Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  3. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  4. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  5. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  6. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  7. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  8. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  9. Die Kirche von morgen
  10. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör

Jerusalem: Neues Pilgerzentrum vermittelt Hl.-Land-Geschichte

27. Februar 2019 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Opus-Dei-Einrichtung "Saxum" führt Besucher multimedial ein in Hintergründe des biblischen Geschehens - Auch Veranstaltungsort und Ausbildungsstätte für Touristen- und Pilgerführer


Jerusalem (kath.net/KAP) Ein neues Zentrum, in dem sich Pilger mit der Geschichte des Heiligen Landes und der Botschaft Jesu mit Unterstützung multimedialer Technologien vertraut machen können, hat das Opus Dei in der Nähe von Jerusalem eröffnet. Die 15 Kilometer westlich der Stadt gelegene Einrichtung in Abu Ghosh mit der Bezeichnung "Saxum Visitor Center" ging am 7. Februar offiziell in Betrieb und soll am kommenden Freitag eingeweiht werden, teilte die Personalprälatur mit. Bei der Eröffnung waren u.a. der Jerusalemer Weihbischof Giancinto Marcuzzo und der israelische Tourismusminister Yariv Levin zugegen. Levin würdigte das Zentrum dabei als "einzigartige und interaktive Bereicherung des touristischen Erlebnisses im Heiligen Land".
Bereits im Vorhof des modernen 7.000-Quadratmeter-Komplexes sind an den Wänden die Geschichtsdaten des Alten Testaments bis in die Zeit Jesu und der entstehenden Kirche dargestellt, zusammen mit Parallelereignissen aus der Weltgeschichte sowie Zitaten aus der Bibel. Eine in den Boden eingravierte Karte lässt die Wege Abrahams ins Heilige Land sowie des israelischen Volkes aus Ägypten nachverfolgen. Die Ausstellungsräume vermitteln Informationen über das Leben zur Zeit Jesu, u.a. mit über Touchscreen abrufbaren Hörbeispiele der damals gesprochenen Sprachen und virtuellen Rekonstruktionen der Lebenswirklichkeiten auf dem Land und in der Stadt.
Ein Raum lässt den Kreuzweg Jesu anhand eines Modells der Jerusalemer Altstadt audiovisuell nacherleben, weitere Räume rekonstruieren die Baugeschichte der wichtigsten Kirchen des Heiligen Landes. Teil der Ausstellung ist auch ein achtminütiger 360-Grad-Film, der im Hollywood-Stil Momentaufnahmen der Geschichte Gottes mit Israel und des Lebens Jesu zeigt. Eine Kapelle für 80 Personen, Veranstaltungsräume und eine Cafeteria komplettieren das Raumangebot. Vom Haus aus führt ein Wanderweg in fünf Stunden nach Emmaus Nicopolis. Der Ort wird als möglicher Schauplatz der neutestamentlichen Emmaus-Geschichte diskutiert.
Angeboten werden im Haus künftig auch Ausbildungsseminare, die Touristen- und Pilgerführer in Israel mit dem Christentum und dessen Geschichte bekannt machen. Dies soll in enger Zusammenarbeit mit anderen einschlägigen Ausbildungsstätten im Land geschehen. Ein weiteres geplantes Projekt sind ab 2020 "Holy Land Dialogues", einwöchige Heilig-Land-Pilgerreisen mit wissenschaftlichen Vorträgen und dem Ziel, den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu fördern.
Das Zentrum geht laut seinen Betreibern auf Opus-Dei-Prälat Alvaro del Portillo (1914-1994) zurück sowie auch auf den Heiligen Josemaria Escriva de Balaguer (1902-1975), der zu Lebzeiten ein Konferenzzentrum für Pilger im Hl. Land zur Erneuerung und Festigung des Glaubens gewünscht habe. Finanziert wurde es durch Spendengelder über die italienische "Saxum"-Stiftung, gebaut in Kooperation mit der "Association for Cultural Interchange". Die Einrichtung ist angelegt für bis zu 500.000 Besucher pro Jahr. Bereits vor der offiziellen Eröffnung kamen im vergangenen Jahr 701 Pilgergruppen zur Ausstellung, teilte das Opus Dei mit.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Bild: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 winthir 27. Februar 2019 

so hat halt jeder seine eigenen Erfahrungen.

Alle "meine" (jüdischen) Reiseleiter kannten sich gut aus, mit dem Christentum. Und notfalls haben sie dann halt mich gefragt :)

Die Taufstelle Jesu z. B. war 2018 noch nicht im offiziellen Reiseprogramm, da erst "frisch" einigermaßen von Minen und Sprengfallen geräumt war. "Heute mache Euch eine Überraschung", sprach unser jüdischer Reiseleiter und fuhr mit uns dorthin - an die drittheiligste Stätte des Christentums.

So hat halt jeder seine eigenen Erfahrungen.


3

0
 
 doda 27. Februar 2019 

@winthir, Ihr Meinungsbeitrag

"Und die Reiseleiter dort kennen sich bereits jetzt gut genug aus mit Christentum."
Dazu gibt es anderslautende Stellungnahmen von Reiseführern vor Ort.


1

0
 
 winthir 27. Februar 2019 

Bitte nicht noch eine Multimedia-Show

Vorab: ich kenne Jerusalem wie meine Westentasche, und das Heilige Land sehr gut.
1972 (da habe ich zwei Monate neben der Grabeskirche gewohnt - Kreuz und Auferstehung "um's Eck") gab es das noch nicht) habe ich Israel das erste Mal erlebt, letztes Jahr war ich zum fünften Mal dort, war auf Golgatha und habe am Grab Christi gebetet.

Neuerdings wirst Du fast an jedem Ort überfallen von einer Multimedia-Show (Ausnahmen z. B. bei den Benediktinern in Tabgha - da konnte ich in Ruhe beten, oder auch an der echten (Jordan, Unterlauf) Taufstelle Jesu, wo ich die große Fröhlichkeit der dort Neugetauften nie vergessen werde).

ich meine: Stille, das Auf-sich-einwirken lassen, ist viel wichtiger und geht viel tiefer.

Und die Reiseleiter dort kennen sich bereits jetzt gut genug aus mit Christentum.

Wir brauchen nicht noch mehr Show - weder hier zuhause noch im Heiligen Land.

Dies zu diesem Thema mein (wie man hier so schön sagt) "Gastbeitrag" :)


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Israel

  1. Israel erwartet 165.000 Besucher zu Weihnachten
  2. "In Deutschland bricht aus allen Ecken der Antisemitismus hervor"
  3. Israel: Höchstgericht beendet Streit um Kirchenimmobilien-Verkauf
  4. „Schwierige und schmerzhafte Zeiten für Christen im Nahen Osten“
  5. Jäggle: Boykottaufrufe gegen Israel mit Kirche nicht vereinbar
  6. Grabeskirche in Jerusalem aus Protest gegen Israel geschlossen
  7. Berge im Land der Bibel
  8. "Wenn ein Christ so etwas tut, regen sich alle auf..
  9. Deutschland gibt keine Rückgabezusage für israelische Qumranrollen
  10. USA und Israel treten aus der UNESCO aus








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  6. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  7. Die Kirche von morgen
  8. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  9. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  10. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz