werfe ihr vor gegen die Einheit zu sein und Probleme zu machen.

Kardinal Zen sieht die Hauptschuld bei den Beratern von Papst Franziskus, in erster Linie bei dessen Staatssekretär Kardinal Parolin. Dieser sei sehr erfahren und kenne „das hässliche Gesicht Chinas“. Er vertraue dem Regime nicht einmal, benutze es aber, um diplomatische Beziehungen aufnehmen zu können.

© Foto: Kirche in Not



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Aegidius 19. November 2018 
 

Matthäus 26,24-25 oder: Hier irrte Gott?

"Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn auslieferte: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus antwortete: Du sagst es." Rolando, bitte teilen Sie recht schnell dem Herrn Ihre etwas andere Sicht der Dinge mit. Vielleicht ist für Judas noch etwas zu retten, wenn Sie Ihn überzeugen können, daß Er irrte.


1
 
 lakota 18. November 2018 
 

Eine andere Sicht...

"Ist nicht das Leid der Märtyrer der Same für das Christentum?" Darüber kann man weise reden....solange man nicht selbst dazu gehört.


4
 
 girsberg74 18. November 2018 
 

Nichts wie hin – und teilnehmen!

@Rolando betreffend @anjali
„Eine etwas andere Sicht. Ist nicht das Leid der Märtyrer der Same für das Christentum? … “

Ihre Überlegungen in Ehren, sie sind historisch nicht falsch. Doch geben Ihre Überlegungen dem Vatikan nicht geradezu eine Entschuldigung dafür, ein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht einzutauschen (Diplomatische Anerkennung, etc.)? - Vatikanische Diplomatie als Mittel zur Gewinnung neuer Märtyrer?


6
 
 Montfort 18. November 2018 

@Rolando - Wie verkehrt ist das denn?!

"Judas, der von Jesus Erwählte, verriet Jesus, er ermöglichte die Kreuzigung..."

Zwischen "ermöglichen" und "(mit)verursachen" sollte man schon unterscheiden können.

Und so wie Sie argumentieren, "ermöglicht" Judas gar die Erlösung, die Auferstehung...?

Nein. Gott ermöglicht - es ist die freiwillige Hingabe des Sohnes Gottes, weil Er die Erlösung der Menschheit will. Er ist bereit, die Folgen der menschlichen Sünden auf sich zu nehmen, für uns durch das Leiden des Todes zu gehen.

Aber Judas ist es, der den Herrn verrät, der ihn in den Tod liefert - auch wenn er die Folgen seines Verrats nicht komplett abschätzen konnte. Verrat ist Ausliefern des Freundes.


8
 
 Rolando 18. November 2018 
 

anjali

Eine etwas andere Sicht. Ist nicht das Leid der Märtyrer der Same für das Christentum? Petrus versuchte zu verhindern, das Jesus ans Kreuz ging, Judas, der von Jesus Erwählte, verriet Jesus, er ermöglichte die Kreuzigung.
Es kann möglich sein, das die chinesischen Christen (Glieder des Leibes Christi) ausgeliefert werden, um nach scheinbarem „alles aus“ wie nach der Kreuzigung Jesu, neues Christentum erwächst. Judas verriet Jesus, war sich der Tragweite seines Handelns im Moment des Verrates nicht bewusst, erst danach. Kann es hier nicht ähnlich sein? Die Unschuldigen waren schon immer Sühneopfer für die Sünder, für die Schuldigen, auch für kommunistische Regimes. Die Zunahme der Christenverfolgung in China kann ein letztes Aufbäumen vor dem Zerfall des Kommunismus sein. Schließen wir die Situation ins Gebet ein, urteilen wir nicht, beten wir um die Gnade der Umkehr, eines friedlichen Umbruches in China, auch Korea.


3
 
 anjali 17. November 2018 
 

Schande

Ich finde es Verrat!


12
 
 anjali 17. November 2018 
 

Chinesische Regierung

Unglaublich dass der Papst die treue Katholiken ausgeliefert hat an die Regierung!


19
 
 wedlerg 17. November 2018 
 

Der Papst weiß genau, was er tut

Für mich ist das nicht nur Parloin, sondern auch der Papst und seine diversen roten Sonderberater. Für Sorondo ist CHina nahe am biblischen Paradies. Ausbaden muss er das nicht und muss der PApst das nicht. Sie müssen lediglich die lästigen Schafe in China für ihre Ideologie opfern.


20
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. "Ein tragisches Unrecht"
  3. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  4. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  5. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  8. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  9. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  10. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  3. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  4. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  5. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  6. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  7. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  8. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  9. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  10. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe
  11. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  12. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  13. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  14. Christus ist der Fels, der uns trägt
  15. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz