Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  4. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  7. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  8. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  9. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  10. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums

Kardinal: „Es ist aber besser, an Hunger zu sterben“

6. Dezember 2018 in Weltkirche, 36 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Afrikanischer Kardinal Pengo hat die Regierung von Tanzania aufgerufen, keine westlichen Hilfen zu akzeptieren, die an eine Homosexualitäts-Ideologie verknüpft sind.


Afrika (kath.net)
Kardinal Polycarp Pengo, der Erzbischof von Dar-es-Salaam, hat die Regierung von Tanzania aufgerufen, keine westlichen Hilfen zu akzeptieren, die an eine Homosexualitäts-Ideologie verknüpft sind. Dies berichtet CISA, eine katholische Nachrichtenagentur für Afrika. Die Forderung des Kardinals bereits im November bei einer Predigt gestellt. Wörtlich sagte der Kardinal: "Sie werden uns die Unterstützung entziehen, wenn wir gegen Homosexualität sind. Es ist aber besser, an Hunger zu sterben, als Hilfe zu bekommen und zu Dingen gezwungen zu werden, die gegen Gottes Wünsche gerichtet sind." Und Pengo erinnerte auch daran, dass die Sünde der Homosexualität die Ursache für die Zerstörung von Sodom und Gomorra war. "Diese Sachen sind gegen den Plan Gottes bei der Schöpfung und sollten nicht akzeptiert werden. Homosexualität zu akzeptieren ist die Verleugnung Gottes."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 winthir 7. Dezember 2018 

ich habe nachgedacht, und das ein bißchen länger,

über diese Aussage von Card. Pengo, die mir zunächst komisch vorkam.

Was will er uns sagen?
Meine Meinung, unsortiert.

Ihr Europäer habt uns kolonialisiert, uns Afrikaner.

Ihr Europäer habt unsere einheimische Textilindustrie mit euren gutgemeinten Altkleidersammlungen zerstört (ich weiß, wovon ich spreche, sagt winthir).

und jetzt, wo Ihr uns jetzt endlich ausgebeutet habt,

und jetzt wollt Ihr auch noch unsere gewachsene und gelebte Kultur zerstören?
--

Conclusio.

ich meine, das ist ein sehr berechtigter "Aufschrei".


danke, Polycarp Pengo.


6

0
 
 PerryR 7. Dezember 2018 

Misereor (!) unterstützt..

...leider tatsächlich diesen LGBTQGAGA-ideologisierten Wanderzirkus: https://www.misereor.de/fileadmin/user_upload/3.Mitmachen/Veranstaltungen/flyer-ausstellung-verschaff-mir-recht.pdf Es ist unglaublich, es handelt sich hierbei um das Hilfswerk der deutschen Bischofskonferenz. Gut, eingefleischten kath.net-Lesern reicht diese Info schon um alles zu erklären. Als jahrelanger Spender bin ich leider zutiefst empört, dass meine Spendengelder für diesen unkatholischen Wahnsinn veruntreut werden.


10

0
 
 Smaragdos 6. Dezember 2018 
 

Wer bitte ist hier zynisch?

@Phil2:

Zynisch ist es ausschließlich von moralisch dekadenten westlichen Staaten, Hungerhilfe für Afrika an die Annahme der Homo-Ideologie zu knüpfen! DAS ist im wahrsten Sinne des Wortes zynisch! Die westlichen Staaten (!) lassen lieber Afrikaner Hungers sterben, die sich - wie es sich gehört - gegen die Sünde der Homosexualität wehren, als ihnen bedingnungslos zu helfen!!! Das ist Erpressung der übelsten Art!


9

0
 
 ottokar 6. Dezember 2018 
 

Facit:

Wenn ich all die verschiedenen Meinungsäusserungen hier durchlese, ziehe ich den erfreulichen Schluss: Wir sind trotz anders ausgerichtetem Zeitgeist und derzeit geltender Political Corectness tatsächlich noch frei genug, unsere Überzeugungen auszusprechen , ohne wegen homophober Grundhaltung juristisch belangt zu werden.Hoffentlich bleibt das so.Wenn nicht, so sollte das an unserer Einstellung nichts ändern.


6

0
 
 lesa 6. Dezember 2018 

Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch (Dt)

@Phil 2: Die haben keinen Schimmer, welchen Ruin die Übertretung des Gebotes Gottes gegen die Gebote, gerade speziell dieses Gebot bedeuten. Leiblicher Hunger ist nicht die einzige Zerstörung, die Menschen trifft. So schlimm und furchtbar Hunger ist. Die Ausweitung der Homosexualität auf einen gesellschaftlich akzeptierten Status bedeutet massenhaft seelisch-geistige Erkrankung vieler Einzelner und hat ruinöse Wirkungen auf den Bestand einer Gesellschaft. Nicht weniger leidvoll als Hunger. Übrigens ist die Welt nicht weniger arm geworden, auch materiell, seit man die Gebote über Bord geworfen hat. Das ist Fakt. Wenn WIR uns einbilden, bestimmen zu können, welchen Lobbyisten mehr gehorcht werden soll, als Gott, dann zeigt sich immer wieder, wie dumm das ist. Der Schöpfer, ein liebender Vater weiß mehr und hat mehr Weitblick über das, was Menschen leben lässt leben lässt und was Todeskultur zur Folge hat.


12

0
 
 Stefan Fleischer 6. Dezember 2018 

@ Petrusbinsfeldus

Natürlich ist die Sachlage nicht so einfach, dass sie hier in 1000 Zeichen erledigt werden kann. Dies einerseits.
Und andererseits; die Einzelnen werden wohl kaum je mit dem konkreten Entscheid konfrontiert sein. Den treffen andere und haben diese vor Gott zu verantworten. Aber Gott wird ihnen Gerechtigkeit widerfahren lassen, und sei es "nur", dass er sie im Himmel in den Rang der Märtyrer erhebt- wenn man es einmal so sagen darf. "Vertröstung auf das Jenseits?" Viele nennen es so. Aber die Gerechtigkeit Gottes ist - für mich wenigstens - eine genauso reale Hoffnung wie seine Barmherzigkeit, auch wenn diese in der heutigen Verkündigung schon fast ein Tabuthema ist.


8

0
 
 Der Gärtner 6. Dezember 2018 

deutliche Aussage II.

Er könnte die Aussage auch erweitern auf Verhütungs-Ideologie und Abtreibungs-Ideologie. Auf der Rückseite des Paktes wird unter anderem stehen: "freier Zugang zu Verhütungsmitteln und freier Zugang zu Abtreibung". Das alles und noch mehr wird auf die Afrikaner zu kommen. Nach der langen Kolonialgeschichte ist das Bedürfnis nach westlichen Forderungen und Bevormundungen sehr gering.
China ist schon jetzt der lachende Dritte, der mit den Afrikanern richtige Geschäfte macht, von denen beide Seiten etwas haben. Bin schon gespannt drauf, mit wessen tatsächlicher Finanzierung das entdeckte Gasfeld vor der tansanischen Küste erschlossen wird.


7

0
 
 Der Gärtner 6. Dezember 2018 

deutliche Aussage

Schön wäre ja genau zu wissen, in welchem Kontext der Herr Kardinal diese Aussagen tätigte. Hungern muß derzeit in Tansania niemand. Die Exportieren sogar Lebensmittel und Baumwolle.
Seit einigen Jahren ist vermehrt in ganz Afrika zu beobachten, dass man von westlicher Hilfe einschließlich Weltbank loskommen möchte. Diese wird zunehmend mit politischen Forderungen verknüpft, die den traditionellen Vorstellungen dieser Länder zuwider laufen. Sehr viele Staaten wenden sich vermehrt China zu. Die Chinesen verzichten auf politische Forderungen und die finanziellen Bedingungen sind für Afrikaner auch günstiger, wenn etwas finanziert werden soll. Ich sehe Herrn Kardinal lediglich in der tansanischen Fraktion für deutliche Aussprache. Deren Staatspräsident kann es allerdings noch deutlicher. Der Westen sollte endlich aufhören, anderen sein Denken aufzwingen zu wollen. In Tansania diskutiert man wohl auch über den Pakt für Migration, der indirekt noch mehr solcher Schweinereien vorsieht.


9

0
 
 Thalelaios 6. Dezember 2018 
 

@Phil2 Was Sie schreiben, zeigt,

dass Sie vom Wesen Gottes in seiner Tiefe nichts verstanden haben. Die selben Vorwürfe hat man von Seiten des modernen Establishment zeitlebens Mutter Teresa gemacht, weil sie den Sterbenden von Kalkutta nicht mit Medizin für den Körper, sondern für die Seele diente.


9

0
 
 mirjamvonabelin 6. Dezember 2018 
 

Also ich gehöre zu den armen

aber ich habe immer deutlich gemacht, wenn mir jemand half, keine Bedingungen zu akzeptieren, sonst habe ich die "Hilfe" nicht angenommen.

Einem Sohn wollte die Schule und der Elternverein einen Auslandsexkursion bezahlen, Ich habe abgelehnt.
Später hat sich mein Sohn bei mir bedankt, er war richtig glücklich über meine Entscheidung. Wenn er das angenommen hätte, hätte er seine Würde, seine Unabhängigkeit verloren.

Kardinal Pengo hat nicht über Homosexualität gepredigt, sondern man soll sich nicht kaufen lassen. Man soll seine Seele nicht für ein Linsengericht verkaufen.
Lot hat den Männern sogar seine Töchter angeboten aber sie wollten Männer.

Übrigens, die Poster hier, leiden auch keinen Hunger, wahrscheinlich auch keinen gelitten


15

0
 
 Phil2 6. Dezember 2018 
 

und @Stefan Fleischer

Ihre potentiellen Märtyrer werden bei der ganzen Sache leider gar nicht gefragt, ob sie dieses Martyrium, für die Reinhaltung der Gesellschaft von der Toleranz ggü. Homosexuellen lieber zu verhungern, überhaupt erleiden möchten oder nicht vielleicht doch lieber etwas zu essen auf den Teller.


4

0
 
 Phil2 6. Dezember 2018 
 

Und trotzdem ist es zynisch!

Denn weder der Kardinal noch die ihn hier feiernden Kommentatoren sind in der Situation, hungern zu müssen. Und dem einen wie den anderen steht es nicht zu, den wirklich Hungernden zu erklären, dass es besser sei, dass sie hungern.
Leider verlässt gerade beim Thema Homosexualität viele jeglicher Anstand.


3

0
 
 Petrusbinsfeldus 6. Dezember 2018 
 

@ Stefan Fleischer

Nun, der Herr Kardinal sieht nicht so aus als ob er an Hunger stirbt. Das überlässt er vermutlich gerne den einfachen Menschen die erst einmal froh sind, wenn sie etwas zu essen haben und denen irgendwelche angeblichen Forderungen auf politischer Ebene in diesem Moment herzlich egal sind.


6

0
 
 Stefan Fleischer 6. Dezember 2018 

@ Diadochus

Die Theologen mögen mich korrigieren. Aber ein Mensch, der lieber Hungers stirbt als sich zum Handlanger des Bösen zu machen, würde ich irgendwie auch als Märtyrer bezeichnen.


15

0
 
 Diadochus 6. Dezember 2018 
 

@Palüm

Von einer Bestrafung gegen sodomitische Sünden war und ist nicht die Rede. Kardinal Pengo hat die Regierung von Tanzania nur aufgerufen, die Annahme derartiger Hilfen zu verweigern. Wohl aber hat die Kirche die Pflicht, vor der Sünde und deren Folgen zu warnen. In Abwägung dessen ist es besser, in dieser Welt Nachteile in Kauf zu nehmen, als in der Ewigkeit ewige Pein zu leiden. Besser ist noch, aus Liebe zum Herrn Nachteile zu erdulden, als nur der ewigen Pein wegen. Noch zu Ihrem anderen Vorwurf. In Deutschland muss zwar keiner hungern, wohl aber gibt es viel versteckte Armut. Viele schämen sich dafür. Viele gehen deshalb erst gar nicht zu den vielen sogenannten Tafeln. Auch wenn man arm ist kann man sich eine gewisse Würde erhalten, wenn man bereit ist, mit Christus das Kreuz zu tragen. Ohne Gebet geht das natürlich nicht. Das ist nicht zynisch. Das Christentum ist keine kommunistische Wohlfühlreligion. Kardinal Pengo hat sich klar für Christus entschieden.


