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Kardinal Pell - Vatikan wartet Berufungsverfahren ab!

26. Februar 2019 in Weltkirche, 47 Lesermeinungen
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Zweiter Prozess gg. Pell abgesagt - Australische Justiz hebt Medienbann bei der Berichterstattung im Prozess 1 auf - Für Pell sind das "Good News" - Er geht in Berufung – Vatikan kündigt an: Wir warten Berufungsverfahren ab


Australien (kath.net/rn)
Die australische Justiz hat jetzt den Medienbann im Rahmen eines Schuldspruchs gegen Kardinal Pell , den Finanzchef des Vatikans, aufgehoben. Damit dürfen Medien offiziell über den Fall berichten, von dem fast alle Medien schon seit Monaten wissen und einige trotz des Medienbanns auch berichtet haben. Hintergrund ist, dass die Justiz in einem anderen Fall nicht mehr gegen Pell vorgehen wird. Laut Medienberichten soll ein Zeuge abgesprungen sein. Aus dem Umfeld von Kardinal Pell wird dies als "Good News" bezeichnet, wie der "National Catholic Register" berichtet. Pell kann daher jetzt im 1. Fall in Berufung gehen.

In dem Fall geht es übrigens darum, dass Pell von einem australischen Geschworenengericht wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen in einer 1. Instanz schuldig gesprochen wurde. In dem Verfahren geht es um Anschuldigungen aus den neunziger Jahren. Damals soll Pell sich des sexuellen Missbrauchs von Chorknaben schuldig gemacht haben. Rund um das Gerichtsverfahren gibt es allerdings einige Ungereimtheiten.

Beobachter vor Ort haben schon seit Monaten Zweifel an einer wirklichen Unabhängigkeit der Justiz geäußert haben. Es gab außer einem einzigen Zeugen sonst keine Beweise. Der bekannte Papstbiograf George Weigel hatte schon im vergangene Juni in einem Aufsatz von falschen Anschuldigungen gegenüber Pell gesprochen und davor gewarnt, dass es insbesondere in Australien ein vergiftetes Klima gäbe, bei der eine "sehr schwache Quelle", die weit gestreut werde, für eine Situation sorgen könnte, die hier kaum ein objektives Urteil zulassen.

Kardinal Winfried Napier hat vor einigen Wochen auf Twitter zu dem Urteil mitgeteilt, dass er den Zorn von denjenigen riskieren werde, die "Gerechtigkeit" um jeden Preis wollen. Er habe aber das Gefühl, dass Kardinal George Pell wie sein Herr und Meister vor dem Sanhedrin und Pontius Pilatus behandelt werde. Bemerkenswert ist auch ein Tweet des bekannten liberalen katholischen Journalisten und Papstbiograf Austen Ivereigh, der nicht als Freund von Pell gilt. Er kenne viele australische Katholiken, die Pell nicht mögen, schreibt er, doch "keiner von denen denkt, dass dies ein fairer Gerichtsprozess ist. Alle denken, dass er ein Sündenbock ist. Aber der Vatikan habe keine andere Wahl als das Urteil zu respektieren."

CNA hat inzwischen mit dem Umfeld von Pell gesprochen. "Sie haben einen unschuldigen Mann verurteilt. Was besonders schlimm ist, dass sie das wissen", erklärte eine Quelle. Eine andere Quelle, die sich mit der Verteidigung des Kardinals intensiv befasst hat, erklärte gegenüber CNA, dass es für alle im Gerichtshof klar war, dass die Anschuldigungen grundlos seien und Pell gar nichts getan haben könne. Die Verteidigung habe zahlreiche Zeugen präsentiert, die erzählten, dass Pell niemals in der Sakristei, wo die angeblichen Vorfälle passiert seien, alleine gewesen sei. Die Sakristei in der Kathedrale sei außerdem ein großer, offener Raum und habe verschiedene Eingänge. Außerdem sei laut der Verteidigung Pell fast immer von Priestern, anderen Klerikern und Gästen umgeben. Die zwei Chorknaben, von denen nur mehr einer lebt, seien gemeinsam mit den anderen Chorknaben immer in anderen Räumen gewesen.

Laut CNA sind die Medien in Victoria, wo der Prozess stattfindet, seit zwei Jahrzehnten strikt auf anti-katholischer Welle. Nur wenige Journalisten hatten hier die Courage gehabt zu kritisieren. So meinte Gerard Henderson, ein Journalist von "The Australian", bereits 2015, dass Pell das Opfer einer modernen Hexenjagd sei und die Medien vor Ort hier mitspielten. Den Mangel an Ausgeglichenheit in der Berichterstattung der Medien führte der Journalist darauf zurück, dass Pell als konservativ eingestuft wurde. Henderson erinnerte, dass Pell weltweit einer der ersten Bischöfe waren, die sich um Opfer des Missbrauchs kümmerte und hier entsprechende Maßnahmen setzte.

UPDATE von 12.30

"Das ist eine schmerzhafte Nachricht, und wir sind uns sehr bewusst, dass sie viele Menschen nicht nur in Australien schockiert hat", sagte Gisotti. Er bekräftigte, dass der Vatikan "höchsten Respekt für Australiens Justizbehörden" habe. Zugleich erinnerte Gisotti daran, dass Pell stets seine Unschuld beteuert und ein Recht auf Verteidigung bis zur letzten Instanz habe. Der Vatikan werde laut KATHPRESS das Ergebnis des Berufungsprozesses abwarten.

Teilweise mit Material der KATHPRESS - Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten






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Lesermeinungen

 lesa 27. Februar 2019 

Danke

@Gandalf: Ihre Überzeugung teile ich voll und ganz!


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 lesa 27. Februar 2019 

Die mit Tränen säen, werden mit Jubl ernten

@priska: So ist es. In Rom wurden viele Christen den wilden Tieren vorgeworfen, um die Menge zu unterhalten. Der Roman "quo vadis?" gibt Einblick in die Verhältnisse von damals.
Die moderne Arena ist nur etwas anders gestaltet.
Aber der Teufel erreichte das pure Gegenteil. Aus dem Samen dieser der Martyrer ist immens viel an Christentum gewachsen. Heute ist es auch nicht anders.


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 priska 27. Februar 2019 
 

Einen Sündenbock braucht es,damit man den jaulenden Leuten die Beute vorführen kann..Da hilft nur noch für Kardinal das Gebet und Opfer..War ja schon wie Jesus gelebt hat in dieser hinsiecht hat sich nicht viel geändert .


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 Rosenzweig 27. Februar 2019 

Kardinal Pell zum Sündenbock gemacht..??

-
Werter @Gandalf- wenn das sich bewahrheiten solle - dann bleibt aber jetzt immer noch ZEIT für unsere Initiative: Gebet + Opfer-

Komm HL.GEIST bringe LICHT in diese Finsterniss u. lass in Kard. Pells Berufung- DEINE Wahrheit endgültig offenkundig werden!
-
So bittend u. hoffend verbunden..


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 Gandalf 26. Februar 2019 

PELL wird zum Sündenbock gemacht!

Beim Fall PELL bin ich inzwischen ganz stark davon überzeugt, dass er zum Sündenbock gemacht wird.... Morgen früh ganz großer Bericht auf kath.net mit vielen Details eines austral. Kolumnisten zu dem Fall... Unfassbar! Das ist ganz Fall von Justizmissbrauch, geht Pell wg. dem ins Gefängis, dann können wir das Santo Subito anstimmen, weil hier ein Jmd. für Sünden ins Gefängnis muss, die andere Triebtäter begangen haben!


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 myschkin 26. Februar 2019 
 

@Bernhard Joseph

Ich sehe das genauso wie Sie. Sie haben das gut zusammengefasst. Es geht ganz krass über meine Vorstellung von Wahrscheinlichkeit, wessen der Kardinal in diesem Prozess für schuldig befunden worden ist. Ich sagte es andernorts schon, möglicherweise bin ich zu naiv, dass ich eine solche Ungeheuerlichkeit für eine erwiesene Tatsache halten und mit der Person des Kardinals in Verbindung bringen kann. Es ist dringend notwendig, dass dieser Schuldspruch mit aller Sorgfalt überprüft wird. Schrecklich sich vorzustellen, dass jemand für solch verbrecherisches Handeln verurteilt wurde, obwohl er vielleicht tatsächlich unschuldig ist. Das ist bereits jetzt ein in jeder Hinsicht beunruhigender Fall - egal wie das abschließende Urteil ausfallen wird.


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 Federico R. 26. Februar 2019 
 

Wenn ich George Kard. Pell vergleiche ...

... mit anderen kirchlichen Würdenträgern mit ähnlichen Vorwürfen, z.B. mit einem gewissen Herrn McCarrick („Onkel Ted“) oder mit Gustavo O. Zanchetta, dem freizügigen Selfi-Bischof, dann sagt mir allein schon mein Bauchgefühl (+ etwas Logik): Der australische Kardinal ist aller Wahrscheinlichkeit nach schuldlos. Aber ich bin weder Geschworener noch Verteidiger noch Richter. Zunächst mal gut, dass Kardinal Pell in Berufung geht.


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 lesa 26. Februar 2019 

Unschuldsvermutung

@Palüm: Also will ich auch hinsichtlich meiner Eindrücke die Unschuldsvermutung zur Anwendung bringen und für uns alle beten. Nur Gott kennt genau unsere Gedanken von ferne. (vgl Ps 139)


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 Ulrich Motte 26. Februar 2019 
 

Ich bin natürlich in keiner Weise

am Verfahren beteiligt, aber auch mir kommt die Beweislage sehr zweifelhaft vor.


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 Gandalf 26. Februar 2019 

Spannendes eines Jesuitenpater..

..der den Prozess in Australien vor Ort beobachtet hat...

The proposition that the offences charged were committed immediately after Mass by a fully robed archbishop in the sacristy with an open door and in full view from the corridor seemed incredible to my mind.

I was very surprised by the verdict. In fact, I was devastated.

My only conclusion is that the jury must have disregarded many of the criticisms so tellingly made by Richter of the complainant's evidence and that, despite the complainant being confused about all manner of things, the jury must nevertheless have thought — as the recent royal commission discussed — that children who are sexually violated do not always remember details of time, place, dress and posture.

Although the complainant got all sorts of facts wrong, the jury must have believed that Pell did something dreadful to him.

international.la-croix.com/news/truth-and-justice-after-the-cardinal-pell-verdict/9546


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 Carlotta 26. Februar 2019 
 

Hadrianus Antonius

nur daß zahlreiche Zeugen ausgesagt haben, daß Kardinal Pell nach der Pontifikalmesse.dem vom Kläger angegebenen Zeitpunkt- keine Minute allein, sondern immer von mehreren bis vielen Leuten umgeben war. Es gab sogar einen Lokaltermin. Pell hat sich ja nicht mit dem Kläger verabredet- deshalb hinkt Ihr Vergleich heftig.Alle unvoreingenommenen Prozessbeobachter gehen von einer Vorverurteilung aus.


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 Zeitzeuge 26. Februar 2019 
 

Mich würde interessieren, was der führende deutsche

Glaubhaftigkeitsgutachter Prof.Dr.
Max Steller wohl über dieses Urteil
und sein Zustandekommen denkt.

Mehr über Prof. Steller bei
n-tv.de v. 23.11.17:

Sexualdelikte und Justizirrtum:
"Jeder kann unschuldig verurteilt werden"

Der Gelehrte führt darin u.a.,
auf "gestandene Polizisten" sich
berufend, aus, daß davon ausgegangen werden kann, daß ca. 30% der Vergewaltigungsanzeigen falsch sind!

Er weiß, wovon er spricht.

Bei den sog. "Wormser Prozessen" konnte
er sogar "Fachgutachten" als falsch beweisen, die Angeklagten wurden freige-
sprochen, aber ganz Familien ware zerstört.

Ich rede von Deutschland, also nicht von juristisch ungeschulten
Geschworenen, sondern von "Justizprofis"!

Nicht auf den Fall Pell
bezogen, sondern ganz allgemein:

Wahrheitsfindung vor Gericht ist mitunter mehr als fragwürdig und stellt
sich später öfter als falsch heraus.

Innerweltliche "Unfehlbarkeit" gibt es nicht, das weiß jeder gläubige Katholik
und niemand vermag mich vom Gegenteil
zu überzeugen!


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 Bernhard Joseph 26. Februar 2019 
 

Werter Hadrianus Antonius!

"Die Realität schlägt sehr oft die wildeste Phantasie."

Das ist wohl wahr und bezogen auf die jüngst bekannt gewordenen Fälle in der Kirche äußerst schmerzlich. Vorsicht ist leider immer geboten, in der einen wie in der anderen Richtung.

Was mich am Fall des Kardinal Pell irritiert ist, dass es doch sehr merkwürdig ist, würden die Vorwürfe zutreffen, die ja eine ungeheuerliche sexuelle Derangiertheit des Kardinals offenlegten, dass dann in den Jahrzehnten später offenbar nichts mehr vorgefallen ist.

Ein Mensch der sich in einer Sakristei an einem Buben in der Art, wie hier beschuldigt, vergeht, wird doch nicht urplötzlich mit seinem schmutzigen Tun aufhören. Da ist doch dann jede Moral derart zersetzt, dass am Ende wohl Nacktselfies am Fließband produziert würden.

Das aber fehlt bei Pell gänzlich.


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 Bernhard Joseph 26. Februar 2019 
 

@Palüm - Apropos Wahrheitsfindung bei Geschworenen

Hier ein paar interesssante Artikel wie es in der Realität in angelsächsischen Recht bezüglich Wahrheitsfindung aussieht:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/justiz-in-den-usa-hinter-jedem-fehlurteil-steckt-eine-tragoedie-1.1363653

https://www.srf.ch/sendungen/dok/fehlurteile-sind-in-den-usa-ein-massives-problem

https://www.welt.de/vermischtes/article133167325/17-Jahre-ins-Gefaengnis-wegen-notorischer-Luegnerin.html

https://www.focus.de/politik/ausland/usa/land-der-unbegrenzten-justizirrtuemer-schockierende-us-studie-ueber-vier-prozent-der-zum-tode-verurteilten-unschuldig_id_3811602.html

Sie können da noch mehr googeln.


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 studiosus 26. Februar 2019 

@Gandalf

Ja, aber in diesem Fall haben wir es mit keinem Justizirrtum zu tun. Justizirrtümer geschehen immer versehentlich oder aus Schlamperei. Hier ist haben wir es mit einem geplanten, gezielen Manöver zu tun. Das ist kein "Irrtum", sondern ein Vorsatz.
Deshalb habe ich auch keinen großen Respekt vor dem Vatikan, weil durch die Formulierung nahegelegt wird, daß sich der vatikan den Aussagen der australischen Behörden inhaltlich anschließt bzw. dies auch so sieht.
das finde ich ganz mies von hinten durch die Brust ins Auge...


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 Hadrianus Antonius 26. Februar 2019 
 

Off-topic @Gandalf Sakristei

Ich kenne mich mit der damaligen Sakristei von George Kard. Pell nicht aus.
Aber, geehrter @Gandalf, es gab einmal eine Sakristei in einer Kathedrale (NB Buenos Aires) wo ein Weihbischof sich traf mit einem männlichen Callboy und auch noch Sexualkontakt hatte, übrigens alles von der Surveillance camera gefilmt (man wollte offensichtlich Meßweintrinkende Ministranten kontrollieren ;-) ).
Das Video wurde etwas später in den USA und in Brasilien angeboten und löste eine Tirade von EB Kard JB gegen die Feinde der Kirche für das Volk aus ("Teologia del Pueblo").
Und 1995 ff spielte ein Großteil der Verfehlungen von Robert Borremans sich auch in der Sakristei ab.
Die Realität schlägt sehr oft die wildeste Phantasie.


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 Bernhard Joseph 26. Februar 2019 
 

Angelsächsisches Recht

Im angelsächsischen Recht entscheiden über Schuld und Unschuld allein(!) die Geschworenen, die keine Juristen sind. Der Richter führt nur das Verfahren und legt nach dem Schuldspruch das Strafmaß fest.

Bei Geschworenenurteilen spielen Emotionalität eine ganz entscbeidende Rolle. Wer die Geschworenen emotional auf seine Seite zieht, hat "gewonnen".

Da kann schon ein geschichter Auftritt eines Zeugen zu einer Schieflage der Entscheidung führen. Auch sind die Geschworenen nicht frei von medialen Einflüssen. Letztlich geht es dann nur darum, wem mehr geglaubt wird, demjenigen der Pell beschuldigt doer Pell. Das stellt aber keine schlüssigen Beweis der Schuld dar.


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 Bernhard Joseph 26. Februar 2019 
 

@Palüm - Sie stellen da einige doch sehr problematische Thesen auf.

"Ein Gerichtsverfahren ist dazu da, die Wahrheit zu finden."

Sagte nicht schon Pilatus: Was ist Wahrheit?

Je nach staatlicher Struktur, der ideologischen Situation, kann ein Gerichtsverfahren ganz andere Motive als die Wahrheitsfindung haben, insbesondere wenn es sich um ein Geschworenengericht handelt.

"Falls Pell zu Unrecht verurteilt worden ist, wird das bei einem Berufungsprozess festgestellt werden."

Das ist nicht zwingend, es gab schon zahlreiche zweitinstanzliche Urteile, die sich später als falsch heraustellten.

"Hier aber sofort eine Schuld des Kardinals als völlig unmöglich vorauszusetzen, nur weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ist sehr fragwürdig."

Das tut keiner, nur ist die Beweislage ja wohl äußerst dünn.

Ein Revisionsverfahren ist nur bei gravierenden Verfahrensfehler möglich. Da es sich um ein Geschworenenprozeß handelt, ist eine Berufung erstmal der richtige Weg, weil dann alle Beweismittel nochmals gewertet und neue einbezogen werden können.


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 Stephaninus 26. Februar 2019 
 

@Palüm

Einverstanden: Warten wir das Berufungsverfahren nun ab (wenn da allerdings wieder Geschworene massgeblich sind?...). Ich wurde - leider - schon mehrmals von katholischen Würdenträgern jüngst sehr enttäuscht, dass ich persönlich grundsätzlich bald alles für möglich halte. Dennoch: Es scheint doch einige Ungereimtheiten zum zu geben. Soll Pell möglicherweise als Opfer für Versagen der australischen Kirche in Sachen Kinderschutz abgestraft werden? Besteht ein Klima, dass von vorne herein eine gewisse Vorverurteilung befördert. Das scheint zumindest nicht absolut an den Haaren herbeigezogen. Ich würde von den deutschsprachigen Medien daher wenigstens erwarten, dass sie AUCH berichten, dass Pell in Berufung geht und dass das aktuelle Urteil auch Fragen aufwirft.


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 Sebi1983 26. Februar 2019 
 

Ich finde es gut, dass die Kirche den Ausgang des Brufungsverfahrens abwartet.


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 Palüm 26. Februar 2019 
 

@lesa,

Vielleicht sehen Sie ja mehr Kommentare als ich, aber ich sehe nun definitiv keinen hier, der gierig darauf aus wäre, das Pell schuldig gesprochen wird.

Man sollte aber nicht kategorisch ausschließen, dass Pell auch im Berufungsverfahren verurteilt wird. Ein Gerichtsverfahren ist dazu da, die Wahrheit zu finden. Ob Pell Schuld auf sich geladen hat oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen - und die meisten anderen hier garantiert auch nicht. Ich war nicht im Gerichtssaal, allerdings schon bei zahlreichen Strafprozessen mit dabei. Was ich dabei festgestellt habe ist, dass die Suche nach der Wahrheit keine einfache ist - und auch nicht sein soll.

Falls Pell zu Unrecht verurteilt worden ist, wird das bei einem Berufungsprozess festgestellt werden. Hier aber sofort eine Schuld des Kardinals als völlig unmöglich vorauszusetzen, nur weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ist sehr fragwürdig.


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 Carlotta 26. Februar 2019 
 

Verurteilt ohne Beweise

Wie Prozessbeobachter berichteten, sind die Beweise der Verteidigung, daß der geschilderte Tatablauf in der Sakristei der Kathedrale von Melbourne so absoiut unmöglich war- es gab sogar einen Lokaltermin- von den Geschworenen zu 100% außer Acht gelassen wurden. Die Geschworenen sind die absolute Schwachstelle des angelsächsischen Rechts. Das Urteil ist eine Schande.


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 lesa 26. Februar 2019 

Verdächtige Gier nach Verurteilung

Auch die Bibel scheint einen Erfahrungsschatz zu haben in Sachen Gerichtsurteilen: "Was deine Augen gesehen haben - geh damit nicht vorschnell zum Gericht! Denn was wirst du hinterher machen, wenn dich dein Nächster beschämt? DEINEN
Rechtsstreit führe mit deinem Nächsten, aber gib nicht preis, was ein anderer dir anvertraut hat, damit dich nicht schmäht, wer es hört, und dein übler Ruf nicht mehr weicht."(Spr 25, 8-10)
Will heißen: So gern es einige sähen (man spürt aus einigen Kommentaren wie geradezu gierig sie drauf sind, dass K. Pell schuldig gesprochen bleibt): Auf ein paar Gerüchte hin und auf ein Urteil hin, gegen das der Verurteilte ja Berufung einlegt, sollte man sich lieber nicht das Maul verbrennen.


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 Palüm 26. Februar 2019 
 

@wedlerg

Falsch!
Revision kann man im Strafrecht bereits gegen erstinstanzlich ergangene Urteile der Amtsgerichte einlegen. Es ist ein Rechtsmittel gegen Urteile eines Strafgerichts.

In einem Revisionsverfahren wird untersucht, ob das Urteil und vor allem das Verfahren ordnungsgemäß war.


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 Gandalf 26. Februar 2019 

Und auch in Australien kommt jetzt Medienkritik hoch!

Andrew Bolt: Why Pell has been falsely convicted, schreibt Andrew Bolt in der Herald Sun!

Er schreibt u.a: "Cardinal George Pell has been falsely convicted of sexually abusing two boys in their early teens. That’s my opinion, based on the overwhelming evidence. ...Pell, Australia’s most senior Catholic, has been made to pay for the sins of his church and a media campaign of vilification.

[....]I am not a Catholic or even a Christian.

STORY kommt morgen spät. auf kath.net!


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 Lamartine 26. Februar 2019 
 

Rechtssysteme

Geschworenengerichte sind leider recht beeinflußbar. Das zeigt schon die Verurteilungsrate in den USA von Weißen und Schwarzen, wenn es um Vergewaltigung geht.
Ein Jurist meinte auf die Frage, welches Rechtssystem besser sei: Wenn Sie schuldig sind, das angelsächsische, wenn Sie unschuldig sind, das römisch-europäische.


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 wedlerg 26. Februar 2019 
 

@Palüm: keinen Unsinn verbreiten

Berufung ist das einzige Rechtsmittel, das man in solch einem Prozess einlegen kann. Die Revision käme erst danach (so möglich).

Wer Berufung einlegt, erkennt gar nichts an. Er wehrt sich schlicht gegen ein - seiner Auffassung nach - falsches Urteil. Eine andere Möglichkeit hat man nicht.


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 Gandalf 26. Februar 2019 

Respekt heute vor dem Vatikan!

Ich hätte fast gewettet, dass sie Pell sofort fallen lassen werden, wg. des Mediendrucks..


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 Gandalf 26. Februar 2019 

@Palüm

Schon mal die Details des Falles angesehen? Es gibt ja genügend Gerichtsbeobachter. Die KERNFRAGE ist: Wie war ein sexueller übergriff in einer Sakristei möglich, die ein großer, offener Raum und wo verschiedene Türen sind, die offen sind und wo auch ständig Menschen aus- und eingehen. Das hätte ich dann gerne mal erklärt..


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 Johannes Evangelista 26. Februar 2019 
 

Öffentliche Wahrnehmung ...

Wenn etwas dran sein sollte, sollte jeder Aufklärung und eine angemessene Strafe wollen. In der Sakristei darf es keine Verbrechen geben, egal durch wen. Dass Kardinäle vor Sünden nicht geschützt sind, wusste schon das Mittelalter und hat in den erschreckenden Darstellungen vom Endgericht auch hohe Kleriker auf die Seite der Verworfenen gestellt. Aber: Ein Fall ist EIN Fall und nicht 10 Fälle, auch wenn man zehnmal darüber berichtet. Noch nicht einmal ein erstinstanzliches Urteil ist ergangen, nur das Verdikt "schuldig". Diesmal hat irgendein Richter die Pressesperre aufgehoben und ein weiteres Verfahren eingestellt - das war's. In der Öffentlichkeit entsteht der Eindruck, wieder einmal hätte ... Und nun? Es stehen noch viele Schritte aus, über die berichtet werden kann. Jedes Mal wird der Eindruck entstehen (erweckt werden?), wieder einmal hätte einer von denen ... Ist das fair?


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 Palüm 26. Februar 2019 
 

Werter @Gandalf,

Sie reden von einem Justizirrtum. Schießen Sie da nicht etwas übers Ziel hinaus? Im Augenblick hat der Anwalt des Kardinals angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. Wohlgemerkt in Berufung, nicht in Revision. Das ist ein fundamentaler Unterschied. Eine Revision überprüft nämlich das gesamte Verfahren auf seine formale Rechtmäßigkeit. Eine Berufung richtet sich nicht gegen die Kammer ans sich, sondern wird genutzt, um das Urteil zu überprüfen oder gegebenenfalls neue Beweise ins Verfahren einzuführen.

Der Verteidiger Pells erkennt mit einer Berufung das Verfahren als rechtsstaatlich an, nicht aber das Urteil. Hier dann von einem Justizirrtum zu schreiben, ist verfehlt, wenn selbst Pells Anwalt einen solchen mit der Wahl der Mittel gegen das Urteil ausschließt.


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 Gandalf 26. Februar 2019 

Mark83 hier GESPERRT!

Wer nur Leute beschimpfen möchte, hat hier nichts verloren


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 Sureno 26. Februar 2019 

ABC news

https://abcnews.go.com/International/wireStory/differences-cardinal-pells-prosecution-defense-61313280
Hier finden sich Hintergrundinformationen zum Prozess. Wenn man diese betrachtet, ist man sich nicht sicher, ob der Grundsatz "in dubio pro reo" berücksichtigt worden ist.
(Ich meine nicht, dass man aufgrund dieser Informationen zum "besseren Richter" wird, aber beachtenswert finde ich sie.)


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 myschkin 26. Februar 2019 
 

@Gandalf

Das ist eine gute Ermahnung. Hier braucht es Geduld, bis das Gerichtsverfahren von einer anderen Instanz überprüft worden ist. Erst dann ist es endgültig abgeschlossen.


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 Gandalf 26. Februar 2019 

An einige ...

Wer unbedingt meint, hier mitreden zu müssen, sollte sich zuerst mal informieren: Es ist schon lange ein Fakt, dass die australische Presse in dem Bereich von Australien unglaublich agressiv gg. Katholiken und kath. Würdenträgern agiert. Das haben schon genügend Leute aus dem gebiet bestätigt. und JA, eine unabhängige Justiz gibts in der Theorie, in der Praxis eben leider oft auch nicht. Wer hier so justizgläubig ist, der hat sich noch nie mit Justizirrtümern befasst. Da gibts genügend Beispiele... Und PELL wird in die Berufung gehen, gut so, man kann nur hoffen und beten, dass ihm in der Berufung ein faires Verfahren erwartet, das war es bis jetzt nicht, das haben sogar Kirchenjournalisten, die Pell nicht mögen, offen zugegeben.

Also, an einige, bitte verschont uns hier mit halbklugen Wortspenden, die vor allem das eigene Unwissen bei dem Fall beweisen.


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 myschkin 26. Februar 2019 
 

Im Spiegel

war zu lesen, in welchem Szenario der Kardinal übergriffig geworden sein soll. Wahrscheinlich bin ich ein allzu naiver Mensch. Es ist aber so, dass ich dieses Szenario nur für wahrscheinlich würde halten können, wenn es dafür höchst glaubwürdige Zeugenaussagen und/oder handfeste Beweise gibt. Eine Überprüfung dieses Schuldspruches halte ich für zwingend erforderlich. Die Darstellung des Spiegels lässt jedenfalls nur eine Einschätzung des Tathergangs zu: Wenn das wirklich so abgelaufen sein sollte, wäre das Verhalten des Kardinals völlig irrsinnig gewesen.


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 Gandalf 26. Februar 2019 

@Mark83

Wenn man beim Fall ahnungslos ist, sollte man hier einfach nicht mitreden...


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 matthieu 26. Februar 2019 
 

Deutschlandfunk

hat auch kurz berichtet, dass die (ehemalige) Nr. 3 der katholischen Kirche wegen Missbrauchs verurteilt worden sei.
Wenn er unschuldig ist, wissen wir, wer gegen uns kämpft. Spätestens dann


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 Zeitzeuge 26. Februar 2019 
 

Danke für den wichtigen Hinweis, topi!

Das gilt natürlich auch für die Presseberichterstattung, vgl. dazu
Ziffer 13 des Pressekodex:

"Die Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse."

Zitat Ende, auf die weiteren Unterziffern wird verwiesen bei presserat.de


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 topi 26. Februar 2019 

@Mark83 - Unschuldsvermutung

Die Unschuldsvermutung gilt bis zur Rechtskraft des Urteils, also bis Ende der letzten Instanz.
Schuldig?
Si tacuisses ....


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 Philipp Neri 26. Februar 2019 

Bild-Zeitung schreibt von feststehender Verurteilung!

Für die Bild-Zeitung ist der Fall ganz klar!
Sie bringen heute auch die 12 Thesen der Bild-Zeitung, wie die Kirche sich in Zukunft ändern muss!

m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/vatikan-vertreter-australischer-kardinal-pell-wegen-kindesmissbrauchs-verurteilt-60355094.bildMobile


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 Mark83 26. Februar 2019 
 

Schuldig

Kardinal Pell ist für schuldig befunden und wird entsprechend verurteilt werden. Es kann also gar keine Unschuldsvermutung mehr gelten. Andere Medien und deren Berichterstattung zum Fall zu kritisieren, ist schon abstrus.


3

0
 
 Bernhard Joseph 26. Februar 2019 
 

Zukünftige Realität

Romano Guardini hat schon in den 50er und 60er Jahren sehr deutlich davor gewarnt, dass in einer säkularisierten Welt letztlich die Willkür die Oberhand gewinnt und sich schleichend immer ein totalitäres Staatssystem etabliert, das mittels Gewalt die jeweils vorherrschende Ideologie den Menschen aufzwingt. Dabei können sich die Ideologien durchaus wandeln, die Repression bleibt. In einem Staat, der sich moralisch verabsolutiert, wird auch Recht zum Instrument der Durchsetzung der vorherrschenden Ideologie. Man kann das sehr genau sehen an den beiden brutalsten Diktaturen in Europa der Neuzeit; dem Nationalsozialismus und dem Stalinismus. Recht wurde zum Terrorinstrument!

Ein untrügliches Zeichen eines schleichenden Abgleitens in einen totalitären Staat ist die Beseitgung des Rechtsgrundsatzes: in dubio pro reo.

Tritt an seine Stelle die Schuldunterstellung, wird aus einem rechtsstaatlichen Verfahren die Verabsolutierung des Unrechts.


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 nazareth 26. Februar 2019 
 

Bitte weiter recherchieren!!!

Im ORF dasselbe. Ich habe ihnen geschrieben, dass wir uns im Falle einer Feststellung der Unschuld eine Entschuldigung als Titelstory wegen Verurteilung und Rufschädigung wünschen.Ich wünsche mir ein Feststellen seiner Unschuld und ein Gerichtsverfahren wie bei dem Schüler Nick Sandmann. Und falls Kardinal Pells Unschuld festgestellt werden sollte, wünsche ich mir ein Bußgeld für alle Medien die ihn verrufen haben!50 Jahre Haft ist ja ein Wahnsinn wenn es nicht stimmt!


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 Eliah 26. Februar 2019 
 

@ Gandalf

Das Kölner Domradio macht zum Beispiel , was zu erwarten war: Kardinal Pell ist der ranghöchste Geistliche, der je wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Ihm drohen 50 Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft hat auf ein weiteres Verfahren "verzichtet". Kein Wort von dem, was kath.net berichtet hat. Kein Wort über die Argumente der Verteidigung. Das ist "Qualitätsjournalismus" übelster Sorte.


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 nazareth 26. Februar 2019 
 

Gott möge die Wahrheit ans Licht bringen..

Wow! Das wäre starker Tobak wenn die Justiz so manipulierbar wäre, dass ein Unschuldiger wegen seiner religiösen Gesinnung verurteilt würde.. Da gibts Beispiele aus der Geschichte... So krass sah ich das bisher selten...


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 Gandalf 26. Februar 2019 

Heute mal die Medien beobachten, was die genau dazu schreiben..


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