Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Ab Montag verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten
  2. Berlin: „Antisemitismus-Beauftragter“ will Pacelli-Allee umbenennen
  3. USA: Zweiter Fall eines ungültig getauften Priesters
  4. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  5. Berliner Christenverfolgung
  6. „Wir wollen treu zum Kreuz Jesu stehen, auch wenn wir als wirklichkeitsfremd bekämpft werden“
  7. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  8. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  9. "Interreligöse Feiern sind das neue 'katholisch'"
  10. Ignoriert Kardinal Hollerich die Lehre der Kirche?
  11. Schönstatt-Gründer Pater Kentenich ein Missbrauchstäter?
  12. Kardinal Woelki warnt vor Entstehung einer deutschen Nationalkirche
  13. Vatikan will Abkommen mit China "ad experimentum" verlängern
  14. O Crux, ave spes unica – die Gnade von ‚Summorum Pontificum’
  15. Ganz einfach: Großartig!

UK: Werbung soll auf ‚traditionelle Geschlechterrollen’ verzichten

9. Jänner 2019 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bestimmte Geschlechterstereotypen würden das Selbstvertrauen der Konsumenten schwächen und verhindern, dass sie ihre persönlichen und beruflichen Ziele erreichen, heißt es in einer neuen Richtlinie.


London (kath.net/LSN/jg)
Werbesujets mit traditionellen Geschlechterrollen sollen Großbritannien bald der Vergangenheit angehören. Das sehen die neuen Richtlinien der „Committees of Advertising Practice“ (CAP) vor, die im Juni in Kraft treten sollen.

Geschlechtsstereotypen könnten bestimmte Ansichten, wie man als Mann oder Frau aussehen oder sich verhalten sollte, negativ verstärken. „Das kann das Selbstvertrauen schwächen“, heißt es wörtlich in der Richtlinie. Die Betroffenen würden weniger motiviert und weniger in der Lage sein, ihre privaten und beruflichen Ziele zu erreichen. Daher sei es „angemessen“, Werbesujets zu beschränken, die solche Stereotypen verbreiten würden, schreibt die CAP.


Werbung dürfe nach wie vor „glamouröse, attraktive, erfolgreiche, ambitionierte und gesunde Menschen und Lebensstile“ zeigen. Die Richtlinie enthält aber auch Beispiele für mögliche Verletzungen der neuen Standards. Dazu zählt die Darstellung eines Mannes, der es sich zu Hause gut gehen lässt, während die Frau alleine für die Aufgaben im Haushalt zuständig ist, ein Mann, der nicht Windeln wechseln kann und eine Frau, die nicht einparken kann.

Die CAP erstellt Richtlinien für Werbung, die nicht im Rundfunk ausgestrahlt wird. Ihre Vorgaben sind großteils rechtlich nicht bindend. Die Nichtregierungsorganisation kommt ohne Steuergelder aus und wird aus Abgaben der Werbewirtschaft finanziert.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 petraandrzej 10. Jänner 2019 
 

Krank macht doch gerade, dass die Menschen in ihren Geschlechterrollen nicht mehr akzeptiert werden. Dies zeigt sich doch allerorten.


1

0
 
 wedlerg 9. Jänner 2019 
 

Geschlechterrollen sind doch in erster Linie positiv

Die meisten Menschen fühlen sich doch in ihrem Geschlecht pudelwohl und denken bzw. handeln entsprechend.

Gerade Kinder denken ausgesprochen natürlich diesbezüglich. Wenn man - wegen ein paar Stereotypen - eine Ideologie verbreiten will, müssen bei uns allen die Alarmglocken schrillen.

Dahinter steckt nichts als die Aversion einiger, die sich zu kurz gekommen fühlen, die nun in die Gesellschaft mit Akzeptanzrufen drängen. Bestes Beispiel sind kaum als Frauen erkennbare im Lehrbetrieb von Unis stecken gebliebene Protagonistinnen, die ihr Lebensschicksal irgendwelchen Männern zum Vorwurf machen wollen, denen sie nie begegnet sind.


4

0
 
 Antonia54 9. Jänner 2019 

Was soll das,

Solange 80 Prozent der aufgerufenen Seiten im Internet Pornografie zum Inhalt hat wo Frauen als Ware benutzt werden sind solche Vorgaben für die Werbung nur Schönfärberei.


9

0
 
 Ebuber 9. Jänner 2019 
 

Wenn sich die Einschränkungen wirklich nur

auf Männer beziehen, die keine Windeln wechseln wollen und auf Frauen, die nicht einparken können (stimmt bei weitem nicht immer!), finde ich das schon okay. Aber im Gender-Zeitalter ist leider zu befürchten, dass hier in Salami-Taktik etwas auf uns zu kommt, was wir mal wieder nicht rechtzeitig erkennen werden.
Ist ja in Ordnung so, sagen jetzt wohl die meisten. Aber was kommt nach? Das Verbot, eine glückliche Familie aus Vater, Mutter und mehreren Kindern zu zeigen? Oder die Forderung, mehr gleichgeschlechtliche Szenen als Werbung zu nutzen?


8

0
 
 Stefan Fleischer 9. Jänner 2019 

Meine persönliche Meinung

Ein Mann, der nicht Windeln wechseln kann sollte es heute eigentlich nicht mehr geben. Das konnte ich schon bei meiner Ältesten, die nächstens 50 Jahre alt wird. Eine Frau, die nicht einparken kann, kann ich sehr gut verstehen. Das war mir auch mir als Mann in meinen ganzen 50 Jaren als Autfahrer ein Gräuel.


7

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Wirtschaft

  1. "Ein Armutszeugnis, Herr Bischof!"
  2. Verluste bei Pandemie-Anleihen: Märkte erwarten weltweite Ausbreitung
  3. Norwegische Post: Werbung zeigt Jesus als Sohn des Briefträgers
  4. Papst plant Nachhaltigkeits-Kongress in Assisi
  5. Verwaltungsgericht Köln weist Klage ab
  6. Hilaire Belloc: Der Sklavenstaat
  7. Wie christliche Unternehmer Erfolg messen
  8. Wenn sozialistische Ideen den Praxis-Test nicht bestehen
  9. Ängste vor totaler Überwachung sind 'berechtigt'
  10. „Handtaschen-Königin“ liest jeden Tag in der Bibel








Top-15

meist-gelesen

  1. Berliner Christenverfolgung
  2. 'Kirche, Sex und Sünde' - Fake-News-Alarm durch Kardinal Marx & Friends
  3. Schönstatt-Gründer Pater Kentenich ein Missbrauchstäter?
  4. Österreich: Ab Montag verpflichtender Mund-Nasenschutz bei Gottesdiensten
  5. Priester in Italien auf offener Straße erstochen
  6. Diesen Corona-Irrsinn versteht niemand mehr
  7. Berlin: „Antisemitismus-Beauftragter“ will Pacelli-Allee umbenennen
  8. „Wir wollen treu zum Kreuz Jesu stehen, auch wenn wir als wirklichkeitsfremd bekämpft werden“
  9. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2021 mit Bischof Marian Eleganti
  10. USA: Zweiter Fall eines ungültig getauften Priesters
  11. "Interreligöse Feiern sind das neue 'katholisch'"
  12. Bischof Oster kritisiert Unterstützung von „She decides“ durch Maria Flachsbarth/Kath. Frauenbund
  13. US-Bischof Seitz entsetzt über Vandalismus in Kathedrale: Wichtige Herz-Jesu-Statue zerschmettert
  14. Erzbischof Gänswein aus Krankenhaus in Rom entlassen
  15. „Der barmherzige Samariter hat auch seinen Mantel geteilt…“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz