Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"

Der Tod eines argentinischen 'Modells' und die katholische Kirche

25. Februar 2019 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Argentinien: Natacha Jaitt wurde tot aufgefunden – Sie hatte den bekannten Politiker und Papst-Freund Gustavo Vera beschuldigt, in Menschenhandel verwickelt zu sein – Jaitt hatte vor einiger Zeit Selbstmord ausgeschlossen


Buenos Aires (kath.net)
Ein mutmaßlicher Selbstmord einer Nobelprostituierten sorgt derzeit in Argentinien für ein Medienecho. Vergangenen Samstag wurde die 41-jährige Natacha Jaitt tot in der argentinischen Stadt Villa La Ñata aufgefunden. Der Tod des "Modells" gilt als höchst brisant, da sie vor einigen Monaten Gustavo Vera in einer bekannten Talkshow öffentlich als Pädophilien bezeichnet hat und ihn beschuldigte, in Menschenhandel verwickelt zu sein. Dies ist aus kirchlicher Sicht deswegen relevant, weil der Politiker als ein enger Freund von Papst Franziskus gehandelt wird und damit auch Franziskus in Bedrängnis bringt. Vera steht übrigens selbst an der Spitze einer Organisation, die sich gegen Menschenhandel engagiert.


Jaitt hatte in der Fernsehsendung auch Papst Franziskus kritisiert, weil dieser den pädophilen Priester P. Grassi während seiner Zeit in Argentinien lange Zeit beschützt hat.

Unklar ist, welche Rolle die Argentinierin wirklich gespielt hat. Laut eigenen Angaben in der Fernsehsendung wurde sie von einem Geheimdienst bezahlt, einige Promis aus Argentinien zu beschatten. Jaitt soll dies bei Vera über ein Jahr lang gemacht haben. Die Polizei untersucht derzeit den Tod. Einen möglichen Selbstmord hatte Jait übrigens unmittelbar nach der Sendung via Twitter ausgeschlossen. In einem Tweet (siehe unten) schrieb sie damals an ihre Follower: "Bitte daran denken: Ich werde nicht Selbstmord begehen. [...] Falls dies daher passiert, habe ich das NICHT getan. Speichert diesen Tweet!"



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Argentinien

  1. Argentiniens Regierung will Verbot von ‚Geschlechtsumwandlungen‘ für Minderjährige
  2. Argentiniens Präsident Milei schafft Genderministerium endgültig ab
  3. Argentiniens Präsident Milei lädt Papst Franziskus ein
  4. Designierte Vizepräsidentin Argentiniens will Babys vor Abtreibung schützen
  5. Franziskus kritisiert politisches Versagen in Argentinien
  6. Nach ‚Gebet an die Pachamama’ – argentinische Diözese bittet um Entschuldigung
  7. Argentinien: Gericht erlässt einstweilige Verfügung gegen Abtreibungsgesetz
  8. Papst empfing Argentiniens Präsident Fernandez im Vatikan
  9. Argentinisches Abtreibungsgesetz: Der Einfluss von Planned Parenthood
  10. Argentinien: Bischof verbietet Mundkommunion für seine Diözese






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  5. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. Ein Frühstück für den Verleugner
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz