07 Dezember 2018, 09:00
Ismail Tipi deckt auf und die Pfeile der Warnung treffen
 
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Hessischer CDU-Integrationsexperte: Salafisten haben Angst ihre lukrative Geldquelle zu verlieren, das Finanzamt im Nacken zu haben und die Jugendlichen nicht mehr radikalisieren zu können

Wiesbaden (kath.net/pm) Nicht zum ersten Mal wurde der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi von Facebook gesperrt. Und nicht zum ersten Mal ist der Grund dafür ein Bild von Hassprediger Pierre Vogel in einem Kapuzenpulli mit IS-Symbolen. Für Tipi ist das ein gezielter Angriff der Salafisten, um ihn mundtot zu machen.

„Das Foto war schon älter. Die Salafisten müssen es gezielt genutzt haben, um mich wieder bei Facebook sperren zu lassen. Das heißt für mich: Ich bin auf dem richtigen Weg und die Pfeile treffen. Immer wieder berichte ich über die Machenschaften von Hassprediger wie Pierre Vogel und Abul Baraa. Immer wieder warne ich vor ihrer Hass- und Hetzpropaganda. Zuletzt habe ich mehrfach über ihre sogenannten Pilgerreisen berichtet und die Sicherheitsbehörden aufgerufen, diese Reisen nicht nur strafrechtlich, sondern auch steuerrechtlich zu prüfen. Es scheint, als wenn das den Hasspredigern Angst machen würde“, vermutet Tipi.

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„Die Salafisten sind nervös geworden. Sie selber werben mit diesen Pilgerreisen nach Mekka und Medina. Nach eigenen Angaben reisen sie zum Teil mit mehr als 200 Jugendlichen dorthin, um sie fernab von den Augen und Ohren der deutschen Sicherheitsbehörden zu rekrutieren und zu radikalisieren. Bei im Schnitt 2.500 Euro pro Person wären das bereits 500.000 Euro. Wenn sie mindestens 6 Mal im Jahr solche Pilgerreisen veranstalten, bedeutet das jährliche Einnahmen von durchschnittlich über 3 Millionen Euro. Damit verdienen sie also eine Menge Geld. Sie machen ein lukratives Geschäft und das auf Kosten der religiösen Gefühle von jungen Menschen“, so der CDU-Politiker.

„Jetzt stellt sich mir aber die Frage: Werden diese Gelder auch richtig angegeben und versteuert? Werden die Einnahmen, Honorare oder auch Beteiligungen der Salafisten kontrolliert? Hier sind die Behörden gefordert, dem steuerrechtlich nachzugehen. Und ich glaube genau davor haben diese Hetzer und Hassprediger Angst.“

Für Tipi ist das ein Zeichen, dass er auf dem richtigen Weg ist. Denn die Salafisten sind gerade nach dem Verbot der Lies-Aktionen auf solche Einnahmequellen und Möglichkeiten der Rekrutierung angewiesen. „Wahrscheinlich haben sie jetzt Angst und sind nervös geworden, dass sie diese Reisen nicht mehr durchführen und sie so keine weiteren Jugendlichen radikalisieren können. Auch die lukrativen Einnahmen würden ihnen dadurch verloren gehen, wenn sie Schwierigkeiten mit den Steuer- und Strafbehörden bekommen. Für mich könnte das der Grund sein, warum sie und ihre Handlager versuchen wollen, mich mundtot zu machen und vielleicht ganz aus Facebook zu verbannen. Wenn es um Geld und Steuern geht, werden auch Hassprediger, Salafisten und Dschihadisten nervös und verwundbar. Deshalb fordere ich abermals: Wir müssen die Geldhähne der Salafisten zu drehen und sie steuerrechtlich überprüfen.“

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