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"Wir werden marschieren, bis die Dunkelheit für immer verbannt wird"

19. Jänner 2019 in Prolife, 6 Lesermeinungen
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Die wichtigste Pro-Life-Veranstaltung der Welt hat am Freitag erneut hundertausende Menschen nach Washington DC gelockt und die erlebten beim Marsch gleich mehrere Überraschungen - UPDATES: VIDEOS: Trump, Pence, Shapiro ua.


Washington DC. (kath.net/rn)
Unzählige Menschen haben in Washington DC. Freitag Mittag beim Marsch für das Leben, der wichtigsten Pro-Life-Veranstaltung der USA, teilgenommen. Aus zahlreichen Staaten reisten seit Donnerstag hundertausende, vor allem junge Menschen an, um für das Recht auf Leben zu protestieren. Im Umfeld gab es vielerlei Veranstaltungen, die möglicherweise wichtigste Versammlung vor dem Marsch war die Gebetsvigil in der Kathedrale von Washington DC., in der tausende junge Menschen zum Teil die ganze Nacht betend verbracht haben. Vor dem Marsch gab es zahlreiche Programmpunkte bei der National Mall. Der Publikumsliebling des Vorprogramms war eindeutig der jüdische Radiostar Ben Shapiro, der sein Studio dieses Mal auf die Bühne der Pro-Life-Veranstaltung verlegte und während seiner 1-stündigen Sendung erklärte, warum er gegen Abtreibung sei. Dabei zerlegte er die Argumentation der „Pro Abtreibungs“-Fraktion wissenschaftlich und übte schwere Kritik am früheren US-Präsidenten Barack Obama und seiner Einstellung zum Thema Lebensschutz.

Als Überraschung schaltete Shapiro dann per Telefon einen besonderen Gast live zur Sendung, US-Vizepräsident Mike Pence, der versicherte, dass die Trump-Administration beim Thema Abtreibung weiterhin standhaft gegenüber den Demokraten auftreten werde. Pence ermutigte die Lebensschützer, dass diese mit „Liebe, Freundlichkeit und Mitgefühl“ die Botschaft im ganzen Land verbreiten sollen. Pence bezeichnete den „Pro Life Marsch“ als ein „außerordentlich wichtiges Ereignis“. Dies sei eine Generation, die die Heiligkeit des Lebens wieder ins Zentrum des amerikanischen Rechts zurückbringen werde. Pence bezeichnete US-Präsident Trump als den wichtigsten „Pro-Life-Präsidenten“ in der amerikanische Geschichte.

Pünktlich zu Mittag um ca. 12.00 Uhr begann nach Musik das Hauptprogramm unter der souveränen Führung von Jeanne Mancini, der Präsidentin des Pro-Life-Marsches. Auf der Bühne trat zuerst noch einmal Ben Shapiro auf. „Gott wird uns segnen, weil wir die Schutzengel seiner am meist geliebten Geschöpfe sind. Wir stehen zwischen Amerika und der Dunkelheit und wir werden marschieren, bis die Dunkelheit für immer verbannt wird und all unsere Kinder zusammen im Sonnenlicht stehen dürfen.“

Nach dem Auftritt einiger Politiker von beiden Parteien übertraf dann eine Überraschung auf der Bühne die nächste. Zuerst kündigte US-Senator Steve Daines an, dass es im US-Senat erstmals in der Geschichte einen „Pro Life Caucus“ (Interessensgruppe) geben wird. Im US-Repräsentantenhaus gibt es diese parteiübergreifende Gruppe bereits seit 1981. Laut Daines können damit beide Häuser eng zusammenarbeiten, um in Zukunft Pro-Life-Politik zu gestalten.


Dann kündigte Mancini zwei besondere Stargäste an: Karen und Mike Pence, die ohne Vorankündigung plötzlich auf der Bühne standen und für unglaublichen Jubel bei den Teilnehmern sorgten. Pence betonte nochmals, dass er immer das erste Recht in der Unabhängigkeitserklärung der USA verteidigen werde, das „Recht auf Leben“.

Doch die Überraschungen auf der Bühne waren noch nicht zu Ende. Pence kündigte an, dass er auch eine Videobotschaft von US-Präsident Donald Trump übermitteln möchte. In der Videobotschaft erinnerte Trump daran, dass jedes Leben schützenswert sei und kündigte an, dass er bei jedem Gesetz, welches den Schutz des menschlichen Lebens abschwächen würde, ein Veto einreichen werde. Dies habe er heute in einen Brief an den Kongress nochmals ausdrücklich bekräftigt.

Wörtlich sagte Trump dann: „Jedes Kind ist ein heiliges Geschenk von Gott. Heute bin ich sehr stolz, die zehntausenden von Familien, Studenten und Menschen jeglichen Glaubens in der Hauptstadt unseres Landes beim 46. jährlichen Marsch für das Leben begrüßen zu dürfen. Wenn wir in das Auge eines neugeborene Kindes sehen, sehen wir die Schönheit der menschlichen Seele und Größe von Gottes Schöpfung. Wir wissen, dass jedes Leben eine Bedeutung hat und jedes Leben es wert ist, beschützt zu werden. Als Präsident werde ich immer das Recht auf Leben, das erste Recht unserer Unabhängigkeitserklärung verteidigen.“

Trump erinnerte noch an mehrere Pro-Life-Maßnahmen seiner Administration, darunter die Streichung von Geldern für Abtreibungsgruppen weltweit, den Schutz der Gewissensfreiheit von katholischen Ordensschwestern. Er kündigte auch an, dass er jede Maßnahme des Senats, die verbietet, dass öffentliche Gelder für Abtreibungsgruppen verwendet werden, unterstützen werde. Im Anschluss an die Kundgebung marschierten die zehntausenden Teilnehmer durch Washington DC zum Kongress und zum Obersten Gerichtshof.


KOMMEN SIE MIT! - HINWEIS: 2020: Große kath.net-Leserreise zum Marsch für das Leben nach Washington DC. und Guadalupe/Mexiko mit Monsignore P. Dr. Leo Maasburg.

Ab sofort kann man sich für diese Reise unverbindlich vormerken lassen: [email protected] (Termin voraussichtlich ca. 21. bis 29. Januar 2020 - Wir informieren alle Interessenten via E-Mail, sobald die Reisedaten fix sind!)










VIDEO-Botschaft von DONALD TrUMP



Reden von Karen und Mike Pence beim March for Life



Rede von Ben Shapiro beim March for Life




VIDEO: Marsch für das Leben - EWTN





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Lesermeinungen

 Gandalf 19. Jänner 2019 

@alle

Wer immer kann: Schaut euch das 1x im Leben an.... 2020 mit kathnet-Reise oder selber... Das ist ein AHA-Erlebnis der Extraklasse!

by the way: INFOS zur Reise20 kommen bald!


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 borromeo 19. Jänner 2019 

Der so vielgeschmähte

US-Präsident Donald Trump ist ein glaubwürdiger und vor allem tatkräftiger Verfechter des Rechts auf Leben vom Anfang bis zum Ende. Die deutschen führenden Politiker und Kirchenvertreter mögen sich an ihm, den sie ständig herunterputzen und abkanzeln, stattdessen ein Beispiel nehmen!

Ein Anfang wäre es, wenn nicht nur einzelne, sondern alle deutschen Bischöfe am nächsten Marsch für das Leben in Berlin teilnähmen. Das wäre ein starkes Zeichen in die Gesellschaft hinein, nicht das ständige Geschwurbel einiger in Richtung "politischer Korrektheit"!


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 Rolando 19. Jänner 2019 
 

Pro Life wird sich durchsetzen! Auch bei uns!


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 girsberg74 19. Jänner 2019 
 

Größer denken!

Diese Pro-Life-Veranstaltung könnte – nach Art und Umfang - eine Initialzündung sein für eine noch größere Veranstaltung in Berlin, als es bisher der Fall war.

Der Marsch für das Leben dürfte in der bisherigen Form an Teilnehmerzahl noch weiter wachsen, kann ohne Formveränderung aber nicht beliebig wachsen, ohne zu zerfasern.

Die Zahl der Teilnehmer in 2018 blieb hinter der Zahl von 2017 zurück; ich sehe das als eine Delle, die leicht auszubügeln ist, wenn weitere Bischöfe sich fordern lassen und Mut zeigen. Sie müssen gar nicht mal alle persönlich erscheinen, doch sie können an ihrem Sitz, - Sitz! - Interesse wecken und Teilnahme organisieren.

Dankbar bin ich für die bisherige Teilnahme einiger Bischöfe – darunter auch ein evanngelischer -, nenne für alle Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg.

Zuletzt, damit kein Missverständnis entsteht: Ich bin den Organisatoren für die bisher geleistete Arbeit sehr dankbar!


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 gluteus maximus 19. Jänner 2019 
 

Halten Sie vom Trump, was Sie wollen...

...aber das ist ein starkes Zeugnis für die unantastbare Würde von jeden Menschen und Recht auf Leben für alle. Wenn er das durchzieht und keinen Rückzieher macht...Hut ab. Auch vor diesem sehr unbeliebten Mann.


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 lakota 18. Jänner 2019 
 

Gott segne Donald Trump!

"„Jedes Kind ist ein heiliges Geschenk von Gott." - „Wenn wir in das Auge eines neugeborene Kindes sehen, sehen wir die Schönheit der menschlichen Seele und Größe von Gottes Schöpfung. Wir wissen, dass jedes Leben eine Bedeutung hat und jedes Leben es wert ist, beschützt zu werden. Als Präsident werde ich immer das Recht auf Leben, das erste Recht unserer Unabhängigkeitserklärung verteidigen.“

Welcher Politiker spricht so wie es Donald Trump tut? Nicht mal unsere Bischöfe können das! Egal, was er sonst vielleicht für Fehler hat - seinen Einsatz für das Leben möge Gott ihm lohnen und ihn dafür segnen!


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