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Die große Prüfung für die Kirche

30. November 2018 in Spirituelles, 25 Lesermeinungen
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Attentat auf den hl. Papst Johannes Paul II.: „Die Kirche des Herrn hat am 13. Mai 1981 ein dramatisches Zeichen erhalten, in welcher historischen Entscheidungsphase sie sich befindet.“ Gastbeitrag von Pastor Frank Unterhalt


Paderborn (kath.net) Die Kirche des Herrn hat am 13. Mai 1981 ein dramatisches Zeichen erhalten, in welcher historischen Entscheidungsphase sie sich befindet. Im Attentat auf den hl. Papst Johannes Paul II. kann sie ein erschütterndes Bild der großen Prüfung erkennen, die sie nun treu und mutig bestehen muss.

Der frontale Angriff auf den Heiligen Vater galt ja nicht nur diesem selbst, sondern dem gesamten mystischen Leib Christi auf Erden. Nach der Lehre des hl. Augustinus ist der Papst „figura ecclesiae“ und repräsentiert die ganze Kirche (vgl. Epistulae 53,2). Vor diesem Hintergrund muss sie verstehen, dass sie mitten in einer apokalyptischen Auseinandersetzung steht, in der es um alles geht. Das wird noch deutlicher, wenn wir die genauen Umstände des Attentats betrachten. Die Schüsse fielen exakt um 17:17 Uhr. Hiermit ist ein unmissverständlicher Fingerzeig gegeben auf das Gründungsjahr der Freimaurerei im Jahr 1717. Der hl. Maximilian Maria Kolbe erlebte ihren Aufmarsch auf dem Petersplatz in Rom anno 1917. Den erklärten Plan der Freimaurer las der Apostel der Immaculata auf der entsprechenden Fahne: „Satan muss im Vatikan regieren, der Papst wird sein Sklave sein“ (kath.net am 14.8.2018).

In dieser Perspektive zeigt die Attacke auf die Spitze der Katholischen Kirche den feindlichen Versuch, sie vollständig zu überwinden. Der Anschlag in Rom hat offensichtlich das Ziel verfolgt, das von Gott bestimmte Fundament der Kirche zu entfernen, um es durch eine andere „Leitung“ zu ersetzen.


Wie prophetisch klingen da die Worte aus dem Mund des hl. Papst Johannes Paul II. selbst, die er wenige Monate vorher gesprochen hatte: „Wir leben in einer Zeit, in der man eine radikale Konfrontation spürt und erfährt, die sich überall durchsetzt […] Glaube und Unglaube; Evangelium und Anti-Evangelium; Kirche und Anti-Kirche; Gott und Anti-Gott, wenn wir dies so sagen können“ (Ansprache vom 2.11.1980).

Die Umstände des dramatischen Geschehens enthüllen noch mehr. Der Angriff auf den Heiligen Vater ereignete sich just an jenem Tag, an dem er eine wichtige Verlautbarung veröffentlichen wollte. Darauf hat Papst Benedikt XVI. anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Päpstlichen Institutes „Johannes Paul II.“ für Studien über Ehe und Familie hingewiesen: „Am 13. Mai 1981 erlitt mein geliebter Vorgänger Johannes Paul II. auf dem Petersplatz das bekannte schwere Attentat gerade während der Audienz, bei der er die Errichtung eures Instituts hätte ankündigen sollen“ (Ansprache vom 11.5.2006).

Die Zusammenhänge machen deutlich, an welcher Front der Kampf zwischen Licht und Finsternis besonders verläuft. Carlo Kardinal Caffarra, von 1981 bis 1995 der erste Präsident des besagten Institutes, hat in diesem Kontext einen Brief von Schwester Lucia aus Fatima erhalten, in dem Folgendes steht: „Die letzte Schlacht zwischen dem Herrn und der Herrschaft Satans wird um die Ehe und Familie geschlagen […] Jeder, der sich für die Heiligkeit der Ehe und Familie einsetzt, wird in jeder Hinsicht bekämpft und abgelehnt werden, weil das die entscheidende Frage ist“ (kath.net am 24.6.2015). Kardinal Caffarra hat seine Verantwortung vor Gott kraftvoll wahrgenommen und mit dem Unterzeichnen der Dubia die Wahrheit bezeugt. Im Licht der Botschaft von Fatima hat er die Dimension der großen Prüfung erkannt.

Das Attentat auf den hl. Papst Johannes Paul II. ereignete sich ja genau am Jahrestag der ersten Erscheinung der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria in Fatima. Den Angriff konnte der Heilige Vater – menschlich gesprochen – nicht überleben. Die drei Einschüsse aus unmittelbarer Nähe mussten aus irdischer Sicht eigentlich tödlich enden. Er sank mit blutiger Soutane (Foto und Video siehe unten) im Papamobil zusammen und hatte sich einer fünfstündigen Notoperation zu unterziehen. Der Feind schien gesiegt zu haben.

Doch der Heilige Vater überlebte das Attentat! Er sah sofort die Verbindung zur Botschaft von Fatima und pilgerte am 13. Mai 1982 ins Heiligtum der himmlischen Mutter der Kirche, um sich für die wundervolle Rettung bei ihr zu bedanken. Mit dem Wahlspruch „Totus tuus“ hatte er sich ihr ganz anvertraut. Er ließ eine der drei Kugeln in die goldene Krone der Madonna von Fatima einfügen.

Da nun die große Prüfung für die ganze Kirche gekommen ist, muss sie dringend den sicheren Zufluchtsort aufsuchen, den die Siegerin in allen Schlachten Gottes den Menschen von dort aus mit der erbetenen Weihe bereitet hat: „Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führen wird.“

Pastor Frank Unterhalt arbeitet im Pastoralverbund Brilon/Erzbistum Paderborn. Er ist Sprecher des Paderborner Priesterkreises „Communio veritatis“.

Amateurvideodokument: Das Attentat auf Papst Johannes Paul II. 1981 (engl.)


Foto am Rand des Weltjugendtags Krakau 2016: Die Soutane, die der hl. Papst Johannes Paul II. trug, als ihn ein Attentäter mit mehreren Kugeln traf


Video: Das Attentats-Shirt von Papst Johannes Paul II.



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Lesermeinungen

 Eliah 4. Dezember 2018 
 

An jenem 13. Mai 1981..

...habe ich in einer Zeitungsredaktion gearbeitet. Plötzlich geschah etwas, das nur selten vorkam. Der Fernschreiber kündete eine besondere Meldung mit mehreren Klingelzeichen an: p a p s t a t t e n t a t!!! Der Schütze hat es wohl nie verstanden, daß er nicht "besser" getroffen hat. Nach menschlichem Ermessen hätte der Papst sterben müssen. Ein paar Jahre später habe ich selbst keinen Angriff, aber einen schweren Unfall überlebt, bei dem zwei Zentimeter darüber entschieden, daß ich nicht verblutete. Das war an einem 2. Juli. Später wurde mir klar, wer im Himmel auch mir da geholfen hat.


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 MSM 3. Dezember 2018 
 

@11.07

So ist es.
Das achte Kapitel in AL enthält eindeutig Häresien.


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 11.07 3. Dezember 2018 
 

Damit wird noch deutlicher was man von "Amoris Laetitia" zu halten hat...


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 Eliah 3. Dezember 2018 
 

"Reform"gleichnis (3/3)

Es gab auch früher suboptimale Statthalter Christi auf Erden. Alexander VI. etwa hat Kardinalsposten verschachert und hielt sich noch als Greis ganz offen eine junge Konkubine. Hat er aber je Glaubenswahrheiten durch versteckte Fußnoten relativiert? Wen würde es noch wundern, wenn eine Synode demnächst eine „Reform“fassung des Gleichnisses von den bösen Weingärtnern beschlösse: „Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer, die ihn rechtschaffen und gut bewirtschafteten. Das aber erzürnte den Gutsbesitzer. Er schickte er seine Knechte, ließ die Winzer packen und verprügeln, aus dem Weinberg werfen und umbringen. Als die Knechte ihm dies berichteten, sagte der Gutsbesitzer: „„Mir ist ein verlassener und verwilderter Weinberg lieber als einer, dessen Winzer aufgrund ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank sind“.


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 Eliah 3. Dezember 2018 
 

"Reform"gleichnis (2/3)

Ist er im falschen Film? War die Kirche denn 2000 Jahre lang verschlossen und bequem? Das Blut unzähliger Märtyrer ist geflossen – in unserer Zeit in größerem Umfang als je zuvor. War es für Missionare bequem, in alle Welt hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden? Auch aus unserem Ort hat einer von ihnen das mit dem Leben bezahlt. Eins muß ich allerdings zugeben: Den Wunsch nach einer verbeulten und beschmutzten Kirche haben der Mann an der Spitze und mancher aus seiner Entourage wahrlich tatkräftig verwirklicht. Auf ganz verschiedenen Ebenen. Angefangen von der Beschimpfung kinderreicher Gläubiger als „Karnickel“ über die Verbreitung von Irrlehren wie der Auslöschung verlorener Seelen nach dem Tod (keine Hölle = leere Hölle) bis zum Mißverhältnis zwischen angeblicher Null-Toleranz-Politik gegenüber Sexualverbrechern einerseits und einem völlig gegensätzlichen Verhalten andererseits, das sich nicht vom Täterschutz unterscheidet, wenn es sich um seine Schützlinge handelt.


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 Eliah 3. Dezember 2018 
 

"Reform"gleichnis (1/3)

Die Buchstaben dieses Gastbeitrags waren ja schon eine Bereicherung. Das Ungesagte aber, das zwischen den Zeilen steht, hat mich mit Wucht getroffen und zum (auch nächtlichen) Nachdenken angeregt. Nämlich darüber, daß die Ereignisse der vergangenen fünf Jahre doch sehr nach dieser schweren Prüfung aussehen. Ich erwarte nicht, daß Christus morgen auf den Wolken des Himmels in Herrlichkeit kommen wird. So glimpflich wird die Endzeit wohl nicht verlaufen. Es kommt zuerst noch schlimmer. Der Herr hat seiner Kirche nicht das Paradies auf Erden versprochen. Sie mußte Blessuren davontragen auf ihrer Pilgerschaft. Aber der der-zeitige Mann auf dem Stuhl Petri hat einen Herzenswunsch, der nach seinen eigenen Worten so lautet: „Mir ist eine verbeulte Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist“.


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 Ruah 2. Dezember 2018 
 

Polen im Mai 1981

Am 14.Mai bekam J.P.II sein Bewußtsein wieder.Die beiden verabschiedeten sich am 25.Mai..."Heiliger Vater, ich bin sehr schwach, sehr schwach, ich küsse Deine Füße, segne mich bitte!"
Kard.Wyszyński starb am 28.5.81 am Christi Himmelfahrt in Mariensmonat! Sein ganzes Leben, seine Handlung hatte er der Himmlischen Mutter anvertraut.Seine Beerdigung war ein Manifest! In Warschau, auf einem von den Kommunisten selbsternannten Siegerplatz, unter einem Kreuz, lag sein Sarg.Es wurde eine Requemmesse gefeiert.Unter demselben Kreuz im Juni'79sprach J.P.II den berühmten Satz aus:"Der Heilige Geist möchte herabsteigen und das Antlitz der Erde verändern, dieser Erde!"

Der Sieg wird kommen...durch Maria!

Sowie die Kommunisten die Feier des Heiligen Opfers auf dem von ihnen selbsternannten Siegerplatz ertragen mussten, so werden die Freimaurer den endgültigen Sieg des Herren und seiner Himmlischen Mutter Maria bald endgültig anerkennen müssen. ..


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 Kleine Maus 1. Dezember 2018 
 

Mal ein Gedanke zu diesem "diversen" Geschlecht...

Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen. Selbstverständlich. Gott hat dem Menschen auch zwei kräftige Arme und Beine gegeben. Und doch: Es gibt auch Menschen, denen Gliedmaßen fehlen oder verkümmert sind. Und es gibt auch Menschen - wenn auch ganz, ganz wenige - die von Geburt her wirklich nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden können. Sollte Gott diese Menschen nicht genauso lieb haben, wie jeden anderen auch? Das hebt aber natürlich die Tatsache nicht auf, dass Gott die Menschen grundsätzlich als Mann oder Frau geschaffen hat, genauso wie er ihnen grundsätzlich zwei Arme und Beine gegeben hat. Möglicherweise ist diesen ganz wenigen Betroffenen durch die Einführung dieses "dritten" Geschlechts wirklich geholfen. Dann würde mich das freuen für diese Menschen. Aber ob das dann wirklich "das große Thema" für die ganz vielen Anderen und Nichtbetroffenen sein muss??? Und ob nicht etliche, besonders Jugendliche sich in ihrem Mann/Frau-sein verunsichert fühlen??


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 Wunderer 1. Dezember 2018 
 

@MSM

Ich möchte Ihnen sagen, daß es auch mir das Herz fast bricht, wenn ich diese kleinen Kinder(chen) sehe und ohne Mama und so verloren. Was ist mit den Müttern, den Vätern los? - Aber ja, es gibt kaum Finanzhilfe für Kinder- das stimmt; die Umverteilung von unten nach oben aber klappt vorzüglich. Und wenn es ausreichend Geld gäbe, würden trotzdem viele arbeiten gehen und ihre Kinderchen weiterhin früh morgens unsanft aus dem Schlafe wecken und sie wegbringen- und sie weinen und schreien. Es ist Barbarei und Menschenverachtung.
Und hauptschuldig in D sind SPD, Grüne, FDP und Linke, aber auch die CDU mitsamt ihren Medien.
Und dann reden sie von "Werten", diese Politiker. Und die meisten Bischöfe machen alles mit und schweigen- wie zu allem anderen Schlechten auch.


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 lesa 1. Dezember 2018 

Gesegnete Adventszeit

@Eliah: Danke für Ihre Antwort. Ich weiß, dass Sie das verstehen. Und Ihren Realismus teile ich auch.
Speziellen und großen Dank, dass Sie Maria wohltun wollen. Wir haben letzte Woche den 46. Jahrestag der Erscheinung in Ruanda gefeiert, wo die neue Radio-Maia-Station eingeweiht wurde! Das wissen Sie als großer Marienverehrer vermutlich auch schon. Dort hat Maria um den Rosenkran zu den 7 Schmerzen gebeten, mit dem sie sicher schon viel Gnade erwirkt hat zusammen mit ihren Getreuen. Und wir haben Grund genug, auf das Gnadenangebot Gottes durch Maria zu achten. Wir müssen nur in die Zeitungen schauen. Kibeho ist staunenswert und beweist, wie richtig sie und andere mit der eifrigen Marienverehrung liegen. Wie gut sind Jesus und Maria zu dieser verirrten Menschenschar, unerschöpflich in ihrem Willen, dem Verlorenen nachzugehen.
Gebsy: Danke vielmals. Solche Äußerungen sind dringend nötig, damit gesundes Denken wieder einkehrt. Auch dies ist ein Liebesdienst für Jesus und Maria.


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 Eliah 1. Dezember 2018 
 

Unsere Mama im Himmel (II)

Ich wüßte nicht, wie ich ohne den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, an den dreifaltigen Gott und ohne das Vertrauen auf Mariens Hilfe durchhalten und versuchen könnte, treu zu bleiben, könnte. Jeden Morgen bete ich auch ein Gesätz des hl. Rosenkranzes in der Meinung, daß wir aufhören mögen, der Muttergottes durch unsere Sünden noch mehr Schmerzen zu bereiten und daß es uns gelingt, ihre wahren Kinder zu werden. Ich bete manchmal auch im Supermarkt für die anderen Menschen dort, die den Weg zum Glauben noch nicht gefunden haben, daß ihnen die Gnade zuteil wird, ihn zu entdecken. Ich sehe oft auf einer Flugradar-Internetseite nach, welche Maschinen unsere Gegend gerade überqueren. Eben war es wieder der tägliche morgendliche A 380 auf dem Weg von Dubai nach London mit wahrscheinlich hunderten von Passagieren. Ich habe sie alle der Fürsprache unserer Mama im Himmel anbefohlen.


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 Eliah 1. Dezember 2018 
 

Unsere Mama im Himmel (I)

@lesa: Vergelt´s Gott für den wichtigen Hinweus auf den unausweichlichen Triumph des unbefleckten Herzens der allerseligsten Jungfrau Maria! Mein Beitrag sollte nicht kleingläubig klingen. Ich weiß aus dem Kathechismus, daß die Kirche vor dem Kommen Christi eine letzte Prüfung durchmachen muß, die den Glauben vieler erschüttern wird, daß Verfolgung das Mysterium der Bosheit enthüllen und sich im religiösen Lügenwahn ausdrücken wird, der alle Probleme nur scheinbar löst, sie aber von der Wahrheit abfallen läßt. Immer mehr verdichtet sich für mich die Gewisshet, daß diese letzte Prüfung bereits angebrochen ist – was nicht heißt, daß sie schon bald beendet sein wird. Das Reich Gottes wird nur durch einen geschichtlichen Triumph der Kirche nach dem Durchleiden großer Drangsal zustande kommen.


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 Ruah 1. Dezember 2018 
 

Was für dramatisches Zeichen muss jetzt noch geben, damit die Menschheit die historische Entscheidungsphase erkennt?
....die Signale kommen doch direkt aus dem Petersdom und Gästehaus Sankt Marta!!!


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 gebsy 30. November 2018 

Unser Mitwirken

an der Erschaffung neuen Lebens ist keinem Engel möglich; NUR Mann und Frau sind in den Liebesakt Gottes eingebunden. JEDE Form von Unzucht widerspricht dieser Erwählung -
"Jeder, der sich für die Heiligkeit der Ehe und Familie einsetzt, wird in jeder Hinsicht bekämpft und abgelehnt werden, weil das die entscheidende Frage ist“ -
wie wahr - wie wahr - wie wahr


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 MSM 30. November 2018 
 

Institut Johannes Paul ll. für Studien über Ehe und Familie

Von diesem Institut ist dank einer Person auf dem Stuhl Petri nichts mehr übrig. Dieser hat es aufgelöst, um es dann in "seinem" Sinne neu zu gründen.

Das Institutes JP II. entstand damals auf die Anregung Kardinal Caffarras hin, um die katholische Ehe- und Morallehre zu verteidigen! Das dieser in seinen letzten Lebensjahren in Rom nicht mehr gut gelitten war, ist kein Geheimnis. Ebenso, dass zur sog. Familiensynode nicht ein einziger Mitarbeiter des damals noch bestehenden Institut Johannes Paul II. hinzugezogen wurde. Dafür allerlei andere "Experten".


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 MSM 30. November 2018 
 

Zerstörung der Familien

Die Zerstörung läuft auf Hochtouren und in allen Bereichen. Die Ehe, sofern sie noch geschlossen wird, ist längst nicht mehr heilig. Seid AL nun auch offiziel.
Für unzählige Kinder ist der Mutterschoß zum gefährlichsten Ort geworden und jene, die noch geboren werden, verbringen mehr Zeit in Kindertagesstätten als bei ihren Eltern.
Jedesmal bricht es mir das Herz, wenn ich in der Stadt eine Kita-Gruppe sehe, in welcher die Kinder noch nicht mal laufen können. "Wo sind eure Mamas?", will man immer fragen.


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 Wawamann 30. November 2018 

Zu spät

@Lisa:In Freiburg ist es schon soweit. Dort hat Gott den Menschen als Mann und Frau und Diverse erschaffen. Im vorauseilendem Gehorsam zur Gottheit des Zeitgeistes.


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 TinaP 30. November 2018 

Adventszeit

Mir kommt es so vor als würde uns dieser Text die Tür in die Adventszeit öffnen.
In die Vorbereitungszeit auf die Geburt Christi, unseres Herrn und Erlösers.
Wir bereiten uns im Gebet vor, werden still, lösen uns von der Hektik des Alltags, werden empfindsam.
Unser Herz wird uns so, mit Hilfe der Mutter Gottes, den Weg zu Jesus Christus zeigen.
Er, der kommen wird, uns zu erlösen.
Die Mutter sagt: Für den, der hören und verstehen will, ist bereits alles enthüllt.
Im Gebet verbunden.


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 lesa 30. November 2018 

Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren

@Eliah: Ja, klebrige Masse. Anscheinend nicht mehr wegzukriegen.
Aber es ist genau die Botschaft von Fatima, die dem Sieg der himmlischen Kräfte über die dunklen, (Seelen-) mörderischen Mächte aller Art voraussagt: "Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren, sagt die Königin des Rosenkranzes."Wie viele Angriffe auf Menschen abgewehrt werden und wieviel vor der Hölle gerettet und zu Gott in die ewige Glückseligkeit hineinfinden, hängt, laut der Botschaft von Fatima, auch von unserem Gebet und Opfer ab.


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 Eliah 30. November 2018 
 

Kein Rauch mehr

Danke für diesen wichtigen Beitrag! Er macht deutlich, daß es Glaube und Unglaube, Evangelium und Anti-Evangelium, Kirche und Anti-Kirche, Gott und Anti-Gott schon vor 38 Jahren gegeben hat. 1980 mag uns angesichts jüngster Ereignisse in Rom vielleicht mitunter als noch fast glückliche Vergangenheit erscheinen. Der Rauch Satans, den der hl. Papst Paul VI. bereits 1972 in der Kirche ausgemacht hatte, war allerdings zum Zeitpunkt des eingangs erwähnten Zitats schon wesentlich dichter geworden als acht Jahre zuvor. Das Phänomen, das heute in höchsten Kreisen im Vatikan den Glauben verdunkelt, hat nun aber nichts mehr mit der Flüchtigkeit von Rauch gemeinsam.Es ist eine zähe, dunkle, klebrige Masse, die sich mit Händen greifen ließe, wenn man sich nicht scheuen würde, sich damit die Finger zu beschmutzen.


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 lesa 30. November 2018 

Bedeckte Kirchengehirne

@Wawamann: Hoffentlich lassen sich zu gesundem Denken fähige Kirchenleitungen nicht von solcher Verblödung infiszieren. Man greift sich an den Kopf. Was soll DAS noch mit Verkündigung zu tun haben? Viel mehr mit bedeckten Gendergehirnen. Sorry.
In Wirklichkeit natürlich der Verwirrer, der Zerstörer von Anbeginn.


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 Ulma 30. November 2018 
 

Exzellent!

Danke, ein wirklich exzellenter Artikel!
Er lässt die Situation von Kirche und Welt besser verstehen.
Fatima ist aktueller denn je. Nicht nur eine Privatoffenbarung, sondern ein echter Imperativ für die heutige Zeit!

"Lass dich nicht entmutigen! Niemals werde ich dich verlassen! Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg der dich zu Gott führen wird." (Maria in Fatima)


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 MSM 30. November 2018 
 

Dieser Betrag hat es in sich!!!

Vergelt's Gott dafür!!!

@Wunderer: "Heute wird ihnen der rote Teppich von gewichtigen Teilen der Kirche selber ausgerollt."

Was sagt uns das, wenn wir in der obigen Betrachtung so vieler Fakten und ihrer Zusammenhänge von dem offensichtlichen Ziel der Freimaurerei lesen??


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 Wawamann 30. November 2018 

Ein Wunder das Hoffnung macht

Zwischenzeitlich ist das Böse gut vorangekommen und hat schon weite Teile der Kirche durchdrungen. Der Kampf um Ehe und Familie scheint entschieden zu sein. Wenn selbst Kirchen ihre Stellenausschreibungen nicht mehr an Mann und Frau richtet, sondern ausdrücklich an alle Geschlechter (m/f/d) dann muß der vorletzte Damm bereits gebrochen sein. Der letzte Damm ist -Gott sei Dank- unsere Gottesmutter. Sie verspricht uns in Fatima am ende dieses Kampfes zu siegen. Nur mit dieser Zuversicht kann ich mich noch trösten.


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 Wunderer 30. November 2018 
 

Sehr zum Nachdenken diese Darlegungen

in der aktuellen Wirrnis, die nicht nur von außen kommt, sondern insbesondere aus dem Innern der Kirche selbst, wie Papst Benedikt XVI. es verschiedentlich gesagt hatte.
Es war wohl letztlich eine Fügung, daß der genaue Zeitpunkt des Attentats der 13. Mai um 17.17 Uhr war. Es war ein wirklich perfekt geplanter Anschlag auf das Leben von Papst Johannes Paul II. und die Kirche, wobei bis heute vieles nicht aufgeklärt werden konnte. Aber wie der Papst es selber sagte: "eine Hand hat geschossen und eine andere (die Hand Marias) die Kugel gelenkt". Es war ein Wunder, daß der Papst überlebt hatte. Der Teufel und seine Handlanger hatten verloren, aber nicht aufgegeben. Heute wird ihnen der rote Teppich von gewichtigen Teilen der Kirche selber ausgerollt.
Aber das Unbefleckte Herz Marias wird siegen.


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