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Diözese Linz - Zölibat Ade?

20. November 2018 in Österreich, 43 Lesermeinungen
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Die Diözese Linz möchte offensichtlich gemeinsam mit dem Linzer Bischof Manfred Scheuer Druck auf die Weltkirche machen, um die Zulassungsbedingungen zu den Weiheämtern zu erweitern


Linz (kath.net/rn)
Die Diözese Linz möchte offensichtlich gemeinsam mit dem Linzer Bischof Manfred Scheuer Druck auf die Weltkirche machen, um die Zulassungsbedingungen zu den Weiheämtern zu erweitern. Dies wurde beim zweiten Diözesanforum mit dem Linzer Bischof Manfred Scheuer und über 200 diözesanen Mitarbeitern im Bildungshaus Schloss Puchberg beschlossen. Scheuer hat angekündigt, einen entsprechenden Brief an Papst Franziskus zu schreiben. Die Rede ist laut Pressestelle vom "Mangel an Priestern und deren Überalterung" Scheuer behauptete dann, dass diese, üblichen Forderungen (Zölibatsentbindung, Weihe von Frauen zu Diakonen) angeblich vom "Kirchenvolk" gefordert würden. In diesem Zusammenhang wird in der Diözese Linz auch auf einer anderen "Front" der Aufgabenbereich zwischen Klerus und Laien weiterhin vermischt. So erlaubt Scheuer, dass die jetzt auch Pastoral- und Pfarrassistenten/-innen ohne große Auflagen taufen dürfen. De facto gibt es in der Diözese Linz wie in anderen Diözesen trotz einer langjährigen Kirchenpolitik, die rechtgläubigen Seminaristen das Leben von Anfang an schwer macht, in der Praxis noch immer eher einen Gläubigenmangel anstatt eines Priestermangels. So gibt es beispielsweise im Großraum Linz an Sonntagen noch immer eine Überfülle an Messangeboten, die oft nur von einer Handvoll Gläubigen besucht werden.

Kontakt Bischof Scheuer


Archivfoto Bischof Scheuer (c) Diözese Linz/Hermann Wakolbinger


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Lesermeinungen

 Philosophus 26. November 2018 
 

Unerfüllte Hoffnungen

Vor ein paar Jahren haben Katholiken in der Diözese Linz noch gehofft, dass diese etwas "römischer" werde. Heute muss ernsthaft die Frage gestellt werden, ob der "LInzer Weg" nicht in Rom angekommen sei.
Wäre ich ein Vertreter dieses "Linzer Weges" würde ich ja so argumentieren: "Rom" hat 40 Jahre und länger zugesehen und nie irgendetwas Substantielles dagegen unternommen, also muss der diözesane Weg doch in Ordnung sein!


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 vk 25. November 2018 

Papst informieren - gute Idee.


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 lesa 24. November 2018 

Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: ...

@Msgre Westenfeld: Jesus sagte ja selber: "Wer es fassen kann, fass es". Danke für Ihre Begründung, beziehungsweise Ihr Zeugnis. Die "stichhaltigen Gründe", die angeführt wurden, sind gewiss nicht bedeutungslos - aber demgegenüber, was Sie anführen, nachrangig.


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 vk 24. November 2018 

Verstehen worum es geht im Christentum.


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 Msgr.Westenfeld 22. November 2018 

Zölibat - ein Missverständnis?

Ich habe leider bei der Begründung für den Zölibat noch keinen stichhaltigen Grund "pro" entdeckt. Wer hat je daran gedacht, dass der letzte Hintergrud für das "pro" folgender ist? Die absolute Hingabe an unseren Herrn. Nur ER ist die Basis für diese Lebensform. Somit muss gefragt werden: Wer hat eigentlich noch diese Liebe zum Herrn, die ihm ausschließlich die Begründung für seinen Lebensweg in eheloser Form gewährt? Alle anderen Begründungen sind fadenscheinig und beinhalten lediglich "horizontale" Ansichten, die mit der letzten Begründung am Ende nichts zu tun haben.Nur die Liebe zum Herrn und dann zu den Menschen kann die Begründung für meinen Lebensstil sein, der mir seit bald fünf Jahrzehnten den Mut schenkt, "Ja zu sagen" zu diesem wertvollen priesterlichen Dienst in eheloser Form. Aber um dies zu erkennen, muss man mehr und inniger beten, ansonsten ist "Linz" und andere die tragische Folge.


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 Philosophus 22. November 2018 
 

Gremien und Sitzungen überdenken

Vielleicht sollte man auch die vielen Gremien und Sitzungen überdenken, die die wertvolle priesterliche Arbeitskraft unnötig in Beschlag nehmen. Wenn ein Priester mehrere Pfarren betreut, dann multipliziert sich das noch! Diese ganze kirchliche Gremienherrschaft ist schon an sich absurd, da tauchen teilweise Leute auf, die in der Sonntagsmesse nie zu sehen sind - man könnte sich glücklich schätzen, wären in der Hl. Messe am Sonntag so viele Leute wie am alljährlichen pfarrlichen "Mitarbeiterfest".
Wenn ein Priester mehrere Pfarren betreut, dann sollen diverse Gremien, beginnend mit dem PGR, zusammengelegt werden. Wenn diverse Leute dann "betroffen" sind und sich beschweren gehen, müssen Bischof und Generalvikar bitte dem Priester den Rücken stärken! Das alles wäre sofort machbar, ganz ohne Briefe an den Papst!


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 phillip 21. November 2018 
 

Berufung | Berufe konkret

Ad Couperin. Verehrteste, ich hoffe, Sie sind nicht Mitarbeiterin des Canisiuswerkes, denn, wenn doch, dann haben Sie wahrlich nichts von dessen Aufgaben verstanden. Werfen Sie doch einmal einen Blick in dessen Homepage und den dortigen Darstellungen und Ausführungen. Dort wird nämlich exakt zwischen Berufung und Beruf (Berufungen & Berufe konkret; Engagement in der katholischen Kirche) unterschieden, und zwar genau in dem Sinne meines "Ratzingerzitates". Unter den Voraussetzungen und Merkmalen der Priesterberufung steht unter dem Titel "Lebensform und Herausforderung" der (die Be)Ruf(ung) Christi"auf Dauer (Anmerkung: um des Himmelreiches Willen)freiwillig ehelos zu leben, um Jesus nachzufolgen". Die Forderung, den Zölibat aufzuheben, widerspricht mE der Empfehlung (dem Ruf) Christi, damit göttlicher Bestimmung und nivelliert demzufolge die Berufung zu einem bloßen Beruf. Die Forderung auch eines Bischofs ist aus Jesu Sicht ärgerlich und unerfreulich, umgangssprachlich "bescheuert".


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 Couperin 21. November 2018 
 

@Phillip

"bescheuert":: Ich finde, dass man selbst Bischöfen, deren Meinung man nicht teilt, etwas mehr Achtung entgegenbringen könnte. Immerhin stellt Bischof Scheuer kein Dogma in Frage. Was den Sprachgebrauch "Beruf(ung)" betrifft, hier ein Text von der Homepage des Canisiuswerks: "Das Canisiuswerk, Zentrum für geistliche Berufe, ist das österreichische 'Zentrum für Berufungspastoral'. Es fördert und führt Initiativen der Berufungspastoral in Zusammenarbeit mit den Orden, anderen Gemeinschaften und Einrichtungen der Kirche auf nationaler wie diözesaner Ebene durch. Weiters vergibt das Canisiuswerk materielle Zuwendungen an förderwürdige Personen in Ausbildung zu einem geistlichen Beruf. Eine weitere Aufgabe besteht in der Öffentlichkeitsarbeit für Berufungen (z. B. Zeitschrift "miteinander", Homepage etc." Hier kommen beide Ausdrücke vor. Aber Sie können dem Canisiuswerk ja eine Korrektur in Ihrem Sinn vorschlagen.


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 phillip 21. November 2018 
 

"bescheuert" umgangssprachliche Bedeutung

Ich, couperin, verstehe "bescheuert" umgangssprachlich als ärgerlich, unerfreulich! Und genau diese Begriffsinhalte passen auf die Aussage Bf (Be)Scheuer(t). Was Sie darunter verstehen, bleibt Ihnen über erlassen; es trifft womöglich auch zu. (umgangssprachlich) blöd, doof, dumm; (salopp) behämmert, bekloppt, beknackt


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 Einsiedlerin 21. November 2018 
 

BeSCHEUERt

passt in diesem Fall wirklich haargenau. Soll kommen was will, ich halte mich an die treuen Priester!


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 phillip 21. November 2018 
 

Berufung vs Beruf

Lassen wir, couperin, Joseph Ratzinger sprechen, vielleicht geht ein Licht auf: Er betonte: „Priestertum kann man sich nicht selbst heraussuchen. Man kann es sich nicht ausdenken als eine Art, wie man in seinem Leben Sicherheit erlangen, sich sein Brot verdienen, eine soziale Stellung erreichen kann. Man kann es sich nicht einfach wählen als etwas, womit man Sicherheit, Freundschaft, Geborgenheit findet; wie man sich ein Leben bauen möchte. Es kann niemals bloß eigene Versorgung, eigene Wahl sein. Priestertum, wenn es recht ist, kann man sich nicht selbst geben, auch nicht selbst suchen. Es kann nur Antwort auf seinen Willen und auf seinen Ruf sein.“ Ich hoffe, Sie finden das zutreffende argumentum e contrario, das Sie zur nicht unwichtigen Unterscheidung führt! Ich für meinen Teil sehe - im spirituellen Sinn - Hopfen und Malz, aber vielmehr die Liebe und Lehre Christi verloren, wenn ein Priester oder ein Laie von (Priester)Beruf spricht, den er gewählt habe. Es verkrampft sich etwas.


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 Hadrianus Antonius 21. November 2018 
 

Titel...

Der Titel sollte heißen:"Ade Bistum Linz"

:-)


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 phillip 20. November 2018 
 

"Priester würden merken, dass Familie und Beruf schwer zusammengehen"

Wie bescheuert ist die Aussage, das Priestertum sei ein Beruf! Bei so einer dümmliche Aussage wundert doch keinem der Priestermangel: die Wahrheit ist: es handelt sich um eine Berufung, die die Enthaltsamkeit und Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen einschließt.


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 Philosophus 20. November 2018 
 

Bescheuert?

Mein Heimatbischof Manfred Scheuer ist mit Sicherheit nicht bescheuert. Er ist vielmehr ein bedächtiger, intelligenter und persönlich einwandfreier und auch gläubiger Mann. Wir kennen übrigens auch nicht den Wortlaut des Briefes an den Papst, es soll nicht verwerflich sein, eine Bitte zu äußern, selbst wenn sie (siehe Frauendiakonat) unsinnig ist.


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 freya 20. November 2018 
 

@Eliah: Wenn schon dann "Muttikann" - als Umschreibung für geballte Frauenpower

Wäre mehr gendergerecht und würde die Sache treffender umschreiben: Mutti kann eben - was Vati nicht kann.

Muttis an die Macht!


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 Herbstlicht 20. November 2018 
 

@Philosophus

Sie fragen, "...wie der gegenwärtige Papst darauf reagieren wird. Hält er am Zölibat fest oder liefert er am Ende irgendeine zweideutige Erklärung ...".

Vielleicht greift er, wie schon einmal bei "Amoris laetitia" zum Mittel der Fußnote.
Die Amazonas-Synode würde sich dafür anbieten.


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 H.v.KK 20. November 2018 
 

H.v.KK

Bei allem gebotenen Respekt: Herr Bischof,sind Sie noch ganz bei Trost? Oder sind Sie nur einfach in der "falschen" Kirche? Es wär so einfach für Sie! Auch unsere diversen evangelischen Brüder und Schwestern freuen sich über jeden Neuzugang!Man kann allerdings resignierend auch sagen: na ja,Oberösterreich eben!


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 Eliah 20. November 2018 
 

Muttikan

Vorschlag an Herrn Bischof, damit er statt des Frauendiakonats auch einmaL etwas Neues fordern kann: Der Vatikan sollte in Muttikan umbenannt werden.


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 ThomasMoore 20. November 2018 

@mphc

„Franziskus wird den Schädel voll haben mit dem McCarrick-Skandal und nicht die Kraft haben, da eine Wende im Sinn der Frustrierten aus Oberösterreich herbeizuführen“
Ich denke, P. Franziskus hat gar nicht die Absicht, die zölibatäre Lebensweise zu stärken. Wenn er das im Sinn hat, warum hat er dann die Vorbereitung der sogenannten „Amazonas-Synode“ ausgerechnet ausgewiesenen Zölibatsgegnern wie Missionsbischof Kräutler übertragen, die keinen Hehl daraus machen, diese Synode als Brecheisen gegen den Zölibat zu nutzen? Solche Meldungen wie diese aus Linz (ist ja nicht die einzige in dieser Richtung) bestätigen eher, dass die wahre Aufgabe dieser kommenden Synode darin liegt, den Zölibat nur noch als Option für Priester festzuschreiben. Der Amazonas soll nur die Steilvorlage dazu liefern. Oder warum sonst wird diese Alt-68er Forderung vielerorts ausgerechnet jetzt wieder aus der Mottenkiste geholt?


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 Philosophus 20. November 2018 
 

Alte Hüte

Das sind ja alles uralte Hüte. Als einzige Frage bleibt, wie der gegenwärtige Papst darauf reagieren wird. Hält er am Zölibat fest oder liefert er am Ende irgendeine zweideutige Erklärung, nach der keiner mehr weiß, was noch gilt. Das Frauendiakonat ist ohnehin völlig indiskutabel. Auch der Papst kann es nicht gültig spenden oder erlauben.


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 Marloe1999 20. November 2018 

Quantität statt Qualität?

Seid wann hat sich sowas je als wirksam erwiesen? Die meisten Priesterseminaristen erscheinen mir (laut Berichten von einem befreundeten Seminaristen) als selbstsüchtige und rücksichtslose Menschen. Immer ist nur von "den dringenden Veränderungen" die Rede. Wer nicht mitzieht, wird systematisch ausgeschlossen. Was bleibt ist ein Überangebot an glaubenstechnisch völlig degenerierten "Klerikern" die unfähig sind, eine Gemeinde zu führen. Ein Hoch auf den Fortschritt!


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 lesa 20. November 2018 

Weniger ist mehr

@priska: Sie haben völlig recht. Noch nie wurde die Kirche durch solche Maßnahmen erneuert, im Gegenteil, auf diesem Weg glitt man in eine zunehmende Belanglosigkeit und Auflösung hinein. Was in aller Welt ist los, dass selbst manche Bischöfe das nicht sehen, was für jeden nüchtern Denkenden mit gesundem Menschenverstand zu beobachten ist, weil es traurige Fakten sind! Weniger ist mehr, unter Umständen viel, viel mehr.


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 lassie 20. November 2018 
 

Diözese Linz

Ein Priester der Diözese Linz hat mir mal gesagt: Ein Priester der keine Freundin hat, oder nicht schwul ist, gilt in der Diözese Linz überhaupt nichts.
Das ist das Ergebnis.

Aber es ist nicht unsere Kirche, sondern SEINE und eines ist Gewiss: Gott läßt seiner nicht spotten.


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 elmar69 20. November 2018 
 

Es gibt sie schon längst

die Ausnahmen vom Zölibat. Sei es für konvertierte evangelische Pfarrer oder in mit Rom verbundenen Gemeinschaften der orthodoxen Riten.

Wenn dann der erste ehemalige ev. Pfarrer eine Gemeinde übernimmt, kann man ja mal sehen, was das "Kirchenvolk" tatsächlich davon hält - bislang sind die wohl ehr an andere Stellen gesetzt worden.


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 Winrod 20. November 2018 
 

Vorbilder?

Was haben wir auch für Bischöfe!


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 per_plex 20. November 2018 
 

wie verblödet denn noch?

+Gandalf.
Yes. Bescheuerte Ideen kann man auch als Bischof schon ma haben, muss man sie aber unbedingt raus lassen?
Eine protestantische Kirche mit kastrierten Weiheämtern gibt es schon, eine zweite..Wer braucht sie?
Was kommt nur aus der Alpenrepublik?
Ich frage mich als Ossi: Nur Miesmuscheln als Bischöfe in Austria? Schwarz, Krautwaschl, Elbs.... Bescheuert?
Langsam nervt es!


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 mphc 20. November 2018 

@ottokar

Wie kann ein Bischof sich so abhängig machen von seinen Angestellten?
Antwort: Allein gegen alle Funktionäre im Ordinariat? Der Bischof kann nicht anders. Das hat auch sein direkter Vorgänger Bischof Ludwig Schwarz erleben müssen. Auf seine Bitte hin hat Benedikt XVI. den Pfarrer von Windischgarsten zu seinem Weihbischof ernannt. Bischof Ludwig hat auf Druck seiner Mitarbeiter auf diesen so guten Weihbischof verzichten müssen.


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 bernhard_k 20. November 2018 
 

Denn sie wissen nicht was sie tun ...

So absurd; da könnte man(n) ja auch gleich die Sonne abschaffen wollen ...


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 Couperin 20. November 2018 
 

Linz ist nicht der Nabel der Welt

- aber der Zölibat ist kein Dogma. Johannes Emminghaus, der frühere Wiener Ordinarius für Liturgiewissenschaft, sah das realistisch: Sollte Rom den Zölibat freistellen, werde es zuerst einen Run der Priester auf die Standesämter (und Kirchen) geben. Bald werde sich dies aber abschwächen. Denn viele Priester würden merken, dass Familie und Beruf schwer zusammengehen.


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 ottokar 20. November 2018 
 

Linz ist nicht der Nabel der Welt

Wie kann ein Bischof sich so abhängig machen von seinen Angestellten? Da fehlt es nicht nur an Persönlichkeit, sondern auch an Treue zum Glauben und Gehorsam zu den Gesetzen seiner Kirche. Glatte Fehlbesetzung. Ferner spielt das Sandkorn Diazöse Linz in der Weltkirche wohl nicht jene einflussreiche Rolle, die sich die Provinzler erhofft hätten.Eine solche Rolle würde übrigens Persönlichkeiten benötigen.


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 Diadochus 20. November 2018 
 

Titularbistum Linz

Da kann Bischof Scheuer sein Bistum gleich abwickeln und zu einem Titularbistum machen. Von welchem Kirchenvolk spricht er überhaupt, wenn nur noch eine Handvoll Gläubige die hl. Messe besuchen?
@hauch, ja, ein Priester, der ein Gebetsleben (Rosenkranz,Brevier) führt, wird keine Zeit für eine Familie haben. Die Seelen der Gemeinde sind seine Kinder.


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 Gandalf 20. November 2018 

Bescheuerte Ideen?


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 Katholikheute 20. November 2018 
 

Wer Wind sät,

wird Sturm ernten.
Wer weiß, wie in deutschsprachigen katholischen theologischen Institutionen der Glauben gelehrt wird, wird sich über Nachrichten wie die obige nicht wundern.


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 benedikt 20. November 2018 
 

Das Pastoralamt beschießt, der Bischof führt aus

Erschütternd zu sehen, wie sich der Bischof von Linz durch seine bezahlten Mitarbeiter (und nicht durch das „Kirchenvolk“!) nach einer Klausurtagung von seiner kirchenrechtlich zugedachten Rolle als Leiter seiner Ortskirche zum ausführenden Organ gegenüber dem Papst hat um-institutionalisieren lassen. Der Bischof als Exekutive seiner aus Kirchensteuer bezahlten Mitarbeiter als Legislative. Dieses neue „fortschrittliche“ Kirchenmodell sollte von Papst Franziskus doch gleich mit aufgegriffen werden! Den bezahlten Pastoralamtsmitarbeitern/innen die Macht (nicht dem Bischof und nicht dem Kirchenvolk), der Bischof führt deren Beschlüsse aus und repräsentiert nach außen u. a. gegenüber dem Papst, ist mal was Neues ...


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 mphc 20. November 2018 

Bereits Kaiser Karl V,,

in dessen Reich die Sonne nicht untergegangen ist,
hat vor 500 Jahren die Aufhebung des Zölibates verlangt. Die Funktionäre dieser Diözese suhlen sich
seit Jahren und Jahrzehnten in ihrem Frust und übersehen dabei die wahren Herausforderungen, wie z.B. der aggressive Agnostizismus (ehem. evangelische Pfarrerin Maria Katharina Moser, aufgewachsen in Oberösterreich).
Franziskus wird den Schädel voll haben mit dem
McCarrick-Skandal und nicht die Kraft haben, da eine Wende im Sinn der Frustrierten aus Oberösterreich herbeizuführen.


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 JuM+ 20. November 2018 
 

Katholisch oder Protestantisch?

Wie lautet das Glaubensbekenntnis des Herrn B. Scheuer?
In einer oö. Pfarre wird gar mit "Rosi kommt" zum Gottesdienst geladen.
Der Priester wird dort zur Nebensache, in dem der Event die Regie führt.
Resultat: Die wenigen Gläubigen flüchten in andere Pfarren, was einem Kirchentourismus gleichkommt.


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 priska 20. November 2018 
 

Bischof Scheuer sollte seine Schäfchen auffordern zum Gebet ,um genügend Priester für seine Pfarren zu bekommen ..alles andere ist nicht von Gott!


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 Stefan Fleischer 20. November 2018 

Wir sind Kirche!

Alle anderen Gläubigen, Kleriker, Gemeinden, Bistümer etc. haben nach unserer Pfeife zu tanzen, oder sie sind keine "Jünger des Herrn"! Und auch Gott hat unsere "Mehrheitsbeschlüsse" zu akzeptieren, sonst setzen wir diesen "konstitutionellen Monarchen" mittels Parlamentsbeschluss einfach ganz ab.


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 phillip 20. November 2018 
 

Von welcher Religion spricht der Bischof von Linz?

Kann mir irgendjemand verständlich machen, welcher Religion der - sich katholisch wähnende - Bischof von Linz und seine (aktuell regierenden) römischen Vorbilder zugehörig fühlen? Das fragt ein höchstwahrscheinlich bald vom aktuell auf dem Stuhl Petri (jedwede Assoziation mit klimaschädlichen Vorgängen ist unbeabsichtigt) sitzenden Propheten formaliter (eine materielle Grundlage, so behaupten Einige, läge ja nicht mehr vor) Exkommunizierter - recht geschieht mir, zumal ich beabsichtige, der Göttlichen Offenbarung, der Lehre Christi und der (echten) Katholischen Kirche treu zu bleiben. Aber was solls, ist der Gang zurück in die Katakomben der Christi treu bleibenden Herde nicht vorhergesagt und nimmt die Zahl derer, die anstatt mit einem Kreuz mit einem Mühlstein behängt sind, zu? Zumindest einer fällt mir ein, der sicherheitshalber schon das Kreuz ablegt, um dem Tausch gegen einen Mühlstein zu entgehen. Herr Jesus, komm bald!!!


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 Kirchental 20. November 2018 

Nobelpreis für EB Scheuer

Er hat soeben die Lösung für den Mangel an Lehrern und Erziehern gefunden.

In Stufe 1 wird den Kindern die Klassleitung übertragen und es kommt noch 1x am Tag ein Lehrer zum Unterricht.

In Stufe 2 unterrichten sich die Kinder selbst.

Hat auch den Vorteil, daß kein Unterricht mehr ausfällt.

Sorry - aber mir bleibt nur noch blanke Ironie als Reaktion!


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 Eliah 20. November 2018 
 

Tibetanische Gebetsmühle

Der Linzer Bischof und seine Geschwister im Geiste verwechseln anscheinend das Christentum mit dem Buddhismus. Sie leiern ihre immer gleichen Forderungen im Stil einer tibetanischen Gebetsmühle herunter. Hätten sie Erfolg, würden sie nicht ruhen, ehe das nächste Ziel erreicht wäre, die Zulassung homosexueller Konkubinate in Pfarrhäusern. Zunächst zu zweit, aber warum nicht auch zu dritt oder viert? Um solchem Geschwätz die Grundlage zu entziehen, genügt ein Blick ins siebte Kapitel des ersten Paulusbriefs an die Gemeinde in Korinth: „Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen“.


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 hauch 20. November 2018 
 

Unerträglich II

Ich kenne Priester/Pfarrer die wirklich für Gott, die Gottesmutter und ihre Gemeinde leben, sich selbst 100% hingeben. Ich bezweifle sehr stark dass die irgendwie/irgendwo noch Frau und Kinder reinquetschen könnten (oder wie es ja auch gefordert wird: einen Liebhaber) oder es gar wollten!!!


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 hauch 20. November 2018 
 

Unerträglich

Dieses Gerede wird immer unerträglicher!!!
Vielleicht wird es wirklich Zeit dass die Herren von ihrem bequemen Finanzpolster herunterrutschen....


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