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Verkündigung wird durch politisch-korrekte Verlautbarungen ersetzt

21. Jänner 2019 in Interview, 28 Lesermeinungen
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"Auch die Vertuscher kann man genau und zwar namentlich identifizieren, es sind die Bischöfe und ihr diözesanes Leitungspersonal. Sie haben versagt und das ist nicht die Kirche" - kath.net-Interview mit Prälat Wilhelm Imkamp - Von Roland Noé


Regensburg (kath.net)
kath.net: Zuerst eine persönliche Frage: Wie geht es Ihnen in Ihrem "neuen Leben" in Regensburg?

Imkamp: Das neue Leben ist eigentlich das alte geblieben, denn für einen Priester bleiben ja die Konstanten der täglichen hl. Messe und des Breviergebets.

kath.net: In der der katholischen Kirche Deutschlands wird man fast im Wochentakt mit merkwürdigen Aussagen von deutschen Bischöfen konfrontiert. So meinte der Hildesheimer Bischof Wilmer, dass der Missbrauch in der "DNA der Kirche" liegt, das Bistum Osnabrück warb vor einigen Wochen im Auftrag von Bischof Bode auf Twitter mit einem umstrittenen Mohammed-Spruch. Wilmer wollte auch dann Esoteriker Eugen Drewermann zum Propheten ernennen. Provokante Frage: Ist ein Teil der katholischen Kirche in Deutschland ein Irrenhaus geworden?

Imkamp: Den Hinweis auf die Kirche als Täterorganisation haben Sie noch ausgelassen. Aussagen, die schamlos, würdelos, bedenkenlos sind gibt es und gab es immer wieder in allen hierarchischen Stufen. Eva Menasse hat in den Kontroversen um ein von ihrem Bruder erfundenes Zitat in der Süddeutschen Zeitung vom 9. Januar einen Satz geschrieben, den ich gerne auf die von Ihnen zitierten Stellungnahmen anwenden würde: „Eine digital- hysterische Gesellschaft verfällt, aus Angst vor ihren Verächtern und erklärten Zerstören, einem puristischen Reinigungsfuror.“ In dem ganzen Missbrauchskomplex gibt es ja zwei Tätergruppen, die Mißbrauchstäter selbst und die Vertuscher. Auch die Vertuscher kann man genau und zwar namentlich identifizieren, es sind die Bischöfe und ihr diözesanes Leitungspersonal d.h. Generalvikar, Personalreferent und die Mitglieder der Personalkonferenz, bzw. der Domkapitel. Sie haben versagt und das ist nicht die Kirche. Es handelt sich nämlich nicht um ein Organ-, sondern, um ein Personalversagen, die zitierten Äußerungen lenken davon ab, vertuschen also noch einmal. Es gibt eine Tendenz, bischöflichen Verantwortung zu verlagern, in die Bischofskonferenz und in Gremien und jetzt eben in eine erst zu schaffende Verwaltungsgerichtsbarkeit. So wird Verantwortung entpersonalisiert. Da wird der Bischof dann zum Ortskirchenvorstand, der für Harmonie, Konsens und gute Laune steht, den Klimawandel beklagt, prophetisch ein Tempolimit auf Autobahnen fordert und das alles in guter ökumenischer Geschwisterlichkeit. Mit der vom II. Vatikanum gelehrten theologischen Stellung des bischöflichen Amtes hat das gar nichts mehr zu tun. Den Missbrauchstäter steht dann ein längerer Instanzenweg offen und den Opfern damit noch mehr Belastungen über Jahre bevor.


kath.net: In der deutschen Politik sieht es irgendwie nicht viel besser aus. So sind auf der Weihnachtskarte, die von der Integrationsministerin Annette Widmann-Mauz verschickt wurde, Weihnachtsmann-Mützen, Baumschmuck und Engel mit Heiligenschein zu sehen. Im Text ist „Weihnachten“ mit keinem Wort erwähnt. Und zuletzt die negativen Höhepunkt: Brandanschläge auf Autos und Häuser von AFD-Politker und sogar ein Mordversuch auf einen AFD-Politiker. Was läuft falsch in Deutschland? Wer trägt hier die Verantwortung für diese politische Eskalation?

Imkamp: Brexit, Putin, Trump, die gegenwärtige Regierung in Österreich, die AfD-Erfolge bei den Wahlen und die neuen Informationskanäle durch das Internet haben die politische Klasse und die meinungsbildenden Eliten erheblich verunsichert. Unsicherheit führt zu heftigen zuerst verbalen Attacken mit hemmungslosen Wählerbeschimpfungen, die Berichterstattung über Trump, Orban und die polnische Regierung ist von nacktem Haß gekennzeichnet. Auf diesen Hass erfolgen Reaktionen, die oft nicht viel besser sind, so entsteht ein Klima,in dem es dann auch zu Gewalttaten kommt. Die politische Klasse und die meinungsbildenden Eliten haben sich vom Volk weiter entfernt als die französische Aristokratie vor 1789 vom Volk, mit dem Unterschied, das die Aristokraten damals mehr Geschmack hatten, als die verspießerten Verantwortungs-und Kulturträger heute.

kath.net: In der kath. Kirche in Deutschland ist ja heute fast alles ein "wichtiges Thema" von A wie Abgaswerte bis Z wie Zentralkomitee. Nur die wirklich heißen Eisen in der katholischen Kirche "Himmel, Hölle, Fegefeuer" sind fast nie ein Thema in der Sonntagspredigt. Wenn man etwas über die Hölle erfahren möchte, muss man heute schon in die Oper gehen und Don Giovanni ansehen? Warum ist das so?

Imkamp: Die Enteschatologisierung hat schon Josef Ratzinger als Kardinal und Papst heftig beklagt. Erlösung bedeutet zu erst einmal, dass wir alle die ewige Seligkeit erlangen können, und das wiederum bedeutet, dass wir alles unter den Gesichtspunkt, "hilft es uns das ewige Seelenheil zu erlangen", beurteilen müssen. Heute wird Verkündigung durch politisch korrekte Verlautbarungen ersetzt. Das ist Verrat, das ist Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

kath.net: Als normaler Katholik fühlt man sich im deutschsprachigen Raum etwas wie Don Quichotte und sein Kampf gegen die Windmühlen. Was haben Sie für hier für Überlebenstipps für das Jahr 2019?

Imkamp: Klare Analyse, Humor mit liebevoller Ironie, ganz viel Gebet für die kirchlichen Zeitgeistfetischisten, ein besonderes Gebet für diejenigen, die uns besonders aufregen, wenn möglich die tägliche heilige Messe und vor allem die hl. Beichte, denn wer steht, sehe zu, das er nicht falle.

kath.net: Ganz herzlichen Dank und Gottes Segen für Ihr Wirken!


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Lesermeinungen

 Hibiskus 25. Jänner 2019 
 

"normal" und Herr Motte

Lieber Her Motte, es tut seit langer Zeit weh, Ihre Denkwelt zu ertragen. Welches Leid hat Sie so zerfressen?
Neid, Hass und Mißgunst sind die Totengräber jeder Hoffnung, der Liebe und der Freude. Ihre Freudlosigkeit kann ich mir nur mit Ihrem selbstzerstörerischen Protestantismus erklären.. Sie haben mir die Augen für dieses schleichende Gift geöffnet. Eigentlich müsste ich Ihnen danken. Aber diese Erkenntnis ist letztlich nur Leid.
Tragen Sie mir diese Erinnerung nicht nach, aber vielleicht hilft sie Ihnen zur Besinnung:
Ich hatte einmal einen wunderbaren, geliebten Pullover - bis ...

Vielleicht kann meine Trauer Ihnen noch rechtzeitig irgendwann einen Lichtstrahl der wahren Glückes senden.


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 lakota 25. Jänner 2019 
 

@Ulrich Motte

Es ist jedenfalls nicht normal, als Protestant in einem katholischen Netz zu sein, sich immer nur einzelne Punkte herauszusuchen und mit diesen herum zu sticheln. Zum Thema und den prima Aussagen von Prälat Imkamp hatten Sie ja nichts beizutragen.


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 Ulrich Motte 23. Jänner 2019 
 

Lakota: Zur Defintiion von "Normal"

darf ich bitte verweisen ich Hadrianus Antonius: "Normal" heißt nach üblichem Sprachgebrauch "üblich"- und "Taufscheinchristen" sind - leider- die eher üblichen Kirchenmitglieder in der BRD.


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 Lennard 22. Jänner 2019 
 

Hochachtung und Erleichterung


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 Lennard 22. Jänner 2019 
 

Hochachtung und Erleichterung,...


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 Zeit f?r die Wahrheit 22. Jänner 2019 
 

Menschenfurcht statt Gottesfurcht

Ich glaube das ist eines der größten Probleme der heutigen Zeit. Aus Menschenfurcht vertreten Priester, Bischöfe und auch viele Katholiken die politsch-korrekten Ansichten - bloß nirgends anecken, man könnte ja schlecht bei den Menschen ankommen. Gott interessiert da gar nicht. Hauptsache ich habe ein gutes Leben. Außerdem ist da ja noch der Barmherzigkeitswahn in die Kirche eingezogen, der alles relativiert - man könnte auch sagen, Freifahrtscheine für die Sünde ausstellt. Wenn die Barmherzigkeit über der Gerechtigkeit steht, spielt die Gerechtigkeit irgendwann keine Rolle mehr, dann ist alles egal und es herrscht Chaos. Wenn die Gerechtigkeit aber über der Barmherzigkeit steht, herrscht Ordnung und das was gegen die Ordnung passiert, wird geregelt. Gibt es im Straßenverkehr, Sport, am Arbeitsplatz, eigentlich überall. Warum also sollte es bei Gott anders sein als bei den Menschen? Was erwartet viele Menschen, wenn Gott vor allem gerecht sein wird, wenn man am Ende des Lebens ankommt?


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 Toribio 22. Jänner 2019 
 

Es freut mich, dass nach Hedwig von Beverfoerde...

... nun auch ein Kleriker selber dermaßen deutliche Worte zur heutigen Kirchensituation gefunden hat: Die Bischöfe und ihr diözesanes Leitungspersonal haben versagt, nicht die Kirche. Es handelt sich nicht um ein Organ-, sondern um ein Personalversagen. - Wie wahr! Die Fassade der nachkonziliaren Kirche ist zusammengebrochen. Weite Teile der Hierarchie sind vollständig verrottet. Satanismus, Vergewaltigungen und schreckliche Seelenzerstörung, verübt von geweihten Priestern. Schluss mit Happy-Clappy und falschen Rücksichten! Prälat Imkamp als ehemaliger Wallfahrtsdirektor wird natürlich das 3. Fatima-Geheimnis zu deuten wissen, das vor unser aller Augen abläuft: Ablösung der nachkonziliaren Hierarchie... es ist ein mystisches Sterben!


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 Chris2 22. Jänner 2019 
 

Politiker Marx

Nicht zu vergessen die unmöglichen "Nicht-Wahlempfehlungen" des Politikers Reinhard Marx (München), der es ansonsten in der letzten Zeit nur noch mit seiner Ablehnung des "christlichen Abendlandes" in die Medien geschafft hat. Erzbischof Dyba, hilf!


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 Eisenherz 22. Jänner 2019 
 

Pointiert, aber leider oft nur ein Schattenboxen, denn der Kirche steht eine schwere Zeit bevor und

die Zeichen verheißen nichts Gutes. Die Strukturreformen in manchen Diözesen sind wie ein Wetterleuchten, das innerkirchlichen Streit programmiert!, wenn man nur an die einst wirklich gute Diözese Linz denkt, in der es bald nur mehr 39 Pfarren geben soll! - es wird eigentlich nur mehr der Untergang verwaltet und das nennt man dann noch "mutig"! (Exz, Bischof Scheuer)
Ich würde es traurig nennen...


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 Hadrianus Antonius 21. Jänner 2019 
 

@gebsy : nicht notwendig

1 Korinther 10,12:
" Darum, wer sich läßt dünken,er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle".
Es ist eine präventive Warnung, kein zynischer Kommentar bei schon Vorausgegangenem/schon Geschehenen.
Der freie Wille- das liberum arbitrium- wenn Sie so wollen.
Und die Frage v. @Ulrich Motte ist natürlich berechtigt:
(norma: lat. Winkelmaß)
In den jetzigen Zeiten und Zuständen ist es sehr fraglich, ob die Katholiken die an den Normen und die Vorgaben des Katechismus der Kath. Kirche festhalten noch "normal" alias "gewöhnlich" sind.
"Ordinär" sind diese Menschen sicher nicht, viel eher "extraordinär"weil inzwischen eine numerische Minderheit;
und dann möchte ich schweigen von "Irregulären" und "Regulares" (letztere im spanischen Heer).
Ein sehr schönes und mutmachendes Interview.


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 Pater Pio 21. Jänner 2019 
 

Klare Ansage

Prälat Imkamp-wie man Ihn liebt! Klare Worte, ganz glasklare Ansage, keine Ängste. Ein süffisanter und wonnniger Genuß, dieses Interview zu lesen!Wie treffsicher und nett-bissig seine Worte sind, einfach herrlich. Läuft runter wie ein köstliches Bier im sommerlichen Biergarten, wie goldener Honig! Danke, das hat unglaublich gut getan!


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 Herbstlicht 21. Jänner 2019 
 

@introibo

Zu Ihrer Auflistung würde ich gerne auch Bischof Hanke hinzufügen.

Generell denke ich, dass es hierzulande noch andere glaubensstarke Bischöfe gibt, denn wir können ja nicht in ihre Herzen schauen.
Aber es fehlt ihnen dann an Kraft und Stehvermögen, sich dem allgemeinen Trend in der Bischofskonferenz und den meinungsbestimmenden Medien beherzt entgegenzustellen.
Der treue Katholik erwartet innerlich, dass Bischöfe aufgrund ihrer Weihe fähig sein sollten, sich zeugnishaft zu verhalten, um Vorbild zu sein.
Doch Erwartung und Realität sind leider zweierlei.


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 lakota 21. Jänner 2019 
 

@introibo

"Ein Bischof Voderholzer, ein Prälat Imkamp und eine glaubensstarke Fürstin von Thurn und Taxis"....da kann man in der Diöcese Rottenburg glatt neidisch werden.


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 Eva 1941 21. Jänner 2019 
 

Wie gut ...

daß es Prälat Imkamp gibt!!!


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 Ulma 21. Jänner 2019 
 

Danke für Ihre treffsicheren Statements mit Kopf, Herz und Hand!


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  21. Jänner 2019 
 

Klare Worte

Das sind mal klare Worte! Besonders amüsant finde ich den Vergleich Volk - Elite vor der Französischen Revolution mit heute: dass die damalige Aristokratie einen wesentlich besseren Geschmack und von daher trotz allem ein Kulturträger ersten Ranges war - voila!


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 gebsy 21. Jänner 2019 

"Denn wer steht,

sehe zu, dass er nicht falle."
Dazu habe ich einmal vernommen:
"Wer meint, fest zu stehen ist schon gefallen."
Eine Frage würde ich noch nachreichen:
Wie kann der sakrilegische Kommunionempfang abgestellt werden, um die Hölle nicht zum Überlaufen zu bringen?


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 introibo 21. Jänner 2019 
 

Tiefe Dankbarkeit

erfüllt mich bei der Lektüre der Aussagen von Prälat Imkamp. Ein sehr schöner Wochenstart!
Imkamp war als Wallfahrtsdirektor ja schon ausgezeichnet und jetzt als Neu-Regensburger hat sich daran ja auch nichts geändert.
Ich denke, dass ich dieses Jahr an Fronleichnam (wenn's urlaubstechnisch klappt) mein Heimatbistum München/Freising für ein Brückentag-Wochenende links liegen lasse und mich spirituell bei der Prozession in Regensburg auftanke und noch in der Umgebung ein paar Tage genieße.
Ein Bischof Voderholzer, ein Prälat Imkamp und eine glaubensstarke Fürstin von Thurn und Taxis sind es wert, mit ihnen zusammen den HERRN im Allerheiligsten Altarsakrament zu verehren. Zeitlos und nicht zeitgeistig wie in München/Freising.


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 Karlmaria 21. Jänner 2019 

Überlebenstipps

So weit ist es gekommen. Allerdings mussten Christen immer ums Überleben kämpfen. Nur wird das jetzt auf eine ganz andere Art immer klarer. Das was der Heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort gelehrt hat ist auch noch heute die beste Methode zu überleben. Maria ist unsere Mutter die für alle Bedürfnisse Ihrer Kinder sorgt. Wir brauchen dazu insofern etwas beitragen als dass wir Vertrauen haben sollen dass das so ist und wir wirklich von unserer Mutter versorgt werden. Also ist der beste Überlebenstipp daran zu glauben dass wir uns nur um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit kümmern müssen - bei uns und nicht bei den anderen - und dann wird uns alles andere nach geworfen!


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 Ulrich Motte 21. Jänner 2019 
 

Lakota:

Sie und andere, vor allem der Fragende selbst,können doch meiner Unfähigkeit durch eine (präzise) Definition abhelfen, Sie vor allem doch auch deshalb besonders, weil Sie liebenswürdigerweise (Danke!) das sogar mir zutrauen...


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 lakota 21. Jänner 2019 
 

@UlrichMotte

Frage: Sind Sie wirklich nicht fähig, zu verstehen wer - im Zusammenhang mit diesem Interview - damit gemeint ist?


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 Eliah 21. Jänner 2019 
 

1000 Dank!

Liebe kath.net-Redaktion,
tausend Dank für solche Interviews! Weiter so! Sie zeigen, dass es zwar auf allen Ebenen der kirchlichen Hierarchie schamlose, würdelose und bedenkenlose Wortmeldungen gibt, aber eben auch das genaue Gegenteil - wenn die Wahrscheinlichkeit für Positivbeispiele auch nicht unbedingt mit dem Erreichen höherer Sprossen der Karriereleiter steigt. Den im Interview erwähnten puristischen Reinigungsfuror habe ich im politischen Bereich als Journalist am eigenen Leib erlebt, wen ich einmal etwas schrieb, das nicht versuchte, Marx (nicht Reinhard, sondern Karl) links zu überholen. Das gipfelte einmal im Geschrei aufgebrachter nicht nur hinter den Ohren grüner Jünglinge, ich solle doch zum Stürmer gehen. Religiös lautete kam auch der skurrile „Vorwurf“, ich sei „katholischer als Kardinal Meisner“. Prälat Imkamps Rat, es mit Humor und liebevoller Ironie zu versuchen, scheitert allerdings mitunter an Zeitgeistfetischisten, die die beleidigte Leberwurst spielen.


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 Ulrich Motte 21. Jänner 2019 
 

Die letzte Frage beginnt mit:

"Als normaler Katholik". Darf ich um Definition dieser Bezeichnung bitten?


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 MSM 21. Jänner 2019 
 

"Da wird der Bischof dann zum Ortskirchenvorstand,

der für Harmonie, Konsens und gute Laune steht,[...] Mit der vom II. Vaticanum gelehrten theologischen Stellung des bischöflichen Amtes hat das gar nichts mehr zu tun."

Eben!! Peinliche Gute-Laune-Onkels braucht die Kirche des Herrn nicht sondern Hirten!!!

Vergelt's Gott, Herr Prälat Imkamp, für Ihre klaren Worte!!


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 Winrod 21. Jänner 2019 
 

Imkamp ist klasse!

Der Prälat bringt es wie so oft ohne Scheu auf den Punkt. Leider gibt nur noch wenige mit diesem Mut.


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 lesa 21. Jänner 2019 

Zuversichtlich klingender Wecker

Ein Wecker mit dem Grundton "Frohe Botschaft. Fürchtet euch nicht!"
Die Heiligen dieser Tage (Antonius, Fabian, Sebastian, Agnes, Meinrad, Franz von Sales, Paulus, Timotheus, Thomas v. Aquin u. Don Bosco) sind Zeugen.


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 Mr. Incredible 21. Jänner 2019 
 

Hole in one!

Soviel Wahres, Gutes und Schönes auf einmal. Das ist ein guter Montagmorgen.

"verspießerten Verantwortungs-und Kulturträger"

und

" Klare Analyse, Humor mit liebevoller Ironie, ganz viel Gebet für die kirchlichen Zeitgeistfetischisten,"

Sehr schön :-)


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 amor crucificada 21. Jänner 2019 
 

Danke! Würden doch unsere Bischöfe soo klare Worte finden!


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