Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“

Bereite Dich auf das große Fest vor!

5. Dezember 2018 in Jugend, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei all dem Weihnachtshype vergessen wir dann aber genau das wichtigste: Jesus, der für uns Mensch geworden ist - Die Jugendkolumne von kath.net - Diese Woche ein Beitrag von Alexandra Hartlieb


Salzburg (kath.net)
Kennst Du folgende Situation? Du gehst Mitte September durch den Supermarkt, an Deinen Füßen noch sommerliche Sandalen, draußen scheint die Sonne golden und kurz fragst Du Dich, ob Du nicht noch einen Abstecher zum nahegelegenen See machen und abends Freunde zum gemeinsamen Grillen einladen sollst. Du schlenderst durch die Gänge zwischen den Regalen, blickst kurz da- und dorthin, ob du dieses oder jenes brauchst, und plötzlich stehst Du vor einem Stand, auf dem stapelweise Lebkuchen, Spekulatius und Co. lagern. Kurz geht dir durch den Kopf, ob denn die Leute vom Supermarkt jetzt vollkommen durchgeknallt sind, es ist ja erst Mitte September, aber schließlich denkst Du Dir: Egal, es ist eh jedes Jahr so, anscheinend gibt es Menschen, die so etwas jetzt schon kaufen.

Ich kann mich gut an die vielen Male erinnern, als ich mit meiner Mutter im Advent Weihnachtskekse gebacken habe, mein Vater hin und wieder in die Küche kam und ich ihn innigst anbettelte, ob er nicht in den Salon gehen könne, der in den Wochen vor Weihnachten bei uns traditionell abgeschlossen ist (damit das Christkind ungestört kommen kann), um die absolut liebste traditionelle Weihnachts-CD der Familie Hartlieb zu holen. Und wie oft ich auch fragte und flehte, immer sagte er: „Nein, im Advent hören wir Adventlieder, die Weihnachtslieder sind für Weihnachten da.“ Wenn ich auch damals nicht erfreut darüber war, sein Argument erschien mir logisch und heute bin ich ihm dafür sehr dankbar!


Ich liebe Weihnachten, die traditionellen Lieder, das Christbaumschmücken, den Geruch von Gebäck und Glühwein, aber es macht mich zunehmend traurig, dass die Weihnachtsstimmung immer so früh erzwungen wird, denn das nimmt ihr die Besonderheit. Ein typisches Beispiel: Beim ersten Mal „Last Christmas“ im Radio freut man sich zwar vielleicht, aber wer kann diesen Song an den Feiertagen noch hören, wenn man ihn der Zwischenzeit schon an die 50 Mal gehört hat? Und wer will an Heilig Abend noch Kekse essen, wenn man sich eh von September an damit vollstopft?

Bei all dem Weihnachtshype vergessen wir dann aber genau das wichtigste: Jesus, der für uns Mensch geworden ist, der als kleines Baby in die Welt kam, um uns zu erlösen.

Ich würde gerne sagen, dass ich den Advent immer vorbildlich durchlebe, aber dann denke ich daran, wie früh heuer das Glühweintrinken bei mir begonnen hat, wie oft ich in diesem Jahr schon Weihnachtslieder geträllert habe und wie wenig ich mich bis jetzt darauf besinnt habe, dass der Retter auf dem Weg ist. Dann geht mir durch den Kopf, wie spärlich ich mich bis jetzt darum bemüht habe, dass das kleine Jesukindlein auch in meinem Herzen geboren wird, damit Weihnachten in diesem Jahr wirklich das wird, was es sein soll.

Lass den Herbst einfach Herbst sein, und lass den Advent wahrhaft Advent sein. Diese vier Wochen (nicht mehr und nicht weniger), die wir gerade durchlaufen, sind so eine besondere Zeit und die Kirche stellt uns wunderbare Mittel zur Verfügung, dass wir uns auf die Geburt Christi in uns selbst, aber auch auf sein Wiederkommen vorbereiten können. In den Roratemessen, durch die Texte in den täglichen Gottesdiensten, durch Andachten und das Hochhalten von guten Traditionen, wie dem gemeinsamen Entzünden der Kerzen am Adventskranz, können wir den Advent zu dem machen, was er eigentlich ist, zu einer Vorbereitungszeit, damit Weihnachten das große Fest des Kommens unseres Herrn sein kann. In diesen Wochen möchte ich Dich ermutigen, diese Zeit der Gnade ernst zu nehmen und nicht im Strom derer mitzuschwimmen, für die Weihnachten nur nette Stimmung und Konsum ist. Bereite Dich auf das große Fest vor! Bereiten wir uns alle vor!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  2. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  3. Gnade in jedem Augenblick
  4. Die Sehnsucht Christi nach dir
  5. Gerufen, das Blut Christi zu lieben
  6. Große Veränderung beginnt von kleinen Fortschritten
  7. Berufen zur Blume im Garten Gottes
  8. Er macht seine Pläne mit deiner Verwundbarkeit
  9. Wenn du heute vor Jesus stehen würdest ...
  10. Was ersehnen wir? Was ist deine tiefste Sehnsucht?






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  11. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz