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Weihnachten in Taiwan

24. Dezember 2018 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Von den 25 Millionen Einwohnern Taiwans sind nur 1% Katholiken. Auch die nichtchristliche Gesellschaft fühle sich inzwischen mit dem Weihnachtsfest verbunden


Taipei (kath.net/Agenzia Fides)
„Von den 25 Millionen Einwohnern Taiwans sind nur 1% Katholiken, für die Weihnachten zweifellos das wichtigste Fest des Jahre ist, was auch der Zustrom der Gläubigen bei der Mitternachtsmesse bezeugt", so der italienische Missionar Pater Giuseppe Didone von den Kamillianern (Ministrantium Infirmis, MI) in Taiwan.

Auch die nichtchristliche Gesellschaft fühle sich inzwischen mit dem Weihnachtsfest verbunden, fährt der Missionar fort, ohne jedoch den religiösen Ursprung zu kennen: "Sie dekorieren Geschäfte mit dem Weihnachtsbaum, verkleiden die Verkäufer als Weihnachten und um Mitternacht, organisieren sie große Tanzpartys, Weihnachtskarten werden in Geschäften verkauft, auf denen aber nicht Jesus, sondern Aussichten oder Berge zu sehen sind".


"Im Advent veranstalten wir das ‚Sternsingen’, manchmal in Regierungsgebäuden oder in den Schulen“, so Pater Dido, „Nachdem wir diesen Brauch eingeführt haben, bitten uns heute einige Geschäfte oder Firmen zu Singen und wollen den Segen des Jesuskindes erhalten. Um die religiöse Bedeutung von Weihnachten verständlich zu machen, haben wir die Figur des Weihnachtsmanns durch einen Engel ersetzt, der Süßigkeiten und religiöse Bilder verteilt, und sie alle gerne entgegennehmen. Sogar die Gäste unseres Behindertenzentrums sind in diese Initiative involviert: Wir singen mit ihnen auch auf den Märkten, wo uns alle willkommen heißen".
„In letzter Zeit“, so der Missionar abschließend, „stellen wir fest, dass sich die Mentalität der Menschen zu Weihnachten in gewisser Weise geändert hat: Einige Geschäfte beginnen Weihnachtskarten mit Weihnachtskrippen und dem Jesuskind zu verkaufen. Auch auf Anweisung der Regierung wurden Tanzwettbewerbe am Weihnachtsabend reduziert und viele gehen in die Kirche, vielleicht von Neugier getrieben, doch sie bleiben immer und sind von der Atmosphäre und dem Gebetsklima beeindruckt. "


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