11

0
 
 lesa 6. Dezember 2018 

Schändliche Instrumentalisierung des Hungers von Menschen

@Palüm: "Man sollte" auch nicht den Hunger der Menschen instrumentalisieren um anderen noch viel Schlimmeres zuzufügen: die Gefahr des EWIGEN Todes.


11

0
 
 nicodemus 6. Dezember 2018 
 

"Homosexualität zu akzeptieren ist die Verleugnung Gottes."

Da liegen aber @oaromero & @Palüm etwas falsch - meine ich! Wer "Homosexualität" akzeptiert, gutheißt und n u r für eine Variante hält - sündigt wider den Hl. Geist! Denn was Gott geschaffen hat ist alles gut! "Homosexualität" gehört nicht dazu, siehe Sodom und Gomorrha!
Gut @Diadochus und dem Kardinal Pengo ein herz.Dank!
Wir sind im Advent - und da heißt es:
"Wachet und betet"! Was bedeutet das `Wachen`?
- Ein Mensch des Gewissens zu sein (der
das Gute und das Böse beim Namen
nennen).
- Mit Christus im Gebet zu sein.
Die Sakramente hoch achten!
- Dem Nächsten dienen - die Not des
Anderen sehen.
- Das wählen,was wirklich etwas Gutes
ist und sich nicht versklaven lassen -
und die pseudo Werte der Welt
gut heißen! - Das heißt "wachen"!
Dass hinter der Homosexualität immer
ein sündiger Mensch steht, das weiß
auch der Hr.Kardinal aus Tanzania!


8

0
 
 lesa 6. Dezember 2018 

Ideologische Ignoranz

@Lamartine: Warum Sodom und Gomorrha ein schreckliches Gericht erlitten hat, kann jedes Kind in der Bibel nachlesen. IHRE Begründung ist an den Haaren herbeigezogenes ideologisches Phantasiekonstrukt, das sämtlichen weiteren Aussagen der Bibel zum Thema Hohn spricht. Aber abgesehen von Sodom und Gomorrha, genauso wie Ideologe diese Aussage der Bibel nach Zeitgeistgeschmack zurechtbügeln, so würden sie mit den Zuständen in diversen Homo-Discohöllen unserer Tage umgehen: leugnen, verdrehen.
Zerfetzte Seelen, kaputte Existenzen sind denen WURSCHT.
Wie menschenverachtend, Solches anderen aufzuzwingen!
@ waghäusler vor einer Stunde
"...und das Tier zwang alle, die Kleinen und die Großen,die Freien und die Slaven sich sein Malzeichen anbringen zu lassen,so dass nur der kaufen und verkaufen konnte der das Malzeichen hatte.""...gerettet aber wurden nur jene die sich nicht das Malzeichen des Tieres hatten anbringen lassen. Hier muss sich der Glauben der Heiligen bewähren." Hochaktuell!


8

0
 
 Palüm 6. Dezember 2018 
 

Beten?

@Smaragdos: Sie vergessen in Ihrer Aufzählung eine ganz wichtige Art der Kolonialisierung. Die religiöse. Was zum Beispiel der katholische König Leopold II im 19. Jahrhundert unter anderem im Namen der Kirche im damaligen Kongo angerichtet hat, fällt heute unter die Rubrik Völkermord.

@Diadochus: Wenn Homosexualität "eine sodomistische Sünde" ist, sollte man es Gott überlassen, diese zu strafen. Dazu braucht es keinen Staat und keine Kirche.

Armut ist relativ? Tut mir leid, aber es ist doch äußerst befremdlich, wenn man von seinem gemütlichen westeuropäischen Sessel aus, die Armutsopfer für ihr Schicksal selbst verantwortlich macht. Sie schreiben: "Ein Mensch, der nicht demütig betet, ist nie zufrieden." Es gehört schon ein ungesunder Zynismus dazu, derart zu argumentieren. Seltsamerweise leidet im ungläubigen Deutschland niemand Hunger - obwohl es dort mit dem Beten nicht so weit her ist. Oder?


3

0
 
 lesa 6. Dezember 2018 

Mt 5, 29-30

@oaromero: Sie zitieren den alte Katechismus. Im Neuen (roten) ist nicht von "Veranlagung" die Rede,sondern von "homosexuellen Tendenzen" (KKK 2358). Der Kardinal schützt durch dieses starke Signal Homosexuelle und jene, die versucht werden könnten. Er warnt sie vor der Sünde und erinnert sie an die Möglichkeit und Notwendigkeit der Umkehr zur Keuschheit. @Palüm: Die Weisung Gottes bleibt die einzige Rettung, wenn das Pferd derzeit auch gerade noch so verkehrt aufgezäumt ist. Man kann den Teufel nicht mit Beelzebul austreiben. Dieser Kardinal kommt seiner Verpflichtung dem Wort Gottes gegenüber nach. Die einzige Chance, dass nicht immer noch mehr Menschen in den Sündenpfuhl und den Untergang von Sodom und Gomorrha hineingerissen werden. Genug der Hirten, die Ohrenschmeicheleien bedienen anstatt die Herde zu schützen.
Gewiss schütteln Sie auch über Jesus den Kopf: "Es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird."


15

0
 
 ottokar 6. Dezember 2018 
 

Neokolonialismus

Eines, was Länder , die über Jahrzehnte oder Jahrhunderte unter englischen, französischen, belgischen, holländischen oder auch deutschen Kolonialherren gelitten haben, überhaupt nicht ausstehen können, das ist Belehrung aus den Reihen ehemaliger Herrenvölker.In alter Herrenmanier zu verlangen, dass wir nur dann helfen, wenn bestehende, für uns unverständliche Gesetze aufgehoben werden, oder wenn Frauen zur Vermeidung einer Überbevölkerung die Pille einnehmen, ist schändlich und zeigt keinerlei Einfühlungsvermögen in andere Kulturen.Das verspürt man u.a. aus der Rede des Kardinals Das sollte sich Palüm hinter die Ohren schreiben.


10

0
 
 padre14.9. 6. Dezember 2018 

"Sie werden uns die Unterstützung entziehen, wenn wir gegen Homosexualität sind.

ja verehrter Kardinal Pengo, so ist das. Also wird es Zeit Afrika selbst in eigener Regie aufzubauen. Afrika hat alles, voe allem eine gläubige Gesellschaft, lassen Sie sich nicht kaufen. Es ist Judas Lohn.


15

0
 
 waghäusler 6. Dezember 2018 
 

@ Palüm

"...und das Tier zwang alle,die Kleinen und die Großen,die Freien und die Slaven
sich sein Malzeichen anbringen zu lassen,so dass nur der kaufen und verkaufen konnte der das Malzeichen hatte."

"...gerettet aber wurden nur jene die sich nicht das Malzeichen des Tieres hatten anbringen lassen."

"Hier muss sich der Glauben der Heiligen bewähren."


13

0
 
 Antonia54 6. Dezember 2018 

Welches ist da der richtige Weg?

Wagen sie es nur einmal sich für christlicher Lebensführung nach den Geboten Gottes einzusetzen! Da ist man sofort unten durch. Man ist Hassprediger! Wann hat dieser Weg angefangen? Wo wird er enden? Man braucht viel Unterscheidungsgabe um rechtzeitig den verkehrten Weg zu sehen? Ich möchte nicht dass Frauen unterdrückt werden und Menschen mit homosexuellen Neigungen gedemütigt und misshandelt werden. Ich möchte das auch nicht wenn ich z.B. gegen die Ehe für alle bin....da wurde ich auch schon gedemütigt...


3

0
 
 Smaragdos 6. Dezember 2018 
 

Ich gebe Kardinal Pengo vollkommen recht und begrüße seinen Mut. Es ist auf jeden Fall richtig, keine westlichen Hilfen zu akzeptieren, die an eine Homosexualitäts-Ideologie vgeknüpft sind. Ich schäme mich in Grund und Boden für die westlichen Staaten, die die armen Länder ideologisch kolonisieren, nachdem sie sie militärisch kolonisiert haben. Das ist eine Unverschämtheit sondergleichen. Lasst bitte die Afrikaner in Ruhe, die noch einen gesunden Menschenverstand haben!


17

0
 
 Lamartine 6. Dezember 2018 
 

Menschenrechte

Die (kath.) Kirche hat sich lange schwer mit Menschenrechten getan. Ja, die bürgerliche Freiheitsidee wurde von den Päpsten als "Wahnsinn" verurteilt.

Die Menschenrechte sind aber unteilbar. Nur auf die Religionsfreiheit beruft sich die Kirche gerne, die anderen Rechte werden leicht zur Seite gelegt.

In der Argumentationslinie des Bischofs kann allerdings Saudi Arabien völlig zu Recht sagen, dass Christen verboten ist, ihre Religion im Land irgendwie auszuüben oder zu erkennen zu geben, weil dort schon immer die wahre Religion, der Islam, den Vorrang hat. So wie eben seiner Meinung nach das homosexuelle Orientierung nicht in die tansanische Kultur passt.

PS: Sodom und Gomorrha wurden wegen ihrer Fremdenfeindlichkeit vernichtet, nichtet, da sie die Gastfreundschaft verletzen und die Gäste vergewaltigen wollten.


2

0
 
 Diadochus 6. Dezember 2018 
 

Sodomie

Kardinal Polycarp Pengo bringt es genau auf den Punkt. Homosexualität ist eine sodomitische Sünde, die schwere Strafen nach sich zieht (Sodom und Gomorrha). Herzlichen Dank für das Bekenntnis. In Europa wird das leider nicht mehr so gesehen. Göttliche Gebote, hier gegen die Keuschheit, sind nicht verhandelbar. Da darf es keinen Kuhhandel geben. @oaromero, Kardinal Pengo verurteilt die Sünde der Sodomie und nicht die Homosexuellen, insofern steht er klar innerhalb der Kirche. Er verteidigt die Rechte Gottes. Es ist eher eine teuflische Verführung, Hilfsleistungen mit dem Zwang zur Annahme von antichristlichen Ideologien abhängig zu machen. @Palüm, über Ihren Kommentar muss ich ebenso den Kopf schütteln. Das Argument mit der Armut ist eine alte Kamelle. Armut wird es immer geben, so oder so. Armut ist relativ. Ein Mensch, der nicht demütig betet, ist nie zufrieden. Nochmals vielen Dank Herr Kardinal Pengo.


17

0
 
 ottokar 6. Dezember 2018 
 

Palüm und oaromero verwechseln etwas:

Die katholische Kirche (vgl.Kathechismus)und auch der Staat Tanzania verurteilen den Homosexuellen nicht wegen seiner angeborenen oder erworbenen Neigung , sondern sie verurteilen praktizierte Homosexualität. Für unsere Kirche ist praktizierte Homosexualität eine schwere Sünde, für die Gesetzgebung des Staates Tanzania gilt dies als eine Straftat, so wie dies übrigens in Deutschland bis in die 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts ebenfalls noch galt.Schwere Sünde bedeutet Sündenstrafe und benötigt Reue und Vergebung.Im Übrigen ist gelebte Homosexualität in allen muslimischen Ländern strafbar, was man vielleicht nicht gerne hört,aber unbedingt berücksichtigen sollte. Den anderen Interpretationsversuchen von Palüm kann man nicht folgen, da sie mit der ursprüngliche angesprochenen Problematik aber auch garnichts zu tun haben.Nach solchen abwegigen Argumenten wäre jeder Märtyrer ein Dummkopf.Und wo eigentlich werden in dieser Welt Frauen nicht von heterosexuellen Männern vergewaltigt?


20

0
 
 JuM+ 6. Dezember 2018 
 

@ Palüm

"..eine bestimmte sexuelle Neigung..?"

Sie meinten wohl Perversion, welche der Kardinal deutlich als Ursache für die Zerstörung von Sodom und Gomorra nennt.


10

0
 
 JuM+ 6. Dezember 2018 
 

@ oaromero

Keine Verdammung, sondern Erinnerung an die göttliche Schöpfungsordnung!

"Homosexualität zu akzeptieren ist die Verleugnung Gottes."


13

0
 
 Palüm 6. Dezember 2018 
 

Kopfschütteln

Also erstens heißt der gute Mann nicht Peng sondern Pengo.

Und zweitens macht er mir nicht den Eindruck zu wissen was es heißt, an Hunger zu leiden. Er schaut mir eher gut genährt aus.


Deshalb wundert es mich, wieso er sich anmaßt, Hungernden die letzte Hoffnung zu nehmen, die sie haben - Hilfe von reichen Staaten und Gesellschaften.


In Tansania werden Homosexuelle gedemütigt und misshandelt. Ihnen drohen Gefängnisstrafen bis zu 14 Jahren. Ist es wirklich im Sinne eines Kardinals der katholischen Kirche, Menschen, die eine bestimmte sexuelle Neigung haben ins Gefängnis werfen zu lassen?


Was gedenkt der Kardinal eigentlich gegen die massive Missachtung von Frauenrechten in Tansania zu tun. Wenn dort Frauen von heterosexuellen Männern vergewaltigt werden, werden üblicherweise die Frauen von ihrer Familie verstoßen. Für die Täter hat das so gut wie keine Konsequenzen.

@Antonia54: Ist das auch der Schöpfungsordnung geschuldet?


8

0
 
 Katholikheute 6. Dezember 2018 
 

Meine Hoffnung

ruht auf Afrika.
So wie einst Europa den katholischen Glauben annahm und weitergab, so wird es in Zukunft Afrika sein.

Wenn es Afrika nicht schafft, dann gute Nacht.

Wenn ich an unsere deutschprachigen Bischöfe denke (mit Ausnahme von Bischof Laun) und dann diese Nachricht lese, dann überfällt mich echte Hoffnung, die Hoffnung der katholischen Kirche!


23

0
 
 oaromero 6. Dezember 2018 
 

Katechismus?

Der Katechismus der Katholischen Kirche dürfte Kardinal Pengo unbekannt sein:

2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.

Mit seiner Verdammung der Homosexulität stellt er sich außerhalb der röm.-kath. Kirche. Kann so jemand denn noch für die Kirche sprechen, einer der obersten Vertreter der Kirche sein?


4

0
 
 Tschuschke 6. Dezember 2018 
 

Misereor

Der Kardinal denkt offensichtlich an staatliche oder weltliche Hilfeleistungen, die an die Bejahung der Homosexualität geknüpft sind. Er wird sich bald aber auch mit kirchlichen Organisationen beschäftigen müssen. Misereor bereitet sich offensichtlich darauf vor, homophoben Kardinälen den Geldhahn abzudrehen: "Wie arbeiten wir mit einem Menschenrechtsverteidiger, der sich sehr erfolgreich für Bauern, Ureinwohner und Frauen einsetzt, aber nicht mit Schwulen umgehen kann?"
https://www.evangelisch.de/inhalte/153639/01-12-2018/katholisches-hilfswerk-zeigt-ausstellung-ueber-homosexuelle
Wolfgang Tschuschke, Pfr. i.R


16

0
 
 Laus Deo 6. Dezember 2018 

Ein wahrer Bekenner

Viele Bekenner wurde Märtyrer und zählen zur Gemeinschaft der Heiligen, und viele Verleugner werden von der Welt als Helden gefeiert, jedoch in der Ewigkeit vom Reich Gottes ausgeschlossen sein!


27

0
 
 Antonia54 6. Dezember 2018 

Gut,

dass noch jemand an die Schöpfungordnung erinnert.Es ist tatsächlich zu fürchten, dass man in christlichen Abendland dafür bestraft wird wenn man solches sagt.


29

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  2. Kanada: Gesetzesvorschlag für Verbot von Konversionstherapien
  3. 'Sexualitäten 2020' - Gaypropaganda im Grazer Priesterseminar?
  4. „Idioten“ haben ein Problem mit lesbischem Pastorinnen-Ehepaar
  5. Ein staatlicher Angriff auf christliche Seelsorge
  6. CDU-Spahn lässt Therapien von Homosexuellen verbieten
  7. Was ist normal?
  8. Erzbischof Sheen verurteilte 'falsches Mitgefühl' für Homosexuelle
  9. P. James Martin twittert Bild einer homosexuellen Jesus-Darstellung
  10. Jesuitenpater James Martin leugnet die Lehre der Bibel








Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  3. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  4. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  7. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  8. Wegfall der 10-Quadratmeter-Regel pro Person - Maskenpflicht fast abgeschafft!
  9. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  10. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz