Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  7. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  8. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  9. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  10. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten

Zürich will Marsch fürs Läbe verbieten – Veranstalter wehren sich

18. Dezember 2018 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Veranstalter: „Öffentliche Sicherheit Zürichs war durch keinen der bisherigen Märsche fürs Läbe gefährdet“. Jährlich bewillige Zürich Dutzende Demonstrationen. Es sei ein Skandal, dass gerade ein Bekenntnismarsch für menschliches Leben verboten werde


Zürich (kath.net/Marsch fürs Läbe) Das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich hat den Veranstaltern des 10. Marsch fürs Läbe die Durchführung eines Bekenntnismarsches zum Lebensrecht untersagt. Der Anlass vom 14. September 2019 dürfe „aus sicherheitspolizeilichen Überlegungen“ nur an dezentraler Lage und als stehende Veranstaltung durchgeführt werden. Dagegen hat das Organisationskomitee (OK) des Marsches Einsprache beim Stadtrat erhoben.

Für die Durchführung des Marsches, der von verschiedenen christlichen Organisationen getragen wird, hatte das OK bereits am 11. Juli 2018 ein Gesuch bei der Stadtpolizei eingereicht. Beantragt worden war ein Bekenntnismarsch durch die Zürcher Innenstadt mit Kundgebung auf dem Münsterhof. Ein Programm also, das dank effizienter Arbeit der Stadtpolizei in dieser Art bereits mehrmals erfolgreich durchgeführt werden konnte.


Am 2. Oktober 2018 teilte die Stadtpolizei den Veranstaltern jedoch den abschlägigen Entscheid des Sicherheitsdepartements mit. Dieses sei nur mit einer stehenden Veranstaltung einverstanden. „Die Durchführung einer Demonstration kommt aus sicherheitspolizeilichen Überlegungen nicht in Frage“, heisst es im Schreiben der Polizei. Auch das Gesuch für die Kundgebung auf dem Münsterhof beurteilte das Sicherheitsdepartement negativ und schlug mit dem Turbinenplatz einen deutlich weniger besuchten Platz im Kreis 5 als Alternative vor.

Am 22. Oktober 2018 reichte das OK ein weiteres optionales Gesuch ein und erklärte sich damit einverstanden, den Marsch auf dem Turbinenplatz durchzuführen, „unter der Voraussetzung, dass uns im Kreis 5 ein Bekenntnismarsch erlaubt wird“. Per Verfügung vom 19. November 2018 lehnte das Sicherheitsdepartement auch das optionale Gesuch ab.

Mit Berufung auf die verfassungsmässig garantierte Versammlungs-, und Meinungsäusserungs- sowie auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit hat das OK des Marsches nun am 10. Dezember 2018 beim Zürcher Stadtrat Einsprache gegen diese Verfügung erhoben. Dass ein Marsch durch Zürich verboten ist, sorgt bei den Veranstaltern für Unverständnis. „Was viele Jahre möglich war, soll nun verboten sein?‟, fragt OK-Präsident Daniel Regli. „Von 2010 bis 2015 fand der Marsch in Zürich regelmässig statt. Die öffentliche Sicherheit Zürichs war durch keinen der bisherigen Märsche fürs Läbe gefährdet“, so Regli. Jährlich würden in Zürich Dutzende von Demonstrationen bewilligt. Dass jedoch gerade ein Bekenntnismarsch für menschliches Leben verboten werden, sei ein Skandal.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schweiz

  1. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  2. Schweiz: 'Katholische' Frauenorganisation verzichtet auf das 'katholisch'
  3. Rüge für die Schweizer Bischöfe
  4. «Ich komme nicht, um zu weinen!»
  5. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  6. Verbot von Taufen im Genfersee – Beschwerde beim Bundesgericht
  7. 'Liturgie nicht zum Experimentierfeld persönlicher Vorhaben machen'
  8. RedWeek: Über 60 Pfarreien in der Schweiz beteten für verfolgte Christen
  9. 20 Jahre Fristenregelung – über 200'000 Kinder gestorben
  10. „Welcome on earth“






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  10. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  15. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz