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Italienische Regierung für Kreuze und Krippen in Klassenzimmern5. Dezember 2018 in Chronik, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kruzifixe und Weihnachtskrippen seien nicht nur religiöse Zeichen, sondern Teil der Geschichte, Kultur und Tradition des Landes, betonen Politiker der italienischen Regierungsparteien.
Rom (kath.net/LSN/jg) Mitglieder der italienischen Regierung haben sich für Kreuze und Weihnachtskrippen in den Klassenzimmern ausgesprochen. Das Kruzifix ist für mich ein Symbol unserer Geschichte, unserer Kultur, unserer Traditionen, sagte Bildungsminister Marco Bussetti bei einer Ansprache vor dem Verband der Katholischen Schulen in Rom. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Probleme in unseren Klassenzimmern macht, im Gegenteil, es kann den Kindern helfen, über unser Geschichte nachzudenken, sagte er wörtlich. 
Als eine Schule in Terni aus Respekt vor Kindern aus anderen Kulturen ihr traditionelles Krippenspiel abgesagt hatte, bezeichnete Innenminister Matteo Salvini diesen Schritt als Idiotie. Es geht nicht nur um Religion, sondern um Geschichte, Wurzeln, Kultur. Ich werde nicht aufgeben, schrieb er auf Facebook. Valeria Alessandrini, eine Vertreterin der Lega Nord, brachte die Entscheidung der Schule in Terni an die Öffentlichkeit. Sie wies auf die Bedeutung der eigenen Kultur für eine freie Gesellschaft hin. Nur wenn Italien seine eigenen Traditionen respektiere, könne es anderen verständlich machen, dass jeder seinen Glauben praktizieren könne. Gleichzeitig werde erwartet, dass Geschichte und Kultur des Landes in dem man lebe, respektiert würden, schrieb sie. Sie hoffe, dass die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit bekommen würden, Weihnachten in seiner Schönheit und Bedeutung mit ihren Freunden und Familien zu erleben. Seit Jahren seien Kräfte am Werk, welche die Entfernung aller christlichen Symbole aus den Schulen Italiens verlangen würden, um andere Kulturen zu respektieren, kritisierte sie.
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Lesermeinungen| | Hadrianus Antonius 6. Dezember 2018 | | | | @antnoius25 Gratuliere zum Tiefschlaf! Die konservative Erhebungsbewegung in breiten Bevölkerungsschichten in Norditalien floriert schon seit fast 30 Jahren und ist verwurzelt und verbunden in katholischen Gedankengut.
(Präkonziliär, was danach kam war häufig marxistisches Décocte in infantiler Verpackung).
Das gab es schon immer: sofort fällt mir der "Boerenkrijg" in Flandern 1795-1799 ein, der Exterminationskrieg in der Vendée(1794-1799) und die Carlisten in Spanien 1935-1939; bei dem heutigen Linksflirten des übergrößten Teils des spanischen Klerus bahnt sich dort Ähnliches an.
Es ist ganz einfach die Realisierung von "fides quaerens intellectum", wobei da homo-orientierte Episkopat und der Wirrsinn im domus Sta Marta nicht begeisternd wirken und bei Insuffizienz der "Commanding Authority" das Volk seine kraftvolle Stimme zeigt (demos/kratia)
Die Lega Lombarda folge ich schon seit gut 20 Jahren und antireligiös ist sie sicher nicht. |  1
| | | | | Laus Deo 6. Dezember 2018 | |  | Es ist Zeit das alle Katholiken wieder Rechts wählen Den die Entchristanisierung kommt vom Linken Lager, von Getauften Heiden, welche den Relativismus predigen. Das Wort Gottes ist Fleisch geworden, und hat uns die Wahrheit geoffenbart, darum ist es unsere Heilige Pflicht diese Wahrheit zu bekennen und verkünden. Nein nicht alle Religion sind gleich, eine die katholische ist wahr, alle anderen sind falsch. |  4
| | | | | girsberg74 5. Dezember 2018 | | | | Manchmal, bedarf es nur eines guten Anregung, etwa aus Bayern. |  5
| | | | | nazareth 5. Dezember 2018 | | | | Toleranz bedingt Wertschätzung des eigenen Mir gefällt besonders dieser Satz...:"Nur wenn Italien seine eigenen Traditionen respektiert, könne es anderen verständlich machen, dass jeder seinen Glauben praktizieren könne!"Das stellt für mich die Frage, ob ein Agnostiker,Atheist,fähig ist,zu religiöser Toleranz,da ihm das nötige Gefühl und die Wertschätzung in der Erfahrung des eigenen Glaubens fehlt...interessanter Gedanke finde ich. Deshalb bekämpft man am besten alles was mit Religion zu tun hat...Außer Esoterik,Strömungen aus dem asiatischen Raum...Wir wissen Bescheid. Und immer wieder kommt einem zum Bewusstsein was es bedeutet, dass Glaube ein Geschenk ist, eine Gnade. Denn für einen Gläubigen erscheint ein Nichtgläubiger so unlogisch... alle wissen, dass man nicht alles erklären kann und Leid nicht ausrotten kann und Vergebung als Mensch nicht funktioniert. Letztlich, dass es den Tod gibt und die Frage die lebensentscheidende ist..was dann? Und dennoch will man weitertapsen in dem Dunkel und selber entscheiden. |  4
| | | | | antonius25 5. Dezember 2018 | | | | Der Avvenire hat schon protestiert @alle, die nach einer Reaktion des Vatikan gefragt haben.
Die katholische Wende der Lega und ihr darauf folgende wachsender Wählerzuspruch ist eine freudige Entwicklung, die so vor zwei Jahren noch nicht absehbar war. |  12
| | | | | supernussbi 5. Dezember 2018 | |  | Gratulation an diese Regierungsmitglieder! Endlich gibt es Politiker, die für die christliche Kultur und Jesus selber sich einsetzen, was ja auch heisst für eine Art des Zusammenlebens, die am besten gelingen kann, weil das Christentum keine menschlich erfundene Wahrheit und Religion bringt, sondern Gottes Offenbarung selber! |  17
| | | | | M.Schn-Fl 5. Dezember 2018 | | | | Wird auch hier Kardinal Ravasi auf die Barrikaden gehen? |  8
| | | | | Eliah 5. Dezember 2018 | | | | @ carolus romanus Er kann ja die Kruzifixe im Vatikam zum Ausgleich entfernen lassen... |  4
| | | | | carolus romanus 5. Dezember 2018 | |  | Na, na, na da wird Kardinal Ravasi im Vatikan aber wieder toben, sollten Kreuze aufgehängt werden. |  9
| | | | | 5. Dezember 2018 | | | | @ginsterbusch Ja ich hoffe doch sehr auf eine geharnischte Protestnote aus dem Vatikan.
Weihnachten für Geschichte, Kultur und Tradition zu vereinnahmen und instrumentalisieren, das geht ja wirklich nicht!
;-)
Zur Sicherheit : Ironie off |  10
| | | | | Ginsterbusch 5. Dezember 2018 | |  | Ups Wie das wohl die Herren im Vatikan verkraften?
Da kommt bestimmt noch katholischer Widerstand.
;-) |  14
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