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Opus Dei macht sexuelle Übergriffe eines Promi-Priesters bekannt

9. Jänner 2019 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Der Vorfall zwischen dem Priester John McCloskey und einer erwachsenen Frau passierte laut US-Regionalvikar im Jahr 2002.


Washington D.C. (kath.net/rn)
Die Personalprälatur Opus Dei hat diese Woche sexuelle Übergriffe eines ihrer bekannteren Geistlichen bekanntgemacht. Der Vorfall zwischen dem Priester John McCloskey und einer erwachsenen Frau passierte laut Thomas Bohlin, dem Regionalvikar der USA, im Jahr 2002. Als Entschädigung bekam die Frau damals laut der „Washingon Post“ in einem Vergleich 977.000 US-Dollar bezahlt. Das Opus Dei bekam dafür von einem Gönner, der nicht genannt werden wollte, eine Extra-Spende. Die betroffene Frau zeigte sich über die öffentliche Bekanntmachung erleichtert und betont gegenüber der Zeitung, dass sie nach wie vor das Opus Dei schätze. McCloskey ist in den USA kein Unbekannter und hatte im Hintergrund bei einigen Bekehrungen von prominenten Politikern wie Newt Gingrich und Sam Brownback zur katholischen Kirche mitgewirkt. Nach dem Vorfall wurde der Priester als Direktor des „Catholic Information Center“ in Washington D.C. abberufen und zuerst nach England, später nach Chicago und Kalifornien versetzt. Laut dem Opus Dei werden inzwischen auch andere Vorfälle untersucht, die sich aber bis jetzt als nicht substantiell erwiesen haben. McCloskey selbst ist inzwischen 60 Jahre alt und an Alzheimer erkrankt. Seit geraumer Zeit kann er aufgrund seiner Krankheit auch keine Hl. Messen mehr feiern.




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Lesermeinungen

 Gandalf 12. Jänner 2019 

@geroni

Das OPUS DEI selbst hat dies bekanntgemacht!


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 Geroni 12. Jänner 2019 
 

Traurig.

Seltsam, dass so was auch ausgerechnet jetzt öffentlich wird.
Und dann ist er plötzlich an Alzheimer erkrankt-ich weiß nicht, was davon zu halten ist.


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 McPhee 10. Jänner 2019 
 

Reinigung der Kirche

Es gibt sicher gute Gründe, solche Taten öffentlich zu machen und darüber zu sprechen. Aber trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass die Welt nicht der Beichtstuhl der Kirche ist. Die Kirche wird nicht "gereinigt", wie manche meinen, wenn alle Schandtaten an die Öffentlichkeit gebracht werden.

Die wahre Reinigung geschieht alleine durch eine Bekehrung der Herzen.

Vielleicht hat McCloskey für seine Tat schon längst im Sakrament der Buße Gottes Vergebung erfahren. Vielleicht hat auch das Opfer ihm schon vergeben können.

Wir wissen es nicht. Aber wir können für den Täter und das Opfer beten.


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 Gandalf 9. Jänner 2019 

@ulrich motte

Es geht hier grundsätzlich auch darum, dass wir eigentlich nicht wollen, dass hier so Nebendiskussionen angezettelt werden. Dies bitte in Zukunft unterlassen. Das wäre sehr nett! Denn hier geht es ums OPUS DEI und den Missbrauchsfall.


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 Gandalf 9. Jänner 2019 

@stephaninus

By the way: Diese Jammereien, warum kath.net es "unterlassen" hat, über den Gerichtsprozess zu berichten, ist wohl wirklich ein Scherz... Dann bitte doch einen Bericht schicken oder uns soviel spenden, dass wir dann genug finanz. Mittel haben und genügend Personal. Wir haben eben nicht 20 full-time-Angestellte zur Verfügung. P.S. Es gab übrigens im Herbst einen Bericht zu dem kardinal, da gab es kein Dankeswort, dass wir berichten.


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 Stephaninus 9. Jänner 2019 
 

@Urlich Motte

danke für Ihre Ausführungen. Davon wusste ich nicht. Aber eins: Für mich immer wieder erstaunlich, was da als katholische Erfolgsgeschichte aufgetischt wird.


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 Ulrich Motte 9. Jänner 2019 
 

Gingrichs jetzige (dritte) Ehefrau

ist zur Zeit Botschafterin der USA beim Vatikan.


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 Ulrich Motte 9. Jänner 2019 
 

Der oben erwähnte Newt Gingrich

war vielfacher Ehebrecher und ist zusätzlich nach 2 Scheidungen zum dritten Mal verheiratet. Die römisch-katholische Kirche annullierte seine zweite Ehe. Seine dritte Ehe erkennt sie deswegen und wegen des Todes seiner ersten Frau als gültig an. Gingrich heiratete in zweiter und in (jetziger) dritter Ehe jeweils Frauen, mit denen er Affären hatte, als er noch mit seiner vorherigen Frau verheiratet war. Er ist inzwischen auch in seiner dritten Konfession, was ich ihm aber überhaupt nicht vorwerfe. Zweimal wechselte er zur jeweiligen Konfession einer seiner Ehefrauen.


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 Stephaninus 9. Jänner 2019 
 

Der ganze Sumpf ist einfach nur noch

zum K...Ich bin schon sehr enttäuscht von meiner Kirche. Immerhin hat das OP, so will mir scheinen, damals direkt gehandelt und wurde die Frau entschädigt. Übrigens: Warum hat kath.net es unterlassen, über den Gerichtsprozess von Kardinal Barbarin zu berichten? Immerhin schlägt dieser weit über Frankreich hinaus hohe Wellen.


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