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Nackt-Selfie-Bischof Zanchetta nimmt an Exerzitien mit Papst teil

12. März 2019 in Aktuelles, 43 Lesermeinungen
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Gegen den Bischof ermittelt seit einigen Wochen die argentinische Generalstaatsanwaltschaft wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauch - Zanchetta war von zwei seiner eigenen Ex-Generalvikare wegen delikater Probleme beim Nuntius gemeldet worden


Vatikan (kath.net)
Unter den Teilnehmern der Exerzitien mit Papst Franziskus ist offenbar auch der umstrittene argentinische Bischof Gustavo Zanchetta (Archivfoto). Dies berichtet "The Catholic Herald". Gegen den Bischof ermittelt seit einigen Wochen die argentinische Generalstaatsanwaltschaft wegen Verdachts auf sexuellen Missbrauchs. Laut Medienberichten sollen vor einiger Zeit auf dem Smartphone des Bischofs Schwulenvideos gefunden worden sein. Die Nacktselfies des Bischofs auf seinem eigenen Handy hätten ihn auch masturbierend gezeigt. Die Exerzitien haben am Sonntag am Nachmittag begonnen und dauern eine Woche lang. Der Vatikan selbst schweigt zu den Anschuldigungen gegenüber dem Bischof.


Der Mittfünfziger fand nach seinem Rücktritt als Bischof von Oran eine eigens für ihn kreierte Arbeitsstelle in der päpstlichen Güterverwaltung und Wohnmöglichkeit im Gästehaus des Vatikans, Santa Marta, also unter einem Dach mit dem Papst. Zanchetta gilt als Beichtkind und als Freund von Papst Franziskus. Ein offizieller Beschwerdebrief gegen Zanchetta aus dem Jahr 2016 wurde u.a. zwei früheren Generalvikaren des Bischofs und dem Rektor des Priesterseminars von Oran unterzeichnet und an den zuständigen Nuntius gesandt, sie bringen pikante Details über Zanchettas Verhalten an das Tageslicht, kath.net hat berichtet. Derzeit muss Zanchetta sein Amt in der päpstlichen Güterverwaltung ruhen lassen.


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