Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  3. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  9. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  10. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  11. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. „Pinocchio“ Friedrich Merz

Bischof: In der Kirche fehlt das Streben nach Heiligkeit

14. März 2019 in Spirituelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Teufel ist ein lebendiges, geistliches Wesen, das uns daran hindern will, dem Ruf Gottes zu folgen, schreibt Bischof Mark Davies in einem Hirtenbrief zur Fastenzeit.


Shrewsbury (kath.net/jg)
Mark Davies (Foto), der katholische Bischof von Shrewsbury (Großbritannien), hat in seinem Fastenhirtenbrief die Probleme der Kirche von heute mit dem verlorenen Bewusstsein der Berufung zur Heiligkeit in Zusammenhang gebracht.

In seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit zitiert er Papst Benedikt XVI. Dieser hatte bei seinem Besuch in Großbritannien vor einer Gruppe von Schülern gesprochen und diese aufgefordert, in der Heiligkeit zu wachsen.


Er greift anschließend das apostolische Schreiben „Gaudete et exsultate“ auf, in welchem Papst Franziskus den Weg zur Heiligkeit als Kampf gegen den Teufel beschreibt. Dieser ist „ein lebendiges, geistliches Wesen, verderbt und verderbend“, zitiert er Paul VI. „Wer das nicht akzeptieren will, wird scheitern oder mittelmäßig bleiben“, schreibt Franziskus wörtlich.

Der Teufel sei nicht nur eine „erdachte Figur“, erinnert Bischof Davies. Das Evangelium zeige uns eine ständige Konfrontation mit einem geistigen Wesen, das mächtig aber gleichzeitig begrenzt sei und uns davon abhalten wolle, dem Ruf Gottes zu folgen.

Abschließend fordert der Bischof die Gläubigen auf, ihr Streben nach Heiligkeit in dieser Fastenzeit zu erneuern. Papst Franziskus erinnere an die „wirksamen Waffen, die der Herr uns gibt“: Gebet, Betrachtung des Wortes Gottes, die heilige Messe, eucharistische Anbetung, die Beichte und gute Werke. (Gaudete et exsultate 162)


© Foto: Bistum Shrewsbury



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 14. März 2019 
 

Er gehört in eine Reihe mit Rainer Maria Woelki und mit Athanasius Schneider!

Komme erst spät auf diesen Thread, die Postings treffen auch meine Einstellung zu dem Fasten-Hirtenbrief von Bischof Mark Davies,

Es sind immer die klaren Gedanken, die nicht so viele Worte brauchen und von einem glaubwürdigen Menschen kommen. - Sonst nichts!


4
 
 nazareth 14. März 2019 
 

@winthir

Das erwarten die Gläubigen auch dass der Hirte aufruft und die Schäfchen folgen. Aber auf gute Weide am Wasser ist wichtig. Und das erfüllt dieser Bischof der so offen zur Lehre steht. Fahrplan zur Umkehr und Warnung vor Gefahr... Die meisten in der Hölle, sagten die Seher von Fatima, sind dort, weil sie nicht an die Existenz des Bösen/oder der Hölle geglaubt haben...


3
 
 Montfort 14. März 2019 

Ein Hinweis zur Übersetzung:

Das Englische Adjektiv "spiritual" wird im Bezug auf Engel, besonders aber "gefallene Engel" wohl besser immer als "geistig" (wie in der zweiten Erwähnung: "Das Evangelium zeige uns eine ständige Konfrontation mit einem geistigen Wesen...", also "geistig" im Unterschied zu "leiblich"), und nicht mit "geistlich" (vom Hl. Geist erfüllt) übersetzt, wie in der Einleitung und bei der ersten Erwähnung: "ein lebendiges, geistliches Wesen, verderbt und verderbend".

Vielleicht könnte man da doch noch einheitlich "geistig" übersetzen?

Der gesamte Hirtenbrief ist übrigens im Original hier nachzulesen:

www.dioceseofshrewsbury.org/about-us/pastoral-letter-on-our-christian-struggle-first-sunday-of-lent-10th-march-2019


5
 
  14. März 2019 
 

Genauso stell' ich mir einen Hirtenbrief vor: Klar und gehaltvoll

Das würde ich mir von unseren Bischöfen hierzulande auch wünschen! Leider bringen die meisten Hirtenbriefe kaum einen weiter und sind oft reine Papierverschwendung. Wen wundert's also, wenn beim Verlesen selbiger die meisten Ohren auf Durchzug gestellt sind?!


6
 
 Paissios 14. März 2019 
 

"Tiefe Beziehung zu Gott"

Genau, und zwar im 'heiligen' Geiste Jesu Christi.
"Wir beten an in Wahrheit und im Geist."
Dieses Beten, dieses stete Bei-Gott-Sein schenkt und das 'Heil'.
Niemand weiß heute mehr so recht, wie Jesus ausgesehen hat.
Und das ist auch gut so, weil wir Jesus ja nicht anbeten im Sinne eines Götzen, vor dem wir uns klein machen, um etwas zu bekommen.
Das Evangelium, sein gutes Wort, soll ja auch in uns die Nachfolge zum gelebten Wort freilegen, so dass wir in, durch und mit Jesus in die Sohnschaft Gottes eintreten.


3
 
 winthir 14. März 2019 

der Bischof forderte die Gläubingen auf ...

solche Sprache ist wohl ein Bestandteil von Hirtenbriefen, oft.

Viel mehr fällt mir dazu momentan nicht ein.


2
 
 introibo 14. März 2019 
 

Heiligkeit

bzw. das Streben danach ist m.E. die Folge einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus. Folge einer tiefen Herzensliebe zu Ihm. Solange wir uns in den Wirrungen dieser Zeit interreligiösen Träumen hingeben, die Belange der Welt für wichtiger erachten (Kapitalismuskritik, Klima, Geschlechterideologie etc.) läuft's nicht. Zu Anfang steht die Schriftlesung, die Bereitschaft und Hinwendung zu Jesus Christus, die Erkenntnis, dass Er allein alle unsere Probleme in der absoluten Perfektion Seines Willens lösen kann. Das tägliche Gespräch mit Ihm über unseren erlebten Alltag (das Gute und weniger Gute), der Austausch mit Glaubensgeschwistern, die Teilnahme an Gottesdiensten usf.
Aus der Hinwendung zu Ihm allein - und nur in Ihm kann und wird das Leben gelingen. In Ihm allein ist das Heil!


12
 
 Christina Maria 14. März 2019 
 

Ich füge noch eine wirksame Waffe hinzu...

...das Fasten!!!


11
 
 Stefan Fleischer 14. März 2019 

Eine äusserst wichtige Aufforderung

Vielleicht sollte man noch ergänzen, dass wir zwar erst in der Ewigkeit wirklich heilig sein werden, dass das, was Gott von uns erwartet, nur ist, dass wir uns mit seiner Hilfe bemühen dieses Ziel zu erreichen. Bei Gott zählt nicht die erreichte Perfektion, sondern das Bemühen, der gute Wille Die Heiligkeit hier und jetzt, um welche es hier geht, ist nichts anderes ist als "die tiefe Beziehung zu Gott, ein wunderbares und unergründliches Zusammenspiel von Gott und Mensch, von Gnade und Bemühen." wie die Definition in "Heiligkeit für Anfänger" lautet.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Fastenzeit

  1. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien des Vatikans: „Hoffnung vermitteln“
  2. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  3. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Bernhard der Realist“
  4. „Eine Begegnung mit einem Engel ist immer persönlich, nicht ersetzbar durch Download oder Chatbot“
  5. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…
  6. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  7. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  8. „Sich einer christlichen Freiheitsvorstellung zu verschreiben, bedeutet, Leid in Kauf zu nehmen“
  9. Bischof Varden: „Gottes Hilfe ist kein Notdienst, den wir ab und zu rufen“
  10. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  10. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  11. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  12. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  13. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  14. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  15. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz